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Bandbericht zum Party.San Open Air 2017


Grundstzlich rappelte es bei allen gesehenen Bands wieder amtlich im Karton und es wurden wieder eine Menge derber Riffkanonaden abgefeuert, ob auf der Hauptbhne oder im Zelt. Es ist sicherlich wieder jeder auf seine Kosten gekommen!
So, dann hier mal unsere subjektiven Eindrcke zu ein paar fetzigen Auftritten, here we go:

Undergroundstage:
Generell konnten alle Bands, die wir uns im Zelt angesehen haben, mit ihren Auftritten gut punkten.

Donnerstag:
The Lurking Fear
The Lurking Fear
The Lurking Fear: Wenn ein Tomas Lindberg in einer Band spielt und diese die Bhne betritt, dann heit es immer: Ausrasten, Abbangen und Durchdrehen. So war es denn auch als der At the Gates Snger mit seiner neuen Band The Lurking Fear die Bhne betrat. Zusammen mit Adrian Erlandsson (At the Gates) an den Drums, Fredrik Wallenberg von Skitsystem an der Gitarre, Andreas Axelsson (Disfear) und dem groartigen Jonas Stalhammar an der zweiten Gitarre zocken die Schweden schnellen und etwas crustigen Death Metal der Stockholm Region. Anfangs gab es leichte Soundprobleme, die aber bald gelst waren. Fetter Gig der Schweden All-Star-Combo!
(Pit)

Dawn of Disease: Auch Dawn of Disease durften sich, wie auch andere Bands in den nchsten Tagen, ber ein sehr gut geflltes Zelt freuen. Die Osnabrcker erklommen am Donnerstagabend als letzte Band die Bhne, um ihren Old-School-Schwedendeath zu zelebrieren. Mit einem fetten Sound und einer guten Songauswahl war es ein Leichtes, die Meute in ihren Bann zu ziehen. Natrlich wurde auch krftig Werbung fr ihr neues Album Ascension Gate gemacht, welches am nchsten Tag verffentlicht wurde. Ein solider Auftritt von einer starken Truppe, welcher leider schon nach 30 Minuten zu Ende ging.
(George)

Freitag
Verheerer: Als erste Band des Tages im Zelt waren Verheerer aus Flensburg am Start. Leider waren noch nicht so viele Leute zum Opener gekommen. Das strte die Norddeutschen nicht und sie bretterten ihren Black/Death Metal straight heraus. Ein solider Gig, der das Publikum vor der Zeltbhne heftig angeheizt hatte.
(Pit)

The Lurking Fear
Kosmokrator
Kosmokrator: Auf die Finsterlinge aus Belgien waren wir sehr gespannt. Konnten die dster Deather uns mit dem letzten Album so richtig berzeugen, war es selbstverstndlich, sich die Live Performance der Jungs anzusehen. In viel Nebel gehllt und mit schwarzen Kapuzen ber den Kpfen, kamen die Kameraden (fast) standesgem gekleidet auf die Bhne. Der Sound war aber sehr dnn und ohne jeden Bums, sodass man die dstere, tiefgestimmte Musik gar nicht so wahrnehmen konnte wie es vom Album drhnt. Da sich am Sound nichts nderte, wandten wir uns enttuscht dann doch lieber einem weiteren khlen Bier zu.
(Pit)

Dew-Scented: Als Zelt-Headliner am Freitagabend lieferten die Norddeutschen Dew-Scented eine fette und schweitreibende Show ab, die den Anwesenden alles abverlangte. Ein knapp 40mintiges Thrash/Death-Inferno entfachte eine Mrderstimmung unter dem Publikum, und die Truppe um Leif Jensen und ihrem Neu-Drummer Marc Dzierzon wurde zu Recht frenetisch abgefeiert. Sehr stark!
(Thorsten)

Samstag:
Blood of Seklusion
Blood of Seklusion
Blood of Seklusion: Die Italiener erffneten nach den Frhschoppen-Bands am Samstagnachmittag den regulren Reigen auf der Zeltbhne.
Zum Release ihrer neuen Scheibe Servants of Chaos zog die Band eine Menge neugieriger Metalheads vor die Bhne, die mit perfekt dargebotenem Schweden-Death belohnt wurden.
Geile Show, geile Songs, geile Truppe! Mit diesem Auftritt haben Blood of Seklusion garantiert viele neue Fans gewonnen!
(Thorsten)

