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B L A C K M E T A L
Härte, Kreischen, brennende Kirchen, Corpse-Paint und eiskalte Fjorde – das ist der
Black Metal von Bathory über Mayhem bis Immortal.
Die Wurzeln von Black und Death-Metal liegen relativ dicht beieinander.
Die Bands beider Genres berufen sich gerne auf Venom, Bathory, Destruction oder Possessed, unterscheiden sich aber
vor allem musikalisch durch die im Black Metal beliebteren Keyboard-Einsätze.
Ein weiterer Genre-typischer Faktor ist die sogenannte Corpse-Paint, die Bemalung
von Gesicht und z.T. des Körpers mit weißer und schwarzer Farbe und teilweise
Kunstblut wie es in den frühen 80er Jahren z.B. schon King Diamond von
Mercyful Fate getan hat. Bands wie die Schweden Watain
benutzen gar echtes Tierblut. Die Natur und Landschaft Skandinaviens gehört zu den verbreitetesten Themen des Genres (vor allem bei Emperor und Immortal), behandelt
werden aber auch paganistische und anti-christliche Themen sowie eine Glorifizierung
von Stärke, die zum Teil rechtsradikale Züge annehmen kann.Von allen Spielarten des
Metals ist Black Metal natürlich das am meisten in der Kritik selbsternannter
Moralshüter stehende Genre. Dadurch erlebte es ab Mitte der 90er Jahre auch einen
ungeheueren Boom, der erst langsam wieder zurückgeht, so dass die Szene wieder einen
höheren Prozentsatz guter und progressiver Ansätze zu hören bekommt. |
Weitere Meister dieser Strömung sind:
Cradle Of Filth, Dimmu Borgir, Thorns, Satyricon,
Dödheimsgard, Mayhem, Enslaved, Mortiis und Ulver
Ein paar Alben mit Schlüsselqualitäten:
Venom: Black Metal [1982]
Possessed: Seven Churches [1985]
Bathory: Under The Sign Of The Black Mark [1986]
Emperor: In the Nightside Eclipse [1994]
Mayhem: De Mysteriis Dom Sathanas [1994]
Cradle of Filth: Dusk And Her Embrace [1997]
Immortal: Blizzard Beasts [1997]
Thorns: Thorns [2001]

WATAIN,
Schweden
Foto: Party.San 2006,
© hell-is-open.de |

Darkened Nocturn Slaughtercult,
Deutschland
Foto: Party.San 2005,
© hell-is-open.de |
Quelle: www.musicline.de und www.hell-is-open.de
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