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Thema: Review: Immortal Rites - For Tyrant's Sake, Melodic Death Metal< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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Total Satan
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Mitglied Bewertung: 4.83
PostIcon Geschrieben: 10.09.2007, 23:02   Ignore posts   QUOTE

Ende August 2007 erschien nach über eineinhalb Jahren Arbeit das zweite Full Length Album "For Tyrant's Sake" der Schwäbisch Gmünder Moldic Deather IMMORTAL RITES.
Wer sich über den Titel wundert und eigentlich, die angekündigt, den Titel "Source Code @ Converter's Day" erwartet hat, dem sei gesagt, dass die Band nochmals alle Dinge wie Titel, Layouts, Cover und Tracklist über Bord umgeworfen hat und sich für diese Variante entschieden hat.
Nach der Trennung von Morbid Records vertreibt nun Medusa Records (Label des DRAGON DESIGN Künstlers Mike Schindler) das Album in Europa und KHAOSMASTER Productions decken den amerikanischen Kontinent ab. Beide Version des Albums unterscheiden sich in Artworks und Tracklist. "For Tyrant’s Sake“ wurde aufgenommen und gemixt in den Stuttgarter Audiospezialist Studios unter der Leitung von Ex-ATROCITY / LEAVES EYES Drummer Martin Schmidt. Das Mastering fand in den bekannten schwedischen UNISOUND Studios unter der Leitung von Dan Swanö (EDGE OF SANITY / BLOODBATH / NIGHTINGALE) statt.
Lange habe ich auf den Nachfolger des erfolgreichen 2004er Album "Art of Devolution“ gewartet. Wird es auf dem neuen Output genauso schnell, aggressiv und melodisch zur Sache gehen? Im Vorfeld hatte ich Gelegenheit mir die Tracks "Source Code @ Converter's Day" und "Daemon Dawn" anzuhören und muss gestehen dass mich die beiden neuen Tracks nicht wirklich überzeugen konnten.
Um es vorweg zu nehmen: Nein, das Album kann leider nicht die von mir gesetzten hohen Erwartungen erfüllen.

Beim Opener und Titeltrack "For Tyrant's Sake" scheint alles noch beim alten zu sein. Aggressiver Gesang von (mittlerweile ehemaligen) Sänger Philipp Frick, melodisches Highspeed Geballer und schöne Gitarrenläufe. Ein Song wie erwartet und wie er mir gefällt.
"Daemon Dawn" startet mit Midtempo old school Drumming, im weiteren Verlauf folgen Breaks und Tempowechsel, rockige Rhythmen, nette Gitarrenläufe aber dennoch kein wirklicher Death Metal Knaller.
"Source Code @ Converter's Day" bewegt sich auch im Midtempo und ist eine ganz ordentliche Nummer, allerdings beginnt die Band mit cleanen Backgroundgesang zu arbeiten was ganz und gar nicht mein Geschmack ist. Allein die weiterhin aggressiven Death Metal Growls von Philipp lassen den Song gerade noch "deathig" klingen.
"Born In Our Own Funeral" ist ebenfalls eine durchschnittlicher Midtempo Nummer, die neben den Growls mit cleanen Gesang verunstaltet wird. Gerade diese cleanen Gesangsparts ziehen dern Song total runter in den Mainstream Bereich, teilweise meint man hier einen Powermetal Scheibe der Marke Brainstorm in der Hand zu halten. Wieder sind es die Growls und das wuchtige Drumming was mich veranlassen die Scheibe weiterlaufen zu lassen.
Auch "Killing Star Species" kann nicht wirklich an die Klasse der Songs vom letzten Album anknüpfen. Im Slowmo-Rhythmus und mit nicht ganz so "cleanen" Beigesang ist das eher eine Stück für Fans des langsamen Rocks oder Dooms mit Depri-Einschlag.
Mit "Construcdead" nimmt man endlich wieder mehr Fahrt auf, die Drumm- und Gitarrenfraktion zeigt dass sie auch mehr können. Tempowechsel vom Uptempo in den Slowmo-Bereich mit abgrundtiefen Growls folgen schnellen melodischen Parts, hier und da wird ein eher durchschnittlich grooviger Moshpart (Constructed) eingestreut.
Track Nummer 7 mit dem merkwürdigen Namen "1011066601101" ist eher ein kurzes Intro (1:31). Ein herrliches Stück Metal! Mit fetten wuchtigen Drums und tiefen Bass beginnt die Nummer (erinnert etwas an den Soundtrack von John Carpenter's "Die Klapperschlange"), danach setzt die Leadgitarre mit schlichten aber genialen Melodie ein (klingt etwas wie "I Strike With Wrath" von Necrophobic) um dann ein Duett mit der zweiten Gitarre in den folgenden Song "Mindfield Evergreen" überzugehen - das ist ganz großes Kino!
"Mindfield Evergreen" beginnt wieder schnell, böse und aggressiv. Allerdings wird der über 5-Minuten lange Song abermals durch die zeitweilig cleanen Gesänge "zerstört". Der Freund harter Töne bekommt bei diesem Geträller Zahnschmerzen.
Bei "Incapacity Awards" verzichtet man zum Glück auf Experimente und bietet den geneigten Hörer eine gute Melodic Death Nummer der alten Schule, dem Amon Amarth oder Fan der alten In Flames dürfte hier das Herz höher schlagen.
Der letzte Song "The Harvest That Dragged Me Down" bewegt sich wieder im Midtempo Bereich und klingt wieder eher nach einer Mainstream Rocknummer, was auch durch die cleanen zarten Gesänge verursacht wird.

Insgesamt leider ein enttäuschendes Ergebnis aus Sicht eines Fans der harten aber auch melodischen Töne. Meiner Meinung nach, ist das experimentieren mit cleanen Gesangseinlagen voll daneben gegangen, die musikalische Qualität ist zweifellos noch zu erkennen aber die Zielrichtung ist nicht mehr klar. Wer soll durch diese Musik angesprochen werden? Der Death Metaller, der Power Metaller oder der Hardrock Fan?
Der Sound könnte auch etwas besser sein, gerade die Gitarren klingen weite Strecken merkwürdig verzerrt. Sänger und Lead Gitarrist Philipp Frick kann abermals mit seiner aggressiven Stimme und den Teils tiefen Growls überzeugen. Allerdings hat Philipp aufgrund "Musikalischer Differenzen" die Band nach den Aufnahmen zu diesem Album verlassen. Reinhard "Kelly" Riedel heißt der neue Mann am Mikro und kommt von der Schwäbisch Gmünder Band BITCHERY.
Habe ich beim letzten Album "Art of Devolution“ noch 8 Punkte vergeben so sind es dieses mal nur noch 6. Man weiß dass hier noch deutlich mehr geht!

Wertung 6 / 10

Album: For Tyrant's Sake
Länge: 48 min
Label: Medusa Records

01. For Tyrant's Sake
02. Daemon Dawn
03. Source Code @ Converter's Day
04. Born In Our Own Funeral
05. Killing Star Species
06. Construcdead
07. 1011066601101
08. Mindfield Evergreen
09. Incapacity Awards
10. The Harvest That Dragged Me Down

Die amerikanische Version von KHAOSMASTER Productions wird als Digipack vertrieben und beinhaltet noch die gesamte 1999er "Beyond the Gates of Pain" MCD remastered als Bonus.
Das Album wird übrigens nur über Mailorders oder über die Band selbst vertrieben.
Ihr könnt das Album für 10 Euro inkl. Versand auch direkt bei der Band bestellen.

Website der Band: www.immortalrites.de         MySpace


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