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Hell-is-open

 


Review: Falcun - Kingdom Come
Geschrieben am 17.06.2018, 23:24 von ALUCARD

Falcun - Kingdom Come

"Iron Maiden waren in ihren Anfangsjahren in Indien und haben dort ein Album aufgenommen das sie nie veröffentlichten. Dann wurde es vergessen und ist erst jetzt wieder aufgetaucht...."
Nee, so ist es natürlich nicht. Aber es könnte so sein, Falcun aus Indien klingen schwer nach den britischen Helden. Was ja auch keine schlechte Idee ist wenn man mit Abhishek Dasgupta einen Sänger am Start hat der wie „Air-Raid-Siren“ Bruce Dickinson klingt.
Somit braucht man keine Angst haben das es bei Schlagworten wie "Kingdom Come" in Richtung Manowar geht oder "A Bard`s Tale" irgendwas mit Blind Guardian zu tun hat. Full NWOBHM Worship ist das Gebot der Stunde!!!
Das Album kommt dabei mit einem Klang durch die Boxen bei dem man meinen könnte die Jungs würden eben in den heimischen vier Wänden vorspielen. Komplett unverfälscht und ohne die Spur irgendwelcher klanglichen Veränderungen oder Verschlimmbesserungen. Eben so wie eine Vielzahl von Truppen zu Beginn der britischen Welle klangen, Querverweise wären hier auch Judas Priest. Gefühlt riecht es hier zu jeder Sekunde nach "Denim & Leather", auch weil man zwei Flitzefinger an den Gitarren hat die alles raushauen was sie können. Anspieltip? Dann unbedingt "Brotherhood of Steel" antesten. Allein schon bei dem Titelnamen kann nix schiefgehen, wer an die Kings of Metal denkt liegt vollkommen verkehrt. Das hier ist viel besser!!!! Näher am Originalsound einer vergangenen Ära waren selbst die Originale nicht.
Etwas Luft nach oben ist noch, "Only Be One" klingt irgendwie nicht ganz rund und unfertig. Das futuristische Zwischenspiel "Hymn Of The Damned" ist irgendwie unpassend, das als Ballade angelegte "Martyr" klingt sehr angestrengt und bemüht.  

Somit: Wer Maiden, Priest und Co. abfeiert sollte Falcun unbedingt antesten und dürfte begeistert sein. Auch weil die Jungs aus Indien den Klang der Vorbilder abfeiern, aber nicht stumpf kopieren. Eigenständig ist das Material auch wenn man die Ikonen stehts vor Augen hat. Und wann gab es das letzte Mal so einen ehrlichen und erdigen Klang?

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 51:46 Minuten
Label: Eat Metal Records
Vö: 11.06.2018

1.A Bard's Tale 06:47
2.Vixen 08:23
3.Brotherhood Of Steel 06:10
4.Only Be One 04:34
5.Hymn Of The Damned 01:53
6.Eye Of The Storm 05:03
7.Child Of Prophecy 05:35
8.Martyr 08:08
9.Knightfall 04:55

Abhishek Dasgupta (Vocals)
Anirban Dasroy (Guitars)
Debarshi ‘Bob’ Chakraborty (Drums)
Nilavro ‘Rony’ Ghosh (Bass)
Samrat Daas (Guitars)

https://falcun.bandcamp.com/releases
https://www.facebook.com/pg/falcun.metal

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Review: Kataklysm - Meditations
Geschrieben am 12.06.2018, 17:21 von Nabu

Kataklysm - Meditations

Ach ja, Kataklysm. Was hat die Band doch für eine Entwicklung hinter sich. Viele sagen ja seit „Serenity In Fire“ ist da nichts verwertbares mehr gekommen. Ich persönlich stimme dem nur bedingt zu – gehört doch „Prevail“ zu meinen Lieblingsalben. Danach, und da sind wir uns wohl alle einig, wird’s aber richtig eng. „Heaven’s Venom“ habe ich mir damals etliche Male angehört und ganze zwei Songs sind mir geblieben – wovon mir aber nur einer gefällt. „Waiting For The End To Come“ und „Of Gods And Ghosts” habe ich mir zwar angehört und unter Umständen sogar ein Review geschrieben. Aber erinnern kann ich mich an absolut nichts mehr. Völlig verschwunden in der Bedeutungslosigkeit.

Nun starten die Kanadier mit „Meditations“ einen neuen Versuch, sich mit den alten Fans wieder gut zu stellen. Achtung Spoiler: es klappt nicht. Warum? Weil ich hier das selbe Gefühl habe wie bei den vorangegangenen Alben. Es klingt nicht so als hätten die Jungs geile Ideen und richtig Bock auf Metal. Es klingt eher so nach „oh fuck, die wollen wieder ein Album, lass mal eben was machen.“. Und das ist sehr schade. Vereinzelt sind aber schon gute Ansätze vorhanden. „Outsider“ beispielsweise klingt phasenweise recht packend und kräftig – macht als Song aber einen unfertigen Eindruck. Als hätte man eine geile Passage geschrieben und diese als Song verpackt. Obwohl dieser mit fast 3:40 (leider) zu den längeren Songs des Albums gehört. „What Doesn’t Break Doesn’t Heal“ zeigt auch Tendenzen in die richtige Richtung. Aber auch hier ist es zu wenig um ein echtes Highlight darzustellen.

Machen wir es kurz und knapp: das Album ist für einen Kataklysm Fan kein Pflichtkauf und wird wohl auch – wie die Vorgänger – relativ schnell vergessen. Ich weiß nicht woran es liegt, aber die Band kommt aus ihrem nun schon fast zehn Jahre anhaltenden Tief auch mit „Meditations“ nicht wirklich raus. Bestenfalls Mittelmaß.

Anspieltipp: Outsider, Narcissist, What Doesn’t Break Doesn’t Heal


Wertung: 5,0 / 10




Gesamtlänge: 38:48
Label: Nuclear Blast

VÖ: 1. Juni 2018



Tracklist


1.  Guillotine
2.  Outsider
3.  The Last Breath I'll Take Is Yours
4.  Narcissist
5.  Born to Kill and Destined to Die
6.  In Limbic Resonance
7.  And Then I Saw Blood
8.  What Doesn't Break Doesn't Heal
9.  Bend the Arc, Cut the Cord
10. Achilles Heel

Website der Band: Kataklysm bei Facebook

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Festivalbericht und Fotos zum SODOM Gig vom 18.5.18 @ Rock Hard
Geschrieben am 12.06.2018, 16:03 von UnDerTaker

livebericht%20sodom rockhard festivalUnser Bericht mit Hintergründen und Fotos zum ersten Live-Gig von SODOM im neuen Line-Up auf dem RockHard Festival vom 18.5.2018 in Gelsenkirchen ist online.

Den Bericht findet ihr hier... oder unter dem Menüpunkt Konzerte.
Die 15 Fotos findet ihr dort...

» ... der Himmel verdunkelte sich wie auf Bestellung. Eine kurze Ansage, das (sehr geile) Intro von „My Atonement“, die beiden Gitarristen erschienen auf der Bühne. Von den Fans frenetisch willkommen geheißen, Husky an den Drums. Mit dem Auftritt von Mastermind Tom Angelripper („Es wird zukünftig ohne Ende krachen“, wie wahr!) begann die Zeitreise zurück zu den Anfangstagen.
Man merkte sogleich, dass sie sich gut vorbereitet hatten und die Anwesenden überzeugen möchten. Einerseits das intensive routinierte Gitarrenspiel des Perfektionisten Frank Blackfire, auf der anderen Seite, Yorck Segatz ...  «


tom angelripperfrank blackfire gosdzikyorck segatz

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Review: Veld - S.i.n.
Geschrieben am 09.06.2018, 15:12 von ALUCARD

Veld - S.i.n.

Die ersten Gedanken beim Intro "The Begining Of Madness" gehen direkt in Richtung "Terminator" oder "Transformers". Und ich glaube wenn die beiden eine Party feiern dann würde da auch Veld laufen. Die Band aus Polen und Weissrussland hat sich modernem Death Metal verschrieben der eher nach Amerika klingt als nach skandinavischen Kellern.
Soll heissen: Das Schlagzeug tackert flott und mechanisch, kurze und griffige Gitarrenmelodien feuern das noch an. In all dem dystopischen Sturm bewegt sich Sänger Kirill Bobrik kraftvoll und mit ausreichend Volumen im Körper. Durch die leicht progressive Note bewahrt man das Material vor Austauschbarkeit, für ein Alleinstellungsmerkmal reicht es aber nicht. Den das Grundübel solcher Produktionen ist meistens das gleiche: Durch den modernen Klang und die sterile Atmosphäre klingt es etwas kühl und "S.i.n." kann keine Emotionen an den Hörer transportieren. Das Album bollert schon ganz gelungen durch die Hütte, tönt dabei aber auch nicht viel anders als andere Werke im Genre. Und für ein deutliches Ausrufezeichen fehlen dann doch die speziellen und besonderen Momente. Somit bleibt "S.i.n." ein Album das es problemlos in Gehör und Kopf schafft, aber nicht ins Herz.

6,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 44 Minuten
Label: Listenable Records
Vö: 15.06.2018

1.The Begining Of Madness
2.Grand Day of Demise
3.Everlasting Hate
4.Divine Singularity
5.We Will Forever Be
6.Awakening
7.Sacred War Of Lawlessness (Invert Your Savior)
8.Perfecting Slavery
9.Hatred Forever Dispersed
10.Throne of SIN

https://listenable-records.bandcamp.com/album/s-i-n
https://www.facebook.com/VELDMETAL

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Review: Vomitile - Pure Eternal Hate
Geschrieben am 07.06.2018, 10:16 von ALUCARD

Vomitile - Pure Eternal Hate

"Pure Eternal Hate", mehr braucht es manchmal einfach nicht. Drei Schlagworte und der gestandene Metaller ist glücklich.
Und so effektiv und aussagekräftig wieder Albumtitel ist auch die Scheibe selbst. Hier braucht man kein Ägypthologiestudium, man muss nicht in Religionswissenschaft ausgebildet sein und auch Fachwissen zum Thema "Kosmische Kräfte" ist nicht gefragt.
Vomitile aus Zypern kommen auch ohne Beisätze aus, nix is mit Oldschool, Modern, Melodic, Hm2 oder SweDeath - just simple DEATH METAL.
"Creating Mountains with the dead Bodies" ruft´s dem Hörer beim Einstiegssong "Mass Extermination" entgegen, und seien wir mal ganz ehrlich: DAS ist doch die Lyric die der Metaller braucht!!! Dazu noch groovige Passagen wie z.B. ab der Mitte von "Pestilation", der Einstieg mit dem sich " Executioner Of Strength" in Stellung bringt oder das sofort hängenbleibende "Glorify The Insane" - alles feinster Todesstoff. Natürlich kennt man das alles schon irgendwie, geil ist es aber trotzdem. Auch weil der Klang kraftvoll und natürlich ist und dadurch zackig durch die Gehörgänge schiesst. Und weil die Jungs auf irgendwelche Spielereien verzichten und unnötig verlängerndes Zeug wie Intros oder Zwischenspiele weglassen. Dafür zocken sie gekonnt straighten Deathmetal der rauen Art der durch die Gitarrenarbeit und den hintergründigen Groove schwer begeistern kann. Das das mit einem klassische Kriegsgerätartwork garniert wird ist einfach nur passend.
Schwermetallerherzen die einfach mal wieder Bock auf nackenbrechenden Death Metal haben der problemlos ohne irgendwelche Beigaben auskommt dem sei "Pure Eternal Hate" dringend ans Herz gelegt.

8 von 10 Punkten


Gesamtlänge: 36.46 Minuten
Label: Satanath Records / Hecatombe Records
Vö: 18.04.2018

1.Mass Extermination 03:27
2.Pestilation 03:04
3.Labeled Dead 03:08
4.HateField 03:45
5.Glorify The Insane 03:53
6.Executioner Of Strength 04:19
7.To Deflesh 02:36
8.Nothing But Pain 04:37
9.Soulskinner 03:39
10.Carnal Surgery 04:14

https://satanath.bandcamp.com/album....te-2018
http://www.facebook.com/vomitile

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GRAVECOVEN - Coughing Blood
Geschrieben am 05.06.2018, 17:13 von ElWiz

GRAVECOVEN - Coughing Blood



Das „ Blackened Year 2018“ geht weiter; zumindest bedingt. So manchem dürfte GRAVECOVEN schon bekannt sein, denn die Amis veröffentlichten in der Vergangenheit bereits zwei Demos ( „Coughing Blood I“ ( 2015 ) und „Coughing Blood II“ ( 2016 ), sowie eine Single ( „Hades“,ein Bathory – cover ). Wie der Titel der nun veröffentlichten EP schon andeutet,handelt es sich hierbei um eine kompilierte Wiederveröffentlichung der beiden Demos. Als stilistische Ausrichtung hat man sich „Black Doom Metal“ auf die Fahnen geschrieben. Der Doom – Zusatz rechtfertigt sich dadurch,daß die Musik eine gewisse Schwere und zeitweise eine hintergründige Schwermütigkeit in sich trägt,die sich aber gekonnt mit einer schwarzen Verzweiflung vermischt. Dominiert wird das Ganze aber schon von den Elementen der eher heftigeren Gangart: Schwarzmetallische Wut,vorgetragen mit tiefen, im Morast halb versunkenen Vocals, die in höheren Lagen in das eben erwähnte Verzweifelte umschlagen. Etwas behäbigere Passagen erzeugen mit wohldosierter Melodiezugabe eine morbide Schönheit und über all das legt sich ein Bombenteppich aus übermächtig klingenden, fast schon erdrückend bedrohlichen Drums. Einmal mehr führt das polnische Label GODZ OV WAR PRODUCTIONS geschmackssicheres, großes Black Metal – Kino auf. Die Tatsache,daß die EP „nur“ ein Rerelease der Demos und ebenso „nur“ eine EP ist,drückt die Wertung dann aber ein kleines bißchen,denn ich hätte gern noch mehr davon !!!
Für Freunde von atmosphärischem Black Metal allgemein,oder Sachen wie beispielsweise den großartigen Hopefuls IMHA TARIKAT ist „Coughing Blood“ aber eine dicke Empfehlung. Dazu ist der Schriftzug von GRAVECOVEN mal kurz mindestens  ebenso kultig wie der von BLOOD INCANTATION...
Wenn jetzt den Song der Single und noch zwei,drei neue Tracks dazu gepackt hätte, dann hätte man mit dem entstandenen Album sicher locker über die 8 Punkte - Hürde, vielleicht sogar noch ein Stückchen höher, springen können.

