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Albuminfo

dim aura - the triumphant age of death
Band:
Dim Aura
Album:
The Triumphant Age of Death
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Spielzeit:
51
Wertung:
7.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1274
Views:
124

Review

Israel ist jetzt nicht unbedingt das Land das ich mit Black Metal in Verbindung bringen wrde, Dim Aura sind gekommen um das zu ndern. Klingt vielleicht seltsam, aber ich htte nicht gedacht das der Stoff so gut klingt. Irgendwie hat man bei exotischen Herkunftslndern ja immer die eigene Erwartungshaltung das es dann primitiv klingt und im Keller aufgenommen wurde. Aber Israel liegt nicht hinterm Mond und der Metalvirus hat sich bis dorthin durchgefressen, auch wenn man es dort bestimmt nicht so einfach hat wie hier.

So, wie klingt das nun?
So wie Black Metal zu klingen hat! Die Melodielinien kommen alleinig von der Gitarrenfraktion, irgendwo zwischen rasend und stimmungsvoll majesttisch. Ein Gespr fr Melodien die hngenbleiben haben die Jungs aus Tel Aviv auf jeden Fall, dazu noch das Talent das diese frisch, unverbraucht und eigenstndig klingen und nicht wie irgendwo geklaut oder schon tausendmal gehrt.
Nchster Pluspunkt ist das Drumming, nicht zu weit im Vordergrund und naturbelassen treibt es das Album voran ohne alles kaputtzuknppeln. E.F.F. heisst der Mann hinterm Drumkit und selbiger weiss wann er sich etwas zurckzunehmen hat um Platz fr mehr Atmosphre zu schaffen. Geht natrlich auch anders, in Tracks wie "Black Heretic Hate" bearbeitet er sein Instrument so wie man es bei diesem Titelnamen erwartet.
Dazu streuen die Jungs immer wieder groovige Momente ein die das Gesamtkunstwerk fein nach vorne schieben und den Kopf automatisch mitwippen lassen.

Zusammenfassen lsst es sich vielleicht als Mischung aus Dimmu Borgir bevor Plastik Einzug gehalten hat und Watain zu "Lawless Darkness" Zeiten. Also nordisch inspirierter Black Metal der sich die guten Sachen bewahrt hat und sich auf seine Strken beruft. Das sind erhabene Melodien ohne Abnutzungserscheinungen mit Tempowechseln im Bereich von getragenem Midtempo und flottem Galopp ohne die Aura des Moments zu zerstren. Feines Teil und um einiges besser als vieles was aus dem Land der Genregrnder und einstigen Helden kommt.


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Tracklist

1.Clockwork Negativism
2.Towards The Plague
3.Black Heretic Hate 05:03
4.Blood Boiling Misanthropy
5.Death, Total Death
6.Antinomianism
7.The Triumphant (Age of Death)
8.The Cruel
9.Mors Vincit Omnia

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