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09.08.2012 - 11.08.2012


Es dauert nicht mehr lange, dann wird das Basislager für Liebhaber der härtesten Klänge wieder in Schlotheim errichtet. Nach dem gelungenen Umzug im letzten Jahr, wird die deftigste Metalparty des Jahres erneut auf dem Flugplatz Obermehler in Schlotheim abgehen. Mittlerweile stehen dem Metalfan in Deutschland ja genügend Festivals zur Auswahl, aber das Party.San ist und bleibt die Konstante im harten Sektor und hat sich über die Jahre einen hervorragenden Ruf in diesem Business gesichert. Der Termin ist fett im Terminkalender eingemeißelt und die Fans der härteren Schiene sind schon mächtig heiß darauf in Schlotheim einzufallen. Die Organisatoren haben, wie schon die letzten Jahre zuvor, wieder ein Billing auf die Beine gestellt was die meisten bereits im Vorfeld schon zum sabbern bringt. Namen wie das Norwegische Black Metal Urgestein “Immortal“, die Britische Planierraupe “Bolt Thrower“, die Götter des technischen Death Metal “Nile“, die polnische Ausnahmeband “Behemoth“ oder “Sodom“ die deutsche Thrash Institution, bringen das Blut direkt zum Kochen und zaubern jedem Fan ein breites zufriedenes Grinsen ins Gesicht.
Die Death Metal Fans dürfen bei weiteren Bands wie z.B. Vallenfyre, Immolation, Entrails oder Incantation bereits jetzt schon ihren Orthopäden des Vertrauens konsultieren, denn wenn die Bands ihre Grabsteinartigen Sounds entfachen, werden vor der Bühne so manche Nackenwirbel über den Jordan gehen. Dead Congregation und Necros Christos werden mit ihrem düsteren brutalen Death Metal Soundgewand nichts als verbrannte Erde und völlig ausgepumpte Fans hinterlassen. Blutige Leiber und Hirntote Zombies werden im dampfenden Moshpit nach den Auftritten von Cattle Decapitation, Rompeprop, Malignant Tumor oder General Surgery hinterlassen. Warbringer, Toxic Holocaust, Tankard oder die Trash Amigos werden es den Thrashern unter euch restlos besorgen und die Speaker der PA mit donnernden Gitarrenläufen bis aufs Letzte fordern.
Das Weihwasser der Dorfbewohner wird ihnen bei Bands wie Naglfar, Archgoat, Dark Fortress, Ragnarok oder Gospel of the Horns auch nichts nutzen, und so werden sie die schwefelhaltigen, blasphemischen Soundfetzen die über ihr Dorf wehen werden, bibbernd unter der Bettdecke ertragen müssen. Die Black Metal Fans jedoch werden sich an den markerschütternden Schreien, der dämonischen Atmosphäre und den gequälten Klampfen mit diabolischer Freude ergötzen.
Fans die etwas leichtere, atmosphärische Klänge bevorzugen, dürften bei Bands wie z.B. Solstafir, Ghost Brigade oder In Solitude in absolute Verzückung geraten. Wie auch immer, bei diesem Billing wird sicher jeder sein persönliches Sahnehäubchen finden und die Liste der Bands die man unbedingt sehen will / muss, wird verdammt lang!
Ein weiteres großartiges Highlight in diesem Jahr ist die neu entstandene Undergroundbühne. Zehn deutschen Nachwuchsbands wird die Ehre zuteil auf der Zeltbühne vor einem größeren Publikum zu zeigen, dass der deutsche Underground äußerst lebendig ist und immer wieder großartige Bands hervorbringt. Einigen von euch sind die Bands mit Sicherheit ein Begriff und ein Besuch der Undergroundshows ist hier definitiv Pflicht, denn diese Bands sind allesamt Könner in ihrem Sektor und werden es euch mit fetten Performances beweisen. Wenn am Donnerstag die “Hell-is-Here“ Bühne wieder zum ersten Mal erzittert, ist die Festivalgemeinde mit Sicherheit in bester Stimmung und bereit Tod & Teufel auf dem besten deutschen Festival in Schlotheim abzufeiern.
Wer nach den Auftritten noch genug Power hat, schleppt sich ins Partyzelt und lässt sich dort von den DJ’s, Köstritzern und Cuba-Libre den gepflegten Rest besorgen! Die Party.San Macher leisten seit vielen Jahren eine extrem geile Arbeit, hervorragende Billings, Fanfreundlichkeit undBöser Knochenmann ;-) eine tolle Organisation lassen das Party.San jedes Jahr zu einem Pflichttermin im Jahreskalender werden. Jetzt liegt der Rest wieder an uns um eine DER geilsten Metalpartys des Jahres zu einem vollen Erfolg für alle Beteiligten werden zu lassen.
Schaut euch doch mal unser diesjähriges Special an, ihr findet alle Bands mit detaillierter, persönlich verfasster Beschreibung sowie allen Daten zu Veröffentlichungen, Bandmembern und Links. Wir hoffen, dass es euch gefällt und die Mühe sich wieder gelohnt hat, Kommentare und Anregungen könnt ihr gerne hier im Forum posten.
Mitch aka Exorzist


Schaedel  See you in Hell or Party.San 2012...  Schaedel
 

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ARCHGOAT

ArchgoatAls Anfang der 90er die 2. Black-Metal-Welle auf Europa hereinbrach, waren ARCHGOAT mittendrin. Genauer gesagt zelebrierten die drei Antichristen Angelslayer (Gesang), Ritual Butcher (Gitarre) and Blood Desecrator (Schlagzeug) bereits seit 1989 die schwarzen Töne und kotzten 1991 ihr erstes Demo namens „Jesus Spawn“ über Skandinavien aus.
Diese wurde noch in Eigenregie produziert und vertrieben, wie auch ihr Nachfolger „Penis Perversor“ zwei Jahre später.
Dann aber wurde die unheilige Allianz mit Necropolis Records besiegelt um ebenfalls 1993 die EP „Angelcunt (Tales of Desecration)“ auf die Bevölkerung loszulassen.
Dazu kam es jedoch vorerst nicht, denn aufgrund diverser Meinungsverschiedenheiten mit dem genannten Label, wurde das Material von der Band nicht veröffentlicht. Dieser Umstand und aufgrund der Tatsache dass die drei Finnen mit der aufkommenden Kommerzialisierung des Black Metalls nichts zu tun haben wollten, wurde das Projekt noch im selben Jahr aufgelöst.
Erst eine Dekade später (2004) erwachte die schwarze Flamme um ARCHGOAT wieder, mit gewohntem Klampfer und Hassprediger, nur hinter der Schießbude saß ein Neuer namentlich „Leneth the UArchgoatnholy Carnager“. Nun schien die Zeit auch endlich reif zu sein, um die eingespielten Songs von 1993 unter dem Namen "Angelslaying Black Fucking Metal" über das Label Hammer of Hate Records zu veröffentlichen. Anschließend wurde auch wieder Live gespielt und nachdem die Drumsticks im Jahre 2005 von Leneth an „Sinisterror“ (unter anderem auch Klampfer bei TORTURE KILLER und DEMIGOD) weitergegeben wurden, sollte das Lineup auch bis heute bestehen bleiben. Im selben Jahr folgte unter dem Motto "Tour Of The Black Moon" eine Europa-Tour mit BEHEXEN und HELL MILITIA. .Das full length Album "Whore of Bethlehem" folgte dann 2006 und wurde abermals über Hammer Of Hate Records veröffentlicht.
Danach hatte man aber von dem Label allerdings genug, trennte sich von selbigen und segelte fortan unter der Flagge von Blasphemous Underground Production. Mit den Black Metallern BLACK WITCHERY ging es dann auf die "Desecration & Sodomy" Europa Tour. Die unheilige Allianz wurde anschließend mit der gleichnamigen Split "Desecration & Sodomy" in 2008 gekrönt.
Bereits 2009 folgte mit "The Light-Devouring Darkness" das nächste full lenght Album und eine Tour durch die USA und Mexiko unter dem Titel "The Light-Devouring Black Crusade".
Es folgte erneut ein Labelwechsel und die Wahl fiel auf die Italiener Debemur Morti Productions, wo dann im Jahr 2010 die Compilation "The Aeon Of The Angelslaying Darkness" als Doppel-Vinyl-LP veröffentlicht wurde. Im Jahr darauf veröffentlichten die Finnen die Mini LP namens "Heavenly Vulva (Christ's Last Rites)".
Bei allen Alben halten die Finnen den Sound zielsicher roh und dreckig. Auch das Songwriting an sich wird hier mit voller Absicht recht einfach gehalten, was jedoch noch mehr verdeutlicht, was ganz und gar unverblümt mit jedem Takt angegriffen werden soll: Christus und seine Anhänger. Das Ergebnis ist also ein schmutziger, brutaler Black Metal, der sich meist im Uptempo bewegt und nur hier und da auch mal von stampfenden Passagen unterbrochen wird, durchsetzt mit einem räudigen Geröchel von Hassprediger Angelslayer.
Selbstredend konnten die Alben bisher die Black Metal Anhänger überzeugen und jeweils Bestnoten einfahren.
Wer also auf schnörkellose, kompromisslose Blasphemie steht, verpflichtet sich hiermit diesem infernalischen Trio vor der Bühne zu huldigen!!!
Marco aka Slaypultura  // Stand: 06.2012

