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Albuminfo

evil warriors - schattenbringer
Band:
Evil Warriors
Album:
Schattenbringer
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
44:58
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Nabu
ID:
1391
Views:
102

Review

Oh, schau! Die Todescombo aus Leipzig hat nach ihren Alben 2011 und 2018 eine neue EP am Start. Vier Tracks, sehr fein, da kann ich doch mal eben schnell ein Review machen – Pustekuchen! Kann ja keiner ahnen, dass ihre EP eine Laufzeit von 45 (!!!) Minuten hat. Besonders bei „-„ (ich habe nichts vergessen, die Titelbezeichnung ist tatsächlich so) scheint sich die Band so richtig ausgekotzt zu haben. Satte 22 Minuten erwartet den Hörer da. Aber erst mal alles auf Anfang. Attacke!

Die Jungs scheinen sich mit dem Opener „Fliege“ etwas zurückgehalten zu haben. Zumindest was die Laufzeit angeht. Mit „nur“ 5 Minuten haben wir hier das Küken im Nest. Allerdings weiß sich dieses durchaus zur Wehr zu setzen. Das erste Drittel kommt ganz ohne Gesang aus. Fesselnde Rhythmen und klirrende Riffs zeigen ihre Wirkung. Wenn Beast dann seine Stimme entfesselt – und an der Stelle sei mal angemerkt, dass sein Künstlername sehr passend gewählt wurde – mischt sich ein großes Maß an Unbehagen und bedrückender Gefahr in die Musik. Sehr schön! Der Wechsel zur Nummer zwei, „Wahrheit“, erfolgt effektiv und schnörkellos. Auch hier wird der Hörer erstmal von einem klassischen, minimalistischen, kalten, eingängigen Riff in Empfang genommen, bevor Beast seinen grenzenlos scheinenden Hass akustisch dazugibt. Das Ganze gelingt ohne, dass Alastor (Gitarre), Metnal (Bass) oder Exesor (Schlagzeug) in den Hintergrund gedrängt werden – sehr löblich!

Genau wie seine beiden Vorgänger kommt auch das titelgebende Stück „Schattenbringer“ zu großen Teilen ohne Vocals aus. Und funktioniert dabei ganz fantastisch. Die Arbeit die hier an den Instrumenten abgeliefert wird ist nicht zu verachten. Konstant wird eine greifbare, kalte, bedrohliche Atmosphäre erzeugt die auch immer wieder mit – teils unerwarteten – Melodieläufen und einer beständigen Eingängigkeit überzeugen kann.

Kommen wir zum Elefanten des Albums: „-„. Ich würde den Song gerne als atmosphärisch-sphärisches Experiment bezeichnen. Eine in sich selbst abgeschlossene Klangreise mit Höhen und Tiefen, Wärme und Kälte, Tempo und Trägheit. Ungewohnt, unerwartet und erstmal etwas unangenehm vermag mich das gewagte Stück im Endeffekt trotzdem zu begeistern. Wirklich gut beschreiben kann ich es nicht – da müsst ihr schon selber reinhören!

Alles in allem eine mehr als gut gelungene EP die richtig viel Bock auf mehr macht.


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Tracklist

1. Wahrheit
2. Fliege
3. Schattenbringer
4. -

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