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Albuminfo

voidhanger - dark days of the soul
Band:
Voidhanger
Album:
Dark Days of the Soul
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
34:52
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1123
Views:
805

Review

Ich verrate euch ein kleines Geheimnis: Die Dresdener Deathmetaller Deathrite haben einen Aussenposten in Polen. Der hört auf den Namen Voidhanger und hat sich im selben Jahr wie die sächsische Kombo gegründet. Der Klang und die Ästhetik der Polen lassen zumindest so eine Vermutung zu...

Und so bekommt ihr das was man bei den Vorzeichen erwartet: D-Beat infizierter Deathmetal mit Querverweisen zum Hardcorepunk. Der knarzt und fiept in acht Variationen durch die Boxen und törnt dazu an seine Wohnmöbel zu zerstören. Mit ordentlich Wut im Bauch des Sängers und in den Armen und Beinen der Mitmusiker schlagen die Tracks sofort ein, der Energie kann man sich schwer entziehen. Eine besondere Note bekommt das Material noch durch die klar osteuropäische Phrasierung der fast ausschliesslich englischen Texte. Dadurch das Sänger Warcrimer die Texte mit seiner kantigen Aussprache quasi ausspuckt wirkt es nochmals böser und bitterer.

Dafür das das Songmaterial bis in die tiefsten Hirnregionen dringt hat Mgła`s M. im No Solace Studio gesorgt, wer den Klang der Landespartner kennt der weiss das hier Qualität vorliegt. Ruppig und roh bellen sich die acht Songs durchs Gemäuer und strotzen trotzdem nur so voller Energie und Wut. Feinheiten im Songwriting bewahren die recht ähnliche Grundstruktur der einzelnen Tracks vor Austauschbarkeit und sorgen für Eigenständigkeit. Dadurch klingen die Tracks zwar wie aus einem Guss, verfügen dennoch aber über eine eigene Note. Und so wandert die D-Beat/Crust/Deathmetalfuhre flüssig auch mal zum blackened Thrash oder schaut in die schwarzmetallische Schublade wie beim Einstieg von "War is Certain, Peace is Not".

Wer zum Beispiel den deutschen Vertretern rund um Wound, Deathrite oder Nocturnal Witch huldigt der MUSS hier zugreifen.
Ausser der etwas kurzen Spielzeit hab ich eigentlich nix zu meckern und lassen diesen misanthropischen schwarzen Hassbatzen noch mal durchbrettern. Und das wird nicht das letzte Mal gewesen sein...


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Tracklist

1.Dark Days of the Soul
2.Death Wish
3.Naprzód Donikąd!
4.High on Hate
5.Man of Dark Secrets
6.The Void is Where the Heart is
7.War is Certain, Peace is Not
8.Hailing the Devil in Me

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