 

Bisher erschienene Alben:

1991 / Jesus Spawn / Demo
1993 / Penis Perversor / Demo
1993 / Angelcunt (Tales of Desecration) / EP
1999 / Messe des Morts / Angelcunt / Split
2004 / Angelslaying Black Fucking Metal / EP
2006 / Whore of Bethlehem
2008 / Desecration & Sodomy / Split
2009 / The Light-Devouring Darkness
2010 / The Aeon of the Angelslaying Darkness / Compilation - Doppel Vinyl LP
2011 / Heavenly Vulva (Christ's Last Rites) / MLP

Bandmembers:
Lord Angelslayer - Bass, Gesang
Ritual Butcher - Gitarre
Sinisterror (Tuomas Karppinen) - Schlagzeug
 

Style: Death / Black Metal

Herkunft: Finnland

Website: www.archgoat.com                             Myspace: www.myspace.com/104017504

 

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ASSAULTER

AssaulterBlack'n'Thrash to the bone – Das sind ASSAULTER! Keine Kompromisse, hier gibt’s schön auf den Sack!
Seit 2004 versprühen die aus New South Wales stammenden Australier ihren Charme des Verderbens und ich möchte nicht wissen, wie viele diesem schon erlegen sind. S. Berserker (ex-Deströyer 666, Gesang und Gitarre), T. Hellfinder (Leadgitarre) und P. Hunt (ex-Razor Of Occam, Schlagzeug) bilden jenes Killerkomando, das bereit ist, alles nieder zu walzen, was sich ihnen in den Weg stellt.
Mit ihren beiden Demos „Proselytiser“ (2005) und „Omnipotent“ (2006) wirbelten die Australier mächtig viel Staub im Outback auf. Doch Australien ist nun mal keine Metalhochburg und so blieben Assaulter eine raue Perle des Undergrounds.
Iron Bonehead Productions entdeckte diese jedoch für sich und veröffentlichte 2008 ihre 2-Track EP „Subservience“. AssaulterEine hochexplosive Mischung blackened Thrash Metal, die aber leider schon nach knapp 10 Minuten verpufft.
Doch das machten die Herren mit ihrem ersten Full-lenght „Salvation Like Destruction“ wieder wett! Ein großes „Satan Bless Australia“ ging durch die Pressewelt und entfesselte erneut einen Hype um die australische Metalszene. Bands wie Deströyer 666 und Razor Of Occam stammen ja schließlich auch von diesem gottverdammten Kontinent. So konnte sich Pulverized Records glücklich schätzen, einen solchen Fang gemacht zu haben.
2009 kam dann, wieder über Iron Bonehead Productions, eine Split mit Trench Hell auf den Markt. Ein Song, der den Kohl aber auch nicht fett macht. So richtig ging es erst 2011 wieder zur Sache! Über Alan Nemtheangas Poison Tongue Records erblicke ihr zweites Album „Boundless!“ das Licht der Welt. Bösartiger, hasserfüllt gespielter Black 'n' Thrash Metal, wie er im Buche steht! Versetzt wird das Ganze mit ein paar kurzen aber kräftigen Heavy Metal Riffs, welche selbst der Queen die Haare zu Berge stehen lassen. So ist „Boundless!“ vielleicht ein wenig „glatter gebügelt“ als ihr Erstling, doch nichts desto trotz wird hier geklotzt und nicht gekleckert – natürlich mit einer ordentlichen Portion Spikes'n'Leather, haha!
In diesem Sommer überfallen die Australier das erste Mal das europäische Festland und so machen sie auch vor Schlotheim nicht halt! Auf ihrer „European Proselytism Tour“ gibt es nur wenige Stopps – sechs, um genau zu sein. Nutzt die Chance und erlebt diesen Hassbatzen live!! Hell awaits!
Eik aka Runes  // Stand: 06.2012

 

Bisher erschienene Alben:

2005 / Proselytiser / Demo
2006 / Omnipotent / Demo
2008 / Subservience / EP
2008 / Salvation Like Destruction
2009 / Split mit Trench Hell
2011 / Boundless!

Bandmembers:
S. Berserker - Gesang, Gitarre
T. Hellfinder - Gitarre
P. Hunt - Schlagzeug
 

Style: Black/Thrash Metal

Herkunft: Australien

Website: www.myspace.com/burningfront

 

