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Thema: Caskets Open - To Serve The Collapse, Eigenwilliger Mix aus Finnland< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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Evil
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Gruppe: Bangerfront
Beiträge: 496
Seit: 08.2014

Mitglied Bewertung: 4.5
PostIcon Geschrieben: 22.12.2014, 12:59   Ignore posts   QUOTE

Caskets Open – To Serve The Collapse

Bei finnischem Metal denke ich an sowas wie Ensiferum, Finntroll oder Korpiklaani. Also eher feucht-fröhliche Schunkelmusik als düsteren, kalten Doom Metal. Und dann kriegen wir den noch nicht mal. Denn was uns Caskets Open auf ihrem zweiten Langspieler präsentieren beinhaltet zwar teilweise düsteren, kalten Doom Metal, ist aber um einiges facettenreicher und frecher als konventionelle Genrevertreter.
Macht man die Scheibe an wird man erstmal nicht wirklich überrascht. Der Opener „Phantom Wood“ ist ein träges Stück Desillusion welches den typischen finnischen (Rock)Klang geschickt in ein doomiges Gewand packt und mich persönlich mit der teilweise recht frechen Bassline erfreut, welche die monotone Grundstimmung geschickt mit etwas Verspieltheit versetzt.

Mit dem Song „Humanist“ wird das dann aber alles über den Haufen geworfen. Im allerbesten Sinne. Das Tempo zieht erheblich an – unvorstellbar für ein traditionelles Doom Metal Album. Dabei klingt das Ganze dreckig, rotzig, frech. Ein bisschen erinnert mich das Ganze an die Misfits. Zumindest an früher, als sie noch gut waren.

„In The End“ ist ein weiteres gutes Beispiel für die Vielseitigkeit dieses Albums. Der Song fängt sehr langsam und stimmungsvoll an. Ich würde ihn nicht als sonderlich düster bezeichnen, allerdings verbreitet das verträumte Gitarrenspiel kalten, distanzierten Klang welcher besonders durch die Tatsache glänzt dass er sich auf den ersten Blick so überhaupt nicht mit dem schnellen, von Punkt und Rock beeinflussten Schlussteil des Songs vereinbaren lässt. Genau diese Gegensätzlichkeit ist es aber was den Song auszeichnet und ihm das gewisse Etwas verleiht.

„To Serve The Collapse“ ist nicht das was ich mir unter einem Doom Metal Album vorstelle. Genau benennen kann ich es ebenfalls nicht. Aber es gefällt. Die eigenwillige Mischung aus Trägheit, Tempo und Frechheit fesselt irgendwie. Ruhig mal reinhören!


Anspieltipp: Humanist, In The End, I Don’t Mind

Wertung: 7.5 / 10




Gesamtlänge: 1:06:56
Label: Ranka Kustannus
VÖ: 30.01.2015

Tracklist
1.   Phantom Wood
2.   Subwoman
3.   Humanist
4.   Leave Them Alone
5.   Funeral Home
6.   Mayhem
7.   The Law
8.   In The End
9.   Voodoo
10. Hetero
11. I Don’t Mind


Website der Band: https://www.facebook.com/casketsopen


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