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Thema: Review: Primordial - Where Greater Men Have Fallen, Black Pagan Folk Metal aus Irland< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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Enunciator of Evil
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Mitglied Bewertung: 4
PostIcon Geschrieben: 21.11.2014, 16:31  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Primordial
Where Greater Men Have Fallen
Metal Blade
Vö: 21.11.2014



Was soll ich gross schreiben, ich denke bei Primordial weiss jeder Metalhead was ihn erwartet, oder? Die Iren haben eine neues Meisterepos vorgelegt das seinesgleichen sucht. So wirklich fällt mir grad keine vergleichbare Band ein die Primordial das Wasser reichen könnte, im Laufe der Jahre haben sie ihren Stil soweit ausgebaut und verfeinert das sie quasi eigenständig geworden sind. Bei der neuen Scheibe gefällt mir besonders das es meiner Meinung nach wieder ein Stück zurück in Richtung "To the nameless Dead" geht, meinem absoluten Lieblingsalbum. Das Coverartwork unterstützt dieses Gefühl auch noch optisch, sieht quasi aus wie eine Weiterführung des 2007er Albums.
Auch eine wiederkehrende und vertraute Komponente ist das es wieder 8 Titel sind, genau wie bei den Alben zuvor. Im Vergleich zu den beiden letzten Scheiben fällt aber auf das "Where..." weniger offen auf den Hörer trifft, eher eine Spur spröder und ursprünglicher und mit nicht so offenherzigen und offensichtlichen Melodielinien. Im Gegensatz zur vermehrten musikalischen Hinwendung zur Black Metal Vergangenheit stehen Alans Vocals die wieder eine Spur melodischer geworden sind. Nichts desto trotz werden sich am Gesang wieder die Geister scheiden, seine Stimmlage ist und bleibt Geschmackssache. Ich mag diesen leidenschaftlichen und aufopferungsvollen Gesangsstil ja. Zweiflern empfehle ich "Wield Lightning To Split The Sun", ein folkig angehauchtes Stück mit fast schon Primordial untypischem Gesangsteil. Als Gegenpol kann dann gerne "The Seed Of Tyrants" herhalten, ein kerniger schwarzmetallischer Hammer. Live sorgt man damit sicherlich für totale Zerstörung.
Irelands Finest haben wieder ein Meilenstein in Albumform veröffentlicht den momentan keiner toppen kann ausser sie selbst. Ich find hier nix zu meckern, ein in sich geschlossenes und rundes Album ohne Ausfälle (hätte glaube ich auch keiner erwartet). Nachdem diese Jahr schon einige Highlights im Schwarzwurzelbereich hatte kommen jetzt kurz vor Schluss noch Primordial und setzen das Sahnehäubchen drauf. Mit traumwandlerischer Sicherheit bewegen sie sich perfekt zwischen ihrer Black Metal Herkunft und den monumentale Epen der Neuzeit.

PRIMORDIAL - Where Greater Men Have Fallen
1 Where Greater Men Have Fallen
2 Babel's Tower
3 Come The Flood
4 The Seed Of Tyrants
5 Ghosts Of The Charnel House
6 The Alchemist's Head
7 Born To Night
8 Wield Lightning To Split The Sun

http://www.primordialweb.com/
https://www.facebook.com/primordialofficial

10 von 10 Punkten


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BC
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PostIcon Geschrieben: 24.11.2014, 14:37 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Schönes Review Herr Alucard aber mit Respekt und als alter Primordial-Hörer möchte ich doch meine persönliche, etwas abweichende, Meinung dazu kundtun.
Sicher ist „Where Greater Men Have Fallen“ ein gutes Album geworden, haben doch auch die Big 4 der deutschen Matalpresse das Album zum Album des Monates gekürt.
Aber dennoch finde ich 10 von 10 Punkte zu hoch gegriffen.  Das Album klingt wie Primordial in einem Querschnitt über die letzten vier Alben, sogar die alten Black Metal Anfänge der Band aus den „A Journey's End“-Zeiten finden sich auf dem Album. Aber auch hier krankt das Teil etwas, denn wer von den Primordial Fans ist schon Fan von hymnisch-epischen-Irish-Pagan Metal und zugleich von Black Metal Geschredder? Auch finde ich, dass das Album nicht die ganz großen Hits á la „Coffin ships“, „The Gathering Wilderness“, „Empire Falls“, „Heathen Tribes“ oder „Lain with the wolf“ zu bieten hat. Mit dem bereits im Vorfeld veröffentlichen „Where Greater Men Have Fallen“ haben die Iren aber einen vergleichbaren Hit im Stile von „Empire Falls“ auf der Scheibe platzieren können.  Mit „Wield Lightning To Split The Sun”, “Born To Night” und “Come The Flood”  sind tolle Nummern im Stile von „Heathen Tribes“, also mehr irisch-episch angehaucht, können aber das Niveau dieses Krachers nicht ganz erreichen. So muss man z.B. bei den 8 Minuten Spielzeit von “Born To Night” gute 4 Minuten warten bis überhaupt Alan singt und der Song so richtig beginnt. Auch „Ghosts Of The Charnel House” ist eine sehr gute Nummer.
Aber was soll der Epic Fan mit dem rohen schnellen Gehacke von „The Seed Of Tyrants“ anfangen? Oder mit dem depressiv sperrigen „The Alchemist's Head”? Das ist keine leichte Kost im üblichen Sinne. „Babel's Tower“, von dem es übrigens auch ein Video geben soll, ist auch mit seinen 8 Minuten Spielzeit eine eher sperrige Nummer.
Also nochmal in Check:
  • Echte Kracher an Board: Check
  • Irish-epische Stücke: Check
  • Irish Folk Intros mit cleanen Gitarren: Check
  • Drumming mit tiefem fetten Stand-Tom Sound: Check
  • Eingängiges Songwriting: Check (mit Abstrichen)
  • Sänger Alan begeistert wieder auf voller Länge: Check (mit Abstrichen)
Alles in allem ein gutes Album welches meiner Meinung nach 8,5 Punkte verdient hätte.


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Gruppe: Bangerfront
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PostIcon Geschrieben: 25.11.2014, 16:18 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

Also ich bleib bei meiner Meinung, ich mag die Scheibe von vorne bis hinten und zähle somit wohl zu der unerwarteten Schnittmenge die die älteren und die neuen Sachen schätzt.
By the Way, schicke blaue Punkte......... :wobblyeyes:


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BC
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2 Antworten seit 21.11.2014, 16:31 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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