Path of Death V
08.10.2016 Mainz
Pentagramm

 
© by hell-is-open.de 

  24.8.2004

Zu den Interviews ...hier  Zum Band-Bericht ...hier  Bands und Fans ...hier   Fans und Camping ...hier

 

Festivalbericht zum Party.San Open Air 2004

Das Festival begann für uns mit der Anreise am Mittwoch den 11.08.2004, voller Vorfreude machten wir uns mit 7 Mann auf den Weg nach Bad Berka. Da Bad Berka eine eigene Autobahnabfahrt besitzt und in Bad Berka der Weg einigermaßen ausgeschildert war (ein paar Schilder mehr am Ortseingang wären auch nicht verkehrt gewesen) konnte der Festivalplatz auch relativ schnell gefunden werden.
Am Einlass zum Gelände wurden unsere Fahrzeuge erst mal sehr akribisch auf irgendwelche Glasbehältnisse untersucht. Trotz unserer Beteuerungen keine Glasflaschen dabeizuhaben, wurden die Wagen durchgekämmt. Und es wurde tatsächlich eine Ketchupflasche sowie eine Olivenölflasche gefunden, an die aber keiner mehr gedacht hatte. Das Security-Personal reagierte aber sehr freundlich und gelassen. Schnell den Ketchup in eine PET-Flasche umgefüllt und weiter ging es auf den Campingplatz.
Die Campingplatzeinteilung war auch gut durchdacht, so dass man jederzeit mit seinem Auto wieder vom Campingplatz wegfahren konnte. Das hat man schon wesentlich chaotischer auf anderen Festivals erlebt. Für Mittwochnachmittag war auch schon einiges auf dem Campingplatz los. Die Wasserversorgungsstelle und Dixie-WC´s waren auch schnell aufgefunden, eine zusätzliche Wasserstelle und ein paar Dixies mehr für das nächste Jahr wären schon wünschenswert.
Die Akkreditierung und Bändchenausgabe ging auch problemlos von statten. Für den normalen Besucher waren die Wartezeiten an der Bändchenausgabe schon etwas länger gewesen, aber immer noch in einem erträglichen Rahmen von ca. 20 Minuten. Ausgerüstet mit unseren VIP/Presse-Ausweisen war es kein Problem in den Backstagebereich zu gelangen und im Fotograben erstklassige Fotos von den Bands zu machen. Hier möchten wir uns auch noch mal bei Party.San-Boy für die Unterstützung bedanken.
Am Donnerstag startete das Festival auf der Tentstage mit Suffering Souls. Das Zelt war gut gefüllt und die Stimmung im Publikum bestens. Leider begann nach dem Auftritt von Suffering Souls auch ein Unwetter mit Sturm und sintflutartigem Regen, so dass einige von uns die Zelte und Pavillons bewachen mussten und deshalb die weiteren Bands nicht sehen konnten. Nach Aussagen der anderen war es wohl eine tierische Party, die da im Zelt abgegangen war.
Am Freitag Mittag pilgerten wir dann pünktlich zur Hauptbühne. Die Wartezeiten am Einlass waren auch hier recht kurz. Noch mal ein Lob an die Security, die freundlich und korrekt Ihren Job gemacht haben.
Die Hauptbühne war unterhalb von einem kleinen Hang aufgebaut. So hatte man fast von jeder Stelle auf dem Gelände einen freien Blick zur Bühne, echt genial!! Da es auch nur eine Bühne gab, hatte man in den Umbaupausen immer die Zeit sich ein leckeres Köstritzer reinzuziehen.
Das Bier war, ob HELL oder dunkel, echt sehr süffig und mit einem Preis von 2 Euro pro 0,4 l Becher noch ziemlich günstig.


Verpflegungsstände waren reichlich vorhanden und für Abwechslung wurde auch gesorgt. Angeboten wurde unter anderem: Nudelgerichte aller Art, Döner, Hähnchen und Würstchen. Das Ganze noch zu fairen Preisen und in guter Qualität (ausgenommen das vertrocknete Hähnchen, das ich mir reingepfiffen hatte).