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BEHEMOTH

BehemothMittlerweile dürfte die Krawallkombo um Bandgründer Adam Darski, aka Nergal, weltweit bekannt sein. Mit der großen 2007er Tour haben die Polen sich ihre Fangemeinde hart erarbeitet, und das zu Recht, spielen sie doch nun in der Metal-Oberklasse mit. So durften sie 2007 als erste polnische Metal Band an der Ozzfest Tour durch Amerika teilnehmen, und haben auch sonst den Rest der Welt mit weit mehr als 100 Konzerten, zusammen mit Größen wie Kataklysm, Aborted und anderen, in Schutt und Asche gelegt.
Alles begann 1991 als Adam Darski in seiner Heimatstadt Danzig die Band gründete, damals noch unter dem Namen Baphomet. Die ersten Titel klangen stark nach Bands wie Beherit, Samael oder auch Celtic Frost. Man hat sich stark am Black Metal orientiert, was sich auch textlich widerspiegelte, so war Okkultismus das prägende Thema. Nach der Umbenennung in BEHEMOTH erschien 1992 die erste Demo “Endless Damnation“ via Pagan Records. Unter gleichem Label wurde noch im selben Jahr die zweite Demo “The Return of the BehemothNorthern Moon“ veröffentlicht und beide Werke sorgten im Untergrund für Furore. Ist doch Polen eins der erzkatholischen Länder dieser Erde, sorgten die Texte über Satan und die Apokalypse für einiges Aufsehen. Die Kirche sah die Einstellung der Band als Bedrohung an und wollte diese sogar verbieten lassen, wozu es, Satan sei Dank, dann doch nicht kam.
Die folgende dritte Demo “..From the Pagan Vastlands“ schlug gut ein und wurde innerhalb weniger Wochen mehr als 3.000 mal verkauft, was für diese junge polnische Band ein Riesenerfolg war. Durch den Erfolg wurde das italienische Label Entropy Productions auf die Truppe aufmerksam, gemeinsam wurde 1994 die EP “And the Forest dreams Eternally“ veröffentlicht und verkaufte sich gut. Allerdings mehrten sich bereits jetzt die Stimmen im Untergrund, BEHEMOTH würden nur finanziellen Profit machen wollen (wir kennen dieses Müllgelaber ja).
Ungeachtet der Unkenrufe brachten die Jungs ihr erstes Full-Length-Album auf den Markt, “Sventevith (Storming near the Baltic)“ (1995) erfreute sich internationaler Beliebtheit. Dadurch motiviert kamen die ersten Auftritte außerhalb Polens zustande. Es folgten die Alben “Grom“ (1996), sowie “Pandemonic Incantations“ (1998). Hier zeigten sich dann erste Einflüsse von modernem Death Metal, was mit dem 1999er Output “Satanica“ seinen Höhepunkt in einem sehr technischenBehemoth :: Darmstadt, 2007 Death Metal Album fand. Dies wird bis heute als wichtiger Wendepunkt im Stil der Band angesehen. Im Jahr 2000 erblickte “Thelema.6“ das Licht der Welt und führte den Stil weiter. Allerdings stagnierte die Beliebtheit der Band auf Grund ihres technisch experimentellen Stils etwas. Dies änderte sich auch nicht mit der nächsten Veröffentlichung “Zos Kia Cultus (Here and Beyond)“ (2002). Einige Besetzungs- und Labelwechsel waren die Folge.
Doch dann folgte 2004 der Kracher. “Demigod“ kam heraus und schlug ein wie eine Bombe. Die Band vereinte ihre besten Qualitäten auf diesem Silberling, die Schnelligkeit des Black Metal, gepaart mit klassischen Death Metal Einflüssen. Ergänzt durch experimentelle Klänge, und nicht zuletzt Dank der perfekten Instrumentenbeherrschung sowie der genialen Produktion wurde dieses Album zu einem Meisterwerk. Die Popularität stieg sprunghaft an, eine ausgedehnte Tour war die Folge. Nachdem die Band nach vielen Konzerten wieder etwas zur Ruhe kam, konnte man 2007 den Nachfolger “The Apostasy“ auf die Menschheit los lassen. Die begonnene Tradition wurde in bester Manier fortgeführt und BEHEMOTH traten zur berühmten Apostasy World Tour 2007 an. Über 100 Konzerte auf 5 Kontinenten wurden gespielt, darunter auch viele in Deutschland.
Nachdem diese Tour erfolgreich beendet wurde, tankten die Höllenhunde ihre Akkus wieder auf und begannen direkt mit den Arbeiten am nächsten Album. “Evangelion“ (2009) geht wieder etwas straigther zu Werke wie noch sein Vorgänger und lässt die experimentellen Elemente etwas in den Hintergrund rücken. Lyrisch werden wieder philosophische Themen, das antike Ägypten und Okkultismus im Allgemeinen verarbeitet. Insgesamt aber ein typisches Behemoth-Album das voll und ganz überzeugt.
Dann folgte Mitte 2010 aber der Schock für Fans und Band: Sänger Nergal ist schwer an Leukämie erkrankt und kann nur noch auf eine Stammzellen-Therapie hoffen. Die Therapie dauerte bis Anfang 2011 als Nergal aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Nachdem er sich wieder regeneriert hatte ging Behemoth ab Mitte des Jahres wieder auf Tour. Äußerlich verändert (Nergal trägt seitdem kurze Haare) präsentiert sich die Band in stetig steigender Verfassung. Seit Anfang dieses Jahres hält sich Nergal selbst wieder für völlig genesen und treibt die Kriegsmaschine Behemoth weiterhin unnachgiebig an. Gut so!
Wir durften uns 2007 in Würzburg und Darmstadt (Fotos und Bericht), auf dem PSOA 2008 und viele male danach selbst von den Live-Qualitäten der Polen überzeugen. Technisch perfekt vorgetragen, schönes Stage-Acting, geile Leder-Oufits incl. Corpse Paint, und ein immer gut gelaunter Nergal am Mikrofon machten diese Konzerte zu einem einzigartigen Erlebnis. Auch die restlichen Kritiken ließen keinen Makel an Behemoth, deshalb freue ich mich, die Prügelkombo auf der großen PSOA Bühne sehen zu dürfen. Bei Hits wie “Conquer All“, “Slaves Shall Serve“, “Christians to the Lions“ und nicht zuletzt “Chant for Eschaton“ wird kein Kopf auf dem Hals ruhig sitzen bleiben. Also freut euch auf ein schwarzes Fest mit BEHEMOTH. Wir sehen uns in der Menge.

Sebastian aka Azfares


Bisher erschienene Alben:

1992 / Endless Damnation / Demo
1992 / The Return of the Northern Moon / Demo
1993 / …From the Pagan Vastlands / Demo
1994 / And the Forests Dream Eternally / EP
1995 / Sventevith (Storming Near the Baltic) / CD
1996 / Grom / CD
1997 / Bewitching the Pomerania / EP
1998 / Pandemonic Incantations / CD
1999 / Satanica / CD
2000 / Thelema.6 / CD
2001 / Antichristian Phenomenon / EP
2002 / Live in Toulouse / Live CD
2002 / Zos Kia Cultus (Here and Beyond) / CD
2003 / Conjuration / EP
2004 / Demigod / CD
2005 / Slaves Shall Serve / EP
2007 / The Apostasy / CD
2008 / Ezkaton / EP
2009 / Evangelion / CD
2010 / Evangelika Heretika / DVD
2011 /Abyssus Abyssum Invokat / Compilation

Bandmembers:
Adam “Nergal” Darksi - Gesang, Gitarre
Patryk “Seth” Sztyber - Gitarre
Tomasz “Orion“ Wroblewski - Bass
Robert “Inferno“ Prominski - Schlagzeug
 

Style: Black/Death Metal

Herkunft: Polen

Website: www.behemoth.pl

 

