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Zur Party.San Homepage...
09.08.2007 - 11.08.2007

Das Festival ist mittlerweile vorüber. Zum Bericht hier lang, zu den Fotos kommt ihr hier...


Endlich, bald ist es wieder soweit. Wenn es wieder heißt “Hell-is-Here“ und das Party.San 2007 seine Pforten zur Hölle öffnet geht das beste Extrem Metal Festival in die nächste Runde ! Auch in diesem Jahr wollen wir euch wieder mit einem Special die Bands des diesjährigen PSOA näher vorstellen. Mittlerweile zum vierten mal schon haben wir Informationen zu den gesamten Bands zusammengestellt. Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder mächtig ins Zeug gelegt und die Bandbeschreibungen detailliert aufgestellt (Bandgeschichte, Alben, Musikstil) auch die Soundsamples der Bands haben wir wieder aufbereitet. Die Bandreview's wurden in eigenen Worten verfasst (kein bloßes abkupfern der Bandwebsites) und geben unsere Eindrücke zu den einzelnen Bands wider. Wir hoffen dass es euch gefällt und die Mühe sich wieder gelohnt hat, Kommentare und Anregungen könnt ihr gerne hier im Forum posten.
In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt des Billings wieder mehr im Death Metal Bereich, aber auch die Grindcore , Black- und Thrash Metal Fans wurden nicht vergessen. Das Motto des Festivals könnte man in diesem Jahr mit dem passenden Slogan "Back to the Roots" umschreiben, die "großen Headliner" hat man dieses mal außen vor gelassen und sich verstärkt auf Bands konzentriert die einem nicht alltäglich irgendwo in den Konzerthallen begegnen.
Mit Asphyx hat die PSOA Crew für die Old School Fraktion einen ganz besonderen Leckerbissen aus dem Hut gezaubert, dieser Auftritt garantiert besten zerstörerischen Death Metal und dürfte unvergessen bleiben. Böser Knochenmann ;-)Aber auch Bands wie Gorgoroth, Merciless und Belphegor, werden euch mit ihren unvergleichlichen Sounds die Ohren bluten lassen. Auch Haemorrhage die kranken Spanier sind Live einfach nur cool und ein Blickfang der ganz besonderen Art. Mieze, Boy & Jarne haben den Grundstein für ein cooles Festival gelegt, die geile Stimmung machen wir!
Also seid bereit für den musikalischen Overkill wenn die Hölle einen Zwischenstopp in Bad Berka einlegt. Lasst uns gemeinsam auf einem der besten Death/Black/Thrash/Grind Festivals in wohl einzigartiger entspannter familiärer Atmosphäre eine mächtige Party feiern
Mitch aka Exorzist


Schaedel  See you in Hell or Party.San 2007...  Schaedel

Die Soundsamples sind jeweils ca. 1 min lang und werden, damit ihr nicht zu lange warten müsst, ca.
 30 sec. vorausgeladen (bei DSL geht's schneller). Es ist nicht möglich die Titel downzuloaden. Die
Qualität entspricht ca. 64 kbps Stereo MP3 und ist zum reinhören voll ausreichend. Das ganze dient
nur als Werbung für die Bands und das Event und soll einen kurzen Ausblick auf den Musikstil geben.
Die Kommentare zu den Bands sind rein subjektiv und geben die Meinung des Verfassers
wider (die im Großen und Ganzen auch der der anderen HIO-Members entspricht).
>>> Liebe Bands, ich denke das mit den Songsamples ist auch in eurem Sinne <<<
Quick-Link                Weitere Seiten des Specials :: Bands: (A-D)  (E-K)  (L-V)

ASPHYX

AsphyxGötter, Kult, Legende, es gibt verdammt viele Superlativen für die Niederländische Todesstahlband Namens ASPHYX.
Legende könnte man schon fast wieder relativieren, da die Band sich ja bekanntlich wieder Anfang 2007 reformiert hat.
Kult sind sie und werden sie auch für immer bleiben, wer solche Meisterwerke von Alben als sein eigen nennen kann, der darf sich den oft zitierten Ausspruch "Kult" verdienterweise ans Revers heften.
Götter gibt es in vielen Bereichen auch im musikalischen Universum, da die Menschheit doch vieles gerne vergöttert. Im Death Metal Bereich hat sich die Gruppe wahrlich einen Platz bei den so genannten Göttern der Musikszene verdient.
Bis zum heutigen Tag war es aber auch für die Kulttruppe ein langer und beschwerlicher Weg. Angefangen hatte alles 1987 als sich die Band erstmals zusammenfand, Drummer Bob Bagchus und Gittarist Tony Brookhuis hievten Asphyx aus dem schwarzen Taufbecken. Beeinflusst durch die damaligen "Kultbands" wie, Venom, Hellhammer, Possessed, Messiah und Death verschrieb man sich der harten brutalen Mucke.
Am Anfang zockte man noch Coverversionen diverser Bands wie z.B. Death, Celtic Frost und Mayhem bevor man sich an die ersten Eigenkompositionen wagte. Mit Gittarist Eric Daniels und Sänger Theo Loomans war das Band Line-Up mittlerweile komplettiert worden. Es sollte auch nicht allzu lange dauern bis sich der Name Asphyx in der Szene herumgesprochen und etabliert hatte, mit ihrer traditionellen Ausrichtung von der sie ( bis heute ) auch keinen Zentimeter abwichen entwickelten sie sich zu einem Topact im Todesstahlbereich. Mit dem Demo "Crush the Cenotaph" schaffte man den ersten Durchbruch und wirbelte mächtig Staub im Underground auf. 1990 jedoch verließen erstaunlicherweise Brookhuis und Loomans die Band. Bei der Suche nach einem geeigneten Sänger, stieß man auf Martin van Drunen der nach einer US-Tour mit seiner bisherigen Band Pestilence und diversen Streitereien das Handtuch bei Pestilence geworfen hatte. Mit der Besetzung Bagchus, Daniels, van Drunen spielte man 1991 das Überalbum "The Rack" auf Century Media Records ein. Göttliche Riffs, Tödliches Midtempogebolze und Zerstörerischer Hasserfüllter Gesang sind die Trademarks des Asphyx :: Party.San 2007Albums und bis heute das Markenzeichen dieser Ausnahmeband. Beste Kritiken seitens der Presse und Fans katapultierten Asphyx in die oberste Liga der Death Metal Zunft. Der Titeltrack des Albums brachte mich damals regelrecht zum Austicken, ein Riffgewitter allerfeinster Art welches auch heute noch Bestand hat. 1992 schiebt man den Longplayer "Last One On Earth" nach, der noch einen Tacken ausgereifter als der Vorgänger klingt und wieder nur sehr gute Kritiken einfährt, trotzdem kriselt es innerhalb der Band und Martin van Drunen steigt aus. Das Line-Up Karussell dreht sich heftig, musikalisch gesehen bleiben die Niederländer ihrer Linie aber treu und scheißen auf Trends oder moderne Einflüsse. Mit dem "Asphyx" betitelten Album setzt man 1994 ein neues Lebenszeichen, auch ohne van Drunen und die anderen Gründungsmitglieder geht es gnadenlos weiter. Trotz guter Songs verkauft sich das Album nicht gut und die Bandformation bricht auseinander.
Im Jahre 1996 findet die Band in anderer Besetzung wieder zurück und bringt mit "God Cries" ein neues Album auf den Markt, welches an die Anfangstage der Band anknüpfte und auch die Kritiker zufrieden stellte. Jedoch zerfiel die Band wieder und einige Ur-Mitglieder gründeten sogar eine neue Band Namens Soulborn und spielten das Album "Feeding on Angels" ein. Der Name Asphyx jedoch lebte in den Herzen der Fans weiter und so kam es, das man sich im Jahre 2000 mit einem Paukenschlag in der Szene zurück meldete. Mit dem Klasse Album "On The Wings of Inferno" das wieder Lavaartige tödliche Doom Death Passagen inne hatte und vor Brutalität und Eingängigkeit nur so strotzte, spielte man sich zurück in die Herzen der Fans. Trotz dieses neuen geilen Albums lösen sich Asphyx Ende des Jahres 2000 leider wieder auf, Gitarrist Eric Daniels kann die Band wegen seines Jobs nicht mehr zu 100% unterstützen und somit beschließt der Rest der Band Asphyx das Zeitliche segnen zu lassen.
Am 10.01.2007 ließ das PSOA Team die Bombe platzen und präsentierte offiziell die Reunion der Niederländischen Death Metal Formation. Bei der jetzigen Besetzung und Aufgrund der Reunion dürften bei den vielen Fans der Kulttruppe doch einige Freudentränen geflossen sein. Alleine bei dem Gig von Purgatory 2004 auf dem PSOA, als die Band den Song "The Rack" von Asphyx coverte, dürfte doch der ein- oder andere Deathfan sein Taschentuch gezückt haben. Es wird ein wahrhaft grandioser Moment für Band und Fans sein, wenn Asphyx, eine der besten Deathbands auf diesem verfickten Planeten, ihre offizielle Reunionshow auf dem Party.San Festival 2007 einläuten. Stellt euch auf tonnenschwere mörderische Riffs und Hasserfüllten Gesang ein, diese Band wird euch ein Death Metal Brett um die Lauscher hauen welches sich gewaschen hat. GARANTIERT!
Dieses Ereignis sollte man sich als Metalfan jeglicher Couleur jedenfalls nicht entgehen lassen, last uns der Kulttruppe einen Empfang bereiten an den die Mannen noch gerne zurückdenken werden!

