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Thema: Review: These are They - Who Linger, Old School Death der früehen 90er< Älteres Thema | Neueres Thema >
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PostIcon Geschrieben: 30.10.2009, 00:03  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Hmm wer zum Teufel sind “These are They“ ? Laut Aufkleber der CD eine weitere neue Band aus den USA, welche sich dem Old School Death Metal der frühen 90er Jahre verschrieben haben. Für Fans von Entombed, Obituary and Bolt Thrower, das liest sich ja schon mal nicht schlecht und von daher war ich sehr gespannt ob der Inhalt auch das wieder gibt was die Verpackung verspricht.

Also rein in den Player und dem Intro Ascension gelauscht was einen mit düsteren  Maschinenartigen Klängen auf das erste fette Riff welches nach ca. 1min erklingt einstimmt. Die Riffs erklingen fett und druckvoll, mit leicht disharmonisch angehauchter Leadarbeit geht das Introstück über in den ersten richtigen Track “When the Voices Sound Deadly“. Ein verheißungsvoller Name, welcher soviel vorweg, nicht zu viel des guten verspricht. Mit rauhen, erdigen Riffs und Tödlicher Stimme (die mich schon etwas an Johann Hegg erinnert) geht es mit traditionellen Todesmetalriffs aber auch gefühlvollen Leads und jeder Menge an Breaks durch den Song. Fett produziert bleiben auch Soundtechnisch keine Wünsche offen, so das man hier von einem sehr gelungenen Einstand sprechen kann. Der nächste Song “Upon the Doors of Oblivion“ steht dem in keinster Weise nach, sondern legt mit etwas flotterem Tempo sogar noch eine Schippe drauf. Sänger Paul Kuhr (welcher auch bei Novembers Doom am Mikro agiert) hat die passende Kehle für den Job und ackert sich tief gestimmt aber sehr verständlich durch die Soundwand und hinterlässt einen bärenstarken Eindruck. Auch die gesamte Rhytmusmannschaft gibt sich keine Blöße, Drummer Sascha Horn bedient tight und einfallsreich sein Kit und Stephen Nicholson erzeugt mit seiner tief gestimmten Klampfe den richtigen Druck innerhalb der Songs und ist sich für ein paar Melodien in den Songs auch nicht zu schade. Bisher alles richtig gemacht und so darf es auch ruhig weiter gehen. Generell entfacht die Scheibe wirklich den Spirit der guten alten Tage bei denen eine Klampfe ausreichte und nicht jeder Song mit Händeverknotender Riffarbeit gespickt war, ein drückendes Riff, ein derb ausgerichteter Sänger und ein einfacher aber wirkungsvoller Songaufbau. Klasse ! Auch die nächsten Songs “In the Halls of Waverly“ und “Blood Vengeance“ gehen den gleichen Weg, wobei letzter Track ein wahrlich geile Abrissbirne mit Format geworden ist an dem eigentlich nur der Abgang mit Panflöte etwas gewöhnungsbedürftig ist. “Eclipse Abysmal“ ist mein Favorit der Scheibe, die stark groovende Riffarbeit ist mit einem echten Ohrwurmriff am Start und das Drumming ist dem Song hervorragend angepasst, eigentlich stimmt hier alles und der Song ruft nach Dauerrotation ! Entombed und Konsorten dürften beim Songaufbau von “The Indweller“ Pate gestanden haben, Old School As Fuck und ein geiler Brecher, wenn da ab Minute 02:30 nicht auf einmal in normaler Gesangsstimme der Refrain intoniert würde. Aber da es sich hier nur um eine kurze Verstimmung handelt, welche sich am Ende des Songs aber nochmal wiederholt, geht das noch in Ordnung.  “The Midnight Hour“ ist etwas melodischer gehalten, wobei mich die Leads hier nicht so ganz überzeugen können, die Gesamtstruktur des Songs aber so noch in Ordnung geht. Im Prinzip aber der erste etwas schwächere Track auf dem Album. Ein im unteren Midtempo gehaltener Stampfer folgt mit “Resurrection in White“, welcher am Songende wieder mit schönen Leads glänzt.  Was der Track “4th of July“ darstellen soll, erschließt sich mir nach der bisherigen Darbietung eigentlich überhaupt nicht. Ein in normaler Stimme vorgetragener Song ,der zwar mit tief gestimmter Klampfe verziert wurde aber eigentlich so gar nicht zu dem gesamten Konzept passt. Der Song würde wohl eher zu einer Doomcombo passen, welche stilistisch eher mehr dem klassichen Metalbereich zugetan ist. Der letzte Track ändert aber nichts an einer mehr als nur beachtlichen Leistung, These are They haben mich sehr positiv überrascht und das Album “Who Linger“ rotiert seitdem öfters in meinem Player was schon einiges zu sagen hat.

