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Thema: Blood Mortized  - The Demon, The Angel, The Disease, Der nächste Kracher aus Schweden !< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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PostIcon Geschrieben: 29.11.2013, 23:23  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Review: Blood Mortized  - The Demon, The Angel, The Disease

Old school Schwedentod ist wieder trendy und aus jeder Ecke krauchen immer neue Bands hervor. Blood Mortized gründeten sich aber bereits schon Ende 2007, sind keine Neulinge mehr in diesem Sinne und haben bereits mit der EP “Bestial“ und vor allem mit dem 2011 erschienenen Album “The Key To A Black Heart“ (Review) bewiesen, das man mit dieser Band im Todesbleizirkus rechnen muss. Ende 2013 ist es endlich soweit und die Schweden legen mit dem neuen Album “The Demon, The Angel, The Disease“ einen Scheit im Höllenfeuer nach.

Mit dem Eröffnungstrack “Bastard“ hacken die Schweden direkt mal ne deftige Portion Dickholz zusammen, ein flotter Brecher der durch seine Rohheit und feine Melodieläufe besticht. In “The Black Flames Of Desolation“ gehen Blood Mortized etwas melodischer zu Werke, die wuchtigen Drums peitschen den Track aber immer wieder in vorwärts treibende Gefilde und über allem thront dieses geile Riffing von Biazzi und Myrin. Ein typischer Schwedischer Stampfer ist “My Soul Your Flesh“ der mit dicken Riffs ausgestattet dem Halswirbel schwer zu schaffen macht. Sänger Mattias Parkkila hat die perfekte Stimme für dieses Schwedentodinferno und erzeugt mit seiner tiefen, kraftvollen Stimme den richtigen Druck im Kessel, welcher bei Blood Mortized fast immer im roten Level agiert. Bei “I Am The Dead” wird sehr schön das Tempo variiert und zwischen melodischen Strukturen und hartem Riffing hin und her gependelt. Bei dem geilen Chorus werden zudem noch die aller-feinsten Leads unterlegt und damit ein gewisses Gänsehautfeeling erzeugt. Der Oberknaller jedoch bis dahin, ist der von Gustav Myrin geschriebene Song “Master Of Pain“, dieses verfickte Beast von einem Song springt dir „mir nichts - dir nichts“ aus den Speakern entgegen, umklammert dich und besorgt es dir richtig hart und dreckig, zurück bleibt der verschwitzte Gedanke an eine virtuelle Sexorgie mit massenhaft geilen Mörderriffs. Eine Abrissbirne vor dem Herrn, welche schon den Kauf dieses Album rechtfertigen könnte !
Im druckvollen Midtempo rollt “Dysphoria Dystopia” über einen hinweg, catchy und wie auf der gesamten Scheibe immer mit diesen gottvollen Riffs gesegnet, verbreiten Blood Mortized einfach nur verdammt gute Laune.  “Blessed Are The Dead“ bolzt sich anfangs wieder mit mehr Schmackes durch den Dickholzwald und die Doublebass tritt wieder mehr in den Vordergrund, wobei im Mittel- und Schlussteil wieder eher zurück gerudert wird und Platz für gefühlvolle Passagen gemacht wird. Geniales Riffing und rockige Parts bestimmen das Klangbild von “Blooddrenched Stones“.  “Noiseterror“ kommt wieder etwas kratziger aus den Speakern gedonnert, hier dominiert mehr die Rohheit des Schwedischen Sounds. Im Mittelteil wird es sogar etwas doomig, wobei einen zwischendurch die derbe Schwedensäge immer wieder aus den ruhigen Phasen heraus reißt.  Mit “Barbarian Lust“ schwimmt man im Tätgren’schen Terrain und macht auch hier eine verdammt gute Figur. Hymnische Songstrukturen gepaart mit diesen tiefen Vocals und den stark an  Hypocrisy angelehnten Riffs klingen wie eine Verbeugung an den umtriebigen Meister und machen einen verdammt schmalen Fuß. Mit dem Titeltrack “The Demon, The Angel, The Disease“ ist den Mannen wieder ein mächtiger Schleifer gelungen,  hier passt einfach alles wie die berühmte Faust aufs Auge. Der Kopf nickt und der Huf hämmert stetig im Takt bevor die Glocken das Aus einläuten um sich im Schlusstrack “I Leave With Hate“ wieder einzufinden. Ein melodischer Rausschmeißer, der mit herrlichen Riffs und Glanz und Glorie ein Album beschließt, welches echten Schwedentodfans die Freudentränen in die Augen treiben sollte!!!

Fazit: Die ewigen Meckerer werden sagen, war ja alles schon mal da gewesen, wobei sie da mit Sicherheit nicht unrecht haben. Andererseits wird auf The Demon, The Angel, The Disease, urwüchsiger Schwedischer Deathmetal mit so viel Hingabe und Können zelebriert, das mir das als Fan dieser Mucke einfach nur Scheißegal ist. Die Songwriter Biazzi und Myrin haben auf diesem gesamten Album einfach nur arschgeile Songs komponiert, die verdammt gute Laune entfachen und nebenbei noch mächtig in die Klöten treten. Manch andere noch aktiven Künstler, dürfen sich hier gerne mal wieder eine dicke Scheibe von abschneiden. Für mich zählt die Scheibe zu den persönlichen Jahreshighlights im Death Metal Bereich und dieses Jahr wurde einem so einiges im Death Metal geboten. Ich kann nur jedem der auf schwedische Klänge steht, empfehlen seine fauligen Lauschlappen an dieses Mördergerät zu halten, ihr werdet es nicht bereuen !  

Anspieltipp: In The Black Flames of Desolation, Master of Pain, The Demon, The Angel, The Disease

Wertung:  9,5/ 10

Gesamtlänge: 54:11 min



Tracklist
01. Bastard
02. In The Black Flames of Desolation
03. My Soul Your Flesh
04. I Am The Dead
05. Master Of Pain
06. Dysphoria Dystopia
07. Blessed Are The Dead
08. Blooddrenched Stones
09. Noiseterror
10. Barbarian Lust
11. The Demon, The Angel, The Disease
12. I Leave With Hate

Website der Band:  https://www.facebook.com/BloodMortized

VÖ: 29.11.2013


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PostIcon Geschrieben: 01.12.2013, 10:43 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Hmm, appetitliches Review. Ich werde die Band mal im Hinterkopf behalten, falls es mir mal wieder nach Schwedisch ist. Sind die nicht mehr bei FDA ?

Bearbeitet von ElWiz an 01.12.2013, 10:44

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PostIcon Geschrieben: 01.12.2013, 21:53 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

Nee das neue Album erscheint wohl nicht bei FDA, leider ....

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2 Antworten seit 29.11.2013, 23:23 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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