Mitch aka Exorzist


Titel: Vermin  Album: The Rack, 1991
Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1988 / Carnage Remains / Demo
1988 / Enter the Domain / Demo
1989 / Crush the Cenotaph / Demo
1990 / Mutilating Process / EP
1991 / Promo / Demo
1991 / The Rack
1992 / Crush the Cenotaph / EP
1992 / Last One On Earth
1994 / Asphyx
1995 / Promo / Demo
1996 / Embrace the Death / Recorded 1990
1996 / God Cries
2000 / On The Wings of Inferno

Bandmembers:
Martin van Drunen - Gesang
Paul Baayens - Gitarre
Wannes Gubbels - Bass & Gesang
Bob Bagchus - Schlagzeug
 

Herkunft: Niederlande

Website: www.myspace.com/officialasphyx

 

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BELPHEGOR

BelphegorBelphegor, der Hauptexportschlager Österreichs in Sachen Extrem Metal kommt zum Party.San, und wird uns allen höllisch einheizen. Als eine der Vorzeigebands im Bereich Black-Death-Metal sind die verrückten Ösis um Helmuth schon Kult geworden. Mit Ihrem unvergleichlichen Stil Black und Death Metal zu mischen lassen sie Bangerherzen höher schlagen.
Gegründet 1993, hat bereits das erste Demo “Bloodbath in Paradise“ ihnen den Ruf einer donnernden Kriegsmaschine eingebracht. Noch bevor ihr erstes Studio-Album “The Last Supper“ 1995 erschien, hatten sie eine große Fanbasis, auf die sie zählen konnten. Pure Blasphemie gepaart mit krachenden Drums und sägenden Gitarrenriffs treffen auf Helmuths unvergleichliches Organ. Ein wahres Schlachtfest für Freunde des schlechten Geschmacks. Mit “Blutsabbath“ wird der begonnene Pfad des Bösen und Okkulten weitergeführt. Belphegor versprühen unglaublichen Christen- und Menschenhass, und treffen damit den Nerv vieler Metalfans. Die Bekanntheit der Band steigt sprunghaft in vielen europäischen Staaten an, natürlich muss die Band auf Tour gehen und wird Vielerorts gefeiert.
Getreu dem Motto, wer nicht weiter geht stirbt, kommt 2000 ein weiteres Stück schwarzes Todesblei aus dem Alpenland. Allein der Titel “Necrodaemon Terrorsathan“ macht unmissverständlich klar: Belphegor wären nicht Belphegor, wenn der Longplayer nicht wieder eine Diabolisches Meisterwerk wäre, dass mit Sicherheit wieder auf der Liste der Gotteslästerungen des Vatikan gelandet ist.
Belphegor @ Party.San 2007Damit nicht genug, nach Ausführlichen Touren um die halbe Welt, lassen die 4 Alpenrammler mit “Infernal Live Orgasm“ (2002), ein Live-Album auf die Welt los, um auch dem entlegensten Winkel der Erde Belphegor Live zu präsentieren.
2003 entern die Schwarzheimer dann wieder das Studio um ihr bereits 4tes Album “Lucifer Incestus“ einzuprügeln. Das Album hat wieder auf ganzer Linie Erfolg und zeichnet sich vor allem durch die High Speed Drums und Infernalen Riffe aus. Der Titeltrack lässt einen von Anfang bis Ende nicht mehr los. Jemand der dieses Album nicht im Schrank stehen hat, sollte was dagegen tun, denn dieses Album kann als Vorzeigewerk der Band angesehen werden, was auf jeden Fall in jedem gut sortierten Metal-CD-Schrank stehen sollte.
Nach einer ausgiebigen Tour durch Europa, an der aller Orten Tod und Pestilenz verbreitet wurde, schreiben die Österreicher ihren nächsten Geniestreich: “Goatreich - Fleshcult“ (2005). Spätestens jetzt ist die Band nicht mehr aus den Höchsten Rängen ihrer Spielart wegzudenken, auch wenn sie ihren Stil selbst als “Supreme Black Death Metal Art“ bezeichnen, und ihnen Genregrenzen sowieso scheißegal sind. Bereits ein Jahr später erscheint ihr aktueller Silberling “Pestapokalypse VI“ via Nuclear Blast, die die Ösis zwischenzeitlich unter Vertrag genommen haben. Nach eigenen Aussagen steht dieses Werk für Tod, den Teufel, die Apokalypse und die Hölle. Wenn man diese CD hört bekommt man von Anfang an dieses Gefühl man wird vom Tot eingehüllt. Ebenfalls ein Pflichtwerk für jeden ordentlichen Schwarzmetaller.
Der Auftritt des Alpenquartetts wird mit Sicherheit einer der besten am Party.San sein, das solltet ihr also auf keinen Fall verpassen wenn die höllischen Legionen über Bad Berka hereinbrechen. HELL YEAH!!!