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BOLT THROWER

Bolt ThrowerBOLT THROWER, der Name steht heutzutage im Lager der Death Metal Anhänger für verklärte Blicke, Ehrfurcht und empor gereckte Fäuste.
Die Band besitzt mittlerweile absoluten Kultstatus und sorgt überall wo sie auftritt für volle Häuser und durchgeschwitzte Leiber. Wer immer noch nichts von dem britischen Abrisskommando gehört, keinen ihrer Meilensteine der Death Metal Geschichte unter seinen Alben oder einen ihrer seltenen Livegigs besucht hat, kann kein echter Death Metal Fan sein.
Die vier Herren und die Basslady aus United Kingdom sind live eine unglaubliche Macht, welche eine Energie versprüht, die einen unmöglich still stehen lässt. Wer bei einem Gig der Bolzenwerfer dabei war, kann dies sicherlich bestätigen. Wenn der Motor der alles zermalmenden Death Metal Planierraupe angeworfen wurde, bleibt kein Stein mehr auf dem anderen, Bolt Thrower fegen mit einer unglaublichen Vehemenz über einen hinweg und lassen nach dem Gig nur noch verbrannte Erde und glückliche Fans zurück.
Zu der Biografie der Band möchte ich hier nicht näher Bolt Throwereingehen, da man diese doch auf einigen Seiten im Netz nachlesen kann. Das Mitgliederkarussell der Band hatte sich auch nicht allzu häufig gedreht, wobei ein paar Wechsel am Mikro doch interessant sind. Mit Martin van Drunen (Asphyx), David Ingram (Benediction) und Alan West hatte man immer ein paar sehr markante Shouter in den eigenen Reihen gehabt. Wobei Karl Willets meiner Meinung nach immer noch der Shouter ist, der am besten zu der Band passt. Zu den bisher erschienenen Alben kann man noch eines festhalten, nämlich dass es die britische Death Metal Institution geschafft hat, kein schlechtes Album auf den Markt zu werfen. Jedes Album ist ein Highlight und hat seine eigene Note. Längst hat man es geschafft, seinen eigenen, unverwechselbaren Stil zu kreieren, diese walzenden tödlichen Riffs sind einfach unnachahmlich.
Dass Bolt Thrower eine sehr fannahe Band sind, dürfte sich mittlerweile auch herum gesprochen haben, durch die Eigenregie ohne irgendwelche teils dubiosen Promoter und Merchandising Firmen sind die Preise bei Konzerten und Merchandise immer konstant niedrig gehalten worden. Die Jungs pressen ihre Shirts im Tourbus auf ihren TourenBolt Thrower - Frankfurt Batschkapp in Eigenleistung und sind bekannt für qualitativ hochwertiges und äußerst günstiges Material. Auch die Headliner-Gigs der Briten sind kostenmäßig nach dem Motto “Value for Money“ gehalten, da erinnere ich mich doch immer wieder gerne zurück an den 2002’er Gig der Ground Assault Tour in Frankfurt mit Fleshcrawl, Disbelief, Benediction und Bolt Thrower für sagenhafte 13 Euro an der Abendkasse !!!
Leider sind Festivalgigs der Band sehr rar gesät, nur einmal im Jahr kann man die Band auf einem Open Air bewundern, da Bolt Thrower es nicht mögen auf Festivals zu spielen. Auf Bitten der Fans versucht man aber wenigstens auf einem Festival im Jahr zu spielen. Dass Bolt Thrower eine ganz besondere Band sind, haben sie auch 2008 mit ihrem Poll “Auf welchem Festival sollen Bolt Thrower dieses Jahr spielen“ bewiesen, da die Band sich nicht schlüssig war in Wacken zu spielen, von denen ein wohl lukratives Angebot für einen Auftritt vorlag. Da die Gage und auch die Anzahl der Besucher für die Mannen nicht relevant ist, startete man die oben genannte Umfrage an der sich 17484 Leute beteiligten und die eigene Meinung der Band bestätigte, dass das Wacken Open Air nicht das richtige Festival für Bolt Thrower sei. Wahnsinn, wie die Combo ihr eigenes Ding durchzieht und auf den üblichen Kommerz scheißt. Durch hunderte von Kommentaren für das Party.San Open Air 2008 bei der Pollauswertung entschieden sich die Engländer dort zu spielen, denn die wahren Fans würden auf dem PSOA vertreten sein. Kaum zu erwähnen dass die Engländer auf dem PSOA einen fetten Gig hinlegten.
Nach einem kurzen Studioaufenthalt im Frühjahr 2008 haben Bolt Thrower die Aufnahmen abgebrochen. Man war der Meinung,  Bolt Thrower im Ataknicht die optimalen Songs geschrieben zu haben und lässt sich erstmal wieder Zeit um noch besseres Material zu entwerfen. Schade, die schnellsten beim aufnehmen von neuen Alben sind sie bekanntlich nicht gerade, nun müssen wir weiter auf neues Material der Briten warten..
Im April 2010 folgte wie, so oft, im legendären Atak Club in Holland zusammen mit ASPHYX, BENEDICTION und den Deutschen LAY DOWN ROTTEN die Eröffnung der Konzertreihe für 2010. Die Jungs von LDR konnten ihr Glück gar nicht fassen als der Booker von BT sie anrief und LDR für diesen Gig einlud. Auch hier war HIO zur Stelle und ihr könnt euch die Fotos und den Bericht des genialen Gigs hier... ansehen.
Ende 2011 raste eine Meldung in Windeseile durch das Internet: Bolt Thrower veranstalten im April 2012 zu ehren ihres 25-jährigen Bestehens ein Bolt Fest in London. Zunächst waren keine weiteren Bands bekannt gegeben worden aber der Preis stand schon fest: Lächerliche (umgerechnet) 7 Euro sollte das Ticket kosten. Und Bolt Thrower wären nicht Bolt Thrower und fernab jeden Kommerzes wenn sie das Geld nicht an eine gemeinnützige Stiftung für Krebskranke Kinder gespendet hätten. Hut ab meine Dame und Herren! Innerhalb weniger Wochen waren die 1600 Tickets weg, ohne dass jemand gewusst hätte wer die anderen Bands sind. Selbstverständlich ließen wir uns soll ein Event nicht entgehen und reisten mit 6 Leuten nach London. Wenige Wochen vor dem Gig wurden die weiteren Bands veröffentlicht und die Fans bekamen endgültig nasse Höschen: DISCHARGE, die old school Punks welche für BT schon immer Vorbilder waren, BENEDICTION und VALLENFYRE. So kam es, dass Bolt Thrower mit 1600 Fans eine riesige Geburtstagsfeier im HMV-Forum in London feierten. Auch hierzu findet ihr die Fotos auf unserer Website.
Bolt Thrower sind DIE Death Metal Band überhaupt, jeder Veranstalter kann sich glücklich schätzen diese Band auf das Billing zu setzen zu dürfen. Kaum eine der großen Bands ist über die ganze Zeit so ehrlich und fanfreundlich geblieben wie es die sympathischen Engländer sind. So freut euch mit uns auf donnernde Drums, grooviges Riffing und brutale Growls und bangt was das Zeug hält wenn es heißt "No guts, no glory"!!!
Mitch aka Exorzist  und Pit aka UnDerTaker

 

Bisher erschienene Alben:

1987 - Concession of Pain / Demo
1987 - In Battle There is No Law / Demo
1988 - Promo '88 / Demo
1988 - The Peel Sessions / EP
1988 - In Battle There is No Law
1989 - Realm of Chaos
1990 - Cenotaph / EP
1991 - Warmaster
1991 - The Peel Sessions 1988-1990
1992 - The IVth Crusade
1993 - Spearhead / EP
1994 - ...For Victory
1998 - Who Dares Wins
1998 - Mercenary
2001 - Honour - Valour - Pride
2005 - Those Once Loyal 

Bandmembers:
Karl Willets - Gesang
Barry Thomson - Gitarre
Gavin Ward - Gitarre
Jo Bench - Bass
Martin Kearns - Schlagzeug
 

Style: Death Metal

Herkunft: England

Website: www.boltthrower.com

 

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CATTLE DECAPITATION

Cattle DecapitationRindviehenthauptung - das bedeutet Cattle Decapitation frei übersetzt! Ein Bandname, der zuerst für Verwirrung sorgt, wenn man bedenkt, dass die fünf Vegetarier aus San Diego sich enorm für die Rechte der Tiere einsetzen. Mit ihrem aggressiven Deathgrind und brutalen Coverartworks wirbeln sie aber nicht nur in Kalifornien Staub auf, sondern auch im Rest der großen, weiten Metalwelt.
Die beiden LOCUST Grinder David Astor (Bass) und Gabe Serbian (Drums) gründeten 1996 Cattle Decapitation als Nebenprojekt. Man holte sich für die vakante Stelle des Gitarristen und Sängers Scott Miller und begann an neuem Material zu werkeln. Schon damals hob sich diese Combo von anderen Grind Bands ab, denn in ihren Songs ging es in erster Linie um politische Themen und Rechte von Tieren. Ihre erste Demo „Ten Torments of the Damned" wurde 1997 veröffentlicht.
Scot Miller verließ die Band wieder und man holte sich Travis Ryan (Strangulation) ins Boot. Es folgte untereinander ein bunter Besetzungswechsel an den Instrumenten und 1999 schmiss man die EP „Human Jerky“ auf den Markt. Zur Jahrtausendwende gab es noch eine Single „iDecapitation“ und eine neue EP, die auf den Namen „Homovore“ getauft wurde. Mit Troy Oftedal fand man endlich einen festen Bassisten, sodass man endlich an einem ersten Album arbeiten konnte.
„To Serve Man“ erschien Ende Juli 2002. Mr. Gabe Serbian wollte sich wieder voll seiner Band Locust widmen und wurde durch Josh Elmore an der Gitarre ersetzt. Im November zertrümmerten Cattle Decapitation zCattle Decapitationusammen mit Cannibal Corpse, Hate Eternal und Macabre zahlreiche US-Bühnen. Da man mit der Zusammenarbeit von Dave Astor nicht mehr zufrieden war, tauschte man ihn gegen den Creation Is Crucifixion-Drummer Michael Laughlin aus. Zusammen mit Produzent Bill Metoyer ging es ins Studio, um ihr zweites Full-lenght einzuprügeln.
Juni 2004 war es endlich so weit und „Humanure“ erblickte das Licht der Welt. Die Gründungsmitglieder Miller und Dave, samt den Jungs von Locust, wurden als Ehrengäste für dieses Machwerk verpflichtet. Mindestens genau so aggressiv und brachial wie ihre Musik war das Coverartwork mit einer Kuh, die menschliche Überreste ausscheidet. Probleme mit den Promoagenturen waren vorprogrammiert. Darum scherten sich Cattle Decapitation aber nicht und so ging es wieder auf US-Tour mit Bands wie Deicide, Jungle Rot und Goatwhore! Es folge eine kleine Split mit den Grindern von Caninus, deren „Sänger“ zwei Pitbulls sind.
Im Juli 2006 meldeten sie sich mit „Karma Bloody Karma“ zurück und servierten ihren Kritikern den nächsten Hassbatzen voller Death'n'Grind! Diesmal ist auch John Wiese von Sunn o))) auf dem Album zu hören. Und schon drehte sich das Besetzungskarussell munter weiter. Kurzzeitig schwang sich Kevin Talley (Ex-Dying Fetus, Misery Index usw.) hinter die Felle, der pünktlich zu den Albumaufnahmen von „The Harvest Floor“ durch David McGraw ersetzt wurde. Ende 2009 erblickte dann auch diese „Schlachtplatte“ das Licht der Welt! Derek Engemann wurde 2010 als neuer Mann am Tieftöner bestätigt.
Mit „Monolith of Inhumanity“ spendieren uns die Kalifornier 2012 ihren fünften Longplayer! Und der reißt ALLES nieder. Extremer Metal wie ihn nur wenige Bands zelebrieren können.
Wärmt euch gut auf, wenn ihr vor die Bühne stürmt. Es wird wild und heftig!
Eik aka Runes