Wertung: 7,5/10

> Tracklist (4 Songs / 20:44 Min):
1. Summoning Vengeance
2. Furious Fires
3. Spiritual Violence
4. The Ecstatsy Of Hatred

> Release: 01.06.2018
> Label: GodzOvWar Productions

Ganze EP auf youtube



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Review: Slaughterday - Abattoir
Geschrieben am 01.06.2018, 14:32 von ALUCARD

Slaughterday - Abattoir

Death Metal to the Bone? Check!
Innovationsarm und ohne Trendreiterei? Check!
Alle Körperteile in Bewegung? Check!
Mehr müsst ihr doch nicht wissen....

Slaughterday kommen mit einem neuen Minialbum um die Ecke, 6x gibts was auf die Mütze. Darunter zwei gelungene Coverversionen von Trouble und (frühen) Amorphis, die restlichen vier Songs sind klassisch gestrickter Deathmetal ohne Ballast mit kleinen Überraschungen. Die fiese Handbremse in "Wasteland Of Demise" zum Beispiel kommt recht unerwartet, gleiches gilt für "Phantasmal Death" in umgekehrter Reihenfolge: erst Kriechgang, dann Deathhammer.
Die Band bewegt sich sicher im OldSchoolrahmen, fühlt sich dort sauwohl und schaut das sie trotzdem für Abwechslung sorgt um den Hörer nicht mit stumpfem 08/15 Gerumpel zu langweilen. Das schaffen sie überzeugend durch Tempovariationen, einem knackigen Sound aus`m Soundlodge Studio und feinen Gitarreneskapaden. Thomas Westphal von Necromaniac Artworks hat dazu noch ein feines Artwork erschaffen.
So, und mehr müsst ihr echt nicht wissen. Buy or die!!!

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 28:10 Minuten
Label: Fda Records
Vö: 25.05.2018

1.Abattoir 04:03
2.Wasteland Of Demise 04:49
3.Victim Of The Insane 05:08
4.Phantasmal Death 06:00
5.Cursed by The Dead 04:48
6.Grails Mysteries 03:09

https://fda-records.bandcamp.com/album/abattoir
https://slaughterday666.bandcamp.com/album/abattoir

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Ribspreader - The Van Murders Part 2
Geschrieben am 31.05.2018, 18:32 von Styx

Ribspreader - The Van Murders Part 2

Das Jahr 2018 war bisher sehr gnädig mit mir, zumindest wenn es um neue Musik ging.
Auch im Juni werde ich wieder einer neuen Scheibe von Rogga beglückt. Diesmal haben wir Ribspreader's neue Scheibe mit dem Titel "The Van Murders II". Es handelt sich hierbei um das achte Album (nicht um das siebte Album - viele vergessen das die Kult Compilation auch ein Full Length drauf hatte) der Band.

Die Geschichte geht direkt nach Teil 1 weiter. Ich habe das erste Album geliebt und die Story dahinter. Mit Teil 2 geht man auch musikalisch zurück zu den Wurzeln der ersten Scheibe und die zweite gefällt mir auch noch einen ganzen Zacken besser als die erste. Das "Slaughterhouse On Wheels" ist wieder zurück!

Der Opener beginnt recht düster und deutet an was kommen soll. Nach dem kurzen und düsteren Intro brettert "Departure L.A." auch schon los. Schön eingängig und doch nicht zu melodiös zieht der Song den Hörer mit. "Flesh Desperados" kommt etwas verspielter um die Ecke und das eingängige Gitarrenriff setzt sich sehr schön im Ohr fest. "Back On Frostbitten Shores" legt zu Beginn des Songs etwas schneller los und wird danach richtig crustig. "Equipped To Kill" ist ein Stampfer der den Hörer
überrollt und in Midtempo Gefilden angesiedelt ist. "Meat Bandit" ist der Song der vorab als Hörprobe releast wurde. Dieser Song vereinigt eigentlich alle Elemente des Albums und weiß mit seinen einzigartigen Taktwechseln zu überzeugen. Mit "The Cleaners Theme" kommen wir zu meinem persönlichen Lieblingssong auf dieser Platte.
Dieser Song lebt von seiner Atmosphäre und seinen genialen Melodien die getrost als als Vorhut zum Instrumental "The Cleaners Theme II" gesehen werden können. Beide "The Cleaners Theme" zusammen sorgen für Gänsehaut pur, einfach nur geil was Rogga hier geschrieben hat. "Come Out And Play Dead" kommt wieder schneller aus den Boxen und schlägt nochmals richtig auf den Hörer ein um dann schön groovig fortzufahren im Wechsel mit einer düsteren Melodie und einem richtigen schönen Lead. FUCCCCKK!
Mit genau diesem Wort beginnt der finale Song des Albums "Travelling Band Of The Dead". Den gleichen Gedanken hatte ich auch ebenfalls da das Album auch schon nach diesem starken Song zu Ende und auch ein Hintertürchen zum dritten Teil lässt.

Hier haben wir es mit der stärksten Platte aus Rogga's Veröffentlichungen in den letzten Monaten zu tun. Ich kann einfach nicht anders als hier einfach mal rein subjektiv die Höchstnote zu vergeben.




Bewertung: 10/10

Gesamtlänge: 29:08
Label: Xtreem Records
VÖ: 06.06.2018

Tracklist
01. Departure L.A.
02. Flesh Desperados
03. Back On The Frostbitten Shores
04. Equipped To Kill
05. Meat Bandit
06. The Cleaners Theme
07. The Cleaners Theme 2
08. Come Out And Play Dead
09. Travelling Band Of The Dead

Webseite der Band: https://www.facebook.com/Ribspreader-148182408532846/



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Review: Nigredo - Flesh Torn - Spirit Pierced
Geschrieben am 31.05.2018, 15:10 von ALUCARD

Nigredo - Flesh Torn-Spirit Pierced

"NIGREDO from Greece changing the Way we look at Black Metal".
Grosse Worte die ich so nicht stehen lassen kann. Allein schon weil es kein reiner Black Metal ist, "Flesh Torn..." baut auch dissonanten Deathmetal und Blackthrash mit ein. Und um ein richtig finsteres, genreänderndes Album abzuliefern fehlt den Jungs einfach die Energie. Das liegt aber etwas an der Duobesetzung, auch wenn man versucht das Beste rauszuholen.
A. ist dabei Sänger, Gitarrist und Bassist in einem, Maelstrom für das Schlagzeug verantwortlich. Nur hat A. nicht das prägende Organ um für komplette Begeisterung zu sorgen, er agiert recht eingleisig. Das wechseln in klargesangähnliche Töne bessert nichts da einfach das stimmliche Volumen fehlt, auf Dauer ist das Gebelle recht eintönig.
Das ist irgendwie eine Tatsache die sich durch das komplette Album zieht: Es fehlt einfach Kraft. Die Idee ist erkennbar, man spürt was die Band vorhat und wo sie hin will. Nur die Umsetzung ist nicht so gelungen. Was schade ist da man merkt das das Potenzial für mehr da ist, ich werfe mal zu antesten den letzten Titel "Raging Tides Of Time" in den Ring. Das könnte ein richtiger Brecher sein wenn er mehr Tiefe, mehr Volumen und schlicht und ergreifend mehr Druck hätte. Insgesamt könnten die Titel auch etwas besser ausgearbeitet sein, die teilweise recht ausgenudelten Riffs sind schon vor 10 Jahren im Giftschrank vom Undergroundblackmetal gelandet und werden zu oft wiederholt.
Mehr Kreativität, mehr Kraft und das Album könnte für ordentlich Wirbel sorgen. So ist es nur ein laues Lüftchen....

6 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 42:02 Minuten
Label:Transcending Obscurity Records
Vö: 15.04.2018  

1.Ten Repellent Antiforces 05:08
2.Necrolatry 04:15
3.Choronzon Possession 05:43
4.Mental Glimpses At Cosmic Horrors 05:08
5.Saturnian Death Cult 04:23
6.Sons Of Worthlessness 05:33
7.Towards The Monolith 04:55
8.Raging Tides Of Time 06:40

https://nigredogr.bandcamp.com/

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FRAGMENTS OF UNBECOMING - Perdition Portal
Geschrieben am 30.05.2018, 22:24 von ElWiz

FRAGMENTS OF UNBECOMING – Perdition Portal



Eigentlich graut es mir ja bis heute immer wieder, den Begriff zu gebrauchen, aber was muss, das mus: Was die Baden Württemberger spielen, ist nun mal das,was allgemein als „Melodic Death Metal“  bezeichnet wird. Während mich hier die großen Vorreiter wie AT THE GATES oder IN FLAMES nie so wirklich umgehauen haben ( und die mit Schuld am Grauen tragen ! ), gibt es aber durchaus Bands aus dieser Ecke, die mich zu begeistern wissen. FRAGMENTS OF UNBECOMING gehören mit Sicherheit dazu und stehen eigentlich schon seit vielen Jahren auf meiner Liste... jetzt,wo das ( lt Metal Archives ) fünfte Full Length – Werk am Start ist, schenke ich der Band endlich mal die ihr gebührende Aufmerksamkeit, zumal es über den Qualitätsgaranten Apostasy Records erscheint.
Anfangs hat mich die Musik auf „Perdition Portal“ eigentlich relativ kalt gelassen,weil es gerade nicht so meine Baustelle ist, doch schon beim zweiten Versuch hat sich was bewegt bis es dann zur Explosion kam. FRAGMENTS OF UNBECOMING hauen einem ihre „Melodien“ mit einer höchsten Präzision und verbaut in einem ordentlich rummsenden Soundfundament um die Lauscher. Das Ding knallt amtlich und über Kopfhörer offenbaren sich unzählige Details und Spielereien, so was wie Langeweile kommt da gar nicht auf. Auch die Vocals von "DeadEyedSleeper Sam" leisten einen nicht geringen Teil zum Gelingen des Unterfangens „Wir machen jetzt mal ein Hammeralbum!“ Der Gutste ist mit einem geilst bellenden Todesorgan gesegnet,das er dazu sehr variabel einzusetzen versteht.
Einen oder bestimmte Songs herauszuheben erübrigt sich eigentlich, denn „Perdition Portal“ wirkt als Album wie aus einem Guß; da gibt es eigentlich keinen Song,der besser oder schlechter ist. Auf Grund des großen Abwechslungsreichtums wird da auch jeder seinen eigenen Favoriten haben, wenn er denn einen haben muß. Mich haut jeder der zehn Songs souverän aus den Latschen und die ultrafette Produktion tut ihr Übriges. Wenn FRAGMENTS OF UNBECOMING mit diesem Album genug Aufmerksamkeit bekommen ( immerhin hab ich es ja jetzt sogar endlich mal gebacken gekriegt ! ), dann sollten sie auch genug Anklang finden. Eine Band,die im Stande ist, ein Album wie dieses hier zu erschaffen,hätte den Abschied vom ewigen Undergrounddasein redlich verdient.
Mit so manchen „größeren“ ( und teilweise sicher auch recht fähigen ) Bands wie beispielsweise AMON AMARTH oder von mir aus auch die Garde aus SOILWORKs und Konsorten, wischen FOU den Boden... Eine Ex- Metal- und zur Katastrophe mutierten Band wie IN FLAMES wird schlicht zum Witz degradiert.
„Perdition Portal“ ist furios, melodisch und hat mächtige, vollmetalene Eier in der Hose ! Für Anhänger des Genres läßt dieses Scheibchen eigentlich keine Wünsche offen. FRAGMENTS OF UNBECOMING sind - und genau das ist der Punkt - eine vollwertige DEATH METAL - Band, die eben den Stil der Stile mit viel Liebe zur Melodie zelebriert.


> Wertung: 9/10

> Release-Datum: 18.05.2018

> Label: Apostasy Records

> Tracklist: ( 10 Tracks / 44:13 Min )
1. Dismal
2. Towards the Leaden Sky
3. Golgotha
4. Shadowfathers
5. Perdition Portal
6. Treacherous Grounds
7. Abyssphere
8. All Light Swallowed
9. Morbid Divinity
10. Calamity Choir



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Crawl
Geschrieben am 29.05.2018, 21:22 von Exorzist

 Die Death Metal Newcomer von CRAWL veröffentlichen ihr Swedeath Debutalbum "Rituals" am 20.August über Transcending Obscurity Records. Das coole Artwork zum Album wurde von Jonas A. Holmberg (This Gift Is A Curse) designed. Freunde von krachendem Elchtod sollten mal ein Ohr riskieren!

Den Song Suffer gibt es HIER auf die Lauscher.

Crushing Swedeath honouring the progenitors and at the same time stepping out their shadows by concocting a vile mix with influences of punk/crust and hardcore is what's on offer here. 'Rituals' is an irreverent exercise in bombarding the classic style with fresh elements and lending to the staid style new vitality. Prepare to be shocked, annihilated and thrilled at the prospect of listening to the new masterpiece.