Natürlich war auch der Brutz & Brakel Stand wieder am Start, um das anwesende Bangervolk mit Ihren ausgefallen Cocktails ( Eiteroge etc. ) zu beglücken. Auch die Met-Hörner konnten an einem Stand gefüllt werden, so dass für das Leibliche Wohl für jeden etwas dabei gewesen sein sollte.


An den Merchandise-Ständen wurden die Shirts von allen Bands zu zivilen Preisen angeboten. Es konnten auch Schnäppchen wie z.B. Purgatory Release-CD zusammen mit dem Shirt für 23 Euro erstanden werden. Die PSOA-Shirts waren, obwohl die Shirts und Longsleeves für unseren Geschmack zu bunt waren, bei einem Preis von 13 Euro schnell ausverkauft. Merchandise-Stände waren ausreichend vorhanden, so konnte man zwischendurch immer mal eine Runde auf Shoppingtour gehen. Am Rockhard-Stand fanden die Autogrammstunden statt, diese wurden per Aushang angekündigt.
Das Festivalgelände besteht aus einer Grasfläche, somit konnte man zwischendurch einfach mal auf dem Boden relaxen. Trotz der ca. 6000 angereisten Besucher war immer genügend Freiraum vorhanden, die vorderen Reihen der Bühne waren sogar bei den Headlinern jederzeit Stressfrei zu erreichen. Dass dieses Jahr deutlich mehr Besucher kommen würden war uns bereits klar, als mehr als 1370 Leute sich unserer Special zum PSOA 2004 angeschaut (gehört) hatten. Die diesjährige Soundanlage war unserer Empfindung nach bis auf wenige Ausnahmen (siehe Bandbericht) erste Sahne. Die Bands waren gut abgemischt und die Lautstärke auch ohne Ohrstöpsel noch gut erträglich.
Es herrschte eine familiäre Atmosphäre unter den Fans, alles blieb friedlich, Schlägereien oder sonstiger Stress war nicht zu verzeichnen. Die meisten waren froh, trotz des durchwachsenen Wetters,
   
bei diesem geilen Event dabei gewesen zu sein (siehe auch Interviews).
Wer nach durchzechter Nacht im Schwimmbad von Bad Berka seine Birne kühlen wollte, konnte sich mit dem Festivalbändchen zum halben Preis (1,50 Euro) in die Fluten stürzen. Die „warmen“ Duschen waren leider saukalt weil die Betreiber nur einen winzigen Boiler für die Warmwasserversorgung haben. Das Schwimmbadpersonal war den Bangern freundlich gesinnt und einen kleinen Imbiss mit Kaffee oder Bier konnte man sich dort auch reinziehen.
Einkaufsmöglichkeiten sind in Bad Berka reichlich vorhanden. Supermärkte, Bäcker, Metzger und Cafe’s sind in ca. 2 - 3 km Entfernung erreichbar.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass wir ein gemütliches und stressfreies PSOA besucht haben. Das Billing war vom feinsten, die Security sowie die Fans waren echt cool. Negativ war einzig die Tatsache, dass uns einige Trinkgefäße und eine Öllampe gestohlen wurden. Ätzend war auch der Dreck den einige Besucher auf dem Campingplatz hinterlassen haben - den Mist in einen Müllsack zu stecken könnte man wohl von jedem echten Fan erwarten. Aber ein paar Kritikpunkte gibt es wohl bei jedem Event.
                                                                 von Mitch und Pit

 

Wir beglückwünschen das PSOA-Team zu diesem großartigen Festival.
Wenn es im nächsten Jahr wieder heißt

dann sind wir ganz sicher wieder mit von der Partie.

 

 

© 2004Mail an Author sendenK.-P. Lexow Stats: