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Thema: Review: Napalm Death - Smear Campaign, Grindcore aus UK< Älteres Thema | Neueres Thema >
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PostIcon Geschrieben: 13.01.2008, 17:10  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Napalm Death – Smear Campaign

Ich kam nach Hause, legte die grade neu erworbene „Smear Campaign“ von Napalm Death ein. Fünf Minuten später wurde mein direkt gegenüber wohnender Nachbar gläubig und schrie „Oh Gott, mach die Scheiße leiser!“ – doch ich kenne keine Gnade  :peitsche:

Zu Napalm Death brauch ich wohl nix erzählen; dennoch - für die völlig ahnungslosen, welche die letzten 21 Jahre (wenn man von den Demos absieht) geschlafen haben: Napalm Death = In-die-Fresse-Grindcore-Klasse-A, politisch links orientierte Texte, extrem charismatische Growls, wie man sie woanders kaum nochmal hört.

Los geht’s…Weltschmerz...der Name des Intros ist Programm. Selten fühlte ich mich von dem lästigen ersten Stück einer Cd, welches ich bei den meisten Bands eher als Zeitverschwendung ansehe, ähnlich erdrückt wie von diesem, denn selten wurde mir bereits beim Intro vermittelt, was die Platte ausdrücken will. Hierzu reicht jedoch die herrschende Atmosphäre vollkommen aus…Brrrr…Gänsehaut. Im Hintergrund hört man die leisen Guest Vocals von Anneke von Giersbergen (The Gathering), welche dem Hörer im Verlauf der Cd nochmals die Laune vermiesen werden.


Napalm Death sind nicht wirklich für Party Tracks bekannt – wie gewohnt befindet sich auch dieses Album im linken Fahrwasser. Hier wird gemotzt, was das Zeug hält und keiner der Bandmitglieder scheint auch nur ansatzweise einen Gedanken an die Frührente zu verschwenden…
Das Textmaterial ist wie immer durchdacht, strukturiert und intelligent geschrieben. An der musikalischen Rafinesse gibt es rein gar nichts auszusetzen… im Gegenteil – Napalm Death schaffen es sogar noch nach über 20 Jahren im Geschäft, nochmal Feuer in die Musik reinzubringen. Schon witzig zu sehen, dass die „alten Herren“ des Grinds die jungen Truppen erneut ordentlich übers Knie legen und zeigen wo es langgeht.

Nach wie vor wegweisend ist jeder Song auf dieser Platte ein totaler Volltreffer ins Grind-Herz. Von Blastbeat Parts, die dir das Hirn in Schraubenwindungen rausdrehen, über groovige Mid-Tempo Passagen, die selbst den besoffensten Metaller nochmal zum Tanzen animieren würden, findest Du auf dieser Scheibe einfach das, was du suchst… brachiale Härte, Ohrwürmer, Singalongs, Circle Pits, nachdenkliche Momente, Innovationen.  :rock2:

In das Machtwerk reinhören kann man nicht wirklich, da die Band bisher nur einen Track auf ihrer Myspace-Page veröffentlicht hat, aber auch dieser hat’s dicke in sich. „When All Is Said And Done“ ist einer der angesprochenen Ohrwürmer, der dich mit einer dicken Portion Groove einfach plattwalzt. Kopfnicken und Bierbauchwackeln ist hier definitiv Pflicht!
Wer die brachiale Gewalt der Scheibe vorab mal testen will, dem empfehle ich den nächstgelegen Media Markt, Barcode unter’n Scanner, „Sink Fast, Let Go“ oder „In Deference“ rein und mit `ner Mickey Mouse auf dem Kopf  im Elektromarkt abrocken.

Unter’m Strich definitiv ein Meisterwerk und Pflichtkauf sowohl für jeden Napalm Death-Fan als auch für jeden Grindcore – Fan, denn diese Cd ist imho die Definition von Grind. Sollte diese Cd noch getoppt werden, geb' ich auch die 10/10...
:rock:

Wertung: 9,0 / 10



Gesamtlänge: 45:02
Label: Century Media
Veröffentlichung: 14.09.2006

Tracklist
1. Weltschmerz
2. Sink Fast, Let Go
3. Fatalist
4. Puritanical Punishment Beating
5. When All Is Said And Done
6. Freedom Is The Wage Of Sin
7. In Deference
8. Short-lived
9. Identity Crisis
10. Shattered Existence
11. Eyes Right Out
12. Warped Beyond Logic
13. Rabid Wolves (For Christ)
14. Deaf And Dumbstruck (Intelligent Design)
15. Persona Non Grata
16. Smear Campaign


Napalm Death's Official Homepage

Napalm Death's MySpace Page


Bearbeitet von UnDerTaker an 13.01.2008, 19:21

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Geil,Meister!!! :ok: Werd ich gleich mal weitergeben an deasaster,der is Ober-Napalm-Fan ;)

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Cooles Review ! Hört sich gut an........ :music:

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Allerfeinstes Review zu der 2006er Scheiblette  :ok:

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cooles Review!!
Aber im Vergleich zu der "the code is red..." find ich se nicht ganz so genial...

Bemme


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Prima, doch noch jemand, der sich an die grindigeren Platten ranwagt.  :rock:
Klasse Review!! Und auch die Band ist grandios. Muss aber auch sagen, dass ich Bemmes Meinung teile. Die junge Frau dort in einem bzw. zwei Songs mitträllern zu lassen, war, ich nenn es mal "ungewohnt" auf eine ND-Platte . Ansonsten tip top und steht seit Erscheinen im Regal.


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Ich find's geil, dass die die Schnecke da mitträllern lassen. Gibt dem Track das gewisse Etwas - wär sonst wieder "nur" 0815 Grind gewesen. Ich find die Ische passt zum Charakter des Tracks.

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Ischen-Metal! :p

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8 Antworten seit 13.01.2008, 17:10 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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