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Albuminfo

paradise lost - medusa
Band:
Paradise Lost
Album:
Medusa
Genre:
Doom Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
43:00
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1027
Views:
579

Review

Ich denke mal jeder kennt eine Band deren Discografie dem Verlauf der Engländer ähnelt: Anfangs wild und ungestüm, dann nach und nach seichter werdend mit der Begründung man sei jetzt erwachsener und erfahrener. Und dann folgt der Versuch an die jungen Jahre anzuschliessen um zu beweisen das man es noch immer "kann". Meist gelingt das mehr oder weniger gut und glaubhaft. Bei Paradise Lost allerdings verlief diese Entwicklung immer schrittweise und nachvollziehbar von Album zu Album, "Host" war 1999 scheinbar so etwas wie der Wendepunkt. Ab dann nahm der Härtegrad wieder zu und die Band entwickelte sich wieder zu ihren Wurzeln zurück. Mit "Medusa" ist diese Reise noch nicht am Ende, kommt dem aber sehr nahe. Ich denke mal auf dem Zeitstrahl befindet man sich jetzt im Bereich von 1990 bis 1993, irgendwo zwischen "Gothic", "Shades of God" und "Icon".

Der Opener "Fearless Sky" verspricht selbstbewusst "We rise again", und mit dem Track als Eröffnung ist das auch glaubhaft. Der angekündigte DeathDoom ist das zwar immer noch nicht, aber im Doppel mit "Gods of Ancient" beweist man das man wuchtig und düster klingen kann und trotzdem "catchy" ist. Soll heissen man orientiert sich schon eher doomig, klingt aber null schnarchig oder lässt an eingeschlafene Füsse denken, Dynamik wird hier gross geschrieben.
Dagegen verliert man dann mit "From the Gallows" etwas an Fahrt. Schon ein guter Song, aber mehr auch nicht. Das recht früh platzierte Gitarrensolo finde ich irgendwie unpassend und störend.
Mit der Singleauskopplung "The longest Winter" folgt man dem eingeschlagenen Weg, warum gerade dieser in meinen Augen recht schwache Song als erste Single ausgewählt wurde entzieht sich meiner Kenntnis und auch meinem Verständnis.
"Medusa" zieht wieder etwas an, nur die teils etwas unmotiviert klingenden Klargesanganteile finde ich nicht so gelungen. Dafür finde ich die doomig dröhnenden Gitarren hier sehr gut, durch den klavierbegleiteten Mittelteil kommt man in die Nähe von My Dying Bride.
Mit "No Passage for the Dead" geht es weiter abwärts, positiv gesehen. Schleppend und düster geht es in Bereiche die zu den Anfangsjahren der Truppe führen, der unbequeme Charakter des Songs ist jedenfalls nichts für Anhänger der Truppe die gerne mehr Titel wie "So much is lost" hätten.
Die können sich eventuell eher mit "Blood and Chaos" anfreunden, der mit seiner Melodik ein krasser Gegenpol zu dem vorangegangenen Track ist. Man könnte meinen die Engländer wollten einfach mal beweisen warum sie als Mitbegründer des Gothicmetal gelten.
"Until the Grave" schliesst das Album ab und spannt den Bogen zum Albumeinstieg, doomig und trotzdem groovend bekommen alle Bands die sich an der frühneunziger Phase der Truppe orientieren eine Lehrstunde darin wie ein rundum gelungener Track zu klingen hat.

Fazit: Starker Albumeinstieg mit den stärksten Momente der gesamten Bandhistorie. Nach etwas schwachem Mittelteil gewinnt man wieder die Oberhand bis zum packend Abschlussong "Until the Grave" mit dem das Album so endet wie es begonnen hat.


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Tracklist

1. Fearless Sky
2. Gods of Ancient
3. From the Gallows
4. The Longest Winter
5. Medusa
6. No Passage for the Dead
7. Blood & Chaos
8. Until the Grave

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