For fans of - Dismember, Skitsystem, Feral, Paganizer, Gatecreeper, Bloodbath, Down Among The Dead Men, Master

Line up:
M. Sjögren - Guitar/Bass (ex-Discarnate)
A. Batar - Drums (ex-Demonical, ex-Tormention)
J. Lyngfelt - Vocals (Dråp, ex-Decomposed)

Track list:
1. Reject The Cross
2. Breathing Violence
3. The Stench
4. Black Ritual
5. Trail of Traitors
6. Sentenced To Rot
7. Cowards
8. Suffer
9. Coven Of Servants

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Review: Graveyard - Peace
Geschrieben am 28.05.2018, 10:46 von Nabu

Graveyard - Peace

Graveyard und ich haben im Prinzip keine gemeinsame Vorgeschichte. Ich kann mich wage daran erinnern, dass sie nach ihrer Gründung 2006 (für meinen Geschmack) viel zu sehr gehyped wurden. Ich hab damals reingehört und fand sie relativ unspektakulär. Dass sie sich zwischenzeitlich aufgelöst und 2017 neu gegründet haben ging völlig an mir vorbei. Wobei Auflösung wohl etwas hochgestochen ist. Anscheinend hat man sich „nur“ vom Drummer getrennt. Was auch immer da los war, mit „Peace“ steht jetzt ein neues Album an. Und ich muss leider sagen, dass ich jetzt mit Sicherheit weiß nichts verpasst zu haben.

Graveyard präsentieren uns kernigen, bluesigen Rock mit leichten psychedelischen Elementen. Wenn ihr die Band nicht kennt lasst euch nicht von der populären Hard/Psychedelic Rock Bezeichnung täuschen. Für Hard ist es zu weich und für Psychedelic zu poppig. Aber erst mal die positiven Aspekte: der Sound ist durchgängig extrem kernig und staubig, erinnert phasenweise stark an den geilen Stoner-Sound der 90er. Auch, dass man dem Blues Rock näher ist als dem Hard Rock fällt – zumindest mir – sehr positiv auf, da die Schweden dies offensichtlich sehr gut beherrschen.

Songs wie „Low (I Wouldn't Mind)” zeigen das sehr gut. Ein rassiger Rhythmus, verspielte Passagen und eine zügige Bassline die den Song durchgängig nach vorne pusht. Richtig gut kommt auch „Please Don’t“ an – hier taucht die Band richtig tief in die Blues, respektive Stoner Gefilde ab und zeigt wie man pure Kraft in einem Song transportieren kann ohne auf ein hohes Tempo zurückzugreifen.

Leider steht dem ein sehr großes Problem gegenüber: das ganze Album ist zu geschliffen, zu rund, ohne Kanten. Bedeutet: kaum ein Song schafft es sich beim Hörer wirklich festzusetzen. Die Musik geht super nebenbei oder im Hintergrund, aber einen wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen gelingt ihr nicht. Und sind wir mal ehrlich: für ein Album – egal welcher Musikrichtung – ist das pures Gift. Ich bin mir sicher, dass ein Rock-Enthusiast die ganze Freude dieser Welt in dieses Album reininterpretieren kann. Ich kann das aber leider nicht und verbleibe mit dem Fazit „ganz nett für zwischendurch, mehr leider nicht“.

Anspieltipp: It Ain’t Over Yet, Please Don’t, Del Manic, Low (I Wouldn’t Mind)


Wertung: 7,0 / 10




Gesamtlänge: 42:18
Label: Nuclear Blast

VÖ: 25. Mai 2018



Tracklist


1.  It Ain’t Over Yet
2.  Cold Love
3.  See The Day
4.  Please Don’t
5.  The Fox
6.  Walk On
7.  Del Manic
8.  Bird Of Paradise
9.  A Sign Of Peace
10. Low (I Wouldn’t Mind)


Website der Band: Graveyard bei Facebook

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Review: LIK - Carnage
Geschrieben am 27.05.2018, 20:51 von Nabu

LIK - Carnage

Die noch relativ junge (gegründet 2014) schwedische Death Metal Band LIK hat mit „Carnage“ nun ihr zweites Album veröffentlicht. Nun könnte man natürlich skeptisch sein, ob es denn eine relativ frische Band schafft im breitgetretenen Genre Fuß zu fassen – ich muss gestehen ich kenne ihr Debüt nicht. Andererseits ist es Death Metal aus Schweden. Das ist wie Schokolade aus der Schweiz. Kann da überhaupt was schiefgehen?

In diesem Fall nicht. LIK kommt ohne Intro aus und haut uns mit dem Opener „To Kill“ eine Keule vor den Latz die sich gewaschen hat. Obwohl es für mich relativ schwer war mir Highlights rauszusuchen gehört dieser Track zweifelsfrei dazu. Fette Riffs, geiler, kerniger und doch dreckiger Sound, in meinen Ohren perfekt aufeinander abgestimmte Spuren und böse Vocals. Obwohl das Ganze einen oldschooligen Flair hat, klingt die Musik sehr modern. Mehrere Passagen sind sehr eingängig und die Tempo- und Rhythmuswechsel sorgen für Abwechslung, ohne den Song dabei zu stark zu verändern. Mir würde nichts einfallen was diesen Song noch besser machen könnte.

Ein weiteres meiner Highlights findet sich am Ende des Albums: „Embrace The End“ ist eine Midtempo-Walze die das Ende musikalisch unterlegt. Das Ende von was? Von allem. Bösartige Growls, schleppende Drums, ein sehr geiles, eingängiges Riff und ein Rhythmus der Marke Nackenbrecher. Zum Ende hin kriegen wir noch etwas mehr Tempo rein – dies tut dem Song ganz gut, lockert ihn kurz auf, bevor wieder der Refrain einsetzt um das letzte Wort dann einem kurzen Solo zu überlassen. Sehr, sehr geil.

„Carnage“ ist ein Prachtexemplar von schwedischem Death Metal. Richtig fett, richtig kernig und brutal ohne Ende. Weiter so!

Anspieltipp: To Kill, Celebration Of The Twisted, Left To Die, Embrace The End


Wertung: 9,0 / 10




Gesamtlänge: 36:44
Label: Metal Blade Records

VÖ: 4. Mai 2018





Tracklist


1.  To Kill
2.  Rid You of Your Flesh
3.  Celebration of the Twisted
4.  Dr. Duschanka
5.  Left to Die
6.  Cannibalistic Infancy
7.  Death Cult
8.  The Deranged
9.  Only Death Is Left Alive
10. Embrace the End


Website der Band: LIK bei Facebook

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Festivalbericht und Fotos zum Feel The Noise Festival vom 5.5.18
Geschrieben am 24.05.2018, 21:30 von UnDerTaker

livebericht%20feel the noise festivalUnser Bericht zum Feel The Noise Festival 2018 vom 5.5.2018 in Trofaiach in Österreich sind online.

Mit dabei waren die Bands: Destruction, Vader, Ektomorf, Deserted Fear, Darkfall, Nailed to Obscurity, Aeverium.

Den Bericht findet ihr hier... oder unter dem Menüpunkt Konzerte.
Die 17 Fotos findet ihr dort...

» Trofaiach? In dem beschaulichen Städtchen besucht man normalerweise Konzerte des Frauenchors, der Musikschule, Gospelabende oder betreibt Volkstanz – doch am ersten Samstag im Mai fanden sich geschätzt an die 1000 Metal Begeisterte ein, um im Kultur- & Sportzentrum der Stadt ausgiebig zu bangen und zu feiern.
Das Musikfestival wird vom Verein „Band meets Band“ veranstaltet bzw. organisiert und das nun bereits zum fünften Mal. Hier teilen sich Bands aus Österreich die Bühne mit internationalen Acts. Um schon mal vorwegzunehmen, das ist den Veranstaltern und der sehr engagierten Crew auch bestens gelungen. «

ektomorfdestructiondarkfall

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Review: Raven Throne - Biaskoncy snieh Času / Niazhasnaje
Geschrieben am 24.05.2018, 16:12 von ALUCARD

Raven Throne - Biaskoncy snieh Času / Niazhasnaje

Sorrowful Black Metal. Die Beschreibung auf der Bandcampseite vom Label trifft den Nagel auf den Kopf. Via Possession Records kommt diese Compilation bestehend aus der "Biaskoncy snieh Času" EP von 2015 und der "Niazhasnaje" Ep von 2017.
Erstere besticht vor allem durch "My - vosieni vartaŭniki...", einer emotionsgeladenen Midtempohymne. Diese kommt ohne viele Zutaten und faulem Zauber aus und überzeugt mit packender Atmosphäre und dunkler Eleganz. Das namensgebende "Biaskoncy snieh Času" ist eine ganze Spur ruppiger und tiefer im reinen Black Metal verwurzelt, dadurch fehlt dem Titel etwas Eigenständigkeit.

Die beiden Titel von "Niazhasnaje" klingen eine Ecke sauberer, folgen aber weiter dem eingeschlagenen Pfad. Black Metal mit dezent melodischer Note der stellenweise kurz davor ist ins DSBM Lager abzudriften. Dadurch das die beiden Tracks etwas "runder" klingen sind sie noch etwas intensiver und könnte auch von schwedischen Szeneveteranen stammen. Raven Throne dringen aber nie zu tief ins Jammertal ein sondern bleiben dem schwarzmetallischen Ursprung treu.
Eigentlich ist das hier nur eine Zusammenfassung von zwei Eps, zum Kennenlernen der Truppe aber eine sehr gute Gelegenheit.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 24:16 Minuten
Label: Possession Records
Vö: 22.02.2018

1. Ustup / Viartannie starych viatroŭ 01:42
2. My - vosieni vartaŭniki... 05:26
3. Biaskoncy snieh Času 05:01
4. I 06:11
5. II 05:40

https://possessionproductions.bandcamp.com/album....hasnaje
https://raventhrone.bandcamp.com/

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Review: Stillborn - Crave for Killing
Geschrieben am 21.05.2018, 20:15 von UnDerTaker

Stillborn - Crave for Killing

 English résumé see below.

Sie sind zurück, die blasphemischen Death/Black Metaller Stillborn aus Polen. Verdammt, und wie sie das sind. Mit der EP „Crave for Killing“ prügeln uns Stillborn im 21. Jahr ihres Bestehens zwar nur 5 Songs in knapp 20 Minuten um die Ohren, aber für mehr von dem Material müsste man wohl erst mal Valium schlucken um wieder runterzukommen.
Schnell und brutal brettern sie ihren rohen Death Metal mit einer großen Portion Hass und Black Metal Einschlag aus den Speakern. Blecherner Snare-Sound, klirrende Becken und Flakartiges Gehämmer bestimmen das Drumming, gepaart mit rohen Gitarren und ein dreckig rotzig bösartiger Gesang lassen einem einen brutalen Mix aus Misery Index und diversen War Metal Bands in den Sinn kommen. Wie schon auf dem 2012er Album „Los Asesinos Del Sur“ (Review) zeigen die Polen, dass sie unter das wilde Gehacke auch feine Melodien legen können und Moshparts ihnen nicht fremd sind.
Los geht’s mit „It’s a sinner“ der zunächst, wie zuvor erwähnt, schnell und roh losbrettert. Aber auch einen etwas ruhigeren Groovepart beinhaltet. Der nächste Song “To be“  ist eine pfeilschnelle Nummer die dir die Eier rausreißt und sich gegen Ende zu einem Highspeedgemetzel par excellence steigert. HERRLICH!
Der Titelsong „Crave for Killing“ wütet gleichfalls brutal. Der Gesang ist hier etwas variabler gestaltet und wechselt zwischen dem üblichen keifenden Gesang gelegentlich zu rotzigen Growls. Aber auch die Instrumentenfraktion lebt sich hier aus und zeigt variable Gitarrenriffs und stakktoartige Breakdowns.
Der nächste Kracher ist „Korowód” (Deutsch: Festzug). Unheilvoll steigert sich das Riffing in immer höhere Sphären um dann straight forward zu ballern. Auch hier ein geiler Breakdown gegen Ende des ersten Drittels, mit fiesen Gesang wird kreisenden Gitarren im Midtempo Dampf gemacht um dann wieder zu brettern. Das Ganze wiederholt sich im Song mehrfach ähnlich. Genial hier die hypnotischen Gitarrenriffs im Hintergrund. Teilweise kommen mir bei diesem Song die Norweger Blood Red Throne in den Sinn.
Mein Highlight kommt mit „Staroświeckość we mnie jest“, und mit Sechs Minuten längster Song des Albums, zum Schluss. Ein genialer Brecher der sehr tiefstimmig mit Downtempo eine Minute lang anschwillt um dann zunächst in einen groovigen Midtempopart zu wechseln. Aber Stillborn wären nicht Stillborn wenn es nicht im Anschluss ordentlich brettern würde. Bei 2:25 plötzlich Stille… Dann „Slayer-Riff“ und dumpfes thrashiges Geholze, würgender Gesang, scheppernde Drums… bei 3:35 sind wir wieder beim hypnotischen Eingangsriffing, prägendes Gitarrensolo, fettes Doublebass-Geboller, Black Sabbath-artiges Gitarrenriff und Schluss – Großartige Nummer!!!
Das, auf 333 Einheiten limitierte, Album wird mit einem 8-seitigen schlichten Booklet mit Songtexten und Bandfoto ausgeliefert. Wer, wie wir direkt bei den Polen bestellt hat, der konnte noch das passende T-Shirt im Bundle für eine Schnapperpreis einsacken.

Fazit: Auch nach 21 Jahren im Geschäft sind die Polen immer noch schnell, roh und böse unterwegs. Die 5 Songs dieser EP haben es in sich und überzeugen auf ganzer Linie. Freunde von bösartigen schnellen brutalen Death Metal mit viel Hass und Black Metal Einschlag sollten hier ein Ohr riskieren. Beschreiben könnte man den Stil der Band mit einem Mix aus Keitzer, Misery Index, Blood Red Throne und Dark Funeral.

 ENGLISH: After 21 years in business the Polish are still fast, raw and evil. The 5 songs of this EP are sick and totally convincingly. Fans of angry, fast and brutal death metal packed with hate and black metal attitude should give it an try. May I can describe the sound as a mix of Keitzer (German), Misery Index, Blood Red Throne and Dark Funeral.