Sebastian aka Azfares


Titel: Sanctus Perversum  Album: Pestapokalypse VI, 2006
Style: Black-/Death Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1992 / Bloodbath in Paradise EP / Eigenproduktion
1994 / Obscure and Deep EP / Perverted Taste
1994 / The Last Supper / Last Episode
1997 / Blutsabbath / Last Episode
2000 / Necrodaemon Terrorsathan / Last Episode
2002 / Infernal Live Orgasm / Phallelujah Productions
2003 / Lucifer Incestus / Napalm Records
2005 / Goatreich - Fleshcult / Napalm Records
2006 / Pestapokalypse VI / Nuclear Blast Records

Bandmembers:
Helmuth - Gesang, Gitarre
Sigurd - Gitarre
Serpenth - Bass
Tony Laureano - Schlagzeug
 

Herkunft: Österreich

Website: www.belphegor.at

 

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BEWITCHED

Bewitched1995 begannen Vargher (u.a. Naglfar) und Blackheim ihren Schlachtzug mit BEWITCHED vom schwedischen Umeå aus. Dabei zeichneten sich beide für die Gitarre und Gesang verantwortlich. Für die erste Demoaufnahme “Hellspell“ holte man sich Reaper mit ins Boot und wenig später wurde die Runde durch Wrathyr am Bass kompletiert.
Nachdem sie mit “Diabolical Desecration“ Ihr Debutalbum aufgenommen hatten, wurden die Franzosen vom Osmose Label auf die Formation aufmerksam. Nach Vertragsunterzeichnung wurde eine erste Europatour mit Ancient Rites, Sacramentum und Enthroned organisiert. Über drei Wochen ging es durch Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien und BewitchedHolland. Zu Beginn der Tour stand ebenfalls mit der Encyclopedia of Evil EP ein Tribute an ihre Metal-Ikonen zum Release an.
Im folgenden Jahr begannen die Arbeiten an der zweiten Langrille. Nach der Veröffentlichung der “Pentagram Prayer“ betitelten Scheibe verließ Blackheim die Band, um sich seinen anderen musikalischen Projekten (Katatonia und Diabolical Masquerade) zu widmen. Ersetzt wurde er im selben Jahr noch durch Spider als Sessiongitarrist. So ausgerüstet machte man sich zusammen mit Enslaved, Swordmaster, Demoniac, Dark Tranquillity und Dellamorte auf die World Domination Tour Part I. Ergebnis dieser Tour war das Live Album Hell Comes to Essen.
Um der aufkeimenden christlichen Power Metal Szene entgegenzuwirken begann man sich 1999 neue Wege zu beschreiten. Die Musik wurde melodischer und eingängiger während die Texte so bösartig und blasphemisch wie nie zuvor werden sollten. Der neue Longplayer “At the Gates of Hell“ wurde erschaffen.
In den folgenden Jahren drehte sich das Personalkarusell ein wenig weiter indem Hellfire der Band als zweiter Gitarrist fest beitrat. Man spielte an einigen großen Festivals und auch bis nach Mexico verschlug es die Schweden. Im Jahre 2002 wurden mit “Rise of the Antichrist“ die Daumenschrauben wieder etwas angezogen, so dass der Sound wieder aggressiver und rotziger wurdeBewitched @ Party.San 2007. Außerdem gab man sich in diesem Jahr bereits das erste Stelldichein auf dem PartySan.
Nach vier erfolgreichen Alben trennten sich die Wege von BEWITCHED und Osmose und man begab sich in die Arme der heimischen Regain Records. Zum Auftakt der folgenden Zusammenarbeit nahm man im Ballerina Audio die MCD “Atrocities in a Minor“ auf. Es dauerte wiederum zwei Jahre bis mit “Spiritual Warfare“ ein neuer Longplayer auf den Markt geworfen wurde. Hier präsentierte man sich wieder ganz von der thrashigen Seite.
Da die vier Elchwämser ja bereits 2002 das erste Mal auf dem Party.San ihre Aufwartung machen durften, scheinen sie damals ihre Sache gar nicht so schlecht gemacht haben, wenn sie dieses Jahr wieder am Start sein dürfen. Mit der letzten Scheibe im Gepäck wird den Anwesenden eine gehörige Portion Thrash geboten werden, der sie ganz ungewohnt mal von der blasphemischen Seite zeigt. Also, die opferbereiten Jungfrauen nicht vergessen! Gewürzt wird das Ganze sicherlich mit älteren Werken, die teilweise eine ganze Stange zügiger am Start waren. Die Veteranen haben jedenfalls genug abwechslungsreichen Stoff im Gepäck, um der Menge ordentlich einzuheizen!

Torben aka Blackie


Titel: Fucked by Fire  Album: Spiritual Warfare, 2006
Style: Black/ Thrash Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1995 / Hellspell Demo / Eigenveröffentlichung
1996 / Encyclopedia of Evil EP / Osmose Productions
1996 / Diabolical Desecration / Osmose Productions
1997 / Pentagram Prayer / Osmose Productions
1998 / Hell Comes to Essen Live album / Osmose Productions
1999 / At the Gates of Hell / Osmose Productions
2002 / Rise of the Antichrist / Osmose Productions
2004 / Atrocities in A-Minor EP / Regain Records
2006 / Spiritual Warfare / Regain Records

Bandmembers:
Vargher (Marcus E. Norman) - Gitarre, Gesang
Wrathyr - Bass, Gesang
Hellfire - Gitarre
Marc Malice - Session Drums
 

Herkunft: Schweden

Website: www.bewitched.se

 

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CEPHALIC CARNAGE

Cephalic Carnage*** CEPHALIC CARNAGE wurden am 12.07.2007 vom PSOA Team abgekündigt. Die Amis haben ein atrraktiveres Angebot aus den USA bekommen und uns/euch dafür sausen lassen.
Wir sagen: "Das ist kein Metal"  Buuh
Als Ersatz wurden die Iren PRIMORDIAL verpflichtet.  ***

Es war einmal in Denver 1992 da dachten sich ein paar Metalfreaks wir müssen die Musikwelt mal richtig aufmischen. Zac Joe (Gitarre) und Lenzig Leal (Vocals) mit noch ein paar Jungs gründeten die Band Cephalic Carnage. Und dann ging es auch schon los, mit ihrer Musik wollten sie alle Standards durchbrechen, ultrabrutaler Grindcore mit einer Essenz aus Death Metal und einem Quäntchen Heavy Metal. Nach erstem Geschepper und Geknüppel nahmen sie ein Jahr später ihr erstes Demo "Scrape my Lungs" auf. Obwohl die Demo im Underground super einschlug, einem Höllenmassaker gleich, löste sich die Band kurz danach wieder auf. Jedoch beschlossen Lenz und Zac 1996 mit Unterstützung von John Merryman (Drums), Steve Goldberg (Gitarre) und Doug Williams (Bass) noch mal in die vollen zu gehen und nahmen das Demo "Fourtuitous Oddity" auf.
Die Band wollte nun dem Bangervolk ihre geilen Ergüsse um die Ohren knallen und den Namen Cephalic Carnage in die Welt hinaus schreien - also ging man auf Tour. Wahrscheinlich hat die Band so laut geschrieen dass das italienische Headfucker Records-Label auf sie aufmerksam wurde und ihnen einen Deal anbot. So erschien im Sommer 1998 ihr Debüt Album "Confirming To Abnormality" das noch extremer als die Cephalic Carnage @ Party.San 2007vorausgegangenen Demo´s war. Nach Beendigung der Aufnahmen verließ Doug die Band aber mit Jawsh Mallen stieß sofort ein neuer Basser zur Band. Dann ging es erst so richtig los, sie spielten in den USA auf den größten Festivals und jeder konnte sehen, die Band war für etwas Höherem berufen. Dies vernahmen auch Relapse Records und nahmen die Band unter Vertrag. Begeistert von Cephalic Carnage, ermöglichten sie Ihnen auf Tour zu gehen, die Relapse Contamination Tour 1999. Nach dieser erfolgreichen Tour begab man sich erneut ins Studio und im Dezember desselben Jahres spielten sie ihr neues Album "Exploiting Dysfunction" ein. Das Material war so heiß und komplex, dass andere Bands, mit denen sie auf Tour waren (wir wollen hier keine Namen nennen) kräftig in den Arsch getreten bekamen, weil die Band aus Denver tierisch aufdrehte. Kaum haben sich die Wogen in 2002 etwas geglättet, schlagen sie schon wieder zu. Wieder mischen die Jungs mehrere Musikstile durcheinander ohne dabei den Blick für das wesentliche zu verlieren, das Ergebnis hieß "Lucid Interval". 2003 ging man schon wieder auf Tour um die USA unsicher zu machen. In Europa wartete man immer noch sehnsüchtig auf das brachiale Soundmaterial, aber dann war es endlich soweit und die Amis mischten die Musikhallen mächtig auf und verbreiteten das pure Cephalic Carnage Massaker. Die Zeit verging und es musste neues Material her. Im Jahr 2005, die Menschheit war soweit, wurde das Album "Anomalis" veröffentlicht. Kaum ist die Scheibe auf dem Markt ging es wieder mal auf Tour, diesmal mit den Belgiern Aborted und noch ein paar anderen geilen Hardcorefucker Band´s. Die Tour wurde wieder ein voller Erfolg. Leider verließ Basser Jawsh Mallen 2006 die Band und wurde durch Nick Schendzielos ersetzt. Das neue Album “Xenosapien“ geht voll krank und brachial weiter, wo "Anomalies" 2005 aufgehört hat.
Mit diesem kranken, brachialen Gemetzel im Gepäck werden die Jungs aus den USA in Bad Berka die Aliens rocken lassen. Bleibt abzuwarten ob sich der Math Core Virus auch in eure Gehirne einpflanzt.
Tibo aka Biohazard