 

Bisher erschienene Alben:

1996 / Ten Torments of the Damned (Demo)
1999 / Human Jerky (EP)
2000 / Homovore (EP)
2000 / ¡Decapitacion! (Single)
2002 / To Serve Man
2004 / Humanure
2005 / Cattle Decapitation/Caninus (Split-CD)
2006 / Karma.Bloody.Karma
2009 / The Harvest Floor
2012 / Monolith of Inhumanity

Bandmembers:
Travis Ryan - Gesang
Josh Elmore - Gitarre
Derek Engemann - Bass
David McGraw - Schlagzeug
 

Style: Deathgrind

Herkunft: USA

Website: www.cattledecapitation.com

 

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DARK FORTRESS

Dark FortressWenn es um melodischen Black Metal der ersten Stunde aus deutschen Landen geht, ist diese Truppe aus Landshut, Bayern nicht mehr wegzudenken. 1994 von Gitarrist Asvargyr gegründet und kurze Zeit später durch Sänger Azathoth verstärkt, wurden die ersten Lieder geschrieben. Dennoch dauerte es zunächst 2 Jahre bis das erste Demo „The Rebirth of the Dark Age“ auf die Menschheit losgelassen wurde. Hier sind auch sofort die Haupteinflüsse wie etwa die frühen Werke von SATYRICON oder EMPEROR erkennbar. Im Folgejahr kamen Crom (Bass, Gitarre) und Thamuz (Keyboards) hinzu, wodurch der musikalische Schwerpunkt mehr ins Melodische verlagert wurde. Durch ein paar Konzerte unter anderem mit DESASTER, LUNAR AURORA oder NAGELFAR machte man auch überregional auf sich aufmerksam. Im selben Jahr, also 1997 wurden dann 3 weitere Songs eingespielt von denen 2 auf eine Split mit einer sehr kontroversen Band landeten. Nach eigener Aussage war diese Band den Mitgliedern von DARK FORTRESS unbekannt und man realisierte erst nach der Veröffentlichung der Split, was los sei, woraufhin man sich sofort von der Gesinnung der anderen Band distanzierte.
Mit einer dauerhaften Besetzung tat man sich in der Folgezeit schwer, Dark Fortresswas einer häufigen Bühnenpräsenz nicht gerade zuträglich war und vor allem die angestrebte Veröffentlichung des ersten Albums immer wieder verzögerte. So dauerte es bis 2001 als endlich „Tales from Eternal Dusk“ eingespielt war und auf die hungrige Meute losgelassen wurde. Von den Untergrundkritikern mit Bestnoten bewertet, von den Fans abgefeiert war der erste Meilenstein genommen. Abgesehen von Azathoth am Mikro sollte das Lineup auch endlich stabil bleiben und hat bis heute überdauert, was zu einer häufigeren Bühnenpräsenz führte. Es schien nun fast beiläufig an neuem Material geschrieben zu werden, um im Zweijahrestakt eine grandiose Scheibe nach der anderen auszuspucken. 2007 trennte man sich von Azathoth und ersetzte diesen mit dem aktuellen Schreihals namens Morean, der auch auf der, ein Jahr später erscheinenden, Platte „Eidolon“ zu hören ist.
Musikalisch zelebrieren DARK FORTRESS eine äußerst vielfältige Art von Black Metal. Vor allem auf den ersten Alben wurde noch viel mit schnellen, treibenden Riffs gearbeitet, wohingegen ab dem vierten Auswurf der Schwerpunkt eher auf atmosphärischen bis stampfenden Melodien gelegt wurde. Fans von Bands wie SATYRICON oder auch DISSECTION sollten hier aber durchweg auf ihre Kosten kommen.
Textlich wird auf das genretypische Antichristliche völlig verzichtet, stattdessen werden lebensverneinende (eher auf den frühen Scheiben) oder philosophische Themen aufgegriffen, so trägt der Titel des letzten Langeisens „Ylem“ z.B. den Namen des heißen Urbreis aus dem laut einer Theorie von 1948 das Weltall entstanden sein soll.
Hier lohnt sich also der Gang vor die Bühne allemal, wenn der Sechser zur Séance ruft!
Marco aka Slaypultura  // Stand: 06.2012

 

Bisher erschienene Alben:

1996 / The Rebirth of the Dark Age (Demo)
1997 / Towards Immortality (Split)
2001 / Tales from Eternal Dusk
2003 / Profane Genocidal Creations
2004 / Stab Wounds
2006 / Séance
2008 / Eidolon
2010 / Ylem

Bandmembers:
Morean - Gesang
Asvargyr - Gitarre
V. Santura - Gitarre
Paymon - Keyboards
Draug (früher T. Killer) - Bass
Seraph - Schlagzeug
 

Style: Black Metal

Herkunft: Deutschland

Website: www.myspace.com/darkfortress

 

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DEAD CONGREGATION

Dead CongregationGegründet wurde die „tote Bruderschaft“ im Jahre 2005 in Athen von allen vier aktuellen Mitgliedern, die zuvor bereits zusammen unter anderem Namen (NUCLEAR WINTER) gezockt haben. Angetrieben durch den Drang eine düstere, abartig boshafte Art des Death Metals, jedoch mit einer gewissen Uneingängigkeit zu schaffen, entschied man sich unter neuem Namen und neuem Banner zu streiten und so völlig losgelöst vom alten Projekt metzeln zu können.
Und genau so wird auch vorgegangen: Hier wird eine derbe Mischung aus stampfendem Midtempogewalze und alles zertrümmerndem Stakkato gebraut und im typischen, düsteren INCANTATION Soundgewand kredenzt, wobei sich technische NuDead congregationancen à la IMMOLATION oder auch MORBID ANGEL immer wieder vernehmen lassen. Des Weiteren nennen die vier Griechen jedoch auch einige Inspirationen aus dem Black Metal Bereich, so z.B. DEATHSPELL OMEGA, ARKHON INFAUSTUS oder auch alte MAYHEM.
Und das Ergebnis ist bestialisch gut, wie auf der EP, dem Album und der Split, die zwischen 2005 und 2008 in Eigenarbeit veröffentlicht und vertrieben wurden, zu vernehmen ist. Laut Frontman Anastasis Valtsanis (Inhaber Nuclear Winter Rec.) wird gerade an einem weiteren Album gearbeitet, einen Termin gibt es aber bisher leider nicht.
Für mich persönlich ist diese Combo auf jeden Fall eines der Highlights des diesjährigen Billings und so kann ich jedem von euch, dem diese kein Begriff sind, nur wärmstens empfehlen: stellt euch vor die Bretter und zelebriert das reine Böse, wenn dieses Quartett Infernale zur Blasphemy aufruft!!!
Marco aka Slaypultura

 

Bisher erschienene Alben:

2005 / Purifying Consecrated Ground / EP
2008 / Graves of the Archangels
2008 / Dead Congregation / Hatespawn / Split

Bandmembers:
LT. K. - Gitarre (Rhythm)
A. V. - Gitarre (Lead), Gesang
A. A. - Bass
V. V. - Schlagzeug
 

Style: Death  Metal

Herkunft: Griechenland

Website: www.myspace.com/deadcongregation

 