Wertung: 9 / 10




Gesamtlänge: 20:10
Label: Godz ov War Productions
VÖ: 12.03.2018

Tracklist
1. It's a Sinner 03:27
2. To Be 02:43
3. Crave for Killing 03:10
4. Korowód 04:57
5. Staroświeckość we mnie jest 06:02

Website der Band: www.facebook.com/stillborn.pol



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Review: Amorphis - Queen of Time
Geschrieben am 21.05.2018, 14:03 von ALUCARD

Amorphis - Queen of Time

"Eine neue Zeitrechnung hat begonnen, ein neues »Tales From The Thousand Lakes« ist geboren." Nein, das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, das Zitat stammt aus dem Promotext. Und legt die Latte damit auf eine Höhe die die Band einfach nicht erreichen kann. Denn zum einen ist von der damaligen Truppe nicht mehr viel übrig auch wenn Bassist Olli-Pekka Laine wieder zurück ist. Und zum anderen hat die Band sich klanglich einfach verändert um hier von einem zweiten "Tales..." zu sprechen.

ABER...

Ein Vergleich mit "Elegy" hätte eher gepasst! Die Finnen greifen immer wieder Motive auf die an das 96er Werk denken lassen, sei es durch den Wechsel von Klar-und Growlgesang, die Melodieführung oder einfach nur durch die Stimmung die sie erzeugen. Ohrwurmkompatible Hymnen können sie immer noch schreiben und scheinen diese auch locker aus den Ärmeln zu schütteln ohne das es dabei zu seicht wird.
Ich hatte die Band mit dem 99er "Tuonela" Album etwas aus den Augen verloren, zwischendrin sporadisch angetestet und irgendwie das Gefühl gehabt das es doch recht weichgespült klingt. Dieses Gefühl habe ich bei "Queen of Time" nicht und konnte mich recht schnell damit anfreunden. Auch weil es Amorphis gelingt Überraschungen und Wendungen einzubauen mit denen man einfach nicht rechnet.
Als Beispiel sei ‘Message In The Amber‘ genannt das zunächst sanfte Töne anschlägt, dann problemlos in härtere Gefilde wechselt die an die Phase der Truppe Ende der 90er denken lässt. Ganz nebenbei werden auch noch Gesangs- und Melodiespuren mit eingebaut die man nicht mehr vergisst plus einem folkigen Zwischenspiel.

Neben den vielen kleinen Drehungen und Wendungen die "Queen of Time" spannend halten sorgt auch der hervorragenden Klang des Albums für ein überzeugendes Endergebnis. Produzent und heimliches siebtes Bandmitglied Jens Bogren ist es im Fascination Street Studios in Örebro gelungen die vielen Facetten gelungen unter einen Hut zu bringen ohne das es überfrachtet klingt. Neben den Gästen Chrigel Glanzmann (ELUVEITIE), Kehlkopfsänger Albert Kuvezin, Saxofonist Jørgen Munkeby und Anneke van Giersbergen war da ja auch noch ein Chor und ein Orchester ins Gesamtbild mit einzuarbeiten. Daran kann man scheitern, aber Klangzauberer Bogren ist es gelungen jedem seinen Platz zu lassen und es trotzdem dynamisch und "luftig" klingen zu lassen.
Fazit: Kein zweites "Tales..." wie es der Beipackzettel verspricht, eher "Elegy 2.0". Starkes, überzeugendes Werk das die "alten Tage" zitiert ohne zu kopieren und deutlich nach 2018 klingt. Vor allem Dank der Vitalität und Kreativität der einzelnen Musiker und einem Produzenten der weiß wie er das umzusetzen hat. Eckpfeiler der Band wie Songwriting, Songfluss und Melodieverständniss wurden so sehr gut herausgearbeitet und sorgen für langes Hörvergnügen.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 57:50 Minuten
Label: Nuclear Blast
Vö: 18.05.2018

Tracklist:
1. The Bee 5:30
2. Message In The Amber 6:44
3. Daughter Of Hate 6:20
4. The Golden Elk 6:22
5. Wrong Direction 5:09
6. Heart Of The Giant 6:32
7. We Accursed 4:59
8. Grain Of Sand 4:44
9. Amongst Stars 4:50
10. Pyres On The Coast 6:19

www.amorphis.net



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PUNGENT STENCH - Smut Kingdom
Geschrieben am 20.05.2018, 19:10 von ElWiz

"Dissonance Productions presents the final and unreleased album of Death Metal legends PUNGENT STENCH ! ",
heißt es im Promotext. Und das mit "Legende" trifft es auf jeden Fall. Aber es ist auch lange her... und Death Metal ? Ist es auch noch irgendwie...



Also:
PUNGENT STENCH - Smut Kingdom



Durch ihren kranken Humor, der Texte und Artworks stetig prägte, sowie ihren sehr eigenständigen Stil des Lärms erlangten die Österreicher in den Neunzigern eine besondere Stellung und bescherte ihnen einen über die Zeit immer größer werdenden Kultfaktor, der eigentlich bis heute anhält. Mit ihrem zweiten Album „Been Caught Buttering“ erschufen sie – wohl nicht nur meiner Meinung nach – ihr Meisterwerk. Während der Vorbereitungen des Nachfolgers zu ihrem 2004er – Album „Ampeauty“ kam es dann bandintern zu irgendwelchen Querelen, die schlußendlich zum Split der Band führten. Das war 2007. Wie es aktuell aussieht, inwiefern man sich versöhnt hat oder ob gar eine Reunion im Rahmen des Möglichen ist,entzieht sich meiner Kenntnis, Fakt ist jedoch,daß man sich darauf geeinigt hat,das finale Album unter dem Namen „Smut Kingdom“ den trauernden Heerscharen an Fans endlich zugänglich zu machen. Ich gehöre da zu denjenigen, die deswegen in heller Aufregung sind und deren Hände schweißgebadet und zittrig sind,wenn sie die CD das erste Mal aus der Hülle nehmen. Vielleicht hab ich es daher auch etwas aufgeschoben...
Der Opener „Aztec Holidays“ tönt dann auch ganz cool und hat diesen gewissen PUNGENT STENCH - “Swing“ , doch es tut sich die Frage auf, ob meine Erwartungen an ein weiteres Album der Band vielleicht einfach zu hoch gesteckt waren, den so eine Begeisterung wie anno dazumal will sich erst einmal nicht einstellen. Könnte auch daran liegen,daß die Musikwelt heute um ein Vielfaches bunter, verrückter, ja auch tabuloser und vor allem überfüllter ist. Mit der Zeit nimmt das Ganze dann aber doch an Fahrt auf, mit den Gitarren zum Ende von „Devil's Work“ hin werde ich hellhöriger, mit der Orgelei ( ! ) in „Brute“ hat mich die Platte dann endgültig angefixt. Schlußendlich offenbart mir dann der sechste Track „Suicide Shell“ etwas: PUNGENT STENCH könnten sowas sein wie die FAITH NO MORE des Extreme Metal – Sektors. Kein Scheiß,so klingt das für mich wirklich. Die Band stand eh schon immer für unberechenbaren Fortschritt und so ist ihr musikalischer Ursprung auf „Smut Kingdom“ nur noch ein,wenn auch dominierender, Teil von vielerlei Einflüssen. Zum ursprünglich angepeilten Releasezeitraum hätte das Album der Band vielleicht sogar das Genick gebrochen, heute als extrem verspätetes Spätwerk klingt das Ding in erster Linie  sehr mutig und die Band hat großen Respekt dafür verdient,daß sie sich auch im Jahr 2018 ihre Einzigartigkeit aus früheren Tagen bewahren kann.
„Smut Kingdom“ ist somit ein progressives Stück Musik,aber eben nach Art und Verständnis von PUNGENT STENCH, womit sich der Begriff „progressiv“ eh schon anders als gehabt definiert. Natürlich kann die Scheibe nicht so groß wie ein Masterpiece der Marke „Been Caught Buttering“ sein ( was sicher auch am Lauf der Zeit liegt ), aber die Band bleibt auch heute ein Farbtupfer in der Welt der extremen Musik und das mit einer Platte die vor über 10 Jahren hätte erscheinen können/sollen. Inwiefern das die alte Fangarde anspricht,weiß ich nicht, doch alle sollten der „neuen“ PUNGENT STENCH eine Chance geben. Ob sie geil ist wird sich für jeden einzelnen raustellen, interessant ist sie auf jeden Fall. Ich mag sie mittlerweile doch sehr gern, was summa sumarum heißt:

Wertung: 8/10

> Tracklist ( 9 Tracks / 47:17 Min ):

1. Aztec Holiday (5:01)
2. Persona Non Grata (4:31)
3. Devil's Work (4:04)
4. Brute (4:39 )
5. King Of Smut (3:22)
6. Suicide Bombshell (4:49)
7. Opus Dei (5:03)
8. I Require Death Sentence (3:34)
9. Me Gonzo (3:55)
10. Planet Of The Dead (8:17)

> Release: bereits erhältlich ( 13.04.2018 )
> Label: Dissonance Productions

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Review: Schrat - Albtraumgänger
Geschrieben am 20.05.2018, 13:36 von Nabu

Schrat - Albtraumgänger

Die bayrische Black Metal Maschine Schrat lässt mit „Albtraumgänger“ bereits ihr drittes Werk (neben einer Demo und einer EP) auf die Massen los. Und obwohl ich die Band bis jetzt noch nicht kannte, schaffte sie es in bemerkenswert kurzer Zeit mich als Fan zu gewinnen. Das liegt in erster Linie an ihrem kalten, klassischen Stil. Wer also auf modernen, sehr melodischen und verspielten Black Metal steht, sollte sich jetzt relativ zügig aus dem Staub machen.

Der Opener und titelgebende Track „Albtraumgänger“ macht direkt klar, welche Schiene die Band fährt und auf was sich der Hörer einlassen kann, muss oder darf. Schnell, kalt, erbarmungslos gehören zu den ersten Adjektiven die mir zur Musik einfallen. Wer jetzt direkt an das monotone Riffing der ersten Welle denkt, dürfte aber überrascht werden: denn obwohl dieser Einfluss nicht von der Hand zu weisen ist, lässt es sich die Band nicht nehmen, ab und zu mit einem Tempo- bzw. Rhythmuswechsel ihre Songs aufzulockern – ohne dabei der kalten Umarmung des Todes zu entfliehen.

Aber genug von romantisch-gothischen Analogien. „Gräberland“ ist mein persönliches Highlight. Nicht nur, dass der Song angenehm an die anarchischen Anfänge des skandinavischen Black Metals erinnert – leichte thrashige Elemente im Riffing sorgen für einen eigenen Sound, der aber nie die schwarze Nische verlässt und eine unangenehme, frostige Atmosphäre erzeugt. Gefällt mir sehr gut!

Leider habe ich eine Sache zu kritisieren: den Umfang. Denn von den elf Songs auf dem Album sind drei Instrumentale und vier Liveaufnahmen von bereits erschienen Songs. Nun muss man sagen, dass die Livesongs sehr geil sind – die Qualität ist beinahe makellos und die Songs gehen richtig gut ab. Nur gibt es aber für den Fan, der die vorherigen Releases kennt, im Prinzip „nur“ vier neue Songs. Finde ich etwas mau, auch wenn diese dafür ziemlich fett sind.

Anspieltipp: Albtraumgänger, Gläberland, Kriegsgericht


Wertung: 8,0 / 10




Gesamtlänge: 48:16
Label: Folter Records

VÖ: 27. April 2018





Tracklist


1.  Wahn  instrumental
2.  Alptraumgänger
3.  Masken des Schweigens
4.  Gräberland
5.  Wolf ist Erwacht - Adams Sohn Zerfetzt
6.  Taumel instrumental
7.  Rausch instrumental
8.  Knochenkult (live 2017)
9.  Kriegsgericht (live 2017)
10. Endzeitphilosophie (live 2017)
11. Eruption (live 2017)

Website der Band: Schrat bei Facebook

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DEATHSTORM - Reaping What Is Left
Geschrieben am 20.05.2018, 11:38 von ElWiz

...

DEATHSTORM - Reaping What Is Left






Aaaaaaaaaaaaaaaarrrgggghhh,ist das geil !!! Und gleich nochmal gibt’s 'nen ordentlichen Back–to-these-days-Trip für die Kinder der 80er. Oh ja, DEATHSTORM machen glücklich ! Die Österreicher drücken sich selbst den Stempel „Deaththrash“ auf, was sicher klar geht.
Los geht es mit einem Candlelight-Intro namens „The Reaping“, welches einer Scheibe von Bands wie MERCYFUL FATE, ATTIC etc gut zu Gesicht stehen würde. Aber das ist hier nur das zärtliche Vorspiel,mit dem man den Hörer ins Bett lockt, dann wird flugs der Hammer rausgeholt:  Ab hier wird nämlich zum einen  erstmal deutschen Genre – Helden wie den frühen KREATOR gehuldigt; doch den prägendsten und allergeilsten Aspekt ihres dritten Albums liefern die vier Jungs , indem sie gitarrenmäßig so dermaßen alles "niederslayern",daß es nur eine Freude ist. Hier gibt es reichlich brutale Riffs im Totschlägerstil und „gefakte“ King/ Hanneman – Soloduelle,man möchte  headbangend vor lauter Glück und Überdruß die ganze Bude um einen herum einreißen.Wenn da auch reichlich frech „zitiert“ wird ( siehe zB mit am deutlichsten beim Anfang von „Unholy Lamentations“ )... „Reaping What Is Left“  ist und bleibt wahnsinnig heißer Scheiß ! Mit gerade mal 'nem Sekündchen  über 33 Minuten Spielzeit orientiert man sich halt auch an den größten Krachern der Vorbilder,aber somit hat die Scheibe auch kein Gramm Fett zuviel; außerdem drückt man nach dieser Kurzweiligkeit gerne nochmal die Playtaste,um das Album ein weiteres Mal zu feiern.
Wer sich also nicht zu denjenigen zählt, die einer Band erstmal mangelnde Originalität vorwerfen, anstatt einfach anzuerkennen,daß die Mucke einfach tierisch Spaß macht, der sollte losrennen und sich die neue DEATHSTORM krallen. Vielleicht tut die Abschiedstour von SLAYER ein bißchen weniger weh... das einzige, was es noch auszubügeln gilt: einer der Gitarristen sollte noch ein Armbändchen á la Kerry King oder Martin Missy tragen,dann ist das Ganze auch noch optisch perfekt angepaßt!