Atomwinter: Der Gttinger Vierer von Atomwinter zog auch sehr viele Fans vor die Zeltbhne und die bekamen eine richtig schn derbe Packung um die Ohren geballert. Der groovende Death Metal mit gnadenlosen und direkt ins Ohr gehenden Riffs wurde mit der Wucht eines atomaren Vorschlaghammers ins anwesende Bangervolk geprgelt. Das richtige Geballer zur rechten Uhrzeit, hier flogen durchweg die Matten und
Atomwinter
Atomwinter
Fuste. Atomwinter metzelten sich gekonnt und unnachgiebig durch ihr brutales Set und walzten mit dem druckvollen Sound im Rcken so einiges platt. Erstaunlich, dass die ersten Reihen hierbei nicht direkt verdampft wurden. Eingespielt und tight wurde hier ein Mrdersong nach dem anderen abgeliefert. Snger Oliver "Olle" Holzschneider, ein echtes Tier am Mikro, sorgte mit seinen tiefen Growls und der passenden Statur fr die entsprechende optische Prsenz auf der Bhne. Ein absolut fetter Abriss, der jedem, der auf Death Metal mit einer wuchtigen Portion Groove steht, gemundet haben muss. Atomwinter erhielten fr ihren Gig jede Menge verdienten Applaus und wir gingen danach direkt mal etwas Merch der Band abstauben. Klasse Show und die Band wird definitiv im Auge behalten!
(Mitch)

Krater
Krater
Krater: Die deutschen Black Metaller Krater hatten, wie gewohnt, auf der Bhne ihre Deko mit brennenden Schalen, welche vom Gehrten gekrnt wurden, aufgebaut und auch die Bandmitglieder selbst waren in den Gesichtern teils "blutig", teils schwarz geschminkt. Zum Gig selbst waren vergleichsweise wenig Fans ins Zelt gekommen, was uns nichts ausmachte, denn so konnte man locker ganz nach vorne kommen. Zuletzt hatten Krater uns beim Braincrusher Festival bei fettem Sound begeistern knnen. Und genau hier lag fr mich das Problem, denn der Sound war leider sehr dnn und grell. Ob gewollt oder ungewollt, mit dieser extrem dnnen "black metallischen" Soundkulisse und ohne jeden Bums konnte Krater mich an diesem Abend nicht wirklich berzeugen.
(Pit)

Humiliation
Humiliation
Humiliation: Alter, was war das denn? Zur besten Zeit am richtigen Ort. So was habe ich in dieser Form auf dem Party.San im Zelt noch nicht erlebt. Humiliation haben die Bude auf den Kopf gestellt. In bester Bolt Thrower-Manier kam der Panzer langsam in Fahrt und am Ende wurde man von dieser Macht berrollt. Man wurde von Song zu Song mehr mitgerissen. Einfach der Hammer. Die Jungs aus Malaysia konnten es selbst nicht fassen, was sie mit ihrer Musik hier anrichteten. Nach der leider zu kurzen Spielzeit, verlie niemand das Zelt, sondern forderte lautstark nach einer Zugabe, die dann auch noch kommen MUSSTE. Selbst danach wurden die Asiaten noch frenetisch abgefeiert, die Fuste gereckt und heftig applaudiert. Drauen auf der Hauptbhne spielten derzeit schon Marduk, doch das interessierte in diesem Moment im Zelt niemanden. Was fr ein hammergeiler Auftritt!!!
(George)


Mainstage:

Donnerstag:
Night Demon
Night Demon
Night Demon: Mit Night Demon stand am Donnerstag die erste Band des PSOA 2017 auf der Hauptbhne, und sie boten mit ihrem tight gezockten Heavy Metal den perfekten Einstand ins Festival. Vor der Bhne war es schon sehr gut gefllt und die Kalifornier trafen mit ihrer Mucke den Nerv der Zuhrer, was mit immer besser werdender Stimmung zu sehen und zu hren war. Am Ende ihres Gigs wurde zu Iron Maidens Wasted Years nochmal ausnahmslos gebangt, so dass man von einem perfekten Festival-Einstieg sprechen kann.
(Thorsten)

