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Thema: Path of Golconda, The Threshold Diaries< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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Total Satan
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Gruppe: Bangerfront
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PostIcon Geschrieben: 01.09.2006, 00:00  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Nachdem mir der neueste Longplayer der Oberhausener Band „Path of Golconda“ vorlag und mir deren neue Songs derart die Birne abgeschraubt hatten, war klar das ein Review zu diesem neuen Hammeralbum geschrieben werden muß.
Nachdem schon der letzte Output Namens „Destination: Downfall“ (Released 2004) ein superbes Album geworden war, durfte man doch sehr gespannt auf das neue Material sein. Und die Band hat es geschafft sich nochmals enorm zu steigern, das Songwriting verpasst einem einen Mix aus Melodic-Death mit knallhartem Thrashlastigem Riffing und auch das gepflegte Old-School Gebretter wird einem hier übergebraten. Sänger Manuel begeistert mit einer tiefen, brutal klingenden, aber klar verständlichen Grundstimme, tiefe Growls sind auch kein Thema und er versteht es mit seiner Stimme unterstützt durch die geniale Ryhtmusfraktion einen in verschiedene Stimmungslagen zu versetzen.
Die Songs sind allesamt der Hammer, da fällt es schwer ein paar Highlights rauszupicken, deshalb gibt’s einen kurzen Abriss zu allen Songs.
Mit dem Opener „Metropolis Rising“ wird gleich mal die grobe Thrashlastige Keule geschwungen, der Song pendelt zwischen Midtempo und schnellerem Gebolze hin und her, die Gitarrenmannschaft glänzt mir allerfeinsten Riffs, ein würdiger Opener.
"Serpent Gate" wird durch Kesseldrescher Roman mit teilweisen Blastbeatattacken immer wieder schön vorwärts gepeitscht, hier gibt’s schönes Old-School Death Metal Geballer das mit tiefen Growls gewürzt hervorragend mundet – das Teil fetzt einfach nur !
Das Intro „Promises in Stone and Fire“ , beginnt als sensibler Einstieg mit virtuosem Klavierspiel und leutet den Song „Catafalque“ ein. Der so tierisch geil brutal beginnt das mir doch immer wieder einer abgeht, hört euch nur dieses geniale Riff an – Göttlich ! Was folgt ist melodischer Death Metal wie er sein soll, harte Riffs und geile Leads gehen hier Hand in Hand, die Doublebass drückt und Sänger Roman growlt was die Stimmbänder hergeben. SUPER ! :rock:
Mit einem hypnotisierenden Riff wird Track Nr.5 „Sunset and the Falling Leaves“ eingeleitet und der Song ist wirklich ganz großes Kino. Was die Band in diesem Song in Punkto Songwriting an den Tag legt ist einfach großartig, ein Song der mit seinen 8:06min niemals langweilig wird und sehr Hymnenhaft daherkommt. Hier kann sich die ganze Band mal so richtig ausleben, die Gitarristen glänzen mit tollen Leads und feinen Arangements, die Stimmlage wechselt von Flüstern zu aggressivem trashigem Geshoute und die coolen tiefen Growls werden wieder harmonisch eingesetzt. Ein Hammersong und für mich das Highlight der Scheibe ! :beten:
„Another Hell Unearthed“ knallt etwas thrashlastiger aus den Boxen und zeigt wieder einmal mehr die Klasse der Band auf, indem sie genialen Melo-Death mit aggressivem Thrashriffing zu einem coolen Track zusammenfügen.
„Foul Winds through Utopia“ beginnt leicht und steigert sich im Mittelteil immer mehr in Raserei. Die Doublebass tritt schön Arsch und was sich die Herren Christ & Rüdiger da immer an erstklassigen Riffs aus Ihren Ärmeln schütteln ist schon sehr bemerkenswert.
Midtempo ist Trumpf bei „Stabbing Love into Her“, die Gitarren bretzeln schön nach Vorne und im Mittelteil wird man mit einem schönen melancholischen Part beglückt, der aber kurze Zeit später brutal und brachial bei Seite gekehrt wird um dann mit Volldampf auszuklingen. Cool ! „Those pale, grey Shrouds“ kommt ganz im Stile eines Black Metal Intros daher und geht nahtlos in den letzten Song „Between God and Gutter „ über. Und hier zeigt die Mannschaft noch mal was sie drauf hat, Balladenhafte Stimmungsvolle Parts wechseln sich mit knüppelharten Versatzstücken ab. Ein sehr vielseitiger Song der einfach immer wieder zu begeistern weiß, Sänger Roman läuft wieder einmal zur Höchstform auf und mit einer Reihe an erstklassigen Riffs bestückt entwickelt sich der Song zu einem wahren Meisterstück. Das ist Melodischer Death Metal so wie er sein soll, hier könnte sich so manche gehypte Combo mal ne ordentliche Scheibe von abschneiden. Sehr stark und der richtige Track um diese Hammerscheibe zu beenden, Respekt – meine Herren. :exclamation:


An dieser Stelle sollte man auch noch mal erwähnen, das es sich hierbei wieder um eine Eigenproduktion handelt. Aber diese hat in vielen Bereichen mehr Dampf als viele neue Labelerscheinungen, was wohl auch daran liegt das die Scheibe wieder von Andy Classen im Stage One Studio veredelt wurde.
Mit dieser Leistung hat es sich die Band eigentlich verdient in der allerersten Liga mitzuspielen, von daher verwundert es mich, warum hier noch kein größeres Label vor der Tür steht um mit dieser äußerst talentierten Band einen Deal abzuschließen. Über kurz oder lang wird aber bestimmt etwas in der Richtung passieren, denn vor dieser Leistung kann sich eigentlich keiner verschließen.

Also Metalheads wer auf erstklassig gemachten Melodic Death mit Thrashigen Riffs und leichten Black Metal Einflüssen steht sollte hier zuschlagen. Bei diesem Album ist eure sauer verdiente Kohle bestens angelegt, versprochen. :ok:

Für schlappe 10Euro zzgl. Versand ist das Album über die Homepage Link zur Page der Band zu beziehen.
Als Appetithappen ist dort auch der Song Metropolis Rotting zum Download bereit gestellt.



Path of Golconda – The Threshold Diaries, Eigenvertrieb, Released 2006 ?


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Total Satan
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PostIcon Geschrieben: 01.09.2006, 00:16 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Allerfeinst Herr Kollege  :ok:
Besser als das übliche RockHard Geschwafel.


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PostIcon Geschrieben: 01.09.2006, 08:42 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Hmm, das klingt sehr überzeugend, da muss die Scheibe wohl auf die Herbst-Einkaufsliste direkt nach Amon Amarth, God Dethroned und Unleashed :rock:

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PostIcon Geschrieben: 02.09.2006, 20:19 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

@EXO: Hast Du bei diesem Review einen Ständer gehabt???
            :music:  :inlove:  :eek:  :ok:
Es ist aber auch 'ne geile Scheibe.


@AZE: Das Teil lief auch des öfteren auf'm PSOA, aber da lief ja sooooooooooo viel.........


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PostIcon Geschrieben: 04.09.2006, 13:26 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Das Scheibchen ist so geil, da darf man ruhigen Gewissens auch mal nen Ständer haben.   :sagrin:

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No Glatz - No Glory
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PostIcon Geschrieben: 05.09.2006, 12:26 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

@exo-typist: der riesen ständer wird dabei sicher alles rausgespuckt haben, bis auf die üblichen 20% tiernahrung.
man da hast du aber wieder eine (mess)latte gelegt. bei dem appetihappen muss man ja gleich im hassgang den flur entlang kriechen. death kommt wirklich super als, ejkulatischer deathmetal-klassiker, sehr antidegenerös rüber. bevor ich entgegen meiner natur dieses teil bestelle, dürfte ich dann mal bei dir am kopfende platz nehmen und mir diese stossbox intravenös und kompletto einführen?
verabschiede mich bis dahin in demutsvoller haltung...


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wir sehen uns spätestens zwischen all den eingeweihten und maden, wenn wir wieder bis zum hals im blut baden ...
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5 Antworten seit 01.09.2006, 00:00 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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