Wertung: 8,5 / 10

> Tracklist ( 9 Tracks / 33:01 Min ):

1. The Reaping ( 1:26 )
2. Agent Of Dismay ( 4:40 )
3. Predatory Kill ( 4:47 )
4. Ossuary Darkness ( 3:58 )
5. Hallowed Ground ( 2:41 )
6. By Sword, By  Pick, By Axe ( 3:37 )
7. Unholy Lamentations ( 4:23 )
8. G.R.L. ( 4:05 )
9. Dying Insane ( 3:26 )

> Release: 25.05.2018

> Label: High Roller Records

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MINDWARS - Do Unto Others
Geschrieben am 19.05.2018, 18:06 von ElWiz





MINDWARS - Do Unto Others


Als ich die CD aus dem Umschlag gezogen hab und einen ersten Blick auf's Cover geworfen hatte, da erwartete ich irgendwas schreckliches an Musik. Irgendwas so zwischen Dragonforce und Wintersun. Oder gar so  Pagan- Folk-Whatever- Zeugs. Doch sowas würde mir El Patron aka Undertaker doch sicher nicht zumuten !?  Dann wanderte der Blick nach links und der Totenschädel gab Hoffung. Vielleicht ja eine amtlich Tech- Death-Scheibe, was ja dann gleich mehr mein Ding gewesen wäre. Und da machen sie ja auch recht bunte Bildchen drauf und so...Aber nee, das Coverartwork in seiner farbenfrohen Art lockt einen auf die komplett falsche Fährte. Es sind Bandname und Albumtitel, die die Richtung weisen: da kommt einem der Name HOLY TERROR in den Sinn und es stellt sich heraus,daß der Frontmann von MINDWARS dort seinerzeit an der Gitarre zockte. Somit handelt es sich bei „Do Unto Others“ um ein lupenreines Thrash Metal – Album, das ganz viel den Geist der 80er atmet. Yes ! Sowas ist immer gut. Ob das Ganze jetzt in wie weit nach HOLY TERROR klingt, kann ich nicht sagen, denn das ist viel zu lange her. Die Speed/Thrash-Melange klingt im Kern sehr nach den guten alten Zeiten, wurde aber in ein zeitgemäßes Soundgewand gekleidet. Musikalisch gibt sich die Band technisch versiert und vielleicht ein kleines bißchen sperrig. Es ist aber immer wieder eine Freude,wenn es eine Band versteht, statt nach Fortschritt danach zu streben, die gute alte Zeit ins Jetzt zu transferieren. Und genau diesen Kniff haben MINDWARS drauf. Und mit der Entscheidung,den HOLY TERROR – Klampfer ans Mikro zu stellen, hat man exakt die richtige getroffen, denn seine Stimme klingt je nachdem in einen Moment nach Chuck Billy oder dann dem großen Tom G. Warrior,was die alten Edellackierung nochmal auf Hochglanz poliert. Somit klingt das schon alles recht geil und läßt einen die quietschebunte Farbgebung bei der Covergestaltung nochmal verzeihen. Doch, „Do Unto Others“ ist eigentlich ein recht amtliches Geschoß,daß sich Freunde des 80er Jahre Speed- bzw Thrash Metals ruhig mal geben sollten.

> Wertung: 7,5/10


> Tracklist:

1. The Fourth Turning
2. I Am The One
3. Blacklisted
4. Conspiracy
5. In God's Name
6. Allegiance Of Death
7. Wal Of Fire
8. Kill Or Be Killed
9. Peace Through Violence
10. New World Orde
11. Take It Alll Away

> Release: bereits erhältlich (13.04.2018 )
> Label:Dissonance Productions

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Bericht: Siegener Metaller Geballer III, 12.05.2018
Geschrieben am 14.05.2018, 18:01 von phönix

Samstag 12.5. in Siegen : Aeon Of Disease, Trial Of Death, Eraserhead und Disbelief / VVK 15€, AK 19€



Gegen 16 uhr fuhr ich los, da ich nicht wusste wie ich durch kam. Ich kam besser durch als gedacht, die BAB war fast leer, nur die Baustellen kurz vor Ziel nervten etwas. Hab mir noch was zu futtern geholt und so langsam konnts dann los gehen.

als erstes starteten aeon of disease. die band ist recht jung, da sie sich erst 2015 gründeten. mir hat der gig von den jungs sehr gut gefallen. die meisten songs sind im midtempo gehalten, was das deatherherz doch recht freut. ich fand die songs recht dunkel und trotzdem waren melodische einzelheiten rauszuhören. die grandiosen riffs gaben der musik nochmal ein richtigen bums. großartiger gig, wir können uns über die jungs beim POD freuen.

danach gings mit trial of death weiter. die jungs tauschten den gig mit aeon of disease, da bis zum schluß nicht ganz sicher war, ob wirklich alle 5 zusammen, wegen krankheit, auftreten konnten. die jungs sind ebenfalls erst 2016 gegründet worden, bzw. aus zwei bands zusammen gewürfelt. ich würde sagen, daß ihre mucke jeweils ein tupfer bolt thrower und deicide , eben oldschoolig ist. die stimme des sänger war sehr tief und eindringend. unbedingt reinhören leute.

dann kam eraserhead dran. wer die jungs schon gesehen hat, weiß was sie können. richtig schöner black/thrash/ death metal. wie immer zackiges gehacke und stampfig zugleich.

nach kurzer umbauphase kam der headliner: disbelief. und jagger kanns immer noch. disbelief sind so eine band, entweder man mag sie oder nicht. dazwischen gibts nicht. die band hat ihren unverkennbaren stil. irgentwie wehklagig, stampfig, düster, bestialisch. wer disbelief mag, sollte die neue scheibe in seine sammlung packen. neben den neuen songs, wurde noch sowas wie navigator, misery, oder to the sky geschmettert.

das konzi begann auch eine gute stunde später, da das vortex recht klein ist und es recht warm war an dem tag. die bude war voll und dementsprechend war auch die hitze in der kleinen butze. aber das konzi hat sich echt gelohnt. hier und da ein moshpit, wo ich mich dann allerdings nach hinten verdrückte. ich blieb beim headbangen und das merke ich heute noch.  :biggrin:  ich deckte mich noch mit einem patch und cd von aeon of disease und dem neuen scheibchen von disbelief ein.

ich quatschte noch mit ein paar leuten vor ort und so verging die zeit recht schnell. gegen 4 uhr früh war ich dann wieder zu hause. :)

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Review: Uada - Cult of a dying Sun
Geschrieben am 14.05.2018, 16:26 von ALUCARD

Uada - Cult of a dying Sun

Befreit vom Licht huldigt es sich bestens dem Kult der sterbenden Sonne. Ihr versteht nur Bahnhof? "Cult of a dying Sun" heisst Uada`s Nachfolger zum hochgelobten Debüt "Devoid of Light", so einfach ist das.

Das Album hat bei mir eine interessante Entwicklung durchlebt: Von einem anfangs etwas gemässigten "das klingt wie das erste Album" hin zu einem schwer begeisterten "das ist ja genauso geil wie das erste Album". Die Jungs aus Portland setzen klar auf die prägenden Elemente vom Debüt, verfeinern das aber noch. Alles klingt eine Spur mehr ausgearbeitet, etwas detailreicher. Das fällt zum Beginn gar nicht so auf und deswegen brennt sich das Werk zunächst recht "normal" seinen Weg durch die Gehörgänge. Aber es bleiben Fragmente zurück die sich festbohren und die Gehirnwindungen dazu anstacheln den Fingern den Befehl zu geben: "Los, nochmal!" Und dann ziehen die melodischen Gitarrenläufe immer tiefere Furchen ins Hörorgan und du kommst nicht mehr von "Cult of a dying Sun" los.

Mit dem Einstiegsdoppel "The Purging Fire" & "Snakes & Vultures" erreicht man zügig die Qualitätstufe von "Devoid of Light", zweiteres hat eine schlachtrufartigen Refrain den man einfach mitbrüllen muss.
Der gefühlte musikalische Zwilling vom Debütsong "Black Autumn, White Spring" ist der Titelsong "Cult Of A Dying Sun", zumindest folgt er für mich der Dynamik der übergrossen Hymne vom Erstschlag. Macht aber nix, ist auch in keinster Weise negativ gemeint. Clever war es von Band und Label diesen Titel als erste Single auszuwählen, holt man damit die Fans doch genau dort ab wo "Devoid of Light" sie vor zwei jahren abgesetzt hat. Auch hier baut sich nach und nach ein Ohrwurm auf der alles richtig macht ohne das man zur eigenen Kopie verkommt.

Das Instrumental "The Wanderer" hätte ich jetzt nicht zwingend gebraucht, für die fünfeinhalb Minuten Spielzeit passiert mir einfach zu wenig. Aber das ist wie immer Geschmackssache, es gibt mit Sicherheit Leute die das anders sehen.
"Blood Sand Ash" geht weniger detailiert, dafür umso intensiver drängend zu Werk und dürfte das schroffste Stück auf dem Album sein. Ein tiefschwarzes Monument das man sich erarbeiten muss, Auflockerung bekommt das Teil lediglich über die cleane Gitarre.
Durch den kurzen obertonartigen Gesangsteil nach der ersten Minute von "Sphere (Imprisonment)" musste ich irgendwie an Mayhem denken, die Gitarrenarbeit zum Ende hin huldigt klassischem Heavy Metal und dazwischen entzücken Anklänge von schwedischem Black Metal: Ihr seht, es ist einiges geboten im vorletzten Stück. Der handwerklichen Fähigkeit der Band ist es zu verdanken das der Titel trotzdem wie aus einem Guss klingt und nicht zerrissen wurde.

Die Schlussetappe bestreitet mit "Mirrors" ein zehneinhalbminütiger Monolith der definitiv nicht dafür sorgen wird das die Sonne wieder in altbekannter Kraft scheint, das melodische Grundgerüst legt dafür einen viel zu dunklen Teppich über das Land. Ein Titel mit hypnotischer Wirkung der im ersten Eindruck simpel erscheint aber so faszinierend und clever arrangiert ist das einem gar nicht auffällt wie er das Unterbewusstsein infiltriert und man selbst ein Teil vom "Cult of a dying Sun" wird. Was dann unweigerlich dazu führt das man den Ausführungen der Kultoberen von Uada nochmals lauschen möchte um ihre Botschaft ganz in sich aufzusaugen.



Gesamtlänge: 55 Minuten
Label: Eisenwald
Vö: 25.05.2018

1. The Purging Fire (5:59)
2. Snakes & Vultures (9:37)
3. Cult Of A Dying Sun (8:18)
4. The Wanderer (5:39)
5. Blood Sand Ash (7:55)
6. Sphere (Imprisonment) (8:00)
7. Mirrors (10:28)

https://uada.bandcamp.com/album/cult-of-a-dying-sun

9,5 von 10 Punkten

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Review: Necros Christos - Domedon Doxomedon
Geschrieben am 11.05.2018, 00:42 von ALUCARD

Necros Christos - Domedon Doxomedon

Das ist es also, das finale Statement. Und was für eines...
Und ich habe die Ehre das zu beurteilen. Bin ich dazu in der Lage? Bin ich dafür bereit? Ich weiss es nicht, es fällt schwer so ein aussergewöhnliches Werk irgendwie zu bewerten, in Worte zu fassen und am Ende in Zahlen einzuordnen. Letzteres werde ich sein lassen da ich der Meinung bin das es mir einfach nicht zusteht so ein ergreifendes und bewegendes Album zu benoten.

Denn auch nach all der Zeit der Beschäftigung habe ich es noch nicht ganz erschlossen, gefühlt befinde ich mich immer noch am Anfang der Reise. Und es wird noch viel Zeit vergehen bis ich überhaupt sagen kann das ich "Domedon Doxomedon" auch nur ansatzweise erfasst, verarbeitet und verstanden hab.
In 10, 15, 20 Jahren sprechen wir von einem Klassiker an dem sich immer noch alle nachfolgenden Veröffentlichungen messen müssen, so viel ist sicher. Ich lese im Moment viel Literatur zum Thema Bergsteigen, "Domedon Doxomedon" ist damit vergleichbar. Man steht vor dem Berg und will unbedingt hinauf, das ist allerdings nur mit viel Aufmerksamkeit, Respekt, Leidenschaft und der passenden Einstellung möglich. Was einen antreibt ist die Aussicht auf einen berauschenden Moment wenn man den Gipfel erreicht hat, wann auch immer das sein mag. Aber das ist das Ziel...