Azarath: Die Polen waren als nchstes am Start und kamen mit brutalem Death Metal Kontrastprogramm daher. Im Stil von Krisiun wurden 45 Minuten Geprgel serviert. Sehr technisch und mit fettem Sound wurden keine Gefangenen gemacht und die Nackenmuskeln strapaziert. Leider teilweise etwas steril und getriggert, sodass es auf Dauer etwas monoton wirkte. Etwas Abwechslung wrde den Songs gut tun.
(Mitch & Pit)

God Dethroned
God Dethroned
God Dethroned: Donnerstagabend, es war noch trocken in Schlotheim, und die wiedervereinten God Dethroned, um Bandkopf Henri Sattler, steigen auf die Bhne. Im Gepck haben die Tulpenschlchter ihr neuestes Album The World Ablaze, welches auch mit einigen Songs gebhrend prsentiert wurde, wie z.B. der Titeltrack oder auch das geniale Annihilation Crusade. Die Hollnder haben allesamt Spielfreude in den Backen. Leider ist der Soundmix recht mau und die Gitarrenleads sowie Henrys brutales Organ gehen etwas unter. Unbeirrt davon, treiben die 5 Death Metal Veteranen ihr Set voran, gehen in ihrer Geschichte sehr weit zurck und rezitieren Songs wie Boiling Blood, Villa Vampiria und Soul Sweeper, aber auch neuere Geschosse wie Passiondale oder auch das geile Poison Fog wurden gespielt. Dazu gabs auch die ersten Pyros des Tages zu sehen. Leider wurde der Sound bis Ende der Show nicht besser, was den Genuss etwas trbte. Aber als Fan der angespielten Alben war es eine solide und geile Show. Gerne wieder!
(Azze)

Mantar
Mantar
Mantar: Nachdem Mantar 2015 als Zeltheadliner das Party.San gerockt haben, waren sie dieses Mal auf der Hauptbhne zu sehen. Mit recht fettem Sound im Rcken lieferten die Hanseaten mit ihrem dreckigen Doom/Punk/Black einen guten Gig ab. So manchem blieb der Mund offen stehen, als er sah wie nur zwei Mann es vermgen, die groe Bhne auszufllen und solch eine Show abzuliefern. Das Duo spielte Songs von ihren beiden Alben "Death By Burning" und "Ode to the Flame". Wobei einem Songs wie "White Nights", "Spit" und der neuere Mitgrlhit "Era borealis" einfach immer wieder mchtig in die Fresse treten. Auch bei Mantar wurde das Bhnenbild krftig mit einer flammenden Pyroshow verfeinert. Ein voller Erfolg fr Mantar.
(Pit)

Vader: Die polnische Panzerschwadron Vader enterte ziemlich pnktlich die Mainstage, stiegen mit Wings ein und der Mob vor der Bhne rastete aus. Eine schne Mischung aus alten (Sothis, Carnal) und neuen Songs (Prayer To The God Of War) und eine gut aufgelegte Band sorgten dafr, dass auch trotz einsetzendem Regen niemand das Schlachtfeld verlie. Peter und seine Schergen wurden gebhrend und auch zu Recht abgefeiert. Geiler Gig! Hat echt Spa gemacht, Vader wieder mal auf der Bhne zu sehen.
(George)


Freitag:
Demolition Hammer
Demolition Hammer
Demolition Hammer: Freitagmittag, halb zwei und der Platz vor der Hauptbhne ist voll. Wie auch auf anderen Festivals ziehen Demolition Hammer die Bangerschar an, wie eine Straenlaterne die Motten. Und wer nicht dabei war hat was verpasst. Ein gnadenlos, brutales Thrashbrett wurde einem geboten. Granaten wie Skull Fracturing Nightmare, Omnivore und Hydrophobia wurden in die tobende Menge gefeuert. Und die FUCKIN sympathischen Ansagen von Snger Steve Reynolds taten ihr briges. Man bekam das fuckin Grinsen nicht mehr aus dem fuckin Gesicht. War ein fetter Auftritt, von einer Band, die fast 20 Jahre nicht mehr auf der Bhne stand. Cool as fuck!!!
(George)

