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Thema: Review: Code - Augur Nox, Avantgarde Black Metal aus England< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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Enunciator of Evil
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PostIcon Geschrieben: 04.11.2013, 16:33  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Code
Augur Nox
Agonia Records
Vö: 19.11.2013



Auf der Facebookseite der Band die auf den schönen Namen -codeblackmetal- hört steht: "Defying catagorisation since 2002"
"Augur Nox" ist immer noch Black Metal, zweifelsfrei. Aber die Ausläufer dieses Albums reichen bis zum (unpeinlichen) Melodic Metal und Progrock. Klingt zwar seltsam, passt aber sehr gut zusammen und bewegt sich auf Albumlänge in einem Fluss. Vor allem hat man mit Neusänger Wacain ein stimmgewaltiges Talent mit an Bord geholt das alle Facetten auch perfekt umsetzt. Er beherrscht sauberen Klargesang bis hin zum garstigen Keifen und präsentiert das auch glaubhaft.
"Black Rumination" funktioniert bestens als Einstieg, er startet als schwarzmetallischer Brecher der nach etwa einer Minute auseinanderbricht und eine fragilere Unterschicht offenbart. Dennoch verlässt er nie ganz die düsteren Pfade, selbst dann nicht als der Klargesang einsetzt.
In "Becoming Host" streiten sich Klar- und Growlgesang um die Vorherrschaft, hymnisch und klar vs harsch und kalt. Die restlichen Musiker mischen sich da nicht gross ein und bringen den treibenden Song sicher ins Ziel.
"Ecdysis" ist ein auf den Punkt gebrachter Deathbatzen der erst im weiteren Verlauf durch das Riffing eingebremst wird und eine Progrockschiene mit einbaut. Trotzdem bleibt er eingängig und kompakt.
Zur wieder leichten progressiven Grundausrichtung gibts bei "Glimlight Tourist" noch MeloDeath Gitarrenlinien die immer wie Lichtstrahlen durchs dunkle Geäst blitzen. Growl und Klargesang agieren erneut völlig gleichberechtigt nebeneinander.
"Garden Chancery" ist schon etwas anspruchsvoller mit seinem treibenden leicht zerhackten Einstieg. Und der Titel möchte auch das man sich mit ihm beschäftigt, immer pendelnd zwischen Groove, Dramatik und Geschwindigkeit.
"The Lazarus Chord", erster Gedanke: Anathema? Durch die Growls und Screams schlägt man quasi sogar eine Brücke zwischen den alten und neuen Anathema. Denn die klare Stimme klingt der von Vincent Cavanagh verdammt ähnlich. Und auch hier schafft es Code erneut die progressive Struktur flüssig und nachvollziehbar mit einzuweben. Und ebenfalls faszinierend fand ich das der Titel bei den klaren Vocals wie Progmetal klingt und bei den Growls wie melodischer Deathmetal. Was doch eine Stimme alles ausmacht.
"The Shrike Screw" dröhnt und brummt sich langsam heran und entfalten dann mit einsetzen vom Drumming das Feeling alter Stratovarious Platten. Vor allem der Schlagzeuger treibt das Stück unpeinlich melodischen Metals ordentlich voran.
Wieder dezent vorangetrieben folgen wir der "Trace of God", nur das hier der saubere Gesang auch mal garstig wird, im positiven Sinne. Man steigert sich immer weiter rein, es gibt fast nur noch Gegrowle, das Stück wird immer schneller und nur noch durch die Refrains eingebremst.
"Harmonies in Cloud", ein passender Titel der erst harmonisch zum verweilen in den Wolken einlädt und dann aufbrausend wird. Zur Songmitte zieht ein Sturm auf und verfinstert alles um sich herum.
"White Triptych" trägt seinen Namen nicht ohne Grund, den er ist auch dreigeteilt. Zuerst kombiniert er geschickt Melodeath mit dem bekannten Wechselspiel von klaren und gegrowlten Vocals, dann kommen schwarzmetallische Momente gefolgt von dem schon angesprochenen Stratovariousartigen Melodicmetal.
Und dann ist`s vorbei. Was bleibt ist die beeindruckende Präsentation von unterschiedlichen Genres die man flüssig und übergangslos völlig selbstverständlich miteinander verwebt. Und das nicht nur musikalisch sondern auch stimmlich. Ein tolles Album das Beschäftigung für viele Stunden verspricht, aber dafür eine offenen musikalischen Horizont verlangt. Und im direkten Vergleich zum zeitgleich erscheinenden neuen Album der Genre-und Labelkollegen von Ephel Duath ist Code sogar noch eingängiger und offener. Hardliner werden mit der vielfältigen Stimmungspalette trotzdem ihre Probleme haben.

1.Black Rumination
2. Becoming Host
3. Ecdysis
4. Glimlight Tourist
5. Dx
6. Garden Chancery
7. The Lazarus Chord
8. The Shrike Screw
9. Rx
10. Trace of God
11. Harmonies in Cloud
12. White Triptych

8 von 10 Punkten
https://www.facebook.com/codeblackmetal


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PostIcon Geschrieben: 05.11.2013, 14:33 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

UK based avant-garde metallers CODE premiere another new track entitled "White Triptych" that can be experienced in the form of a lyric video, which is hosted by Metal Hammer UK. Band's new album "Augur Nox" will be released on November 19th in Europe and November 26th in North America via Agonia Records. Listen to "White Triptych" at:

http://www.metalhammer.co.uk/news....w-album

First released song: http://youtu.be/MfLfg94OCE0
Second released song: https://soundcloud.com/agoniarecords/code-becoming-host
New album trailer: http://youtu.be/Wu8PIyrcriQ
Follow the band at: https://www.facebook.com/codeblackmetal


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BC
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PostIcon Geschrieben: 13.11.2013, 00:32 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

Echt nicht schlecht der Stoff.
Schöner epischer BM und auch stimmlich gut gemacht (White Tryptych).
Allerdings klingen der Klargesang etwas zu "dünn", ja fast schon wie die alten Hardrock-Recken aus den 70ern. Was mir z.B. den Song "Glimlight Tourist" doch schon einigermaßen verdirbt.


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2 Antworten seit 04.11.2013, 16:33 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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