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Thema: LAY DOWN ROTTEN - Deathspell Catharsis (Mors Semper Maior Est), Death Metal par excellence aus Deutschland< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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PostIcon Geschrieben: 23.01.2014, 07:59  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

LAY DOWN ROTTEN – Deathspell Catharsis

Die 1999 gegründete Death-Metal-Formation Lay Down Rotten legt in ihrem 15. Jahr ihr mittlerweile 7. Album „Deathspell Catharsis“ auf die Schlachtbank. Nach 2 Demos in den Jahren 2000 und 2001 folgte mit „Paralyzed By Fear“ 2003 ihr erstes Album, mit dem sie sofort  Aufmerksamkeit in der Szene verbreiteten. Schon der Nachfolger „Cold Constructed“ brachte den Hessen dann den Ruf als herausragende Death-Metal Band in und aus Deutschland ein. Es folgten weitere hochklassige Abrissbirnen, bis 2011 Gitarrist und Gründungsmitglied Daniel „Mett-God“ Jakobi etwas überraschend die Band verließ. Mit ihrem alten Kumpel Daniel „Kensington“ Seifert holte man sich aber schnell einen neuen Saitenzupfer an Bord und haute 2012 „Mask Of Malice“ raus. Obwohl meines Erachtens zwar kein schlechtes Album, konnte mich „Mask Of Malice“ jedoch nicht mehr ganz so überzeugen wie die Vorgänger.
Nun also steht „Deathspell Catharsis“ vor der Tür, nach drei Alben bei Metal Blade nun der Einstand bei Apostasy Records, und meine Erwartung vor dem ersten Hören war ziemlich groß. Nach nunmehr drei bis vier Durchläufen bin ich echt begeistert, denn LDR haben es geschafft, ihren mir persönlich etwas durchschnittlichen Vorgänger deutlich zu toppen. Vor allem in punkto Gitarrenarbeit habe ich schon lange keine so starke Leistung mehr im melodischen Death Metal gehört, da passt jedes Riff und jedes Soli wie Arsch auf Eimer. Die 10 Songs sind sehr abwechslungsreich, die Hälfte davon zwischen knapp 6 und über 7 Minuten lang, sie haben Wiedererkennungswert, grooven wie Hölle, sind melodiös und brutal zugleich, und mit dem Song „Schädelberg“ gibt’s zudem DIE Überraschung auf „Deathspell Catharsis“.

Der Opener hört auf den Namen „Cassandra's Haunting“ und ist gleichzeitig mit über 7 Minuten auch der längste Song des Albums. Er wird, unterstützt durch Akustikgitarre, düster eingeleitet, bis er nach gut einer Minute loslegt und zu einer echten Hymne mutiert. Frontmann Jost grunzschreit in absoluter Bestform aus den Untiefen seines Bartes, die geilen Tempowechsel sorgen für abwechslungsreichen Groove und fordern den Nacken zu Höchstleistungen. Hier setzen LDR die Messlatte schon mal verdammt hoch für das, was folgen wird.
Und auch der Titeltrack „Deathspell Catharsis“ kann das eingangs hohe Level locker halten, das genial-galoppierende Drumming und Riffing  peitscht den Song gnadenlos nach vorne, im Mittelteil wird wieder mächtig gegroovt, Drummer Timo lässt die Doublebass glühen und die Gitarrenfraktion veredelt den Rest eines echten Krachers.
Und dann überraschen LDR mit „Schädelberg“ den Hörer mit deutschem Text, was mich entfernt an die Kollegen von Obscurity erinnert, aber verdammt stark zu diesem grandiosen Song passt! Auch hier regiert der treibende Groove, und man fühlt sich beim Hören mitten in eine Schlacht versetzt, bei der man in Raserei und ohne Rücksicht alles sich in den Weg stellende niedermetzelt, um diesen Schädelberg zu erobern. Wird live garantiert ein künftiger Abräumer!
Nach diesem Höhepunkt gehen LDR mit „The Fever“ etwas vertrackter zu Werke. Mit „Dead! We are dead!“-Rufen steigen Jost und seine Mannen in den Song ein, Akustikgitarren- und Flüsterparts bilden einen dezenten Gegensatz zur teils rohen Raserei. Wo „The Fever“ anfangs etwas sperrig auf mich wirkte, entfaltet sich dieser Track mit jedem erneuten Hören zu einem weiteren Hit auf „Deathspell Catharsis“.
„Release Into Nothingness“ steht zwar als eigenständiger Song auf dem Album, ist aber mehr ein einminütiges Outro zu „The Fever“.
Weiter geht’s mit „Zombified / Electrified“, hier hat sich Grunzbart Jost als Ergänzung zu seinen tiefergelegten Vocals Roman Zimmerhackel von Soul Demise an die Seite gestellt, der mit seinen Schreien für orale Abwechslung sorgt und dem Song eine fiese Note verleiht. Musikalisch gibt’s auch hier nix zu Meckern, es geht stramm nach vorne, das Tempo variiert und die Riffs sägen. Geil!
Der Anfang von „Among The Ruins Of A Once Glorious Temple“ erinnert stark an die mächtigen Bolt Thrower, und LDR führen diesen Brecher genauso mächtig fort. Die brachialen Riffs und der treibende Rhythmus zwingen dich unweigerlich in die Knie, so hat Death Metal zu klingen!
„Infernal Agony“ hämmert ebenfalls straff drauf los, drosselt aber im Verlauf geschickt das Tempo, überlässt im Mittelteil bei angezogener Handbremse den Gitarreros die Hauptrolle, um zum Ende hin wieder mit erhöhter Drehzahl ins Ziel zu brettern.
Mit tiefen Growls nimmt „Blood On Wooden Crosses“ Fahrt auf, wechselt aber zwischendurch immer wieder das Tempo, und so bekommt der trotz viereinhalb Minuten kürzeste Track des Albums auch eine abwechslungsreiche Note verpasst.
Der Rausschmeißer „Blasphemous Rituals For The Perverted Flesh“ haut nochmal kräftig Zwiebeln auf's Mett und treibt einem mit Melodie, Härte, flirrendem Riffing, erbarmungslosem Drumming und Grunts aus Josts Höllenschlund die Freudentränen in die Augen und lässt einen am Ende dieser Schlachtplatte mit offenem Mund und blutenden Ohren zurück.

