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Albuminfo

nihili locus - lyaeus nebularum
Band:
Nihili Locus
Album:
Lyaeus Nebularum
Genre:
Doom Metal
V-Datum:
Spielzeit:
69:00
Wertung:
7.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1147
Views:
333

Review

Terror from Hell Records spendieren uns eine Reise zurck in die Vergangenheit. Das Material auf "Lyaeus Nebularum" stammt aus der Zeit von 1992 bis 1996, das sollte man beim Genuss im Hinterkopf haben. Selbiger stellt sich schnell ein wenn man angeschwrzten Doom bevorzugt der vor allem durch Schwere und Garstigkeit berzeugt. Freunde des durch grnes Kraut getrnkten Doom werden wahrscheinlich bs zuckend das Weite suchen, den mit hippiefreundlicher Seeligkeit hat das hier nix zu tun. Die Italiener stehen weitestgehend mit einem Bocksfuss im Black Metal und versuchen erst gar nicht das zu verschleiern. Immer wieder gibt es Ausbrche aus den bleiernen Doomstrmen in Richtung Schwarzmetall der ersten Stunden. Klargesang gibt es wenn berhaupt in Form von hintergrndig weiblichem Gesang, ansonsten ist abgrundtiefes Growling tonangebend.
Ihr merkt, das hier ist nichts fr die filigranen feingeistigen Doomheads sondern eher fr die die der dunklen Seite zugetan sind und die auch den frhenglischen Klngen frnen. Also den ersten Gehversuchen von My Dying Bride, Paradise Lost usw..
Dazu passt natrlich auch bestens das ursprngliche Verffentlichungsdatum rund um die Mitte der 90er. Damals einstrmende Elemente wie weiblicher Gesang und Keyboards wurden auch hier verwendet, aber alles in dezentem Mae und der Stimmung usserst dienlich.

Ich mag vor allem die Tracks vom 94er '...Advesperascit...'' Demo da sie fr mich den doomigen Undergroundspirit am besten transportieren. Was auch am Klang und der Qualitt liegt, dieser ist auf das ntigste reduziert und scheppert schn unbearbeitet aus den Boxen. Vor allem wenn die Italiener das Tempo anziehen entsteht eine bse schwarzmetallische Atmosphre der man sich schwer entziehen kann. Anspieltip ist hier "Gloomy Theatre of Ruins"
Mit "Lugubri Lai" und "La Notte Eterna" bekommt man dann sogar noch einen exklusiven Einblick in das was htte sein knnen wenn die Band sich 1997 nicht aufgelst htte.
Ein rares Undergroundjuwel wurde hier ans Licht der ffentlichkeit befrdert, wer Bock auf eine Geschichtsstunde zum Thema blackened Doom aus Italien hat der sollte hier zuschlagen. Antesten sollten das auch Leute die (immer noch) der Meinung sind das Doom nicht bse und finster klingen kann.


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Tracklist

1. Memoriam Tenere
2. Silvara
3. Memoriam Tenere (Rigor Mortis)
4. Ancient Beliefs Forgotten
5. Deathly Silence Nebulae
6. Gloomy Theatre of Ruins
7. Canto (of a Nightly Jewel)
8. Dance of the Crying Soul
9. ...Advesperascit...
10. Buio/XII Touches
11. Tectum Nemoralibus Umbris
12. Lugubri Lai
13. La Notte Eterna

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