Titel: Endless Cycle of Violence  Album: Xenosapien, 2007
Style: Death Metal / Grindcore

 

Bisher erschienene Alben:

1994 / Scrape My Lungs / Demo
1996 / Fortuitous Oddity / Demo
1996 / Conforming Abnormality / Headfucker Records 1st pressing, Highbryd Records
1997 / Promo1997 / Demo
1998 / Cephalic Carnage & Adnauseam / Split
1998 / Exploiting Dysfunction / Relapse Records
1999 / Impaled/Cephalic Carnage / Split
2002 / Perversion And The Guilt After / Version 5 Obese / Split CD mit Anal Blast
2002 / Lucid Interval / Relapse Records
2002 / Halls of Amenti / Willowtip Records
2005 / Anomalis / Relapse Records
2007 / Xenosapien

Bandmembers:
Lenzig Leal - Gesang
Zac Joe - Gitarre
Steve Goldberg - Gitarre
Nick Schendzielos - Bass
John Merryman - Schlagzeug
 

Herkunft: USA

Website: www.cephaliccarnage.net

 

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CLITEATER

CliteaterIch sitze hier am Computer und höre mir das brutal orale Gemetzel von meinen Favoriten Cliteater an, die dieses Jahr auf dem Party San knüppeln werden.
Diese Knochenbrecher-Riff´s der Holländer bringen jedes tote Fleisch wieder zum Leben. Das Material gleicht einem musikalischen Schlachthof, das brutale Gehämmere, dieses Gegrunze und geile Gequieke, man könnte meinen es würden 100 Schweine abgeschlachtet werden. Ah, ich habe vergessen zu erwähnen welche CD ich gerade höre, es ist "Eat Clit Or Die" aufgenommen im September/Oktober und herausgebracht von Restrain Records Anfang 2005. Endlich mal wieder ein richtig geiles Hackfleischgemetzel für den CD-Player, ein absolut geiles flottes Drauflosgerotze. Die Band wirft zwischendurch immer wieder feine Groove-Partien ein, bei denen der Bass dann eine noch dominantere Rolle einnimmt. Dieses Material fordert jede Anlage.
Oh,oh,oh, ich schweife vom eigentlichen Thema ab. Ich sollte eigentlich die Biographie von Cliteater schreiben und nicht nur über diese geile CD und meine brachialen Gefühle, wenn ich diese CD höre.
Na gut dann fangen wir mal an:
Im Jahr 2002 überlegten sich zwei Helden, Ivan und Vedran (2 Mitglieder der Brutal-Death/Grind Band Grobar) ein gemeinsames Projekt zu starten. Mit keiner konkreten Vorstellung begannen sie zu proben und Stück für Stück wuchs ihr Projekt. Später stieß dann noch Sänger Joost von Inhume zu den zwei Helden hinzu.
Dieses dreier Pack ballerte ein Demo zusammen mit 11 brutal geilen Songs. Verdammt ich muss schon wieder abschweifen, schaue mir gerade das Video zum Song "Cock and Love" vom Album "Eat Clit Or Die" an. Cliteater @ Party.San 2007Das müsst ihr gesehen haben, so ein derbes Blutgemetzel. Das Video geht musikalisch gleich richtig in die Vollen und man denkt es geht so weiter, man meint es gibt keine Steigerungsmöglichkeit mehr, doch in den letzten Sekunden gibt es noch mal richtig eins in die Fresse, dass Blut spritzt und die Chica´s tanzen dazu. Das bringt das Blut eines jeden Grindcore-Fans in Wallung. Bildet euch selbst euer Urteil, unter www.Cliteater.com könnt ihr euch selbst das Teil reinziehen.
So wo waren wir stehen geblieben, ach so... Im Sommer 2002 stieß der Drummer Maurice (von Fleshbrigade) noch zur Band hinzu. Endlich konnten sie ihren dreckigen Sound und das geile Gemetzel den Leuten auch live präsentieren. Durch diese Auftritte wurden Cliteater bekannt und das Interesse an der Band stieg sprunghaft an.
Cliteater teilten die Konzertbühnen mit Bands wie: Cock and Ball Torture, Last days of Humanity, Pigsty, Rompeprop, Aborted, Suppository und viele mehr.
Im Mai 2003 nahmen sie ihre erste CD "Clit 'em All" mit Erwin Hermsen auf. Das Material erschien im September 2003, veröffentlicht von Dismemberment Records und Bleedin' Hemorroid Records. "Clit 'em All" ist ein besonders fettes Album geworden, das durch seine direkte unkomplizierte Art voll in den Arsch tritt. Die 250 Kopien der CD waren innerhalb einer Woche ausverkauft, unglücklicherweise war es den Labels nicht möglich das Album nochmals zu pressen. So wurde das Album dann im April 2004 von Restrain Records re-released, der Vertrieb läuft über Cudgel aus Deutschland. Im gleichen Jahr stieß Alex aka Analex als 2. Gitarrist zur Band. Im gleichen Jahr spielen Cliteater auf Festival´s wie dem FTC und Obsene. Im September/Oktober 2004 gingen sie wieder ins Studio für das neue Album "Eat Clit Or Die", aber da hatte ich in meiner Beschreibung ja schon vorgegriffen. Was soll ich zu dieser geilen und brutalen CD noch sagen, bildet Euch euer eigenes Urteil zu diesem mörderischen Punch.
2005 nahmen Cliteater 8 neue Songs für eine Split CD mit Suppository auf. Das Teil nennt sich  "Reign In Thongs" und wurde 2006 über No Escape Records veröffentlicht. Unnötig zu erwähnen dass die Split für beide Bands ein großer Erfolg wurde.
Nach 3 Jahren verließ Gitarrist Analex im April 2007 die Band. Einen Monat später unterschrieb die Band einen Vertrag bei Morbid Records. Susan Gerl von Desensitised verstärkt nun die Band erstmal für die Auftritte im Sommer 2007.
Der 3. Longplayer wird "Scream Bloody Clit" heißen und voraussichtlich im Herbst über Morbid Records veröffentlicht. 16 Songs werden ihren Weg auf das neue Album finden. Ich hoffe das diese CD die Welt wieder erschüttern wird und dass meine Favoriten mich nicht im Stich lassen.
Ihr könnt euch ja dann live auf dem Party San von den Qualitäten der Band überzeugen. Auf das uns die Niederländer richtig eins auf die Fresse geben und nicht nur Grindcore-Fans davon überzeugt werden, dass diese Art von Musik einfach nur geil ist.
Tibo aka Biohazard


