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Albuminfo

october tide - in splendor below
Band:
October Tide
Album:
In Splendor Below
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Spielzeit:
45
Wertung:
7.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1304
Views:
238

Review

Man liest "Schweden" und "Melodic Death Metal" und weiss - das kann eigentlich nicht schief gehen. Die Nordmnner sind in dem Genre eine eigene Hausnummer und liefern selbst im Halbschlaf berragende Alben ab. Aber gilt das auch fr die neue October Tide Platte?

Blendet man das bliche Promogelaber aus das dieses Album besser als andere zuvor ist ("a bit more aggressive, a bit more death metal, and with an overall colder feeling than previous records") und widmet sich der Musik dann kann man feststellen: Sie haben Recht.
"In Splendor Below" geht weg vom doomigen Einschlag und setzt eher auf das todesmetallische Pferd. Da sie aber nunmal Schweden sind und als solche nicht aus ihrer Haut knnen gibt es natrlich auch wieder einen ordentlichen Haufen Melodien und groovige Stellen zum mittanzen. Anzufhren wre das zum Beispiel "Stars Starve Me" das einfach mit einem gttlichen Drive gesegnet ist und in seiner flotten Gangart an all die Schwedenheldenalben am Ende der 90er denken lsst. Feines Ding!
Und mit Demonical Snger Alexander Hgbom hat man dankenswerterweise einen Mann hinterm Mikro der die perfekte Balance zwischen hart und zart gefunden hat. Einerseits ein kraftvolles Organ mit Tiefe, andererseits setzt er das so dosiert ein das er nicht alles kaputtbrllt. Dadurch bleibt genug Raum fr die Gitarren und das Schlagzeug - und das ist auch gut so. Beides tnt bodenstndig und kommt ohne knstliche Verschlimmbesserungen aus, es geht auch ohne Triggerinferno und Elektroklampfenklang!
Ich mag es auch wie die einzelnen Elemente (Gitarre, Schlagzeug, Gesang...) in das Soundbild eingebunden sind. Nichts ist zu dominant, alles schn ausbalanciert und dadurch in einem Fluss. Das passt dann perfekt zum meist eher gemchlich dahintreibenden Songmaterial und man kann sich einfach gehenlassen und das Werk geniessen. Wobei "gemchlich" nicht mit dahinpltschernd oder vorbeirieselnd gleichzusetzen ist. Ich wollte damit nur ausdrcken das es hier keine wilden Abfahrten gibt, keine berfordernden Themenwechsel oder Genrehpfereien. Der Hrtegrad ist durchaus gegeben und die Bezeichnung Death Metal gerechtfertigt, "In Splendor Below" ist die ausgeglichene Version davon. Quasi eine Art "After Work Death Metal" fr einen ruhigen Abend mit Rotwein.


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Tracklist

1.I, The Polluter
2.We Died In October
3.Ögonblick Av Nåd
4.Stars Starve Me
5.Our Famine
6.Guide My Pulse
7.Seconds
8.Envy The Moon

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