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Albuminfo

graveyard - peace
Band:
Graveyard
Album:
Peace
Genre:
Heavy Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
42:18
Wertung:
7 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Nabu
ID:
1179
Views:
553

Review

Graveyard und ich haben im Prinzip keine gemeinsame Vorgeschichte. Ich kann mich wage daran erinnern, dass sie nach ihrer Gründung 2006 (für meinen Geschmack) viel zu sehr gehyped wurden. Ich hab damals reingehört und fand sie relativ unspektakulär. Dass sie sich zwischenzeitlich aufgelöst und 2017 neu gegründet haben ging völlig an mir vorbei. Wobei Auflösung wohl etwas hochgestochen ist. Anscheinend hat man sich „nur“ vom Drummer getrennt. Was auch immer da los war, mit „Peace“ steht jetzt ein neues Album an. Und ich muss leider sagen, dass ich jetzt mit Sicherheit weiß nichts verpasst zu haben.

Graveyard präsentieren uns kernigen, bluesigen Rock mit leichten psychedelischen Elementen. Wenn ihr die Band nicht kennt lasst euch nicht von der populären Hard/Psychedelic Rock Bezeichnung täuschen. Für Hard ist es zu weich und für Psychedelic zu poppig. Aber erst mal die positiven Aspekte: der Sound ist durchgängig extrem kernig und staubig, erinnert phasenweise stark an den geilen Stoner-Sound der 90er. Auch, dass man dem Blues Rock näher ist als dem Hard Rock fällt – zumindest mir – sehr positiv auf, da die Schweden dies offensichtlich sehr gut beherrschen.

Songs wie „Low (I Wouldn't Mind)” zeigen das sehr gut. Ein rassiger Rhythmus, verspielte Passagen und eine zügige Bassline die den Song durchgängig nach vorne pusht. Richtig gut kommt auch „Please Don’t“ an – hier taucht die Band richtig tief in die Blues, respektive Stoner Gefilde ab und zeigt wie man pure Kraft in einem Song transportieren kann ohne auf ein hohes Tempo zurückzugreifen.

Leider steht dem ein sehr großes Problem gegenüber: das ganze Album ist zu geschliffen, zu rund, ohne Kanten. Bedeutet: kaum ein Song schafft es sich beim Hörer wirklich festzusetzen. Die Musik geht super nebenbei oder im Hintergrund, aber einen wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen gelingt ihr nicht. Und sind wir mal ehrlich: für ein Album – egal welcher Musikrichtung – ist das pures Gift. Ich bin mir sicher, dass ein Rock-Enthusiast die ganze Freude dieser Welt in dieses Album reininterpretieren kann. Ich kann das aber leider nicht und verbleibe mit dem Fazit „ganz nett für zwischendurch, mehr leider nicht“.

Anspieltipp: It Ain’t Over Yet, Please Don’t, Del Manic, Low (I Wouldn’t Mind)


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Tracklist

1. It Ain’t Over Yet
2. Cold Love
3. See The Day
4. Please Don’t
5. The Fox
6. Walk On
7. Del Manic
8. Bird Of Paradise
9. A Sign Of Peace
10. Low (I Wouldn’t Mind)

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