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Festivalbericht zum Party.San Open Air 2006


Auch dieses Jahr war Bad Berka wieder das Mekka für alle Fans des Death- und Black-Metal Genre, hier gab es wieder mal keine Melodien für Millionen sondern "Extreme music for extreme people". Mit Headliner wie SIX FEET UNDER und HYPOCRISY konnten in diesem Jahr abermals die Besucherzahlen erhöht werden. Unserer Meinung nach, sind Headliner dieser Größenordnung nicht notwendig, da hierdurch der Undergroundstatus des Festivals doch eher verloren geht.
PSOA 2006Laut Veranstalter waren dieses Jahr ca. 9000 Besucher zur "Kalten Wiese" bei Bad Berka angereist, sogar 1.500 ausländische Besucher, zum Teil auch aus Übersee, hatten sich hier eingefunden. Bei unserer Ankunft am Mittwoch Mittag war der Campingplatz schon gut gefüllt, hier zeichnete sich schon ab, dass es in diesem Jahr verdammt eng werden würde. Die Campingplatzeinteilung war wieder gut durchdacht, so dass man jederzeit mit seinem Auto vom Campingplatz wegfahren konnte. Die Kapazität des Campingplatzes sowie des Festivalgeländes ist unserer Meinung nach mit 9.000 Besuchern ausgereizt, obwohl auch in diesem Jahr das Festivalgelände wieder verbreitert wurde. Das Partyzelt war am Donnerstag hoffnungslos überfüllt, was auch zu sehr langen Wartezeiten an der Biertheke führte, hier sollte man die Organisation für das nächste Jahr überdenken. Auf dem Festivalgelänge war es trotz der Menschenmassen jedoch immer möglich seine Band in den vorderen Reihen zu sehen, da durch das gemischte Publikum ein ständiges Kommen und Gehen auf dem Festivalgelände herrschte.
Auch dieses Jahr war die Bandauswahl wieder vom allerfeinsten (siehe unseren Bandbericht), ein großes Lob an Jarne für das geile Booking, insgesamt gesehen konnten fast alle Bands mit ihrem Können überzeugen. Der Sound war wieder einmal Spitzenmäßig, wenngleich auch einige kurzzeitige technische Ausfälle zu verzeichnen waren.
Verpflegungsstände waren reichlich vorhanden und für Abwechslung wurde auch gesorgt. Angeboten wurde unter anderem: Nudelgerichte aller Art, Döner, Hähnchen, Steaks und Würstchen. Das Ganze zu fairen Preisen und in guter Qualität. Das Bier war, ob HELL oder dunkel, echt sehr süffig und mit einem seit 2004 unveränderten Preis von 2 Euro pro 0,4 l Becher noch ziemlich günstig. 
Merchandise-Stände waren ausreichend vorhanden, so konnte man zwischendurch immer mal eine Runde auf Shoppingtour gehen. Die PSOA-Shirts waren bei einem Preis von 13 Euro auf dem Niveau der letzten Jahre geblieben, obgleich die Qualität etwas nachgelassen hat.  Autogrammstunden fanden wieder am RockHard-Stand statt, und wurden per Aushang angekündigt.
Im Gegensatz zum Rest von Deutschland war der Wettergott den Festivalbesuchern gut gesinnt und die kurze Regenphase am Samstag Vormittag war problemlos zu überstehen. Und das obwohl ein hochdekorierter Polizeimensch den Veranstaltern vorhielt nicht genug gebetet zu haben, O-Ton Mieze zu dem Polizeimenschen »Wir beten NIE !«
WindelnWie jedes Jahr war leider wieder festzustellen dass einige Fans nichts dazugelernt haben und ihren ganzen Müll, teilweise ganze Zelte und Pavillons, einfach wild herumliegen lassen und verschwinden. Dies finden wir absolut unfair den Veranstaltern gegenüber, die haben die Arbeit und die Kosten diesen Dreck einzusammeln und zu entsorgen. Wegen diesen Deppen wird das wohl über Kurz oder Lang auch zu Müllpfand oder ähnliches führen und dann alle treffen. Eigentlich ist es doch kein Problem einen bereitgestellten Müllsack aufzustellen und seinen Müll gleich dort hinein zu schmeißen.
Irgendwie war das Publikum dieses Jahr mehr gemischt, vom Death/Black-Metaller über Powermetaller und Old-School 80er Jahre Spandexhosen Banger bis zum Rastamann war alles vertreten. Spaßige und seltsame Vertreter der Zunft mit Windeln oder gar Nackt, verkleidet und maskiert waren zu bestaunen.
Trotz des gemischten Publikums war, soweit wir das mitbekommen haben, bis auf eine kleine Rauferei im Partyzelt alles wieder friedlich verlaufen. Die Security war wieder freundlich und unauffällig.
Angereist mit 11 Leuten, können wir als Fazit festhalten, dass es wieder mal ein gut organisiertes und gelungenes Party.San 2006 war. Faire Preise, gutes Nagelfood, leckeres Köstritzer und nette Leute, Bangerherz was willst du mehr?!  Bleibt zu hoffen das es im nächsten Jahr durch eine Ticketlimitierung oder durch ein undergroundigeres Billing die Besucherzahlen nicht noch weiter steigen.

An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren des Party.San für die Backstagepässe, dem ganzen Party.San-Team und der unentgeldlich rackernden Party.San-Crew für das geile Event. Im nächsten Jahr kann man auf jeden Fall wieder mit uns rechnen.


Backstage und Hintergründiges
Desaster :: Party.San 2006
Neben dem schon bekannten Special von uns, haben wir, auf Wunsch der Veranstalter, dieses Jahr auch die Bandbeschreibungen für die offiziellen Handouts (schwarze Festivalheftchen) erstellt. Für unsere Mühen bekamen wir wieder die Gelegenheit im Backstagebereich viele Bands zu treffen, Interviews zu führen und Fotos zu machen.
Die Backstage angetroffenen Mitglieder diverser Bands waren allesamt nette Kerle die jederzeit für einen Smalltalk, Autogramme und Fotoshooting bereit waren.
Das die Gustavson-Brüder von Nifelheim riesige Iron Maiden Verehrer sind war uns ja bekannt aber dass Maurizio von Kataklysm am Hell-is-open Pavillon :: Party.San 2006die Jungs den Vodka pur aus der Flasche saufen ist schon heavy (that's Metal). Odin von Desaster hört schon mal gerne Irish Folk, der Sänger von Watain ist eigentlich der Mastermind der Band und ein ganz netter Zeitgenosse und Maurizio von Kataklysm streift lieber über den Campingplatz als sich gelangweilt im Backstagebereich vollaufen zu lassen. Infernal von Desaster spart gerne mal an Batterien ;-) Sessiongitarrist John von Watain hatte auf dem PSOA seinen ersten Liveauftritt und hatte sich vor Aufregung fasst in die Hose gemacht. So ließe sich hier noch einiges berichten...
Fotos von den Bands im Backstagebereich findet ihr in der Foto Galerie unter Bands und Festivalgelände. Interviews mit Desaster und Nifelheim folgen in den nächsten Tagen, schaut einfach öfter mal vorbei.
 

Pit und Mitch sowie der Rest von Hell-is-open


 

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Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2005 findet du hier, das Special von 2005 gibt's hier.
Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2004 findet du hier, das Special von 2004 gibt's hier.



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 18.8.2006