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Thema: Review: King Fear - Frostbite, Bergsteiger Blackmetal aus Deutschland< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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Enunciator of Evil
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Gruppe: Bangerfront
Beiträge: 3388
Seit: 09.2008

Mitglied Bewertung: 4
PostIcon Geschrieben: 21.10.2013, 15:04   Ignore posts   QUOTE

King Fear
Frostbite
Quality Steel Records
Vö: 27.09.2013



Nachtgarm is back. Nachdem er mit Negator im April die erste schwarze Schlachtplatte servierte folgt nun der Nachschlag mit King Fear. "Frostbite" wurde vom Bergsteigen inspiriert, allerdings sollte man hier nicht direkt an Reinhold Messner oder Luis Trenker. King Fear betrachten und bearbeiten das Thema eher aus der Sicht der Bessessenheit der Menschen die höchsten Gipfel zu erklimmen, der "Eroberung des Nutzlosen" und dem damit verbundenen Kampf.
Thematisch jedenfalls etwas das im Black Metal Bereich noch nicht so ausführlich zur Geltung kam und somit mal eine Abwechslung zu den sonst eher üblichen Tod und Teufel Texten.
Musikalisch bettet man dieses in grösstenteils mittelschnellen Black Metal vermischt mit Spuren aus Black N Roll und doomigen Parts. Denn wie schon der Promozettel sagt, "The fastest Band is not necessarily the darkest Band".
Gleich der Opener gibt die Marschrichtung des Albums vor, knackig kalt schlägt er dir nach kurzer Einleitung entgegen, serviert dazu noch klug gesetzte Pausen, gedoppelte Gesangsspuren und coolem Riffing. Dem schliesst sich "Death Zone" an mit simpler aber effektiver Gitarrenarbeit, Sprachsamples und kurzem doomigen Einschub. Dazu leidet Nachtgarm glaubhaft " Lungs burn like cold Fire, they call it the Death Zone".
"Frostbite" erinnert mich bei den Vocals sofort an Maniac von Mayhem, musikalisch eher an die letzten Satyricon Werke.
"Immortalized" hat mitnichten was mit Immortal zu tun, wobei das bei der Frost & Eis Thematik durchaus auch passen würde. Es ist ein eher geradliniger Track ohne wenn und aber, aber eben auch ohne Highlight oder Glanzpunkt. Das darauf folgende "The Wickedest Man" fängt zwar genauso an, hat aber ein gelungenes doomiges Mittelstück und Akustikausklang nach dem spoken Words Teil. "Black Gravel" empängt mich gleich wieder mit eisig kalter Gitarre, bleibt aber etwas blass und ausdruckslos zurück, da kann auch der schleppende Schlusspart nichts mehr richten.
"Empire Aloft" kann das Ruder aber mit seiner packenden Dramaturgie wieder rumreissen, vor allem der ruhige Mittelteil erzeugt eine bedrückende und beklemmende Atmosphäre, genau so wie man es auf einem Album mit dieser Thematik erwartet. Dem kann sich "Re-Conquering the Useless" direkt anschliessen, massgeblich positiv trägt die melodische Gitarrenarbeit und der daraus resultierende Groove dazu bei.
Und dann ist es nach 33 Minuten auch schon vorbei, was ich ehrlich gesagt für ein Full Length Album doch etwas sehr kurz finde. Zwei, drei Songs wie die letzten oder die ersten beiden hätten dem Album sicher gut getan, ich denke mal die Thematik hätte das sicher noch hergegeben.
Hervorzuheben ist noch das man auf dem ersten Album komplett neue Songs verwendet hat und nicht nochmal Tracks der "King Fear" Ep von 2012 verwurstet oder aufgewärmt hat was ja auch in unserem Genre gern gemacht wird um ein Album zu strecken.
Und zweitens wird das Album von der Kulturbehörde der Hansestadt Hamburg gefördert, da können sich die Kulturbereiche anderer Grossstädte mal ein Beispiel nehmen und sich eine Scheibe abschneiden.
Ich habe mir etwas mehr erwartet, vor allem nach der tollen Ep von 2012. Vielleicht waren meine persönlichen Erwartungen auch zu hoch, jedenfalls wurden sie nicht erfüllt, zuviel Durchschnittsmaterial und eine recht kurze Spielzeit führen bei mir zu 6,5 von 10 Punkten.

01. Conquering The Useless
02. Death Zone
03. Frostbite
04. Immortalized
05. The Wickedest Man
06. Black Gravel
07. Empires Aloft
08. Re-Conquering The Useless

https://de-de.facebook.com/TheKingFear

6,5 von 10 Punkten


--------------
BC
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0 Antworten seit 21.10.2013, 15:04 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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» Schnellantwort Review: King Fear - Frostbite
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