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Thema: Final Aphorism, Melodic Deathmetal aus Österreich< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
stalinorgeler Search for posts by this member.
Evil
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Gruppe: Bangerfront
Beiträge: 235
Seit: 11.2006

Mitglied Bewertung: 5
PostIcon Geschrieben: 12.01.2008, 15:24  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Final Aphorism - Past an Future Concentrate

Holla, was haben unsere Nachbarn denn da abgeliefert? Was zunächst dank eines Coverartworks mit Comic-haftem Fantasygehalt (nur nebenbei: sehr nett anzusehen) auf eine Metal- Band vom Schlage Prinz-tötet-Drache-und-befreit-Prinzessin aussieht, entblößt beim hören schnell sein wahres Gesicht. Melodic Death heißt das Gebräu, welches kredenzt wird!
Die Ösis bringen meines Wissens nach ein paar Novitäten in ihrer gelungenen Musik unter. Als da wäre zunächst das Intro Wesenheiten - da wird gleich mal dick aufgetragen, denn im Wesentlichen basiert es auf dem Obertongesang von Gitarrist Robert und Kehlkopfgesang von Basser Thomas. Da rieselt ja förmlich der Sand der Steppe aus den Boxen und wenn man die Augen zumacht hockt man in der Jurte und darf als Ehrengast der Nomaden die Augen aus dem Schafskopf löffeln. Falls diese Art des Gesanges in der Metal-Landschaft bisher nicht einzigartig ist, möge man mich eines besseren belehren!
Prinzipiell beruht die Musik auf eine Dauerkanonade klassischer und meistens im Uptempo gehaltener Gitarrenläufe. Hier wird ge-(ba)-rockt was die Griffel hergeben. Also von der Fitness an den Instrumenten auch bei Gitarrist Sebastian schon mal nichts auszusetzen. Selten aber effektiv wie ein Assasine wird das Tempo von Drummer Richard in Richtung Blast angezogen wie etwa in Schattenkrieger, das kommt gut, das sorgt für Abwechslung. Das Keyboard von Michael wird flächig eingesetzt und sorgt für den nötigen Hintergrundteppich. Sänger Christoph trägt die deutschen und englischen Texte gut verständlich vor. Der Crowl-Gesang wird hier also nicht abyssmal übermenschlich dargeboten.
Verschnaufpause bietet das Stück 814 (Bachwerkeverzeichnis) welches komplett von Keyboard und Gitarre gespielt an die Darbietung eines freudestrahlenden, strebsamen Klampfenschülers bei seinem ersten Auftritt vor Auditorium erinnert. Abermals wird hier eine nicht zu überhörende Anlehnung an die Meister vergangener Epochen deutlich. Insgesamt merkt man, dass die Herren seit ihrer Gründung 2001 nix überstürzt haben und so ein in sich geschlossenes Stück Musik abliefern.
Also wer mal wieder Bock hat amok und mit Schaum vorm Maul durch die heimischen vier Wände zu laufen sollte eher zu anderer Musik greifen. Das hier ist eher was für ein Gläschen Wein bei Kerzenschein, denn es will gehört werden und analysiert werden. Wobei ich mir die Sache live sehr ansprechend vorstelle.
Wünschenswert wäre für eine nächste Aufnahme vielleicht ein etwas druckvollerer Sound was natürlich nicht unbedingt an der Band liegt.


Fazit: Ich möchte an der Stelle keine Diskussion vom Zaun brechen aber in ´nem namhaften Metalmagazin hab ich gelesen, dass sich Final Aphorism soundmäßig zwischen Dimmu Borgir und Soilwork befinden! Hallo?... Mit diesen Bands hat das ganze meiner Meinung nach soviel zu tun wie ein Jägerschnitzel mit der Titanic! Wenn ich die Scheibe höre werde ich eher an Wintersun und Konsorten erinnert. Also abermalige Aufforderung: Schreibt mir mal wie ihr das seht!
Ein finaler Aphorismus ist übrigens die letzte Erkenntnis eines Dahinscheidenden der auf Grund des bevorstehenden Tods nochmals sein Leben Revue passieren lässt, um sich dann - um diese Erfahrung reicher - auf den Weg ins Jenseits zu machen.
Ich denke mit diesem Stück Musik im Gepäck müssen die ewigen Jagdgründe des Metals auf die Band noch ein wenig warten. Man harre der Dinge die da kommen mögen!

Wertung:         7/10

Auf www.finalaphorism.com gibt es zwei Stücke zum Reinpfeifen!



Gesamtlänge: 50:09
Label: Keins
VÖ: Bereits raus  



Tracklist:

1.  Wesenheiten
2.  Schattenkrieger
3.  Lament
4.  Blutritual
5.  Wir zogen einst…
6.  My Murdering Kind
7.  814
8.  Morgenstern
9.  YAOS
10. Hosenträger

Website: www.finalaphorism.com


Bearbeitet von stalinorgeler an 12.01.2008, 15:27

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 Beitrag Nummer: 2
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Mitglied Bewertung: 4.83
PostIcon Geschrieben: 13.01.2008, 16:30 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Bestens rezensiert mein Herr. Du findest doch immer nette Beschreibungen zu dem dargebotenen.
Leider hatte ich die Scheibe vorher nicht gehört und kann (zumindest zur Zeit) kein Statement dazu abgeben.


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 Beitrag Nummer: 3
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Gruppe: Bangerfront
Beiträge: 2344
Seit: 09.2006

Mitglied Bewertung: 4.12
PostIcon Geschrieben: 22.01.2008, 09:59 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

Grad erst gesehen und gelesen und ich muss sagen: Absoluter Respekt!!! :ok:  :ok:  :ok:
Ein sehr treffender Bericht mit äußerst netten Metaphern! Ich bin beeindruckt!
Ich kann diese Platte ja auch seit geraumer Zeit mein Eigen nennen und stimme deiner Bewertung voll und ganz zu. Aufmerksam wurde ich auf dieses Werk durch einen Eintrag hier im Forum und als ich mir "My Murdering Kind" zu Gemüte führte, war ich hin und weg. Leider konnte das Gesamtwerk meiner durch eben genanntes Stück sehr hohen Erwartung nicht ganz gerecht werden (was wohl ausschlaggebend daran liegt, dass ich mit deutschem Gesang nicht viel anfangen kann), trotzdem bin ich sehr froh das Scheibchen mein Eigen nennen zu dürfen. Es passt perfekt zwischen all das rohe Geknüppel, das meine Sammlung dominiert, um mal für Abwechslung der epischen Art zu sorgen!
So vergebe auch ich 7/10 Punkte und kann jedem nur empfehlen: Lasst eure Gehörgänge von den beiden auf der Seite gebotenen Liedern verwöhnen (vor allem durch die Gitarrenarbeit in oben genanntem Stück, einfach zum Reinlegen!!) und überzeugt euch selbst!!! :)
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2 Antworten seit 12.01.2008, 15:24 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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