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Thema: Review: Vyre - The Initial Frontiers Pt. 2, Black Metal aus Deutschland (Bielefeld)< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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Enunciator of Evil
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Gruppe: Bangerfront
Beiträge: 3274
Seit: 09.2008

Mitglied Bewertung: 4
PostIcon Geschrieben: 25.11.2014, 18:22   Ignore posts   QUOTE

Vyre
The Initial Frontiers Pt. 2
Supreme Chaos Records
Vö:05.12.2014



Schon Teil 1 hat 2013 ordentlich Staub in der deutschen Schwarzwurzelszene aufgewirbelt, nun folgt also Teil 2. Und damit spreizen sie die Genregrenzen noch etwas weiter, überschreiten sie stellenweise sogar problemlos. Der Promoschriebs der Bielefelder sagt: "Lasst euch ein weiteres Mal mit ihrem interstellaren Black Metal in ferne Galaxien entführen", da kann man schonmal in Richtung DHG oder Arcturus denken. Aber keine Angst, die Beschreibung klingt schlimmer als es ist, Vyre klingen für mich aber bodenständiger als die beiden genannten, tiefer verwurzelt im Black Metal mit Austrieben ins Symphonische und Post-irgendwas. Der Songverlauf bleibt immer nachvollziehbar, nie zu abgehoben oder verschachtelt.
Schon der Opener "Naughtylus" (nettes Wortspiel) paart grimmige Atmosphäre mit melodischen Gitarrenläufen, durchzogen ist das Stück von Ausschlägen in diverse Genre. Aber durch die immerwiederkehrenden Elemente bleibt der Songfluss erhalten und der Hörer bei der Stange.
"For Carl" ist eine kleine Spaceoper die gänzlich auf Gesang verzichtet und diesen auch nicht vemissen lässt da der Track clever und spannend arrangiert ist. Ich denke spätestens hier steigen aber toleranzresistente Blackmetaller aus, dafür haben offenen Hörer umso mehr Spass an dem trippigen Teil zum Ende. Apropos Ende, dahin hat man mit "Neutronenstern" noch einen Hit gepackt der es lohnt bis zum Schluss zu bleiben. Der Wechselgesang von deutsch und englisch steht dem Stück bestens, in Punkto Atmosphäre gibts auch nochmal die Extraportion Gänsehaut.
Die diversen Richtungswechsel und Genresprünge machen es anfangs nicht einfach, aber mehrmaliges hören entknotet die einzelnen Tracks und offenbart ein tolles, anspruchsvolles und bildgewaltiges Gesamtwerk. Nur "Diabolum Ex Machina" könnte etwas weniger komplexer daherkommen, es fordert schon Aufmerksamkeit um da am Ball zu bleiben. Das macht man aber mit meinen beiden Anspieltipps "Naughtylus" und "Neutronenstern" wieder wett. Genreoffene Metalfans (nicht nur explizit Blackmetaller) sollten`s mal antesten, Traditionalisten ist`s wahrscheinlich zu verschwurbelt.

1. Naughtylus
2. Diabolum Ex Machina
3. RDR66
4. For Carl
5. Neutronenstern

https://www.facebook.com/vyred

8 von 10 Punkten


Bearbeitet von ALUCARD an 25.11.2014, 18:33

--------------
BC
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0 Antworten seit 25.11.2014, 18:22 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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