Und so hat man sich auch dem finalen Necros Christos Album zu nähern, was man dafür aufbringen sollte ist Zeit, Leidenschaft und ganz viel Respekt vor dem Output und der Hingabe ihrer Schöpfer. Das beginnt schon bei der Wiedergabe, diese Scheibe muss auf Vinyl oder notfalls als Cd in den eigenen vier Wänden gehört und erschlossen werden. Ich weiß nicht wie oft der Begriff "klarer und knochentrockener Klang" hier bei Reviews schon angewendet wurde, aber nie war er zu einhundert Prozent passender als zu "Domedon Doxomedon". Vom Feeling erinnert das an klassische Rock oder auch Metal Produktionen aus den frühen Anfängen als noch Wert auf einen dynamischen und trotzdem reinen und unverfälschten Klang gelegt wurde und nicht irgendein angeheuerter Studioknecht oder ein Computerprogramm alles kaputtgeregelt hat.
Hat jemand die knackigen Klänge von Metallica vor dem "And Justice For All" Album im Hinterkopf dann kann er sich das ungefähr vorstellen, von der Präzision und der "Reinheit" her würde letzteres auch noch passen. Bitte nicht falsch verstehen, Necros Christos klingen nicht wie Metallica - es geht mir rein um die klangliche Ästhetik vom Album und das war der erste Vergleich der mir am Anfang eingefallen ist und der sich bis jetzt gehalten hat.
Eingebettet sind die einzelnen Titel in die traditionellen Zwischenspiele "Gate" und "Temple", jedes für sich ist durchdacht und eigenständig arrangiert und sitzt genau dort wo es hingehört, es verbietet sich einfach hier auch nur daran zu denken weiterzuskippen weil man der Meinung ist das das jetzt nicht sein musst. Das Recht hat man als Hörer überhaupt nicht...

An der Grundrezeptur ihrer Titel haben Necros Christos nichts verändert, Deathmetal ist weiterhin das oberste Gebot. Das dieser sich nicht einschmeichelnd offen präsentiert dürfte bekannt sein, dafür sind andere Bands da. Die Titel wollen (v)erarbeitet werden - dazu braucht es Zeit und Willen. Ist beides ausreichend vorhanden dann öffnen sich die Tracks Stück für Stück, wie weit das führt kann ich momentan noch nicht sagen. Die anfängliche Sperrigkeit weicht nach und nach einem hypnotischen Fluss der einen gefangen nimmt wenn man denn den Einstiegspunkt gefunden hat. Da wären wir wieder beim Bergsteigen: Der Weg zum Gipfel ist da - wenn man den Einstiegspunkt gefunden hat. Als Wesensprüfungen auf dem Weg dorthin dienen hier die über zehnminütigen "I Am Christ", "Seven Altars Burn In Sin" mit seinem göttliche Gitarrenteil zur Hälfte, "Exodos" und "In Meditation On The Death Of Christ". Allein was hier an Qualität geboten wird stellt alles in den Schatten was man sonst so gewöhnt ist und bestreitet nur einen Teil vom kompletten Album. "Domedon Doxomedon" verteilt seinen ganze Opulenz und Strahlkraft auf drei Teile in 113 Minuten und unterstreicht mit dieser Spielzeit nochmals die Ausnahmestellung.
Am besten fängt man mit "ITH" an und beschäftigt sich ausgiebig damit bevor man die Reise mit "SETH" und "TEI" fortsetzt, nur so gelingt es einem (denke ich mal) hier einen Anfangspunkt zu finden. Ich möchte niemandem etwas vorschreiben, aber ich glaube das ganze Werk sofort am Stück zu konsumieren könnte einen einfach überfordern. So wie man einen Berg auch nicht direkt erstürmt sondern sich ihm Stück für Stück nähert (um bei der dieses Review begleitenden Nebenspur zu bleiben).
Nehmt euch Zeit, setzt euch hin, befasst euch mit dem Material und erschließt es Stück für Stück - nur das kann der richtige und respektvolle Umgang mit "Domedon Doxomedon" sein. Saugt diese klangliche und emotionsgeladene Ereignis in euch auf und lasst es wirken. Wir sprechen uns in zwei Jahren oder so wieder wenn wir der Meinung sind es einigermaßen verstanden zu haben.
Das letzte Album - ein Ausrufezeichen für die Ewigkeit.



Gesamtlänge: 113 Minuten
Label: Sepulchral Voice Records
Vö: 18.05.2018

ITH
1. Temple I - Zohar of the Sky
2. I Am Christ
3. Gate of Sooun
4. Temple II - Cistern of Bethlehem
5. Tombstone Chapel
6. Gate of Damihyron
7. Temple III - Helper of YHVH
8. He Doth Mourn In Hell
9. Gate of Aion Tsevaoth

SETH
1. Temple IV - Oracle of Men
2. Seven Altars Burn In Sin
3. Gate of Arba-Hemon
4. Temple V - Bereshit
5. Exiled In Transformation
6. Gate of Behet-Myron
7. Temple VI - Weight of Gold
8. The Heart of King Solomon in Sorcery
9. Gate of Sulam

TEI
1. Temple VII - Alive in Sheol
2. The Guilt They Bore
3. Gate of Jehudmijron
4. Temple VIII - Smoke in Fire
5. Exodos
6. Gate of Dimitrijon
7. Temple IX - Redeemer to Zion
8. In Meditation On The Death Of Christ
9. Gate of Ea On

https://darknessdamnationdeath.com/
https://www.facebook.com/darknessdamnationdeath/



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Handouttexte PSOA 2018
Geschrieben am 10.05.2018, 16:58 von Exorzist

Für die Handouttexte habe ich ja ne Mail an die alte Garde geschrieben.

Rückmeldungen:

1. Azze ist dabei!
2. Exo ist dabei!
3. Hölli ist dabei!
4. Slaypi ist dabei!
5. Pit ist dabei!
6. Killer ist dabei!
7. Steven ist dabei!



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Behemoth  ,  Black/Death Metal aus Polen
Geschrieben am 08.05.2018, 14:26 von UnDerTaker

behemothDie polnischen Black/Deather Behemoth veröffentlichten vor kurzem ein wahrhaft mystisches und finsteres Video zum Song "O Father O Satan O Sun!" vom 2014er Album "The Satanist". Auch wenn es schon 3 Wochen alt ist, hat es wohl noch nicht jeder mitbekommen.
Checkt das Video hier an.






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KUILU - Monumentti [OUT NOW]
Geschrieben am 07.05.2018, 22:13 von Sol Records

OUT NOW on DEVIANT RECORDS:

Kuilu - Monumentti Digipack CD



Finland's KUILU debut with "Monumentii" - an album impressively drawing the listener into a sultry lair of oppression, discomfort and suspense. It captures a violence that does not rely on superficial pathos or ornamental figuration, but lingers around an unsettling core of paralyzing torment.
It's suggestive and enigmatic, yearning for that precise moment when dreadful torture becomes conscious.

Monumentti comes as limited, full coloured Digipack.

Full Stream on YOUTUBE

Buy: Kuilu´s Monumentti

Contact:
info@deviant-records.de
www.deviant-records.de

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Review: Orgullo Nativo -  Entre el campo de batalla
Geschrieben am 07.05.2018, 16:53 von ALUCARD

Orgullo Nativo - Entre el campo de batalla

Diese Scheibe ist 2017 erstmals erschienen, damals als Tapeversion. Morbid Skull Records hat sich der Platte angenommen und veröffentlicht sie jetzt erneut als Cd.
Braucht man das? Nun, wer auf schwarzen Thrashmetal abfährt der eine deutliche südamerikanische Prägung hat dann schon.
Also bissl rumpelig, etwas verhallt und höhenlastig. Im Ergebnis aber nicht so tragisch da das Klangbild immer noch sauber ist und man die einzelnen Instrumente klar raushört. Von einer Totgeburt aus der Produktionsklinik ist man klanglich aber sehr weit entfernt. Und das ist auch gut so und passt bestens zum undergroundigen Stoff. Gleich der erste Track "Orgullo Nativo" zeigt das hier viel mehr geht als nur Thrashgerumpel, im zweiten Teil schleppt sich der Titel in eine depressive schwarzmetallische Richtung die sehr gut passt. Was mich etwas nervt sind die vielen Zwischenstücke in Form von irgendwelchen Gesprächsaufzeichnungen. Keine Ahnung ob das Filmsamples sind, über die Herkunft erfährt man nichts. Und da das alles in (vermutlich) spanisch gehalten ist verstehe ich kein Wort und hab somit auch keine Ahnung um was es geht. Von den 14 Titeln sind 6 Stück reine Sprachsamples, dazu noch ein Intro namens "Preludio al infierno" und zwei fies verwaschene Bonussongs die als "Rehearsal Hidden Bonus Tracks" verzeichnet sind und nur mit zwei zugekniffenen Augen als hörbar eingestuft werden können. Und wer jetzt mitgezählt hat kommt auf? Genau, 5 verbleibende Titel. Und die bieten auch nicht so viel Abwechslung wie die Hymne mit dem Bandnamen. Das Songmaterial rödelt etwa einfallslos durch und wird nur durch das finstere Organ von Sänger Cesar Urrego vor dem Durchschnitt bewahrt, durch ihn bekommt die Einordnung "infernalischer Gesang" eine weitere Dimension.

Fazit? Als kompaktes Brett ohne die ganzen Zwischenspiele würde das Teil sicher sehr gut funktionieren, so geht immer wieder die Energie und der Fluss verloren, dadurch das ich nichts verstehe sinkt bei mir auch die Aufmerksamkeitsspanne. Die Titel an sich sind feiner südamerikanischer Undergroundthrash mit schwarzer Färbung und einem genialen Sänger, das Albumartwork ist erste Sahne.

6 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 44:45 Minuten
Label: Morbid Skull Records
Vö: 05.05.2018

1.Entre el campo de batalla
2.Orgullo nativo
3.Sesión
4.Salario miserable legal vigente
5.Sesión
6.Verdugo
7.Sesión
8.Euthrashnasia
9.Sesión
10.Preludio al infierno
11.Infierno
12.Ejecución
13.Libido infernal (Rehearsal Hidden Bonus Track)
14.Invasion thrasher (Rehearsal Hidden Bonus Track)

https://morbidskull.bandcamp.com/album/entre-el-campo-de-batalla

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Review: Down Among The Dead Men - ...And You Will Obey Me
Geschrieben am 06.05.2018, 22:59 von Styx

Down Among The Dead Men - ...And You Will Obey Me

Und hier haben wir ja wieder ein neues Rogga Johansson Album! Viele werden es mal wieder als Stangenware abtun und mich freut es dennoch tierrisch monatlich mit einem neuen Rogga Album beglückt zu werden!

Diesmal hat sich Rogga mit Dave Ingrimm (ex-Benediction & ex-Bolt Thrower) zusammengetan und liefert inzwischen das fünfte Album mit Dave ab (3 unter Down Among The Dead Men & 2 unter dem Banner Echelon).

Die Scheibe bringt mehr Rogga's Crust Einflüsse zur Geltung und man könnte meinen, dass diese Musik (wie bei Rogga eigentlich normal) auf den jeweiligen Sänger zugeschnitten sind. Das Album weist sehr viele versteckte und düstere Melodien auf, die sich sehr gut mit den schnellen und "fastforward" Granaten mischen. Die Scheibe vermittelt auch öfters den Eindruck, dass man es mit
einer schwedischen Version von Benediction zu tun hat. Das gesamte Album kommt sehr flott aus den Boxen und mit den ersten 3 Songs behält man den Fuß durchgehend auf dem Gaspedal, bis die Scheibe mit "The End Of Time" etwas aufgelockert wird und man etwas Melodie mit eingbringt. "Omega" reiht sich daneben perfekt ein. Mit "The Age Of Steel" kommen wir zu meinem persönlichen
Favoriten auf dem Album! Dieser geniale melodiöse Part! Zum Ende des Albums nimmt man den Fuß etwas vom Gaspedal. Die Songs "Eye Of Harmony" und "Darkness Of Glass" sind mit die langsamsten Stampfer auf der Scheibe. Besonders "Eye Of Harmony" weiß hier am Ende mit seiner großartigen Melodie zu überraschen. Bei "Darkness" scheint des öfteren mal die Seite von Rogga durch,
die man nicht so oft vernimmmt. Der Song ist sehr "Death'N'Roll" lastig! Mit Panopticon gibt es nochmals schön eine aufs Dach und dann ist das Album auch fertig.

Wer die ersten beiden Alben mag und auch auf Echelon steht, der kann hier nichts falsch machen und auch ohne Bedenken zugreifen. Wer früher kein Rogga Fan wird es auch jetzt nicht werden. Für mich ein weiteres Highlight eines einmaligen Künstlers aus Schweden.



Bewertung: 9,0/10

Gesamtlänge: 30:34
Label: Transcending Obscurity
VÖ: 15.06.2018


Tracklist
01. Destroy The Infinite
02. Axis Of Insanity
03. ...And You Will Obey Me
04. The End Of Time
05. Omega
06. House Of Blue Fire
07. The Age Of Steel
08. Eye Of Harmony
09. Darkness Of Glass
10. Panopticon

Webseite der Band: https://www.facebook.com/DownAmongTheDeadMen/



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Taphos
Geschrieben am 03.05.2018, 20:58 von Exorzist

 Die dänischen Death Metal Senkrechtstarter Taphos präsentieren den neuen Song "Ocular Blackness" auf der Webseite von InvisibleOranges.com. Der Song stammt vom kommenden Album Come Ethereal Somberness, welches am 8.Juni über Blood Harvest Records und Helter Skelter Productions erscheint.

Hört euch den neuen Song "Ocular Blackness" HIER! an.

Tracklisting for Taphos' Come Ethereal Somberness
1. Letum
2. Impending Peril
3. Thrive In Upheaval
4. Ocular Blackness
5. A Manifest Of Trepidation
6. Dysfori
7. Insidious Gyres
8. Livores
9. Obitum

Weitere Songs kann man sich hier anhören:
https://bloodharvestrecords.bandcamp.com/album....berness



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Review: Ekpyrosis - Primordial Chaos Restored
Geschrieben am 02.05.2018, 17:02 von ALUCARD

Ekpyrosis - Primordial Chaos Restored

File under: Death Metal! Den diese Ekpyrosis kommen aus Italien und sollten nicht mit den deutschen Black Metallern verwechselt werden. Wenn das dann doch passiert bemerkt man den Fehler gleich in den ersten Sekunden von "Primordial Chaos Restored".
Der Einstiegssong "Abyssal Convergence" gibt den Weg vor, pechschwarz grollt er heran und überzieht alles um sich herum mit Dunkelheit. Nachdem man das Tempo noch etwas angezogen hat ist der Track auch schon vorbei und hinterlässt den Hörer mit dem "mehr davon" Drang. Und was Nummer 1 versprach löst "Instigation Of Entropy" direkt ein, Deathmetal in seiner Urform schraubt sich hier aus den Untiefen empor. Anfangs ist man erneut im DeathDoom verwurzelt, nach etwas über eineinhalb Minuten holt man allerdings die Nagelkeule raus und verteilt ordentlich Haue. Das Bild vom wildgewordenen Eber das man da vor Augen haben könnte passt übrigens auch bestens zum Gesang, scheinbar befindet sich der Sänger im Wettstreit mit den Gitarren um den Pokal "Wer stimmt die tieferen Töne an". "Conception From Nothingness" ändert nix an der Rezeptur und macht einfach so weiter wie die beiden vorangegangenen Tracks, die Spirale dreht sich also weiterhin abwärts.

