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Albuminfo

apostle of solitude - from gold to ash
Band:
Apostle of Solitude
Album:
From Gold to Ash
Genre:
Doom Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
43:41
Wertung:
7 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1142
Views:
466

Review

Wir brauchen mehr Katzenbilder in Booklets! Könnte man zumindest meinen wenn ich mir das Beiheft zur aktuellen Apostle of Solitude Scheibe so ansehe, Catcontent scheint den Jungs aus Indiana irgendwie wichtig zu sein.
Ja, die Doomer kommen wieder mit einem neuen Werk um die Ecke, der Vorgänger "Of Woe And Wounds" ist schon wieder vier Jahre alt. Doch in der Zeit hat sich nichts weltbewegendes am Klangkleid getan, einmal Doom-immer Doom. Daran wird auch die Herkunft der Band aus der "Home of Racing" Stadt Indianapolis in hundert Jahren nix mehr ändern.
Wenn ich mir das so anhöre dann wären Apostle of Solitude ein perfekter Begleiter bei einer Pallbearer Tour, klanglich sind sich beide gar nicht so fern. Und wer "Solitude" im Bandnamen hat klingt natürlich auch nach Candlemass und Solitude Aeturnus.
Also Kinder, ihr wisst wohin die Reise geht. Wer mit den genannten Truppen was anfangen kann sollte reinhören. Diejenigen die mit den Bands nicht warm werden finden hier sicherlich nicht ihr Album des Jahres. Aber sie können es gerne versuchen...
Etwas seltsam finde ich die Titelaufteilung: "Overlord" kommt ohne Gesang aus, ob es jetzt ein Intro ist oder schon als vollwertiger Titel ansehbar ist kann ich nicht sagen. Auf den ersten "richtigen" Track "Ruination Be Thy Name" folgt mit "Autumn Moon" direkt wieder ein Instrumentalstück das dann in "Keeping The Lighthouse" überleitet. Aber irgendwie bremst dieser Ablauf den Songfluss etwas ein, und das nicht nur weil es hier um Doom Metal geht.
Ganz überzeugen kann mich dieses Album nicht, es gibt weitaus spannendere Projekte im Genre die auch irgendwie frischer wirken. Gefühlt hat sich hier etwas Routine eingeschlichen, die Überraschungsmomente fehlen mir einfach.
Trotzdem ist es natürlich ein gutes Album, allein schon weil die kompositorische und die klangliche Qualität stimmt und über jeden Zweifel erhaben ist. Am Ende fehlen einfach die überragenden Momente, die die für Gänsehaut sorgen und das Material anbetungswürdig machen.


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Tracklist

1. Overlord
2. Ruination Be Thy Name
3. Autumn Moon
4. Keeping The Lighthouse
5. My Heart Is Leaving Here
6. Monochrome (discontent)
7. Grey Farewell

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