Brennende Bibel
Vital Remains - Brennende Bibel
Vital Remains: Die old school Deather Vital Remains um Bandkopf Tony Lazaro habe ich ja mittlerweile schon mehrfach Live erlebt, aber was die Herrschaften hier auf dem Party.San abgebrannt haben, hat alles in den Schatten gestellt. Ein Mrderabriss vor dem Herrn. Snger Brian fackelte direkt zu Beginn erstmal eine Bibel mit dem Gasbrenner ab und danach wurde ein brutaler Song nach dem anderen herzhaft von der Band serviert. Mit dem passenden, brutalen und klaren Sound, wurden Songs wie Hammer Down The Nails oder Scorned uerst przise und alles vernichtend herunter gebrettert. Meine Fresse, was war das fr ein Massaker! Snger Brian, der nicht nur stimmlich sehr gut zur Band passt, ist die geborene Rampensau und machte das unmissverstndlich durch ein paar delikate Ansagen und dem passenden Aggro-Gehabe klar. Da ihm der Moshpit zu verweichlicht war, sprang er mitsamt Mikro in die Menge und drehte zum
Vital Remains
Vital Remains
Vergngen aller (auer den Securityleuten) ein paar Runden im Pit und gab mitten in der Menge weiter seine Growls zum Besten, sehr geil. Auch eine Wall of Death musste her, die der Maestro am Mikro exakt dirigierte und nach Blut verlangte. Auch die restliche Truppe war przise wie ein Skalpell. Die genialen Solis wurden fehlerfrei abgeliefert und dem Drumkit wurde an dem Mittag alles abverlangt. Ein old school Inferno vom Feinsten, was so kaum noch zu toppen war. Der Schlusssong Dechristianize, komplett mit Intro, fetzte einem nochmal den letzten Schmalz aus den Lauschern und beendete ein grandioses Set der Amis Herrlich! Ein absolutes Highlight des Party.San 2017.
(Mitch)

UADA
UADA
UADA: Wir waren mchtig gespannt auf die US Black Metaller UADA und deren Live Performance. Alle Bandmember waren mit schwarzen Kapuzen erschienen, um den Fokus weg von den Musikern hin zur Musik zu lenken. So wurden die Songs auch ohne jede Ansage und Pausen ins Publikum gebrettert und das 2016er Album "Devoid of Light" weitgehend komplett gespielt. Aber auch ein brandneuer Song mit dem Titel "World without God" wurde auf die Fans losgelassen und konnte ebenfalls mchtig Arsch treten. Ein toller Gig der Amis!
(Pit)

Aura Noir
Aura Noir
Aura Noir: Die Thrasher Aura Noir spielten vor sehr vielen Fans auf der Hauptbhne. Aggressor und seine Mannen aus Norwegen spielten einen souvernen Gig, der den Fans gefiel und teilweise Motrhead-hnliche Zge aufwies, was vielleicht auch an der hnlichkeit von Aggressor mit dem guten Lemmy liegt. ;)
(Pit)


Candlemass
Candlemass
Candlemass: Nach Nile wurde mit den schwedischen Doomstern Candlemass nun heftig auf die Speedbremse getreten. Mit perfektem Sound wurden die Doom-Klassiker bei epischer Stimmung auf die vielen Fans losgelassen. Und diese waren bestens drauf und sangen textsicher bis in die hinteren Reihen Songs wie "Mirror Mirror" und "Well of Souls" mit. Die Band hatte etwas Pech und musste auf einen Teil ihres Equipments und das Backdrop verzichten, welches die Airline ins falsche Flugzeug geladen hatte. Aber die Metalszene hlt zusammen und so halfen GUT und Vader mit Equipment aus, damit Candlemass dennoch diesen guten Auftritt abliefern konnten.
(Pit)

Autopsy: Freitagnacht, der Regen hat inzwischen aufgehrt und der Headliner des Tages steht an: Autopsy! Der mchtige Vierer aus den USA um Mastermind Chris Reifert schickte sich an, die bereits von den vorherigen Bands angeknacksten Nackenwirbel vollends zu brechen. Und Junge, das haben sie geschafft. Was die vier Todesschlchter da von der Bhne ballerten war ein Old School Death Metal Brett vom Feinsten. Die Abwechslung zwischen Highspeed Geballer, Mid-Tempo Gestampfe und Slow Death verursachte ein Massaker vor dem Gehrnten. Chris rchelte, wrgte und schrie sich durch sein Set wie ein Wahnsinniger, seine drei Kollegen an den xten schredderten und bangten wie eine Horde Berserker. Das Publikum war zur spteren biergeschwngerten Stunde noch super drauf und feierte das Todeskommando zurecht ab, was sich sichtlich auf die Spielfreude der Protagonisten auswirkte, die immer noch einen drauf zu legen schienen. Ein super gelaunter Chris Reifert mit seinen witzigen Ansagen rundete das Bild von einem Old School Death Metal Fest der Extraklasse komplett ab. Was ein Auftritt, was ein geiler Absch(l)uss fr den Freitag.
Danach ging es bestens gelaunt noch ins Partyzelt zum Weiterfeiern.
(Azze)