Fazit: Wer auf klassischen, nicht allzu derben Old School Death Metal abfährt und nichts gegen ein paar Melodien innerhalb der Songs hat, sollte bei These are They auf jeden Fall reinhören. Wenn man sich an die teilweise nicht alltäglich Leadarbeit von Gitarrist Stephen Nicholson und ein paar zuerst merkwürdig anmutende Breaks innerhalb der Songs gewöhnt hat, (was aber nach 2-3 maligem Hören der Songs nicht schwer fällt) entwickelt das Album einen besonderen Reiz welches einen dazu zwingt das Material öfters im Player rotieren zu lassen. Ein sehr starkes Album was hoffentlich die ihm zustehende Beachtung in dem ganzen Wust an Veröffentlichungen findet !

Anspieltipp: Upon the Doors of Oblivion, Blood Vengeance und Eclipse Abysmal

Wertung: 8,5 / 10

Gesamtlänge: 49:36min

Tracklist:

1. Ascension
2. When the Voices Sound Deadly
3. Upon the Doors of Oblivion
4. In the Halls of Waverly
5. Blood Vengeance
6. Eclipse Abysmal
7. The Indweller
8. The Midnight Hour
9. Resurrection in White
10. 4th of July

Website der Band: http://www.thesearethey.us  oder http://www.myspace.com/thesearetheychicago



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PostIcon Geschrieben: 30.10.2009, 00:19 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Oho, klingt fett!!!
Musst das Teil mal bei Gelegenheit vorspielen.


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PostIcon Geschrieben: 30.10.2009, 19:10 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Nochmal bisschen rumgestöbert und folgendes herausgefunden:
4th of July (SOUNDGARDEN cover) .... na das erklärt schon etwas den komischen Stil des Songs, den Song hätte man aber auch getrost weglassen können.

Außerdem haben sich die Herren mit dem Hurtlocker Gitarristen  Justin Jurgevich als zweiten Klamper verstärkt.

THESE ARE THEY — the Chicago-based death metal band featuring vocalist Paul Kuhr (NOVEMBERS DOOM), guitarist Steve Nicholson (ex-NOVEMBERS DOOM), bassist Wiley Wells (EARTHEN) and drummer Sasha Horn (TRIALS) — has announced the addition of guitarist Justin Jurgevich (HURTLOCKER) to the group's ranks. After many months of auditions, "Justin brings with him the perfect combination of his love for old school death metal, dedication to his instrument, and chemistry with the band which makes him the perfect addition," according to a press release.


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PostIcon Geschrieben: 08.11.2009, 22:39 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Steve Nicholson von der Band war so frei und hat das Review ins Englische übersetzt !

Hmm who the hell are "These are They? According to the label of the CD, another new band from the USA who have devoted themselves to the Old School Death Metal of the early 90s. For fans of Entombed, Obituary and Bolt Thrower, which already reads Not bad, and so I was very curious whether the content, too, again what is the packaging promises.