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ENTRAILS

EntrailsIn den 90'er Jahren schossen im rauen Norden nicht gerade wenige schwedische Death Metal Bands wie Pilze aus dem Boden. Eben diese Bands zogen wie eine wild gewordene Horde über das Königreich her und versetzten alles in Angst und Schrecken. Es war etwas neues, noch nie da gewesenes. Doch so schnell, wie sich viele Bands gegründet haben, lösten sie sich auch wieder auf. Nur wenige sind bis heute im Geschäft geblieben! Eine Band, die es nicht geschafft hat auf diesen Zug auf zu springen war ENTRAILS! Da sie sich 2008 wieder zusammen gefunden haben und ihrer Musik treu geblieben sind, dürfen sie nun das Prädikat „old school“ Death Metal tragen! Liebhaber des Schwedentods aufgepasst: ENTRAILS sind wieder im Rennen....
Ja.. Anfang der '90er, eine wilde Zeit in Schweden.. Ein paar Freunde schnappen sich ihre Instrumente und gründen eine Death Metal Kapelle namens ENTRAILS! Ihr Logo erinnert stark an Entombed und ist ein Tribut an die Death Metal Urgesteine. Soviel verriet mir jedenfalls Bandkopf Jimmy Lundqvist in unserem Interview. (Link...) Die jungen Entrails eiferten also L-G Petrov & Co. nach, nahmen auch fleißig Songs auf, aber veröffentlichten diese nie. Sie hatten nicht das Glück gehabt, ihre Demos beispielsweise im Sunlight Studio aufnehmen zu können und so klangen die Stücke einfach nur Scheiße. 1993 trennten sich die Jungs dann, weil der Großteil der Band Entrailskeinen Bock mehr hatte. Bis 1998 schrieb Jimmy noch seine eigenen Songs, da aber Freunde die Death Metal und seinen Stil mochten, in seiner Gegend unmöglich zu finden waren, hörte er auch mit der Musik auf! Bis er ein paar Jahre später seine Box mit seinen alten Tapes fand..
Dank der modernen Technik nahm er aus Spaß ein paar coole Melodien seiner alten Tapes auf dem Computer neu auf und war wieder Feuer und Flamme für die Musik. 2008 ging er ernsthafter an die Sache ran und arbeitete an seiner ersten Demo „Reborn“, die er zusammen mit Jocke Svensson aufnahm und 2009 veröffentlichte. Im November des gleichen Jahres kam die zweite Demo „Human Decay“ der beiden Schweden raus. Stoff der euch die Knochen morsch macht!! F.D.A. Rekotz fackelten nicht lange und stellten die Herren umgehend in ihre morbiden Dienste.
Kurzerhand wurde Mathias Nilsson für die Arbeiten am Debütalbum ins „Langschiff“ geholt und man werkelte fleißig an den Songs für „Tales From The Morgue“. Im Mai 2010 war es dann endlich so weit und ihr Erstling wurde auf die Menschheit losgelassen! Niemand hätte geahnt was Entrails damit vom Stapel brachen. Ein Raunen ging durch die breite Death Metal Masse. Erstklassiger Schwedentod, der jedem Elchtodmaniac das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Kurzum: Es war eine Zeitreise in das Schweden der 90'er Jahre. Kick-Ass Death Metal, der selbst den ranzigsten Kadaver aus seinem feuchten Grab wieder hochtreibt! Ein Jahr später, im September 2011, präsentierten die Schweden der hungrigen Meute ihr zweites Langeisen „The Tomb Awaits“. Das Teil schlägt in die selbe Kerbe wie sein Vorgänger!! Roher, erbarmungsloser Death Metal nach altem Schwedenrezept, der tierisch Spaß macht! Übrigens, für das Drumming ist niemand geringerer als Adde Mitroulis verantwortlich, der sich ja schon einen Namen bei Birdflesh, General Surgery und Co. gemacht hat. Das i-Tüpfelchen auf dem Grabstein war die darauffolgende Meldung, dass Entrails 2012 unter dem Banner von Metal Blade Records segeln werden.
Live haben sie sich eher rar gemacht, doch in diesem Jahr habt ihr die Chance, die Herren auf dem Party.San begrüßen zu dürfen!
Eik aka Runes

 

Bisher erschienene Alben:

2010 / Tales From The Morgue
2011 / The Tomb Awaits

Bandmembers:
Jimmy Lundqvist - Gitarre
Mathias Nilsson - Gitarre
Jocke Svensson – Gesang, Bass
Adde Mitroulis - Schlagzeug
 

Style: Death Metal

Herkunft: Schweden

Website: www.myspace.com/entrailsreborn

 

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GENERAL SURGERY

General SurgeryVon Matti (Sänger von DISMEMBER) und Grant wurde im Dezember 1988 die schwedische Goregrind Band GENERAL SURGERY ins Leben gerufen. Als große Carcass und Grindcore Fans war es das Ziel, das erste Album von Carcass zu covern.
Nach etlichen Besetzungswechseln wurde in der Formation Richard Cabeza (Gesang), Joacim Carlsson (Gitarre), Matti Kärki (Bass/Gesang) und Mats Nordrup (Schlagzeug) die erste eigene 3-Song-Demo "Erosive Offals" im März 1990 bei einer Amateur Theatergruppe mit Aufnahmeequipment aufgenommen. Im selben Jahr folgte in Stockholm ein Live-Gig mit namhaften Bands wie Unleashed, Crematory und anderen. Überlieferungen zufolge reagierte das Heavy Metal gewohnte Publikum ob des dargebotenen 5-minütigen Grind Geballers schockiert und entsetzt.
Mit dem Ergebnis von "Erosive Offals" waren die Schweden nicht wirklich zufrieden und nahmen die Demo im gleichen Jahr mit neuen Texten und Titeln nochmals auf und veröffentlichten das Teil unter dem Namen "Pestiferous Anthropophagia".
Im September 1990 erschien dann die 7-Track Demo "Internecine prurience". Keiner weiß mehr warum man die Demo eingespielt hat und man empfindet das Ganze als ziemlichen großen Shit. Die Band selbst schreibt hierzu: "You do not need it". Selbst Sänger McWilliams behauptet, dass es nicht er ist, der auf der mit einem billigen Kassettenrecorder aufgenommenen Kassette zu hören ist.
Im November wurde dann die EP "Necrology" im Sunlight Studio aufgenommen und gerade mal 50 Kopien hergestellt. Obwohl die Metalszene aufhorchte, verkündete die Band kurz nach dem erscheinen der EP ihre Auflösung. Immerhin wurde die EP 1993 von Relapse Records nochmals re-released.
Im Jahr 2000 fanden sich ein paar Mannen zusammen, um einen Song für das Carcass Tribute Album "Requiems of Revulsion" beizusteuern. Wieder war man nicht in der Lage ein stabiles Line-up zusammen zu stellen, so sollten wieder einige Jahre vergehen, bis sich die Schweden GENERAL SURGERY wiederbeleben konnten.
Joacim tat sich mit Sayyadina und Bassist Andreas Eriksson zusammen und es wurden einige Demotracks auf dem Computer zGeneral Surgeryusammengezimmert. Da das Ergebnis überzeugen konnte, wurde Sänger Grant reaktiviert und mit Adde Mitroulis (Birdflesh, Jigsore Terror fame) am Schlagzeug wurde das Line-Up komplettiert.
Später wurde mit den US Grindern County Medical Examiners eine Split eingetrümmert. Die Scheibe wurde 2003 von Razorback Records released. Wie gewonnen so zerronnen, der neue Bassmann Andreas verlässt nach den Aufnahmen schon wieder die Band.
Mit Glenn Sykes von den Grindern Regurgitate kam ein neuer Bassist in die Band und Johan Wallin (Scurvy, Repugnant) wurde als zweiter Sänger und Gitarrist angeheuert. Dieses Line-Up sollte tatsächlich bis 2006 bestehen - man kann es kaum glauben.
Mit der Band Filth nahm die Band im Jahr 2004 dann eine 7" Split auf, welche via Bones Brigade Records released wurde. Im selben Jahr brachte Yellow Dog Records die Split mit The County Medical Examiners nochmals als auf 1000 Stück limitierte LP auf den Markt. Auch kam ein Doppel 7" Package mit den drei bisherigen und lange ausverkauften Demos via Buio Omega Records heraus. Um das Jahr vollends zu krönen wurde von Escorbuto Recordings/Goryfied Productions die 2003 aufgenommene 7" Split EP mit den spanischen Horrorgrindern Machetazo veröffentlicht.
Mit dem Auftritt auf dem Maryland Deathfest spielten die Jungs im Jahr 2005 erstmals einen Live-Gig in den USA. Mit "Demo 2005" folgte im besagten Jahr die 4-Song-Demo als Vorbereitung auf das erste Full-length-Album.
Im Offbeat Studio wurde Ende 2005 dann endlich das erste Full-length Album "Left Hand Pathology" aufgenommen. In der Szene wurde das via Listenable Records veröffentlichte Album als eines der besten, vom CARCASS Sound beeinflussten, Goregrind Alben des Jahres 2006 gefeiert. Den Schweden war es nach der erfolgreichen Demo "Necrology" erneut gelungen, die kranke Atmosphäre mit Wut, Kotze und massig Eiter zu erfüllen und einen wahren Hassbatzen unter das Volk zu bringen.
McWilliams traf Anfang 2006 die Entscheidung, das Micro und die Band in aller Freundschaft zu verlassen. Den verwaisten Posten des Sängers übernahm alsbald Erik Sahlström. Im September 2006 flog man zu einer Mini-Tour nach Japan und trat später auf dem Arnhem Metalmeeting in den Niederlanden auf.
Anfang 2007 spielte man erneut auf dem Maryland Deathfest in den USA, später folgte mit dem "Unruly Dissection Marathon" abermals eine Mini-Tour, die die Grinder diesmal durch Spanien führte. Bis 2008 folgten noch Gigs in Tschechien, Portugal, Polen und dem Heimatland Schweden.
Die Festivaltour 2008 führte die Grinder, neben dem Brutal Assault Open Air in Tschechien, auch zum Party.San Open General Surgery @ Party.San 2008Air in Bad Berka wo wir uns selbst von den Live-Qualitäten der Band überzeugen konnten (Bericht und Fotos).
Im Januar 2009 wurde zusammen mit Butcher ABC eine Split aufgenommen. Hier steuerte man 5 Tracks bei und  die Scheibe wurde über Obliteration Records veröffentlicht. Im Sommer lieferten sie auf dem Death Feast Open Air in Hünxe einen gelungenen Festival-Gig ab.
Das nächste Album "Corpus In Extremis: Analysing Necrocriticism" erschien im März via Listenable Records und enthielt 15 Tracks mit purem Gemetzel welche im Offbeat Studio in Stockholm eingetrümmert und selbst finanziert wurden. Anschließend folgte eine ausgedehnte Amerika Tour um das Album ordentlich zu promoten.
Eine Europa-Tour folgte 2010 und Ende des Jahres wurden zwei Gigs im fernen Mexiko absolviert. 2011 folgte ein Kurztrip für drei Gigs nach England
Mitte Januar 2012 stieg Gitarrist Johan Wallin aufgrund von Zeitlichen Engpässen bei der Band aus. Wenige Tage später unterschrieben die Grinder wieder einen Vertrag bei Relapse Records. Im März brachte Relapse dann gleich einen Single Collection mit dem Namen "A Collection of Depravation" heraus, welche 30 Singles von General Surgery enthielt. Die Collection wurden digital remastered von Pig Destroyer’s Scott Hull und mit einem  24-seitigen Booklet ausgestattet. Dies war aber noch nicht alles, denn die Jungs drehten in 2012 richtig auf. So folgte als nächstes die 7" EP "Like An Ever Flying Limb", die bereits im Herbst 2011 im Audiohammer Studio in Schweden aufgenommen wurde und 5 Tracks enthält. Im gleichen Atemzug wurde bekannt gegeben, dass das dritte Album auch in kürze aufgenommen werden wird.
Im gleichen Jahr werden Festival-Gigs auf dem Party.San Open Air in Deutschland oder aber auch auf dem Killtown Deathfest in Dänemark gespielt werden.
Nach 2008 kommen erneut die schwedischen Grinder zum PSOA auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Wer auf kranke Atmosphäre und eine Ladung Wut, Kotze und Eiter steht, der sollte sich den Carcass-lastigen Goregrind von GENERAL SURGERY nicht entgehen lassen.