Mir gefällt es das die Jungs dabei ihrer Linie konsequent treu bleiben ohne sich in ausgelatschten Pfaden zu bewegen und sich irgendwelchen Trends anzubiedern. Durch die doomigen Schübe geht es etwas in eine Richtung in der sich eine Menge US Undergroundkapellen bewegen. Bei dem dichten, leicht verwitterten Klang denkt man auch mal in Richtung England ala Cruciamentum oder "greeks finest" Dead Congregation. Passenderweise wurde ein Einflussgeber gleich gecovert, der Abschlusstrack "Devoured Death" stammt im Original von Incantation.
Kritik an der Spielzeit fällt weg da "Primordial Chaos Restored" klar als Mcd gekennzeichnet ist, einziger Minuspunkt ist das nichtssagende "Chaos Condensing" Instrumental. Das geniale Coverartwork ist beachtenswert!  

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 18 Minuten
Label: Terror from Hell
Vö: 05.05.2018

1. Abyssal Convergence
2. Instigation Of Entropy
3. Conception From Nothingness
4. Chaos Condensing
5. Devoured Death (Incantation cover)

https://ekpyrosis.bandcamp.com/album/primordial-chaos-restored

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Marduk
Geschrieben am 30.04.2018, 21:23 von Exorzist

 Die schwedische Black Metal Institution Marduk präsentiert den ersten neuen Song “Werwolf” vom kommenden Album "Viktoria". Checkt den Opener vom neuen Album im veröffentlichten Lyricvideo!

"Viktoria" wird am 22.Juni als CD, LP und Limited Box sowie als digitale Version veröffentlicht.

Zum Video geht es HIER!

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Frostpunk
Geschrieben am 28.04.2018, 23:53 von Nabu

Kleiner Tipp für alle die sowohl Survival- als auch klassische Aufbauspiele mögen. Bei Frostpunk verdunkelt sich die Sonne und die Menschen flüchten aus dem vom Schnee überwältigten London. Ihr steht nur vor der herausfordernden Aufgabe eine Siedlung nicht nur am Leben zu halten sondern auch durch Forschung, Erkundung, Gesetze und Organisation nach vorne zu bringen. Dabei spielt die Temperatur eine äusserst wichtige Rolle. Immer wieder stellt euch das Spiel auch vor Entscheidungen bei denen ihr euch zwischen zwei Alternativen entscheiden könnt. Meistens läuft es dabei auf Not oder Elend, Pest oder Cholera hinaus - man wird also gefordert.


So, genug Werbetext von mir - ich spiele aktuell kaum was anderes. Unfassbar spassig, fordernd und dazu noch sehr schön anzusehen. Kann ich nur empfehlen!  :sagrin:

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Review: Grá - Väsen
Geschrieben am 28.04.2018, 13:25 von ALUCARD

Grá - Väsen

Schwarzer Schwedenstahl scheint momentan sehr gut zu gehen, nach Wormlight und Svederna ist das schon die dritte Black Metal Scheibe aus dem nordischen Land die sich den April als Veröffentlichungsmonat ausgesucht hat. Mit Svederna teilt man sich sogar das Label...

Black Metal nach Grá`scher Spielwiese kesselt ganz ordentlich und keift frostig aus den Boxen. Auf anschmiegsame Melodien achtet man eher nicht so, hier regiert die Eiskeule. Dazu passend ist der Klang auch scharfkantig gehalten, "Väsen" klingt ziemlich unbehandelt. Das soll den Hörgenuss aber nicht einschränken, angefeuert vom flotten Schlagzeugspiel reiten die ersten drei Tracks ordentlich durchs Gehör, flankiert von Heljarmadr`s rauen Organ dienen die Gitarren grösstenteils dazu die schroffen Klanglandschaften und die eisige Stimmung zu unterstreichen.
Erst bei "Krig" fährt man das Tempo runter, nachdem die Waffen geladen, entsichert und abgefeuert sind steigert man sich zu einem majestätischen Marsch durch die zuvor erschaffene Gemarkung. Durch die Beigabe von violinenartigen Tönen bekommt der Titel noch eine sehr schwermütige Färbung.  "Gjallarhorn" setzt auf das Wechselspiel von wohl dosierter Härte und etwas reduziert folkigen Stellen. Am Ende setzen sich aber die schwarzmetallischen Teile durch.

In der Zusammenfassung ist "Väsen" ein Album das sich am reinen Black Metal orientiert und nur ein paar dezente andere Farbtupfer mit einbaut. Das reicht aber nicht um das Werk irgendwie hervorzuheben, grösstenteils bleiben die Songs im vorgegebenen Rahmen. Dadurch fehlen etwas die herausragenden Momente an denen man sich festhalten kann, das etwas anders aufgebaute "Krig" lässt als erstes aufhorchen. Und beweist auch das mit mehr Mut auch mehr möglich gewesen wäre. Durch den Songaufbau mit bewährten Strukturen ist die Eigenständigkeit unter den Tisch gefallen, die nordische Elite dürfte durch "Väsen" noch nicht anfangen um ihr Anrecht auf den Thron zu zittern.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 41:14 Minuten
Label: Carnal Records
Vö: 27.04.2018

1.Till Sörjerskorna 04:08
2.King Of Decay 04:20
3.Hveðrungs Mær 04:40
4.Krig 07:02
5.Gjallarhorn 05:18
6.Dead Old Eyes 04:16
7.The Devil's Tribe 04:10
8.Väsen 07:04

https://grahorde.bandcamp.com/

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Neue Datenschutzverordnung: Keine Fotos von Events mehr möglich
Geschrieben am 25.04.2018, 17:29 von UnDerTaker

Achtung. Ab 25.5.2018 keine Fotos mehr mit Personen wie z.B. bei Konzerten, Straßenfesten, Hochzeitsfeiern, Urlaub, ... mehr ins Internet, Facebook und Co. stellen. Recht auf freie Meinungsäußerung und Kunsturhebergesetzes gelten in Bezug auf Fotografie nicht mehr in Deutschland da die Regierung, anderes wie die meisten anderen EU Staaten, bewusst (oder unbewusst) gepennt hat!

D.h., dass wir von Hell-is-open.de, bis das Thema rechtssicher geklärt ist, keine Fotos mehr von Konzerten veröffentlichen werden (können).

Auszug:
QUOTE
Die Nutzung von Bildaufnahmen ohne Einwilligung im Rahmen des KUG dürfte nach dem 25. Mai 2018 jedoch nur noch für die „institutionalisierte“ Presse und den Rundfunk und die für sie arbeitenden Journalisten und Unternehmen gelten. Denn gemäß Art. 2 Abs. 1 DSGVO gilt die Verordnung uneingeschränkt „für ganz oder teilweise automatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten sowie für die nichtautomatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten, die in einem Dateisystem gespeichert sind oder gespeichert werden sollen“. Somit wird jede „automatisierte Verarbeitung“ unter ein generelles Verbot gestellt, das nur bei Einschlägigkeit eines Erlaubnistatbestands innerhalb der DSGVO ausnahmsweise erlaubt sein soll. Aus diesem Grund wird bereits jede Speicherung von Personenbildern in digitaler Form unter Verbot gestellt.

Darüber hinaus verbleibt für das KUG neben der DSGVO lediglich noch ein marginaler Anwendungsbereich. Darunter fallen rein analoge Bildaufnahmen und gemäß Art. 2 II Lit. c DSGVO die sogenannte Haushaltsausnahme für Fotos im persönlichen und familiären Bereich vor. Dieser Erlaubnistatbestand ist jedoch schon überschritten, wenn Fotos im Internet veröffentlicht würden. Darüber hinaus werden etwa Fotos von Verstorbenen nicht von der DSGVO erfasst und dürfen weiterhin im Rahmen des KUG verbreitet und öffentlich zur Schau gestellt werden.


Details zum Sachverhalt:
http://www.cr-online.de/blog....von-uns
https://www.ipcl-rieck.com/allgeme....en.html

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Review: Wormlight - Wrath Of The Wilds
Geschrieben am 22.04.2018, 23:18 von ALUCARD

Wormlight - Wrath Of The Wilds

Wow, was für eine Steigerung seit der "Bloodfields" Ep Ende 2016!  Die zwei Tracks mit dem damaligen Neusänger Tiamat Invictuz hatten das zwar schon angedeutet, das mich das neue Werk aber dermassen von den Socken hauen würde hätte ich nicht gedacht.
Gerade die Vitalität und die Flexibilität in der Stimme ist hier ein grosser Pluspunkt. T.I. deckt von fiesem Keifen bis zu tiefem Growling alles ab, bleibt dabei glaubhaft und überzeugend. Nicht einen Moment wirkt das irgendwie überzogen oder gepresst, der Mann muss ein sehr gutes Organ haben und weiß vor allem wie er damit umzugehen hat.

Musikalisch bekommt man Melodic Black Metal der besten Art serviert, die Instrumentenfraktion hat es einfach im Gefühl ob sie Gas geben muss oder das Ganze groovend voranzuschieben hat. Problemlos pendeln sie zwischen beiden Gebieten, gerne mehrmals innerhalb der Titel ohne das es dabei zu Brüchen im Songverlauf kommt. Tonangebend ist dabei neben der Stimme die gut hörbare Gitarrenarbeit die immer wieder in typisch schwedisch melodische Gefilde abdriftet.
Antestempfehlung ist dabei das achtminütige "Nightmare" bei dem man alles abdeckt was die schwarze Tonkunst so hergibt. Hörenswert ist hier die immer songdienliche Gitarre, stets präsent doch nie zu dominant. Oder der Moment wenn "Cry of thy Nameless" sich nach dem hektischen Einstieg etwas zurücknimmt und Platz für die fast schon folkigen Elemente schafft. Und auch das Einstiegsdoppel "Wrath Of The Wilds" und "Reptilian King" kann überzeugen, in ihrer finster majestätischen Art gelingt es hier den Schweden sehr schnell den Hörer an sich zu binden und in die klangliche Welt von Wormlight einzusaugen.
Es gibt hier sehr häufig Momente bei denen ich mir denke: Wenn Cradle of Filth all das Kaspertheater weglassen würden und Dimmu Borgir all den Pomp und das Plastik über Bord werfen würden - dann könnten sie so klingen. Für die Erklimmung des Gipfels auf dem sich Größen wie Dissection oder Necrophobic aufhalten reicht es noch nicht, aber die Richtung stimmt. Und wenn sich die Band nicht von ihrem Weg abbringen lässt und sich weiterhin in ähnlich grossen Schritten steigert wie die die hier von der EP zum Album zurückgelegt wurden dann können die Altvorderen schon mal ihre Koffer packen.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 55:29 Minuten
Label: Black Lion Records
Vö: 25.04.2018

1.Wrath Of The Wilds
2.Reptilian King
3.Vittramark
4.The Ghost Light's Dance
5.On Tattered Wings
6.Cry OF Thy Nameless
7.Nightmare
8.Invocation
9.Feast Of The Mountain Kin

https://wormlightsweblacklion.bandcamp.com/
https://wormlightsweden.bandcamp.com/album/wrath-of-the-wilds

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Review: Critical Mess - Human Præy
Geschrieben am 21.04.2018, 13:03 von Nabu

Critical Mess - Human Præy

Es wäre mehr als nur falsch Critical Mess als Cripper 2.0 zu bezeichnen – trotzdem krieg ich das irgendwie nicht aus meinem Kopf raus. Hintergrund: Critical Mess, eine Death Metal Band aus Hannover, existiert bereits seit 2012. Erst jetzt hat man aber das erste Debüt rausgehauen. Mit dabei am Bass respektive am Mic: Lommer und Britta von Cripper (die es nach der aktuellen Abschiedstour nicht mehr geben wird).

Wir haben also eine deutsche Female-Fronted Death Metal Band – ist ja nun bei weitem keine Seltenheit mehr. Aber dennoch packt mich die Band auf Anhieb. Klar war ich schon immer ein großer Fan von Brittas Gesang. Dieser hat sich deutlich weiterentwickelt und passt mit den tiefen, kräftigen Growls perfekt in die härteren Metalgefilde. Aber nicht nur das überzeugt mich bei der Band. Was die Herren an den Instrumenten abliefern ist ein extrem grooviger, oldschool angehauchter und technisch phasenweise anspruchsvoll-verspielter Death Metal der auf Anhieb Anschluss beim Hörer findet und sehr leicht zu hören ist, ohne dabei monoton oder gar langweilig zu wirken.
Simpel ausgedrückt haben die Herren und die Dame den alten Groove Death modernisiert. Und das, wie ich finde, äußerst souverän. „Preacher Of Lies“ zeigt hier sehr gut wie die modernen Elemente und das eher anspruchsvolle Riffing ins Groove-Gewand gepackt werden. Bumst ordentlich, das Hauptriff ist eingängig, im Mittelteil werden die Saiten zum Quicken und die Nacken zum Bersten gebracht. Ein durch und durch gelungener Song.
„Into Oblivion“ geht es etwas gemächlicher aber nicht minder brutal an. Im guten alten Midtempo bewegt man sich (größtenteils) konsequent durch den Song und lässt Brittas Stimme die meiste Arbeit übernehmen. Das funktioniert aber einwandfrei – und wenn sie dann mal nichts zu singen hat entladen die Instrumentalisten die angestaute Energie in einem kurzem aber intensiven Ausbruch. Gefällt sehr gut!