Samstag:
Merciless
Merciless
Merciless: Als dritte Band des Tages stiegen die schwedischen Urgsteine Merciless in den Ring bzw. auf die Bhne. Zur recht frhen Zeit war schon sehr viel Publikum gekommen, um den rudigen Thrash Metal von Merciless abzufeiern. Mit ihrer 30-jhrigen Banderfahrung zeigten die Thrasher wo der Hammer hngt und servierten der Meute mit fettem, druckvollem Sound einen sehr guten Gig.
(Pit)


Hades Almighty: Mit geringen Erwartungen pilgerten wir zum Auftritt der Norweger Hades Almighty. Doch der gebotene Black/Pagan Metal gefiel
Hades Almighty
Hades Almighty
und ging gut ins Bein. Eher groovy statt rasend prsentierte die Band aus Bergen ihr Set im melodischen Grundgerst. Der Snger verlieh mit seiner kratzigen Stimme der Musik einen finsteren "black metallischen" Touch und rundete das Gesamtbild auch optisch gut ab. Leider waren nur relativ wenige Fans gekommen, um die gute Show von Hades Almighty zu huldigen.
(Pit)


Inquisition:
Inquisition
Inquisition
Die 2-Mann Black Metal Band Inquisition war mal wieder beim Party.San am Start und spielte ihren Gig im Nieselregen. Aber das Wetter hielt die Fans nicht ab, und so kam sehr viel Publikum an diesem Nachmittag, um der Combo aus Amerika (ehemals aus Kolumbien) zu huldigen. Und wer Inquisition kennt, der wei, dass diese noch nie einen schlechten Gig geliefert haben. So war es auch heute wieder ein sehr solider Gig mit tiefschwarzem Riffing von Snger und Gitarrist Dragon, schnellen Blastbeats von Incubus und gutem Sound, der mir und den anderen Fans gefallen hat.
(Pit)

Necrophobic
Necrophobic
Necrophobic: Die Schweden begannen ihren Gig mit sehr dnnem Sound und ohne Druck. Die Band wirkte anfangs auch etwas statisch auf der Bhne und der neue Snger Anders Strokirk wirkte etwas blass und kommt unserer Meinung nach auch nicht ganz an die Leistung seines Vorgngers Tobias Sidegrd heran. Die Setlist war aber sehr gut gewhlt und die Songs konnten im Verlauf des Gigs mehr und mehr berzeugen. Sptestens bei "Revelation 666" ging so richtig die Post ab.
(Pit & Mitch)


Desaster
Desaster
Desaster: Da waren sie wieder auf der PSOA Bhne: Desaster, die alten Haudegen aus Koblenz. Black Thrash der alten Schule sollte zelebriert werden und zur Feier des Tages hatte die Band spezielle Party.San Festival-Shirts drucken lassen. Man begann zwar mit leichten Soundproblemen, die aber einfach spaig kommentiert und dann ignoriert wurden. Der Vierer hatte eine Setlist dabei, die Songs vom ersten bis zum letzten Album enthielt. So wurde gleich zu Anfang "A Touch of Medieval Darkness" vom ersten Album gespielt, zwischendrin dann "Nekropolis Karthago" und mit "Damnation ad Bestias" war auch ein Song vom aktuellen Album "The Oath of an Iron Ritual" dabei. Zum Schluss wurde natrlich der Klassiker "Metalized Blood" auf die Meute losgelassen. Und als Zugabe folgte dann noch das Kreator Cover "Tormentor". Der Auftritt wurde mit viel Pyrotechnik untermalt und die Fans feierten Desaster mchtig ab.
(Pit)

