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Albuminfo

reckless manslaughter - caverns of perdition
Band:
Reckless Manslaughter
Album:
Caverns Of Perdition
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
44
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1301
Views:
342

Review

Ruhrpottallerlei der Marke Todesstahl bekommt ihr auch weiterhin bei Reckless Manslaughter. Die Jungs verweigern sich konsequent irgendwelchen Weichmachern und beackern auf "Caverns Of Perdition" das weitlufige Death Metal Areal. Dabei spannt sich der Bogen von Amideath ber die skandinavische Schule bis zurck nach Europa. Und genauso barrierefrei wie der Umgang mit den Genrelndern ist man auch beim Tempo unterwegs, von Knppel aus dem Sack bis zu madenreichem Kriechgang wird alles abgedeckt.

Genrehelden werden huldigend zitiert aber nicht kopiert, die ganze Chose tnt schwerstens eigenstndig und sei jeden Deathmetaller ans Herz gelegt der noch Wert auf "richtigen" DM ohne Plastik und Computersterilitt legt. Das die Jungs zu einhundert Prozent bei der Sache sind und das Projektil Reckless Manslaughter mit Leidenschaft und Herzblut vorantreiben sprt man zu jeder Sekunde.

"Caverns Of Perdition" ist ein Album bei dem man endlich mal wieder hrt wie vielfltig Musik doch sein kann die unter dem Banner Death Metal aufluft. Auch weil RM es durch ihr Songwriting schaffen das alles unter einen Hut zu bringen und es somit nicht nur wie ein wild durcheinander gewrfelter Genremix klingt. Jeder Song folgt seiner eigenen Linie und hat seine persnliche Aura, der oft erwhnte rote Faden ist aber erkennbar und "Caverns Of Perdition" klingt trotzdem wie ein "rundes" Album das von der ersten Sekunde an Sinn ergibt und Spass macht.

ABER warum hat "Into Unknown Caverns" keinen Gesang bekommen? Feiner Titel, aber irgendwie wartet man immer das der Gesang einsetzt!!! Oder sollte Meister Leimy die heilige Aura des Tracks nicht mit seinem "angeschossener Elch" Gesang zerstren (zwinker*zwinker)?
Den Schdelschleifer namens "Funeralmaster" kennt man zwar schon vom "Onwards Into Darkness" Demo, grossartiger Stoff ist das aber immer noch. Der Track war, ist und bleibt eine fette Verbeugung vor allen DeathDoomgttern des Planeten. Der Titel wurde im Vergleich zum Demo etwas berarbeitet, aber man hat nur die dezenten Stellschrauben gedreht und somit an der ehrenvollen Darbietung nichts verschlimmert. Aufflliger ist da schon in welche Richtung "Unleash the Spirits of the Fallen" sich bewegt hat, im Grunde ist das im Vergleich zur 2017er Version ein komplett neuer Track der sich nur das das Grundgerst mit seinem Original teilt. Und die aufgebohrte 2019er Ausgabe ist wesentlicher geiler!
On Top bekommt ihr noch ein fettes, vielschichtiges Dan Seagrave Artwork, was will man mehr?


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Tracklist

1. Blast into Oblivion
2. Unleash the Spirits of the Fallen
3. Operation Chastise
4. Vaporized Crucifix
5. Into Unknown Caverns
6. Catacombs of Perpetual Damnation
7. Stiffshifter
8. Decay in Embryo
9. Funeralmaster

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