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Albuminfo

deny the urge - as darkness falls
Band:
Deny The Urge
Album:
As Darkness Falls
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
47:25
Wertung:
7.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Nabu
ID:
1022
Views:
438

Review

Oft wiederholt sich beim Reviewen von Alben, welche durchschnittlich bis gut bewertet werden ein und dasselbe Muster. Ich hre mir die Scheibe an, finde sie ganz ordentlich, schreibe dies auf und vergebe entsprechende Punkte. Mit jedem weiteren Hren merke ich dann aber, dass das Album einen Langzeittest kaum bestehen kann und muss die Punktzahl kontinuierlich nach unten korrigieren. Bei der deutschen Combo Deny The Urge war es diesmal aber andersrum. Klingt komisch? Wars irgendwie auch. Erklrungsversuche folgen.

Als ich mir As Darkness Falls zum ersten Mal angehrt habe, war ich nicht direkt enttuscht aber doch etwas irritiert. Mir fielen doch einige Ungereimtheiten auf die ich bei einer Band, die seit fast 20 Jahren besteht, nicht hren will - auch wenn es sich hierbei erst um das dritte Album handelt. Irgendwie konnte mich der Sound nicht so richtig packen. Ich konnte es nicht benennen, aber irgendwas fehlte mir.
Und zwar Zeit. Mit jedem erneuten Durchlauf fand ich besser zum Album der Braunschweiger. Ich erkannt die Strken des Albums und auch die Stolpersteine die mir negativ aufgefallen sind. Und die konnte ich nun auch endlich zu Papier bringen. Fangen wir mit den Schwchen des Albums an: die Band neigt in meinen Augen etwas zu sehr dazu, nach komplexer Abwechslung zu streben wo keine ntig ist. Viele Songs beinhalten ordentliche Tempowechsel und abwechslungsreiche Parts die zwar schon zusammenpassen aber das musikalische Gesamtbild irgendwie berfllen. Ein bisschen so als ob man auf eine Portion Pommes zu viel Ketchup macht - es schmeckt zwar noch, wird aber matschig. Das ist insofern schade, da unter anderem richtig geile Gitarrensolos oft nicht den Raum kriegen der ihnen eigentlich zustehen wrde.

Nach der Kritik nun aber zu den groen Strken von Deny The Urge im Allgemeinen und As Darkness Falls im Speziellen. Zum einen htten wir da Rampensau Henrik der sowohl mit seinen Riffs als auch mit seiner - wenn auch teilweise etwas unkonventionell klingender - Stimme sehr viel Wucht zum Sound beitrgt. Besonders in den Midtempo-Passagen kommt das gut zur Geltung. Stichwort Midtempo - wenn die Band die Walze rausholt gibt es kein Halten mehr. Hier zeigen uns die Jungs wie man simpel, effektiv und sau geil einfach mal alles zerfetzt. Ein gutes Beispiel dafr ist Perfect Disguise. Ein Nackenbrecher wie er im Buche steht. Fette Riffs, eine Trommel die dich von jeder Klippe treibt und Vocals die den Teufel hchstpersnlich hochschrecken lassen.

Leider sind diese Highlights auf dem Album in der Unterzahl und der finale Eindruck ist leider eher durchzogen. Trotzdem hat sich die Band damit unwiderruflich in mein Gehirn gespielt und ich werde gespannt zuknftige Releases verfolgen. Mein Tipp an die Jungs: weniger ist manchmal mehr!

Anspieltipp: As Darkness Falls, Altar of Addiction, Perfect Disguise


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Tracklist

1. Intro
2. As Darkness Fall
3. Loophole
4. Altar of Addiction
5. All or None
6. On the Surface
7. Infected Curses
8. Voices
9. Perfect Disguise9
10. Vatermoran
11. Medusa
12. The Processing
13. Separated Flesh

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