Possessed
Possessed
Possessed: ENDLICH stand die Legende Possessed in Schlotheim auf der Bhne. Ich war schwer nervs, ob die anstehende Show meine hohen Erwartungen erfllen konnte. Nach dem Intro (erste Gnsehautattacke) und den ersten Tnen zum Song Confessions waren alle Zweifel weggefegt. Der Sound war passend, fett und wuchtig, aber auch angenehm differenziert. Die Rhythmusfraktion aus Sadistic Intent Mitglieder ist ja eh ber jeden Zweifel erhaben und als Jeff Becerra den Haargummi aus seinen Diensten entlie, konnte die groe Death Metal Party endgltig steigen. Jeff war richtig gut drauf und rhrte sich fast genau wie in alten Tagen mit seiner rostig, rohen Stimme durch dieses affengeile Death Metal Gewitter. Die Band servierte uns mit Confessions, My Belief, Swing of the Axe und Storm in my Mind feinste Klassiker von der The Eyes of Horror EP. Der klasse Sound und die geile Performance zauberte nicht nur mir ein fettes Grinsen ins Gesicht, was fr ein Brett! Danach kamen mit Abandoned und Shadowcult zwei neue Songs vom kommenden Album aufs Parkett und auch diese konnten direkt berzeugen. Man darf gespannt sein, was da nchstes Jahr auf uns zukommt. Jetzt war es
Possessed
Possessed
endlich soweit und Possessed zockten ein paar Songs von ihrem Kultalbum Seven Churches (Gnsehautattacke, die zweite). The Exorzist (was fr ein Solo) und Fallen Angel zerrten unnachgiebig an der Nackenmuskulatur und dem Dauergrinsen in der Fresse. Den krnenden Abschluss bildete der Kultsong Death Metal, hier durfte jeder den Refrain nochmals aus vollem Hals schmettern und sich an dem deftigen Geprgel erfreuen. Verdammt war das geil, die Band hat an diesem Abend alles richtig gemacht und jedem gezeigt, dass mit ihnen definitiv noch zu rechnen ist. Eine klasse Show mit feiner Songauswahl und arschtight aufspielender Band. Wer das verpasst hat, darf sich getrost hierfr in den Arsch beien. Possessed sind immer noch eine Macht!
(Mitch)

Marduk
Marduk
Marduk: Dann war es Zeit fr den Co-Headliner, das schwedische Black Metal Kommando Marduk war an der Reihe. Der letzte Auftritt der Schweden auf dem Party.San war ja schon etwas her, und der war damals nicht so das Gelbe vom Ei, weshalb ich gespannt war wie ein kleiner Schuljunge, was jetzt passiert. Und ich wurde nicht enttuscht, Marduk, speziell Frontmann Mortuus war super drauf. Mortuus machte sogar richtig gute Ansagen zwischen den Songs, das war mchtig geil. Soundtechnisch gab es hier voll auf die Zwlf, der Mischer hatte von Anfang bis Ende alles im Griff. Die Setlist lie auch absolut keine Wnsche offen, von Those of the Unlight ber Nightwing, Panzerdivision, World Funeral hin zu neueren Alben wie Serpent Sermon und Frontschwein, von allem war etwas dabei. Eine geile Light- und Pyroshow untermalte die zelebrierte schwarze Messe vom Feinsten und lie richtig dmonische Stimmung aufkommen. Zudem hatten die Schweden ein Maschinengewehr inkl. Munition aus dem 2. Weltkrieg zur Dekoration auf der Bhne aufgebaut und aus der PSOA Flak wurden whrend des Sets zwei Granaten ber das Publikum geschossen. Insgesamt ein super Auftritt der schwedischen Black Metaller.
(Azze)

Triptykon
Triptykon
Triptykon: Die Schweizer spielten gleich zu Anfang die Celtic Frost Klassiker "Procreation of the Wicked" und "Circle of the Tyrants" und damit waren schon viele Besucher mehr als zufrieden. Da Triptykon als kurzfristiger Ersatz fr Morbid Angel einsprangen, wurde befrchtet, dass bei dem PSOA Publikum die Band als Headliner nicht so gut ankommen wrde. Dies war aber nicht der Fall, denn zu der spten Stunde waren noch recht viele Fans vor die Hauptbhne gekommen. Auf der Bhne ging es im dsternen Licht und mit viel Nebel im typischen Triptykon Slowmotion Metal weiter. Den Fans hatte der Auftritt sichtlich gefallen und die Schweizer wurden mit viel Applaus bedacht, den die Band ihrerseits mit einer gemeinschaftlichen Verbeugung vor der Publikum beantwortete.
(Pit)


*** Wie immer ist der Bericht subjektiv verfasst und spiegelt unsere persnliche Meinung wieder ***

Party.San 2017 - Fans bei Nile