Pit aka UnDerTaker

 

Bisher erschienene Alben:

1990 / Errosive Offals / Demo
1990 / Pestisferous Anthropophagia / Demo
1990 / Internecine Prurience / Demo
1991 / Necrology / EP / Relapse Records
2001 / Requiems of Revulsion: A Tribute to Carcass / Necropolis Records
2003 / Split CD mit The County Medical Examiners / Razorback Records
2004 / Split 7" EP mit Filth / Bones Brigade Records
2004 / Demo / Buio Omega Records
2004 / Split LP mit The County Medical Examiners / Rerelease von 2003 / Yellow Dog Records
2004 / Split 7" EP mit Machetazo / Escorbuto Recordings/Goryfied Productions
2005 / Demo 2005
2006 / Left Hand Pathology / Listenable Records
2009 / General Surgery / Butcher ABC / Split CD / Obliteration Records
2009 / Corpus In Extremis: Analysing Necrocriticism / Listenable Records
2012 / A Collection of Depravation / Single collection / Relapse Records
2012 / Like An Ever Flying Limb / 7" EP / Relapse Records

Bandmembers:
Erik Sahlström - Gesang
Joacim Carlsson - Gitarre
Adde Mitroulis - Schlagzeug, Backing vocals
Andreas Eriksson - Bass
 

Style: Grindcore

Herkunft: Schweden

Website: www.generalsurgery.se                           Facebook

 

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GHOST BRIGADE

Ghost BrigadeNachdem sich 2005 Sänger Manne Ikonen, die Gitarristen Tommi Kiviniemi und Wille Naukkarinen, Basser Janne Julin und Drummer Veli-Matti Suihkonen im finnischen Jyväskylä zu Ghost Brigade zusammengeschlossen haben, nehmen sie 2006 eine 4-Track Demo auf. Und ihre Mischung aus tiefen Death-Growls, die teilweise an Disbelief erinnern, und rockigen, ja zum Teil fast poppigen Melodien und Clean-Gesangsparts kommt bei den Labels offensichtlich gut an, denn sie werden sofort bei Season of Mist (u.a. Mayhem und Watain) unter Ghost BrigadeVertrag genommen. Daher geht es dann Anfang 2007 auch ins Studio, um das erste Album aufzunehmen. Das im September veröffentlichte Werk namens „Guided by Fire“ zeigt, wie vielschichtig die Musik von Ghost Brigade ist: tonnenschwere Riffs treffen auf feine Melodien, Death-Growls auf hymnischen Clean-Gesang, Stromgitarrengeschredder auf zarte Klavierklänge. Die Keyboard-Part wurden von Aleksi Munter eingespielt, der inzwischen zum festen LineUp von Ghost Brigade zählt. Danach folgen einige kleinere Auftritte, im Sommer 2008 steht mit dem Hellfest das erste größere Live-Event an. Danach stehen wieder einige Gigs an und natürlich wird fleißig am Nachfolger von „Guided by Fire“ gewerkelt. Und mit „Isolation Songs“ im Gepäck geht es im Sommer 2009 aufs Summer Breeze, wo sie, obwohl sie parallel zu Volbeat spielten, eine recht ahnsehnliche Fanschar ins Partyzelt locken konnten. Auch dieses Album bekommt fast ausschließlich Bestnoten, wie auch das dritte Studioalbum „Until Fear NoLongerDefinesUs“, das im Sommer 2011 erscheint.
Ihr Gastspiel auf dem PSOA 2010 – damals noch auf den unheiligen Wiesen Bad Berkas- lockte zahlreiche Fans vor die Bühne, diesmal werden es sicher noch ein paar mehr werden. Ghost Brigade bleiben ihrem Stil treu. Wobei die Stil-Schublade für Ghost-Brigade wohl erst noch benannt werden muss; hier treffen so viele, zum Teil sehr unterschiedliche, ja sogar eigentlich gegensätzliche Stilrichtungen aufeinander, dass eine genaue Einordnung quasi unmöglich ist. Aber genau darin liegt offensichtlich das Geheimnis des Erfolges der fünf Finnen: all die unterschiedlichen Musikspielarten zu einem Gesamtkunstwerk zusammen zu bringen.
Egal, welche Musikrichtung man bevorzugt, hier ist für jeden was dabei!
Steven aka RedDevil

 

Bisher erschienene Alben:

2006 / Demo
2007 / Guided by Fire / Season of Mist
2009 / Isolation Songs / Season of Mist
2011 / Until Fear No Longer Defines Us / Season of Mist

Bandmembers:
Manne Ikonen - Gesang
Tommi Kiviniemi - Gitarre
Wille Naukkarinen - Gitarre
Janne Julin - Bass
Aleksi Munter - Keyboards
Veli-Matti Suihkonen - Schlagzeug
 

Style: Dark/Doom Rock/Metal

Herkunft: Finnland

Website: www.ghostbrigade.net

 