Titel: Cock and love   Album: Eat Clit or die, 2005
Style: Grindcore

 

Bisher erschienene Alben:

2002 / Promo
2003 / A Tribute To GUT (Compilation)
2003 / Clit 'em All / Dismemberment Records & Bleedin' Hemorroid Records
2005 / Eat Clit Or Die / Restrain Records
2006 / Reign In Thongs (Cliteater/Suppository Split CD) / No Escape Records

Bandmembers:
Ivan Cuijpers- Gitarre/Pitched Backing Vocals
Vedran Bartolcic - Bass
Joost Silvrants - Gesang
Susan Gerl - Gitarre (erstmal als Verstärkung im Sommer 2007)
Maurice van den Broek - Schlagzeug
 

Herkunft: Niederlande

Website: www.cliteater.com

 

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DEICIDE

Deicide*** DEICIDE wurden am 14.07.2007 aus dem Billing geworfen. Wieder einmal hatte Herr Benton keine Lust auf Tour zu gehen, somit hat das PSOA Team beschlossen die Band vom Billing zu nehmen und hat MALEVOLENT CREATION als Ersatz aufgestellt.
Wir sagen:
"Glen Benton fuck off, jetzt ist das Maß voll"  Buuh ***

Die Gottesmörder aus den USA dürften eigentlich jedem Death Metal Fan ein Begriff sein. Mit ihrem Frontmann Glen Benton der es wie kein anderer versteht die Szene zu polarisieren, ist die Band eigentlich irgendwie immer im Gespräch. Die ständigen Tour-oder Konzertabsagen hauptsächlich in Europa gehen einem schon ziemlich auf die Eier und sorgen immer wieder für Zündstoff. Wenn Meister Benton nicht ein so begnadeter Gurgeler und es nicht öfters begeisternde brutale Alben der Band zu bestaunen gäbe, hätte wohl schon so mancher der Band den Laufpass gegeben. Da DEICIDE aber auch zu den Mitbegründern der Ami Death Szene gehören und es auch verstehen erstklassige Alben zu schreiben gebührt Ihnen auch ein gehöriger Respekt für ihr Schaffen.
Zurück ins Jahr 1987, hier beginnt Glen Benton mit seiner Band namens Amon und dem Demo "Feasting the Beast" Gott und der Kirche den Kampf anzusagen. Das nächste Demo kommt 1989 heraus und hört auf den Namen "Sacrificial". Roadrunner Records nimmt die Band unter Vertrag und das Debütalbum "Deicide" erscheint 1990, Benton, Steve Asheim an den Drums und die Brüder Hoffman an den Gitarren prügeln unter der Leitung von Producer Scott Burns ein ernstzunehmendes Death Metal Album ein. Mit dem 1992 erscheinenden Album "Legion" ist den Gotteshassern ein verdammt gutes Album gelungen, man begibt sich auf große Fahrt über den Teich und spielt zusammen mit Gorefest einige Gigs in Europa. Durch sehr bornierte Aussagen betreffend Tieropferungen für satanische Rituale, entsprechenden Texten auf den Alben usw. zieht Obersatanist Glen Benton den Hass verschiedener Organisationen auf sich und bekommt dafür in Oslo fast die Quittung, als auf einem Konzert eine Bombe hochgeht. Es ensteht jedoch zum Glück keinerlei Personenschaden bei dieser Aktion. 1993 kommt "Amon: Feasting The Beast" auf den Markt, welches aber ausschließlich Material der ersten beiden Demos enthält. Mit "Once Upon The Cross" gibt es 1995 wieder neues Songmaterial der Band, mit Songs wie "Tötet die Christen" und einem extremen Coverartwork ist man wieder in aller Munde. Aber auch die Mucke ist extrem, sehr brutal aber auch etwas eingängiger als die letzten Veröffentlichungen. 1997 knallt man das nächste Album "Serpents Of The Light" auf den Tisch, textlich lässt man es etwas ruhiger angehen und prangert mehr die Ignoranz der Kirchengemeinde an. Musikalisch gibt es wieder die gewohnte Ladung tradionellen Death Metal vor den Latz, nichts wirklich außergewöhnliches, jedoch ballern die Songs immer auf Deicide @ Party.san 2007einem konstant hohen Level. 1998 erscheint das Live-Album “When Satan Lives“ mit gutem Sound und guter Songauswahl geht das Album eigentlich auch voll in Ordnung. Ein neues Studioalbum gibt es wieder im Millenniumjahr 2000, “Insineratehymn“ haut wieder kompromisslos wie eh und je in die Kauleiste. Soundtechnisch mit einer klaren und kraftvollen Produktion ausgestattet kann das Album ziemlich gut punkten. Das letzte Album für den nicht gerade bei der Band hoch im Kurs stehenden Labelpartner Roadrunner wird 2001 eingespielt und auf den Namen “In Torment In Hell“ getauft. Ein netter Mix aus brutalem Gekloppe und Midtempo Nummern bei dem man als Deicide-Fan bedenkenlos zugreifen kann. Abstriche gibt es wieder einmal in der kurzen Spielzeit des Albums aber das ist ja mittlerweile nichts mehr neues im Deicide - Programm. Im November 2002 schließt die Band einen weltweiten Deal mit Earache Records ab und gehen danach wieder on Tour. Man lärmt auf den X-Mass Festivals mit Szenegrößen wie Amon Amarth, Nile, Destruction & Graveworm und beackert im Jahr darauf mit Goatwhore, Jungle Rot & Cattle Decapitation die amerikanischen Staaten. Das erste Album für Earache "Scars Of The Crucifix" wird 2004 veröffentlicht, in Europa erscheint das Teil als Digipack mit der Bonus DVD “Behind The Scars“ - Under The Skin Of Deicide. Der Labelwechsel scheint die Mannen um Meister Benton richtig motiviert zu haben denn das neue Album ist wieder ein richtig fettes Teil geworden. Groovige Deathryhtmen, aggressiv und mit einer unbändigen Härte veredelt. Benton grunzt wie der Deibel in Person und gibt dem Album damit den letzten Schliff. Mit allerlei Gimmicks und wieder richtig geiler Mucke bestückt avanciert das Album zum Jahreshighlight bei Earache. Danach stehen wieder einige Touren auf dem Arbeitszettel, doch Deicide canceln kurzfristig einige Gigs auch das Wacken Open Air wird kurzfristig abgesagt, was zu einigen Querelen innerhalb der Band und mit der Bookingagentur führt. Ende 2004 müssen beide Hoffman Brüder bei Deicide aussteigen, der Grund soll angeblich die Unzuverlässigkeit der Brüder gewesen sein. Diese Nachricht dürfte doch so einige Deicide Fans Weltweit geschockt haben. Dave Suzuki und Tony Lazaro von Vital Remains springen kurzfristig in die Bresche und gehen mit der Band auf Tour. Mit Ralph Santolla (Ex-Iced Earth, Death) & Jack Owen (Ex-Cannibal Corpse) holt sich Glen Benton 2005 frisches Blut in die Band und zieht mit ihnen einige Shows Énde 2005 in Europa durch. 2006 verschanzt man sich im Studio um den neuesten Longplayer “The Stench of Redemption“ einzutrümmern , die Metalwelt ist gespannt wie sich die beiden neuen Gitarristen im Gesamtsound der Band einfügen. Vom sterben einer Legende bis hin zu Sagenumwobenen Voraussagungen für ein neues Death Metal Highlight reichen die Gerüchte die überall brodeln. Nach der Veröffentlichung des neuen Materials war klar das die Frischzellenkur nicht das Ende der Ära Deicide einläutete, sondern der Band einen richtig kreativen Schub verpasste. Boshaftigkeit und Brutalität gepaart mit Killerriffs, melodische Solis die sich harmonisch in die Songs einfügen und ein Glen Benton in Höchstform machen das neue Album zu einem Kunstwerk mit dämonischen Flair. In der Limitierten Version erscheint das Album in einer Box mit Poster und Postkarten-Bildern der gesamten neuen Mannschaft. Erst vor ein paar Tagen, Ende Mai 2007, kam die Nachricht aus dem Deicide-Lager dass man sich von Gitarrist Ralph Santolla getrennt hat, ein neuer Mann an der Gitarre wurde bisher nicht bekannt gegeben.
Den “Gestank der Erlösung“ werden Deicide als einer der Headliner des diesjährigen Party.San garantiert auch versprühen. Mit dem musikalischen Backkatalog der Band steht uns sicherlich eine brutale Orgie der besonderen Art bevor. Bleibt zu hoffen, dass Meister Benton sein Wort hält und auch in Bad Berka auftaucht um Gott und der ganzen Welt musikalisch in den Arsch zu treten.
Mitch aka Exorzist