Step into the player and listened to the intro Ascension was one with dark machine-like sounds on the first fat riff which sounds right mood after about 1min. The riffs sound bold and punchy, with a slightly discordant touches by Leadarbeit the intro piece goes over into the first proper track, "When The Voices sound Deadly". An auspicious name, which promises so much in advance, not too much of the good. With the rough, earthy riffs and Mortal voice (which reminded me somewhat of Johann Hegg) deals with traditional death metal riffs but also soulful leads and a lot of breaks through the song. Fat produces remain Soundtechnisch nothing to be desired, so that one can speak of a very successful debut. The next song 'Upon The Doors of Oblivion "is referred to in any way, but sets on it with a little quicker pace even a shovel. Singer Paul Kuhr (who also acts in Novembers Doom on the mic) has the right for the job and throat, plowing deeply voted but very understandable by the wall of sound and leaves an immensely powerful impression. The entire Rhytmusmannschaft there are no openings, drummer Sasha Horn tight and inventive uses his kit and Stephen Nicholson created with his low-tuned guitar the correct pressure within the songs and sit for a few tunes in the songs not too bad. So far everything right and it may well go quietly. Generally, the disc really ignited the spirit of the good old days which allow for a guitar and not every song was peppered with Händeverknotender Riffarbeit, an oppressive reef, a rough-oriented singer and a simple but effective track construction. Class! The next song "In the Halls of Waverly" and "Blood Vengeance" go the same way, with the last track has become a truly horny wrecking ball with really only the size of the outlet with pan flute is a bit strange. "Eclipse Abysmal" is my favorite of the disc which is very groovy Riffarbeit with a real Ohrwurmriff at the start and the drumming is perfectly adapted to the song, actually everything here is true and the song calls for permanent rotation! Entombed and his associates might have been the song structure of "The Indweller" Godfather, Old School As Fuck horny and a crusher, where there would not be at minute 02:30 intones. But since this is only a short depression, which at the end of the song but again repeated, is that still ok. "The Midnight Hour" is something more melodic kept me with the leads can not be here quite so convincing, the overall structure of the song but it is still in order. In principle, however, somewhat weaker, the first track on the album. A holding in the lower midtempo pounder follows with "Resurrection in Black", which at the end of the song once again shines with nice leads. What is supposed to represent the track "4th of July," reveals itself to me after the recent performance was not really. Put forward in a normal voice, a song that was indeed decorated with deeply tuned guitar but really it does not fit the whole concept. The song would probably fit more of a Doomcombo, which stylistically is rather more fond of the classic metal area. The last track does not change at a more than respectable performance, These are They have surprised me very positively, and the album "Who Linger" Since then rotated several times in my player that has been something to say.

Conclusion: Who on classic, not too coarse Old School Death Metal leaves and has nothing against a few melodies within the songs, should in theory are They listen anyway. If you have not got used to the sometimes daily Leadarbeit by guitarist Stephen Nicholson and a few odd-looking first breaks within the songs, (but after 2-3 prize listening to the songs are not difficult) is developing a special charm to the album which has a to forcing the material to rotate more often in the player. A very strong album which hopefully the attention it deserves in the whole mass takes place on releases!

Listen to: Upon The Doors of Oblivion, Blood and Vengeance Eclipse Abysmal

Rating: 8.5 / 10
Last edited by STEVE NICHOLSON : November 6th, 2009 at 01:35 AM.


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PostIcon Geschrieben: 17.11.2009, 20:58 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

Oha, gerade erst drüber gestolpert. Sry.
Fein verfasst der Herr. Werde da bei Gelegenheit mal Hörproben auf mich einwirken lassen. Ließt sich auf jeden Fall interessant. Obwohl ich vor lauter Old School eig. gar keine Lust mehr auf selbigen habe ???? Aber erst mal sehen.  :)


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4 Antworten seit 30.10.2009, 00:03 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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