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GOSPEL OF THE HORNS

Gospel of the hornsWenn man an Black/Thrash denkt, wenn man an den Underground denkt und wenn man an selten zu sehende Kult Bands denkt, dann kommt man zwangsläufig neben Bands wie Root auf die Australier GOSPEL OF THE HORNS. Nahezu jeder, der in dem vermischten Genre Thrash Metal meets Black Metal Zuhause ist, kennt diesen Namen und ist geil darauf, die wilden Kerle aus dem fernen Kontinent live zu sehen. Neben Deströyer 666 einer der besten Underground Acts in diesem Genre. Was aber kaum jemand weiß, ist der Umstand, dass GOTH seit Mitte 2012 in Deutschland leben. Doch zurück zu den Anfängen…
Es war irgendwann 1993 in Brisbane/Australien, als sich ein gewisser Mark Howitzer, der bereits einige Jahre in der Band Sarcophagus Schlagzeug spielte und bekennender Deutschland Fan ist, mit seinem Kumpel Hellbutcher entschloss, eine Band mit dem Namen GOSPEL OF THE HORNS zu gründen. Inspiriert durch die 80er Thrash Bands wie Sodom, Kreator, Razor, Celtic Frost verschrieb man sich dem Thrash Metal Genre und würzte den räudigen Gitarrenmetal mit einer Portion Black Metal, welcher sich hauptsächlich bei den Texten ausmachen lässt. Meist sind die Texte gegen das Juden- und Christentum gerichtet, die Howitzer als geisteskrank ansieht. Zudem vertritt die Band sozialdarwinistische und satanistische Standpunkte. Gospel of the hornsMan versteht sich als musikalische Verkörperung von Machiavelli, Ayn Rand, LaVey und Robert Greene.
Verstärkt um Sänger Shane Transvaal D erschien ein Jahr nach Gründung das Demo „The Satanist’s Dream“ beim italienischen Label Einstand Records. Da man mit der Leistung vom Sänger absolut nicht zufrieden war, blieb den Jungs nichts anderes übrig als diesen aus der Band zu werfen.
Schon 1995 hatte man die Schnauze voll und löste die Band kurzerhand auf.
Mark Howitzer stieg bei Deströyer 666 als Schlagzeuger ein und ist auf dem frühen Album „Unchain the Wolves“ zu hören. Danach war er bei Raven’s Wing zu Gange. Anders Hellbutcher, dieser unternahm einen sehr unschönen Schritt und stieg als „SS Death Dealer“ bei der NSBM-Band Spear of Longinus ein. Heute spielt dieser unter dem Pseudonym „Death Dealer“ bei der australischen Thrash Metal Band Vomitor.
Mark Howitzer blieb seiner Vision von Gospel of the Horns treu und gründete zusammen mit Gitarrist Ryan Marauder die Band im Juni 1997 neu.
Im Mai 1998 wurde das zweite Demo „Sinners“ aufgenommen und ein Vertrag mit dem niederländischen Label Damnation Records unterschrieben.
Im November erschien die, auf 300 Exemplare limitierte, 7“ 3-Track-EP „Monuments of Impurity“ bei dem australischen Label Morbid Productions. Beide Demos sorgten für Aufsehen in der Scene, denn der blackened Thrash der Aussies begeistert mit seinem rohen old school Einschlag und erinnert an alte, vergangene Zeiten. Viele Vergleiche wurden, aufgrund der personellen Verbindungen, zu Deströyer 666 angestellt, davon will die Band aber nichts wissen und betont in Interviews, dass man ganz klar seinen eigenen Stil geschaffen habe.
1999 übernahm Markus H.K. alias Hellcunt von Bestial Warlust das Schlagzeug, spielt nebenbei aber auch bei den bereits erwähnten Landsmännern Vomitor. Seither spielt Mark Howitzer den Bass und ist für den Gesang zuständig.
Die Mini-LP „Eve of the Conqueror” folgte im Februar 2000. Im Juli und August tourte die Band durch Europa, wo sie unter anderem mit Pentacle, Enthroned, Primordial, Adorior und Arkhon Infaustus auftrat. Nach der Tournee nahm die Band Chris Masochist (ex-Anatomy, Hellspawn) als zweiten Gitarristen auf.
Nach knapp drei Wochen Arbeit mit Mark Mcormack in den Saint Andrews Studios war der nächste Output fertig und so erschien im September 2001 das erste Album unter dem Namen „A Call to Arms“ via dem irischen Label Invictus Productions.
2003 organisierten Invictus Production und das Agonia Magazin eine Tour mit In Aeternum und Razor of Occam durch Europa, wobei man Frankreich, Polen, Belgien, Holland, Serbien, Deutschland und England bereiste und anschließend mehrere Gigs in der Heimat spielte.
Im Juni 2005 stieg Marauder aus und gründete seine eigene Band Funerary Pit. Nach einer erfolgreichen Australien-Tour mit den Schweden Dismember nahm die Band Anfang 2006 Hexx (ex- Carbon, Urgrund, Trench Hell) als zweiten Gitarristen auf. Aber bereits ein Jahr später kehrte Marauder zur Band zurück.
Mit dem Label Kneel Before The Masters Throne folgten 2007 ein Re-release des „Sinners“ Demo sowie des „Satanists Dream“ Demo. Ebenso wie die Compilation, die die Re-releases der Demos „Sinners“ und „Monuments of Impurity“Gospel of the horns @ Hells Pleasure 2011 enthält..
Im gleichen Jahr erschien das Album „Realm of the Damned“ via Black Ace Records und 2008/2009 eine Tour durch Amerika und Europa, um das Album ordentlich zu promoten.
2010 siedelte Gitarrist Chris Masochist nach Deutschland über und heiratete im Jahr darauf hier in Deutschland.
Mark Howitzer ist im Mai 2012 ebenfalls nach Deutschland gezogen.
Auf meine Nachfrage bei Mark Howitzer bestätigte dieser im Juni 2012, dass Hellcunt die Band verlassen hat und nun der Deutsche, Chris Menning alias Mersus (Deströyer 666, Homicide, Ex-Old, Zarathustra), die Felle bearbeitet. Hellcunt habe sich entschlossen nur noch für die Band Vomitor zu spielen. Da mittlerweile Howitzer und Masochist in Deutschland leben, war es schwierig mit Hellcunt weiter zu arbeiten, da dieser noch in Australien lebt. So war es wichtig einen deutschen Drummer für GOTH zu finden.
Nach fünf langen Jahren begaben sich GOTH im Januar und März 2012 in das The Underworld Studio in Solingen, welches dem neuen Drummer Mersus gehört. Dort wurde dann die 5-Track-EP “Ceremonial Conjuration” aufgenommen. Darauf befindet sich auch mit dem Track „The Fog“ eine Coverversion von Goatlord. Mersus selbst übernahm die Aufnahmen, wie auch das Mischen und Mastern, der EP. Veröffentlicht wurde diese dann im Juni 2012 via Invictus Productions.
Aktuell plant die Band im nächsten Jahr eine neue LP aufzunehmen.
Das Rock Hard zählen die beiden Alben „A Call to Arms“ und „Realm of the Damned“ zu den „250 Black-Metal-Alben, die man kennen sollte“, letzteres auch zu den „250 Thrash-Metal-Alben, die man kennen sollte“.
Im Sommer 2012 kommt die Band unter dem Banner „Sinners Over Europe“ auf Europa Tour und wird in Deutschland, Litauen und Frankreich Festivals spielen. Im November wird GOTH dann mit ihren großen Vorbildern Sodom zwei Gigs in England und Irland spielen.
Wer also undergroundigen, ungeschliffenen, rohen, dreckigen Black/Thrash mag, sich knarzigen Sound und fastforward Riffing der alten Schule wie Sodom, Celtic Frost oder Bathory anhören will, der sollte sich die Alben kaufen oder sich die australischen Maniacs live reinziehen.
Zum Abschluss noch eine treffende Weisheit von Gospel of the Horns für euch:
THE POWERS OF DARKNESS UNITE US!!!
Pit aka UnDerTaker

 

Bisher erschienene Alben:

1994 / The Satanist's Dream / Demo
1998 / Sinners / Demo
1998 / Monuments of Impurity / EP
2000 / Eve of the Conqueror / EP
2002 / Call to Arms / Full-length
2007 / Realm of the Damned / Full-length
2007 / Sinners / Monuments of Impurity / Compilation
2012 / Ceremonial Conjuration / EP

Bandmembers:
Mark Howitzer - Bass, Gesang
Chris Masochist - Gitarre
Mersus (Chris Menning) - Schlagzeug
 

Style: Black / Thrash Metal

Herkunft: Australien / Deutschland

Website: www.facebook.com/gospelofthehorns         Myspace: www.myspace.com/gospelofthehorn


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