Tja, was soll ich sagen, was Lay Down Rotten mit „Deathspell Catharsis“ abliefern, ist meines Erachtens ihr stärkstes und bestes Album überhaupt. Mit jedem Durchlauf wächst dieser Kracher und wird immer intensiver statt sich abzunutzen. Die eingangs erwähnte Gitarrenleistung ist selbstverständlich um die Leistung der anderen Mitglieder zu ergänzen. Ganz großes Kino, meine Herren! Das zu toppen wird 'ne harte Nuss…
Abgerundet wird dieses im hessischen Desert Inn Studio von Thilo Krieger aufgenommene Brett durch die starke, wuchtige und sehr ausgewogene Produktion. Das Artwork stammt nach „Mask Of Malice“ erneut vom japanischen Künstler Toshihiro Egawa und ergänzt das Komplettpaket perfekt.
Bleibt abschließend nur noch die obligatorische und rein objektive Wertung: als Ansporn (oder persönliche Hoffnung), das Unmögliche vielleicht möglich zu machen und dieses Hammeralbum nochmal zu überbieten gibt’s von mir extrem starke...

9,5/10 Punkten.


Anspieltipps: Schädelberg, Among The Ruins Of A Once Glorious Temple, Blasphemous Rituals For The Perverted Flesh




Gesamtspielzeit: 51:14
Label: Apostasy Records
VÖ: 24.01.2014

Tracklist:
1. Cassandra's Haunting
2. Deathspell Catharsis
3. Schädelberg
4. The Fever
5. Release Into Nothingness
6. Zombified / Electrified
7. Among The Ruins Of A Once Glorious Temple
8. Infernal Agony
9. Blood On Wooden Crosses
10. Blasphemous Rituals For The Perverted Flesh

Lay Down Rotten sind:
Jost Kleinert (Vocals)
Daniel „Kensington“ Seifert (Guitars)
Nils Förster (Guitars)
Uwe Kilian (Bass)
Timo Claas (Drums)

Website der Band: www.laydownrotten.com
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PostIcon Geschrieben: 23.01.2014, 08:36 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Hui! Da krieg ich richtig Bock, mal wieder LAY DOWN ROTTEN zu hören. Die Letzte hab ich bisher noch nicht,aber "Gospel Of The Wretched" war ein Kracher. Apostasy birgt generell hohe Qualität,also werd ich nach dem Review mal die Börse zücken müssen.

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PostIcon Geschrieben: 23.01.2014, 12:52 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Feines und schön recheriertes Review !

Ich hatte ja schon mal reinhören können und war irgendwie nicht so angetan von dem Album. Mir klang das alles zu durcheinander und nicht zwingend. Werde aber nach deinem sehr guten Review, mir das Album aber nochmals in Ruhe anhören müssen !  :ok:


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Schönes Review, muss mir das Teil auch mal anhören und sehen ob es mir auch so gut reinläuft...

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PostIcon Geschrieben: 23.01.2014, 15:15 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE


(Exorzist @ 23.01.2014, 12:52)
QUOTE
Ich hatte ja schon mal reinhören können und war irgendwie nicht so angetan von dem Album.

Stimmt schon, beim ersten Durchlauf fand ich's auch noch nicht sooo klasse. Da ich mich aber intensiv mit der Scheibe für's Review beschäftigt habe, ist's mit jeder Runde geiler geworden. Man muss sich schon etwas Zeit nehmen, aber dafür wird man nachhaltig belohnt. Es gibt Scheiben, die findet man auf Anhieb super, und die nutzen sich dann aber schnell ab. Hier, finde ich zumindest, ist's grad umgekehrt.
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PostIcon Geschrieben: 23.01.2014, 15:48 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Sauber die Haar geschnitte!! :ok:
Das macht ja einen auch schon wieder sehr neugierig, in diese Scheibe reinzuhören.
Hier kommen ja nur noch so Hammerreviews.
Btw: LDR habe ich auch auf der Liste für den P.O.D. III :rock:


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PostIcon Geschrieben: 23.01.2014, 22:18 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Hut ab! "Mask of Malice" fand ich auch nicht so prickelnd. Mal schauen ob mir die neue Scheibe ebenfalls so gut gefällt! Bin gespannt!

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9,5 für LDR? Das schreit ja nach Kauf :D
Schön rezitiert Herr Übermörder  :rock:


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