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Thema: Review: Birth A.D. – I blame you, Crossover  Thrash aus den USA< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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Total Satan
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Beiträge: 8907
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Mitglied Bewertung: 4.83
PostIcon Geschrieben: 06.07.2014, 19:10   Ignore posts   QUOTE

Birth A.D. – I blame you

Mit Birth A.D. flatterte eine in mehreren Punkten interessante Scheibe auf meinen Tisch. Zum einen handelt es sich bei Birth A.D. um ein Nebenprojekt der texanischen Black Metaller Averse Sefira, für die ich schon 2008 ein Album rezensiert hatte (Review), zum anderen machen die Amerikaner „altmodischen“ Crossover Thrash im Stile von D.R.I. oder auch S.O.D.
Dass es sich hier um Black Metaller handelt, erkennt man weniger an der Musik denn an den Credits im Booklet. Hier werden u. a. Grüße an Black Metalbands wie 1349, Absu, Aura Noir und Marduk gesendet, aber auch andere Bands wie D.R.I. oder Immolation werden erwähnt. So wurde auch für den Song „Kill everybody“ niemand Geringeres als Sakis Tolis von den Griechen Rotting Christ als Gastsänger verpflichtet. So viel zum Thema BM.
Musikalisch spielen die drei Crossover Thrash, der ordentlich Hardcore, Punk aber auch Speed Metal Anteile enthält. Gewidmet haben Birth A.D. die Scheibe denn auch den verstorbenen Mike Scaccia (Ministry, Rigor Mortis, The Revolting Cocks) und Jeff Hanneman (Slayer). Für mich klingt „I blame you“ sehr nach einem D.R.I. Klon oder Tribute. Auch wenn zum Beispiel der Song „Mission Statement“ an alte Slayer erinnert, orientiert sich Birth A.D. sehr an dem D.R.I. typischen Stil, der verwendeten Gangshouts und den eingestreuten Soundsamples. Zum Vergleich habe ich mir von D.R.I. das Album Thrash Zone von 1989 aus dem Schrank geholt. Wenn man bedenkt, dass Dirty Rotten Imbeciles bereits seit 1982 ihr Unwesen treiben und Ende der 80er ihren Höhepunkt hatten, so ist es doch erstaunlich, dass Bands heute noch dieser Band huldigen, auch wenn man mit dieser Musik keine Millionen mehr verdienen kann – aber es geht den Amerikanern sicher nicht ums Geld.
Musikalisch sind die Texaner nicht so groovig und abwechslungsreich wie D.R.I., das Ganze ist etwas platter und nicht so mitreißend. Erfreulicherweise hat Thrash Guru Alex Perialas (Anthrax, SOD, Carnivore, …) der Scheibe einen sauberen und trockenen Sound verpasst, der keine Kritik zulässt. Die Instrumente sind natürlich produziert und es ist eine Wohltat, endlich mal wieder ungetriggerte Drums zu hören. Pfeilschnell brettern die 18 Songs mit ordentlichem Spaßfaktor vorbei. Die Songlängen reichen von 30 Sekunden, wie bei „Violent Retribution”, bis zu vier Minuten bei „Burn L.A.“. So bringt das Album es auf eine Gesamtlänge von 37 Minuten.
In den Songtexten findet sich hauptsächlich Gesellschaftskritik. Es wird gejammert, beschwert, geschimpft und zum Widerstand aufgerufen. Birth A.D. sind wirklich angepisst. Was mir nicht gefallen hat, ist der Text von „Kill Everbody“. Hier wird quasi zum Terror aufgerufen, wie Textzeilen wie „Make a bomb, and set it off at the mall“ oder „Rob a house and steel a gun, Go to school and shoot everyone“ zeigen. Hier ist es dann nicht mehr ganz so lustig auch wenn wohl kein Hörer dem Aufruf folgen wird. Vielleicht kommt auch hier der Black Metal Background der Hauptband etwas durch.

Beim hören der CD fiel mir auf, dass die Song auf der Pressung in anderer Reihenfolge sind als auf dem Booklet abgedruckt. Meist befinden sich diese um 1 oder 2 Songs vor oder nach der eigentlichen Position.
Das Booklet hat 12 Seiten und enthält die Songtexte, dazwischen je ein kleines Foto der Bandmember. Das gezeichnete Cover zeigt eine aufgebrachte Menschenmenge oder besser gesagt ein Mob.  Die Rückseite zeigt die Bandmember mit Gewehren in den Händen, stehend auf eine weiten Fläche mit Leichen eben genau dieses Mobs.

Fazit: Ein ordentliches Album mit Crossover Thrash der Marke D.R.I. Die 18 Songs brettern pfeilschnell an einem vorbei und verlangen Konzentration sonst wirkt das Album schnell anstrengend. Wer sich auf den Uffta-Uffta Rhythmus einlässt, der wird seinen Spaß daran haben.

Anspieltipps: „Bring back the Draft“ und „Mission Statement“

Das komplette Album könnt ihr übrigens hier... auf Bandcamp streamen.

Wertung: 7 / 10




Gesamtlänge: 37:26 Min.
Label: Unspeakable Axe Records
VÖ: 26.06.2014

Tracklist
1. Mission Statement 01:37
2. Equal Opportunity 01:32
3. Burn L.A. 04:00
4. Failed State 01:17
5. Bring Back the Draft 01:46
6. No Jobs (Don't Work) 01:45
7. This Scene Sucks 02:43
8. Violent Retribution 00:37
9. No, Man 01:10
10. I Blame You 01:59
11. Fill in the Blank 00:52
12. Wrong Again 02:46
13. Short Bus Society 02:02
14. Cause Problems 02:25
15. Kill Everybody 03:36
16. Popular War 02:30
17. Parasites Die 02:03
18. Blow Up the Embassy 01:55

Website der Band: www.birthad.com


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