Titel: Walk With The Devil In Dreams You Behold   Album: The Stench of Redemption, 2006
Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1990 / Deicide
1992 / Legion
1993 / Amon: Feasting The Beast
1995 / Once Upon The Cross
1997 / Serpents Of The Light
1998 / When Satan Lives / Live-Album
2000 / Insineratehymn
2001 / In Torment In Hell
2003 / Best Of Deicide / Best Of Album
2004 / Scars Of The Crucifix
2006 / Stench Of Redemption

Bandmembers:
Jack Owen - Gitarre
xxx - Gitarre (seit Mai 2007 nicht besetzt)
Glen Benton - Bass & Gesang
Steve Asheim - Schlagzeug
 

Herkunft: USA

Website: www.deicide.com

 

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DIE APOKALYPTISCHEN REITER

Die Apokalyptischen ReiterDie Apokalyptischen Reiter sind eine Extrem-Metalband wie sie die Welt gesehen haben muss.
Seit ihrer Gründung 1995 ging es mit ihnen rasant voran. 1996 eroberten sie mit dem Demo "Firestorm" die Fans und auch die Presse wurde aufmerksam. Schon klopfte es an der Tür und die Band wurde von Ars Metalli Records unter Vertrag genommen.
Danach begab sich die Band auf ein paar abenteuerliche Live Shows in Deutschland, Tschechien, Slowakei und Rumänien.
Das Debüt-Album "Soft & Stronger" wurde 1997 aufgenommen und im Herbst veröffentlicht.
1998 absolvierte die Band ihre bislang größte Show auf dem Fuck The Commerce Open Air, dort ließen es die Reiter ordentlich krachen und begeisterten über 2000 angereiste Hardcore Fans. Die Gegensätze von Wut und Aggression gepaart mit Stille und Traurigkeit zogen die Fans in ihren Bann.
1999 nimmt die Band ihr 2. Album "Allegro Barbaro" auf welches noch bei Ars Metalli veröffentlicht wird. Danach wechselt die Band wegen Unstimmigkeiten mit dem alten Label zur holländischen Plattenfirma Hammerheart Records und das Gründungsmitglied Skelleton (Schlagzeug und Gesang) verlässt die Band. Skelleton wird ersetzt durch Sir G. der jetzt das Apokalyptische Reiter-Schlagzeug verprügelt.
Die Band geht 2000 wieder ins Studio und nimmt ihr drittes Album "All You Need Is Love " auf. Mit diesem Album erlangten die Apokalyptischen Reiter verdient nicht nur den nationalen, sondern auch den internationalen Durchbruch in der Musikszene. Danach hat die Band noch weitere große Auftritte, unter anderem auch mit der legendären
Die Apokalyptischen Reiter @ Party.San 2007US-Band Macabre. Der Saison-Höhepunkt war aber der absolute Supergau vor 20.000 Fans bei ihrem 2. Wacken - Auftritt.
Nach den vielen Höhepunkten in den letzten 7 Jahren seit ihrer Gründung musste die Band im Jahr 2002 dann viele Rückschläge ertragen. Sir G. musste leider eine einjährige krankheitsbedingt Pause einlegen und Gitarrist Fuchs musste die Gitarre leider auch wegen körperlicher Probleme niederlegen, konnte aber danach sein ganzes Potenzial am Mikrofon ausleben. Mit dem neuen Gitarristen Pitrone wurde schnell ein passender Ersatz an den Saiten gefunden. Außerdem gab es einen Labelwechsel zu Nuclear Blast Records. Das Jahr war schon fast gelaufen als die Reiter mit den Aufnahmen zum neuen Album "Have a Nice Trip" begannen, das Album erscheint dann im März 2003. Diese heiße Scheibe schießt zur Überraschung aller in die deutschen LP-Charts. Mit diesem Erfolg im Rücken begibt sich die Band auf große Europatournee mit Top-Acts wie Testament und Death Angel. Es geht durch die Länder England, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz und Deutschland. Auch für die großen Metal Open Airs im Sommer wird die Band gebucht und kann diese sehr erfolgreich bestreiten. Das Touren reißt nicht ab und auch die erste Headlinertour durch Deutschland ist für die Band ein Riesenerfolg.
Danach beginnt die Band am kommenden Album "Samurai" zu arbeiten.Der Produzent Tue Madsen hat das richtige Gespür für den vielseitigen Sound der Band und erledigt auf dem Album einen Spitzenjob. Vom zarten Reggae bis hin zum eruptiven Black Metal reicht mittlerweile die Stilvielfalt der Band. Die Presse ist über den Spielwitz und die Innovation der Band begeistert und es regnet zahlreiche positiv gestimmte Reviews zum neuesten Output. 2005 gehen die Apokalyptischen Reiter mit der finnischen Band Turisas auf ihre zweite große Headliner-Tournee "Die Samurai-Tour". Im Sommer folgten dann auch wieder einige Open Air Auftritte.
2006 entstand die 4 Track EP "Friede sei mit Dir" und das neueste Werk der Reiter "Riders on the storm". Da bei den Reitern Veränderungen schon immer Trumpf sind, so wurde auch auf dem neuesten Album eine kleine Kursänderung in Form von Härter & Metallischer vorgenommen.
Fans der Anfänge von den Apokalyptischen Reiter kommen beim diesjährigen Party.San voll auf ihre Kosten. Die Apokalyptischen Reiter werden ein Feuerwerk ihrer alten Scheiben von 1996 - 2000 zum besten geben. Das dürfte eine schöne Old School Breitseite werden welche die Reiter von der Bühne feuern, für Fans der ersten Stunde ein absolutes Novum. Da die Jungs für ihre Besonderheiten auf der Bühne bekannt sind, wird es nicht nur für die Fans der ersten Stunde, sondern für jeden aufgeschlossenen Banger ein Augen und Ohrenschmaus werden.
Tibo aka Biohazard


Titel: Friede sei mit dir   Album: Riders On The Storm, 2006
Style: Extrem-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1996 / Firestorm / EP
1997 / Soft & Stronger
1999 / Allegro Barbaro
2000 / All you need is love
2003 / Have a nice Trip
2004 / Samurai
2006 / Friede sei mit Dir / EP
2006 / Riders on The Storm

Bandmembers:
Sir G. - Schlagzeug (seit 1999)
Fuchs - Gesang und Gitarre
Dr. Pest - Keyboards
Volk-Man - Bass Pitrone - Gitarre
 

Herkunft: Deutschland

Website: www.reitermania.de

 

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DISASTER-KFW

Disaster KFWDer Radeberger-Bier-Vernichtungstrupp wurde Ende des Jahres 1985, genau genommen am 25.12.1985 um 19:31 durch Skelleton & Hexer gegründet und tauchte damit erstmals in den Chroniken der Ostdeutschen Metalszene auf. Jedoch noch unter diversen Bandnamen wie Speed Metal King, Hurrican oder Die Schleifers, bevor man sich ca. 5 Jahre später in Disaster K.F.W. umbenannte. K.F.W. steht für Klassicher Friedhof Weimar und damit dürfte eigentlich auch jedem klar sein woher die Truppe stammt.
Die ersten Demos "Disaster K.F.W." (1991) & “Pictures of a ill Society“ (1994) wurden unter anderem mit Eumel und Dr. Pest den heutigen Bandmembers von Die Apokalyptischen Reiter eingetrümmert und gelten als Legenden tonaler Urgewalt. Die beiden Demos sind mittlerweile gesuchte Sammlerstücke und leider nicht mehr erhältlich. In diesem Zeitraum spielte man einige Livegigs mit Kultstatus in der Ostdeutschen Metalszene die der Band einen schlagkräftigen Ruf bescherten.
Jedoch stagnierte der Vorwärtsgang der Band und Mühle sowie Seppl verließen die Band. Eumel und Skelleton gründeten im Sommer 1995 dann Die Apokalyptischen Reiter die später auch noch durch Dr.Pest und Volkman komplettiert wurden.
Erst 1997 regte sich wieder etwas im restlichen Disasterlager, Sänger Sören, Gitarrist Pfeiler und Bassist Dima stießen zur Band hinzu. In dieser Besetzung ging es 1999 ins Studio, in Eigenregie wurde der erste Disaster KFWSilberling mit dem goldigen Namen “Därme fressen“ eingespielt und durch Moonstorm Records veröffentlicht. Mit dieser 4Track MCD auf der sich ausschließlich dem brutalen Grindcore-Krawallgebolze gewidmet wurde, konnte man nicht unbedingt nur gute Kritiken innerhalb der Presse einsacken.
2001 musste man leider einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen, Gitarrist Pfeiler kam bei einem Betriebsunfall ums Leben.
Mit dem Einstieg von Sepsis (Pfeilers Bruder) 2002 konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten doch der Schicksalsschlag überwunden werden und man begann neue Songs zu schreiben. Die entstandenen Songs wurden 2003 in den Weimarer Wunderbar Studios auf Silikon gebrannt, das Ergebnis nannte sich "Death Ritual" der erste komplette Longplayer der Thüringer Combo. Hier wurde verstärkt die Old School Death Metal Keule ausgepackt, die Songs wirkten zwar teilweise etwas chaotisch besaßen aber einen hohen Wiedererkennungswert. Mit dem neuen Material im Gepäck wurden viele Liveauftritte samt diverser Saufgelagen abgerissen.
Mitbegründer Hexer verließ 2004 die Band, dafür wechselte Dima vom Bass an die zweite Gitarre und man bestritt Livegigs nur noch zu viert. EnzaphaloN bestand wohl Anfang 2005 die Aufnahmeprüfung innerhalb der Band und bearbeitet seither die Saiten am Bass und kümmert sich um die Bandpräsenz im World.Wide.Web.
Der zweite Longplayer “Collateral Damage“ wurde unter den wachsamen Ohren von Dr. Pest als Produzent eingeprügelt. Die Zusammenarbeit mit Moonstorm Records konnte nicht weitergeführt werden und somit stand man erstmal ohne Plattendeal da. Das neu gegründete Weimarer Label War Anthem Records ( die Gründernamen Mieze, Jarne & Boy sollten PSOA Anhänger eigentlich bekannt sein ....) sicherte sich den Deal mit den Urgesteinen der Ostdeutschen Metalszene und brachte das neue Album unters Volk. Ausgereifter, technisch und melodisch anspruchsvoller als noch auf Death Ritual präsentiert man sich auf dem neuen Longplayer, auch Soundtechnisch hat sich einiges getan im positiven Sinne, was man auch am großartigen Support des neuen Labels festmachen kann. Mit dem neuen Material konnte man sich gewaltig steigern und den Fans eine wuchtige Ladung unterhaltsamen Death Metal vor den Latz knallen. Auch die Presse war sich ziemlich einig und verteilte durchweg gute Kritiken für den neuen Output.
Der Auftritt auf dem diesjährigen Party.San dürfte für die Herren eine weitere großartige Plattform sein um das neue Material einer größeren Basis vorzustellen. Mit ihrem rohen und aggressiven Death Metal sind sie auf jeden Fall in der Lage ordentlich Arsch zu treten und das werden die Mannen auf dem PSOA garantiert unter Beweis stellen.
Mitch aka Exorzist


Titel: Collateral Damage   Album: Collateral Damage, 2006
Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

2001 / Därme Fressen / Moonstorm Label
2004 / Death Ritual / Moonstorm Label
2006 / Collateral Damage / WAR Anthem Records

Bandmembers:
Sören – Gesang  Tieftöner
Dima - Gitarre / Gesang
Sepsis - Gitarre
Enzephalon - Bass
Skeletton - Schlagzeug / Gesang
 

Herkunft: Deutschland

Website: www.disaster-kfw.com

 

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DRILLER KILLER

Driller Killer*** Aus gesundheitlichen Gründen mussten DRILLER KILLER am 02.07.2007 leider ihre Zusage zurückziehen, als Ersatz sind Amis DYING FETUS verpflichtet worden ***

Das erste Werk der schwedischen Driller Killer geht bereits auf das Jahr 1993 zurück. Benannt haben sich die vier nach dem gleichnamigen Kult Horrorstreifen von 1979 von Abel Ferrara. Verantwortlich damals zeichneten Cliff an Gitarre/ Vocals, Christ an den Drums, Andy am Bass und Rigo übernahm den Gesang.
Aus dem Punk kommend bewegt man sich textlich eher auf der sozialkritischen Schiene, während man musikalisch den D-Beat für sich entdeckt hat. Die Songs sind auf Grund dessen meist schnell, und ohne viel Schnickschnack gehalten. Es steht also mehr die Geschwindigkeit als die genaue Spielpräzision im Vordergrund. Die meisten Texte richten sich gegen Staat, Krieg und das Militär, typisch D-Beat Band eben.
Driller Killer @ Party-San 2007Driller Killer sind in Ihrem Genre eine der wenigen Bands die sich Bereits seit fast 15 Jahren halten, und während dieser Zeit bereits eine beachtliche Zahl an Veröffentlichungen zu Stande gebracht haben, genau gesagt 14 an der Zahl.
Nach einigen Besetzungswechseln in diesen Jahren, hat sich letztes Jahr auf der Promo-Tour zum aktuellen Album “The 4Q Mangrenade“ viel getan bei der Band, Ausstiege gefolgt von Einstiegen in die Band waren an der Tagesordnung. Zudem haben auch Verletzungen eines Bandmembers fast zu Festival-Absagen geführt. Zusammen mit der deutschen Driller Killer Coverband “Bohrer Töter“ haben sie aber ein Teil der Konzerte bestritten bis wieder ein ordentliches Line-Up feststand. Das Aktuelle Line-Up besteht aus Cliff am Gesang, Christ am Bass, Adam an der Klampfe, und Asp an den Drums.
Da Hardcore/Crust normal nicht mein Fall ist, bin ich mal gespannt, was die Jungs am Party.San so bringen, und ob sie überhaupt ins Billing passen. Man darf also auf Abwechslung gespannt sein.
Sebastian aka Azfares


Titel: Nailgundown  Album: 4Q Mangrenade, 2005
Style: Crust / Hardcore

 

Bisher erschienene Alben:

1993 / Brutalize / Distortion Records
1995 / Total Fucking Hate / Distortion Records
1996 / L.I.F.E. EP / Distortion Records
1997 / Fuck the World / Osmose Productions
1998 / Reality Bites / Osmose Productions
1998 / Split w/ Instinkt / MCR Records
1999 / Split w/ Impaled Nazarene / Solardisk
1999 / What Goes Around Comes Around EP / No Fashion HC. Records
2000 / And the Winner is ... / Osmose Productions
2002 / Split w/ Viu Drakh / Xetal Records
2002 / Cold Cheap & Disconnected / Osmose Productions
2004 / Total Fucking Brutalize / Osmose Productions
2005 / The 4Q Mangrenade / Osmose Productions

Bandmembers:
Cliff - Gesang
Christ - Bass
Adam - Gitarre
Asp - Schlagzeug
 

Herkunft: Schweden

Website: puddrik.homeip.net/driller_killer

 

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DYING FETUS

Dying Fetus1991 beschließen im Bundesstaat Maryland, John Gallagher (Vocals/Gitarre), Vince Matthews (Vocals), Rob Belton (Drums), Jason Leatherthon (Bass/Vocals) & Brian Latta (Gitarre) in der Hochzeit des Death Metals ihre eigene Band DEAD FETUS zu gründen. Und von nun an ihre eigenen Kompositionen aus Death / Grind und Hardcore Einflüssen unter das gierige Metalvolk zu bringen. Kurze Zeit später benennt man sich in DYING FETUS um und bringt zwei Demos auf den Markt. 1995 erscheint in Eigenregie ihre erste CD welche eigentlich nur die ersten beiden Demos aus dem Zeitraum 1993 - 1994 beinhaltet. Über Pulverized Records wird das zweite Album “Purification Through Violence" in den USA veröffentlicht, Ultrabrutaler Death Metal mit einer gehörigen Portion Grind angereichert wird einem auf dem Output um die Ohren gehauen. Das Material wird auf einer Nordamerika Tour mit Monstrosity & Kataklysm zum Besten gegeben und bringt der Band jede Menge guter Publicity. Trotzdem verlässt Rob Belton nach der Tour die Band und wird durch Kevin Talley an den Drums ersetzt. 1998 folgt mit “Killing on Adrenaline“ der nächste Paukenschlag, technisch setzen die Herren hierauf schon mal eine erste ernst zu nehmende Duftmarke. Das Album findet auch in Europa Beachtung und mit Morbid Records hat man auch einen Deal für Europa an Land gezogen. Danach geht es wieder in den USA und Dying Fetus @ Party.Sanauch in Europa auf eine größere Tour, die überwiegend positive Resonanzen einbringt.
Ende des Jahres gibt es den nächsten Wechsel Im Line-Up, Brian Latta steigt aus und Sparky Vyles übernimmt die Gitarre. "Infatuation With Malevolance" wird 1999 mit ein paar Zusatztracks über ihr eigenes Label wiederveröffentlicht, bevor Dying Fetus im Jahr 2000 mit der EP “Grotesque Impalement“ wieder aufhorchen lassen. Der im gleichen Jahr erscheinende Output “Destroy the Opposition“ bringt die Band weiter auf ihrem Kurs an die Spitze, das Songmaterial beinhaltet wieder versierten und abwechslungsreichen Todesmetal. Technisch hat sich die Band weiter gesteigert, was auch bei diversen Kabinettstücken in den Songs herauszuhören ist. Danach geht es mit einigen Top Acts wie Morbid Angel, Behemoth, The Crown & Enslaved auf die immer heiß begehrten X-Mass Festivals. Obwohl die Band auf einem Höheflug ist beginnt es innerhalb der Band zu kriseln, Kevin Talley, Jason Leatherthon & Sparky Vyles steigen bei Dying Fetus aus und gründen MISERY INDEX.
Mit Sean Barkley (Bass), Bruce Grieg (Gitarre) & Erik Sayenga (Drums) wird das Line-Up wieder aufgefüllt und nach kurzer Einarbeitungszeit geht die Band in der neuen Konstellation auf Japan Tournee. Es folgen noch einige Europa und USA Dates danach steigt auch Bruce Grieg schon wieder aus. Erst gegen Jahresende 2002 wird Mike Kimball als Ersatzmann an der Gitarre verpflichtet und die Aufnahmen zum nächsten Album “Stop at Nothing“ werden inDying Fetus Angriff genommen. Das neue Album ist ein mächtiges Geschoß geworden was der Fachpresse nur lobende Worte entlockt. Highspeed-Attacken gepaart mit auflockernden Brutal abgehenden Moshparts, das Ganze wird technisch auf höchstem Level präsentiert und mit einem fetten Sound veredelt. Nach dem Studioaufenthalt ist wieder Touring angesagt.
Zwischenzeitlich verlässt auch Mitbegründer Vince Matthews die Band, ohne Ersatz gehen Dying Fetus auf die No Mercy Tours mit Nile, Six Feet Under, Disbelief & Cataract, diesen Gig haben wir uns damals in der seligen Live Arena in Münster reingezogen. Nach der Tour heißt es auch Goodbye für Erik Sayenga an den Drums, Duane Timlin darf nun hinter dem Drumkit platz nehmen. In der Besetzung geht es endlich wieder ins Studio um den Nachfolger zu “Stop at Nothing“ einzutrümmern. Mit “War of Attrition“ hat die Band wieder ganze Arbeit geleistet, auf dem Album zeigt die Mannschaft wieder mal ihr ganzes Können ohne das die Songs in pures Gefrickel ausarten. Man schafft es knallharte derbe eingängige Songstrukturen mit abgefahrenen Parts zu vermischen und trotzdem nie den roten Faden innerhalb der Songs zu verlieren. Ganz großes Kino was die Jungs aus Maryland hier abgeliefert haben.
Mit dem neuen Album im Gepäck werden Dying Fetus garantiert auch auf dem Party.San mächtig abräumen und ein paar Lehrstücke in Sachen technischer Perfektion zum Besten geben.
Mitch aka Exorzist


Titel: Insidious Repression  Album: War of Attrition, 2007
Style: Death Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1993 / Bathe in Entrails / Demo
1995 / Infatuation with Malevolence / Demo
1996 / Purification Through Violence
1998 / Killing on Adrenaline
2000 / Grotesque Impalement / EP
2000 / Destroy the Opposition
2002 / Spli with Deepred
2003 / Stop at Nothing
2007 / War of Attrition

Bandmembers:
John Gallagher - Gesang & Gitarre
Mike Kimball - Gitarre
Sean Beasly - Bass
Duane Timlin - Schlagzeug
 

Herkunft: USA

Website: www.dyingfetus.com


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Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2006 findet du hier, das Special von 2006 gibt's hier.
Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2005 findet du hier, das Special von 2005 gibt's hier.
Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2004 findet du hier, das Special von 2004 gibt's hier.
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