Alles in Allem ist „Human Præy“ ein mehr als nur gelungenes Debüt welchem JEDER Death Metal Fan eine Chance geben sollte. Man darf gespannt sein was da noch kommt!

Anspieltipp: Bringer Of All End, Preacher Of Lies, Into Oblivion


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 39:41
Label: Metalville

VÖ: 29. März 2018



Tracklist


1.  Bringer of All End
2.  Feasting
3.  Preaher of Lies
4.  Gluttony
5.  Creation of Abomination
6.  Pansperm
7.  On Rotten Grounds
8.  Into Oblivion
9.  Paradoxal Paradigm of Perception
10. Repent

Website der Band: Critical Mess bei Facebook

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MISANTHROPIC RAGE - Igne Natura Renovatur Integra
Geschrieben am 20.04.2018, 22:07 von ElWiz








MISANTHROPIC RAGE – Igne Natura Renovatur Integra



Es gibt diese besonderen Platten,die man einlegt und die einen innerhalb weniger Sekunden packen und von diesem Moment an komplett in ihren Bann ziehen. So geschehen mit „Igne Natura Renovatur Integra“ der polnischen Black Metal – Avantgardisten MISANTHROPIC RAGE: Diese wohlig – düster flirrenden Gitarren,die einen über die ersten zwei Minuten des Openers „Call All Your Angels“ hinaus begleiten und über die komplette Albumdistanz immer wieder auftauchen, sind es, die das Feuer der Begeisterung sofort in mir entfacht haben. Sie beschwören nämlich Erinnerungen an das '93er- Meisterwerk "The Klaxon" der britischen Post-Punk - Band AND ALSO THE TREES herauf und reproduzieren dieses elektrisierend durchdringende Wohlgefühl in mir,die eben diese Scheibe bei mir verursachte. Wenig später bricht dann aber schon ein heftiger Black Metal – Schauer über mich herein, an anderer Stelle vernimmt man dann innerhalb des selben Tracks in VOIVOD -Manier angeschrägte Riffs...in den gut siebeneinhalb Minuten des grandios arrangierten Openers schöpft man gleich mal reichlich aus dem Abwechlungsfundus. Beim zweiten Track „Blizni Moj“gaukelt einem eine saustark solierende HeavyMetall - Gitarre die Behaglichkeit mitten im Sturm vor... es ist alles nur gigantisch ! So könnte man jetzt eine Track by Track – Euphorie für alle Songs durchziehen, aber das würde sowohl den Rahmen als auch mein Hirn sprengen. Gehet hin und entdecket !
Stimmlich bietet man ein ebenso starkes Wechselspiel – melodischer Gesang hier, Geschrei da und dann klingt's mal kurz nach Großmeister Carl McCoy ( Frontmann der Goth Rock – Götter FIELDS OF THE NEPHILIM ). Texte gehen neben englisch auch in der Muttersprache der Band locker von der Zunge. Und das Coverartwork ist ebenso eine Bombe !
So entfaltet das Album als Ganzes eine Faszination,die ich unmöglich in Worte fassen kann. All die einzelnen Teile ergeben ein monströses Gesamtkunstwerk,das „Igne Natura Renovatur Integra“ zu einem der besten – vielleicht sogar DEM besten – Alben des Jahres für mich macht. Dieser hypnotischen Gitarrenarbeit kann ich mich nicht entziehen.  Es klingt so leichtfüßig und selbstverständlich, wie die Band die verschiedenen Stile miteinander zu verweben versteht. Zur Krönung schaffen es die Polen so, mit ihrem – klar dem Black Metal zuzuordnenden – Meisterwerk, Schwingungen zu erzeugen, wie sie eigentlich nur Bands aus der Gothic / Indie -oder Post Punk – Ecke vorbehalten sind. Ich kann diese Art der Musikempfindung nicht näher beschreiben,aber hier ist sie da.
Angesichts dieser Großartigkeit hoffe ich inständigst,daß sich jemand erbarmt und dieses Juwel als adäquat aufgemachte, blutrote Vinylschönheit in noch größerer Pracht erstrahlen läßt. Solange gibt es eben die CD und  davon eine 100er-Auflage im Slipcase plus Patch.. Leute ,das Ding ist so unbeschreiblich großartig!

Wertung: 9,5 / 10


> Tracklist ( 9 Songs / 52:36 Min )

1. Call All Your Angels
2. Blizni Moj
3. Become A God-Men
4. Abstarkt
5. I.N.R.I.
6. The Hammer And The Nails
7. The Agony Of Breath
8. In Embrace Of Sanity
9. The Truth Shall Be Told

> Release: bereits erhältlich
> Label: GodzOvWar Productions

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KINGDOM - Putrescent Remains Of The Dead Ground
Geschrieben am 20.04.2018, 20:00 von ElWiz





KINGDOM – Putrescent Remains Of The Dead Ground


Innerhalb eines Zeitraumes von 10 Jahren veröffentlichen KINGDOM ihr insgesamt viertes Album, aber natürlich kannte ich auch diese Band nicht. Okay, das vierte Album also. Und was wird geboten ? Auf den ersten Hör klingt das alles eben wie ein weiteres durchschnittliches Death Metal – Album, aber dann ist da doch etwas mehr an der Scheibe dran. Im Kern haben wir es mit technisch versiertem Death Metal der alten Schule zu tun, der zeitweise dazu anregt,das geballte mighty Mullen – Fäustchen in die Luft zu recken, so geht da tempomäßig die Post ab. Dazu hat man die Oberfläche des Bandsounds leicht schwarz angerauht und zeigt sich zwischenzeitlich auch gemäßigter im Tempo,wodurch diese Passagen dem Oldschool Tod nochmals 'nen etwas düstereren Anstrich verleihen. Wie gesagt gehen die Polen auch technisch recht versiert zu Werke,da wird nicht nur stumpf geholzt; die einzelnen Songs sind teilweise mit interessanten Details angereichert. Um Mißverständnissen vorzubeugen: Insgesamt wird hier schon volles Rohr die Rübe abgeschraubt,als gäbe es kein Morgen, die langsameren Passagen lockern nur zu Gunsten der Kurzweiligkeit auf.
Das heißt also zusammengefaßt: „Putrescent Remains Of The Dead Ground“ ist ein grundsolides Oldschool – Album,das dem Hörer dann doch auch noch reichlich Ideen offenbart,um aus der Masse herauszustechen. Dummerweise erscheint das Album zu einem Zeitpunkt, an dem ein paar wahrlich übermächtige Scheiben ihre Schatten werfen. Hoffen wir,daß KINGDOM hier nicht total untergehen und ihnen ein bißchen Aufmerksamkeit zuteil wird. Also,reinhören !

Wertung: 7,5 / 10

> Tracklist ( 8 Tracks / 29:40 Min ):

1. Walls Of Askalon
2.  Putrescent Remains
3. Grobowiec Ludzkosci
4. Niemy Krzyk Zaglady
5. Black Light To The Rotten Wombs Of Disgrace
6. Martwa Ziemia
7. Karma Slayer
8.  Blashyrkh ( Immortal – Cover )

> Release: bereits erhältlich ( 12.März 2018 )
> Label: Godz Ov War Productions

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Review: De Profundis - The Blinding Light Of Faith
Geschrieben am 20.04.2018, 19:43 von Styx

De Profundis - The Blinding Light Of Faith

De Profundis aus England melden sich mit Album Nummer 5 zurück. Die Band entwickelte von Album zu Album mehr vom Death Doom in Richtung progressiven Death Metal.

Die neueste Scheibe setzt den mit Kingdom Of The Blind eingeschlagenen weg fort und verfeinert die technischen Momente noch etwas mehr ohne in technische Spheren des Gefrickels zu verfallen. Die Scheibe weiß mit schönen eingängigen Songs wie „Bastard Sons Of Abraham“ bei der sich Verspieltheit und Melodie abwechseln, aber auch mit schnelleren  und technisch versierten Songs wie dem Opener „Obsidian Spires“ zu überzugen. Auf „Martyrs“ kommen auch die Black Metal Einflüsse der Engländer zum Vorschein.

Wenn diese Scheibe etwas hat, dann ist es ganz klar einen eigenständigen Charakter, da wirklich jeder Song eigenständig für sich stehen kann!

Neben den Old School Passagen überzeugt die Scheibe auch auf der progressiven Ebene und dürfte jeden Death, Atheist & Pestilence Fan ansprechen.



Bewertung: 7,5/10

Gesamtlänge: 42:41
Label: Transcending Obscurity
VÖ: 30.04.2018

Tracklist
01. Obsidian Spires
02. War Be Upon Him
03. Opiate For The Masses
04. Bastard Sons Of Abraham
05. Martyrs
06. God Forsaken
07. Tormented
08. Beyond Judgement
09. Bringer Of Light

Webseite der Band: https://www.facebook.com/deprofundistheband/

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Review: Svederna - Svedjeland
Geschrieben am 20.04.2018, 10:13 von ALUCARD

Svederna - Svedjeland

Na bei dem Bandnamen könnt ihr euch doch denken wo die Band herkommt...
Nur eine weitere Black Metal Band aus Schweden? Nein, ich denke das würde "Svedjeland" nicht gerecht werden. Auf dem Album baut die Band eine sehr gute rohe und ursprüngliche Energie auf, verfügt aber trotzdem noch über ausreichend Melodik um sich vom Rest abzusetzen. Die recht einfachen, dafür aber effektiven Strukturen setzen sich recht schnell fest und sorgen für einen leichten Einstieg. Man muss die Scheibe nicht erst fünfmal durcheiern lassen um ansatzweise zu verstehen was los ist, Svederna bauen eher auf eingängige Abläufe und die primitive Kraft von Emotionen durch Natürlichkeit. Die Songs klingen sehr unverfälscht, hier wurde nicht klanglich nachgeholfen und das alles könnte auch grad in deinem Wohnzimmer live stattfinden. Aber bitte nicht falsch verstehen, von Rumpelsound ist hier nicht die Rede!!!
Was begeistert ist die Tatsache das sie dabei immer wieder leicht melodische Anteile einbauen die eine gewisse Sehnsucht verströmen, das ist der perfekte Gegenpol zum sonst so rau gehaltenen Charakter der Songs. Am besten mal "Dö I Tid" antesten, hier finden sich die grössten Gegensätze.

Das Grundtempo wird dabei meistens höher gehalten und die Titel pendeln sich irgendwo zwischen erster und zweiter Welle nordischen Black Metals ein, bleiben aber eigenständig. Durch das Abstufen der Geschwindigkeit in Midtempobereiche vermeiden die Jungs Eintönigkeit und Übersättigung. Mir fällt jetzt auch keine vergleichbare Band, eventuell könnten frühe Taake oder Shining passen.
Ich mag das Album, vor allem wegen dem unverfälschten Charakter der sich ganz auf die Energie von reinem Black Metal fokussiert. Dazu noch ein paar feine Gitarrenläufe und eine passend abgefuckte Stimme, mehr braucht ein gutes Album gar nicht.
Anspieltip:  Hår Av Hin, Brända Jordens Taktik

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 37:19 Minuten
Label: Carnal Records
Vö:20.04.2018

1.Brända Jordens Taktik 04:11
2.Moratorium 03:58
3.Slokum 04:21
4.Dö I Tid 05:04
5.Kulor & Länder 04:31
6.Evärdlig 04:35
7.Hår Av Hin 05:57
8.Knöl 04:26

https://svederna.bandcamp.com/album/svedjeland

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Review: Corpsehammer - Perversión
Geschrieben am 20.04.2018, 09:12 von ALUCARD

Corpsehammer - Perversión

Und weiter geht die wilde Hatz. "Perversión" ist der letzte Teil der Triologie die mit "Sacrilegio" und "Posesión" ihren Anfang nahm. 2016 wurde die Band mit dem Ziel "pay tribute to the primitive realm of extreme metal" gegründet, das Ergebnis klingt auch genau so.
Normalerweise kommen rumpelig schwarze Klänge aus Südamerika oder aus irgendwelchen entlegenen skandinavischen Wäldern, praktischerweise besteht die Band aus Schweden und Chilenen. Das Beste aus beiden Welten vereint sozusagen.
"Inspired by the First Wave of Blackmetal, late 80s and early 90s Latin American and Australian extreme Metal Scenes", eigentlich weiß jetzt jeder was hier los ist und wie es klingt. Lo-Fi Gebretter mit infernalischem Geschrei bei dem man schon am gesundheitlichen Zustand von Sänger Midnight Horror zweifeln muss. Die Produktion wurde dabei bodenständig gehalten, ist aber klar definiert. Man hört die einzelnen Instrumente schon raus, vor allem hört man das hier nichts künstlich nachgebessert wurde.
Der Darkthrone Vibe den ich beim Vorgänger "Posesión" vernommen hab ist einem stärkeren südamerikanischen Einfluss gewichen, das steht der Band aber gut und sorgt für mehr Eigenständigkeit.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 10:40 Minuten
Label: Morbid Skull Records
Vö: 13.04.2018

1.Reino - Sangre del Diablo 03:37
2.Rito & Magia 02:54
3.Sexo & Muerte 02:28
4.Tormento (Outro) 01:06

Midnight Horror – Vocals
Nekromonger – Guitar
Gaddur – Drums
Draug – Bass

https://morbidskull.bandcamp.com/
http://www.facebook.com/Corpsehammer-656124584543696

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VIENNA METAL MEETING Vol. II findet am 12.5.2018 in Wien statt
Geschrieben am 19.04.2018, 13:49 von UnDerTaker

vienna%20metal%20meeting%202018Nachdem unsere österreichische Gastautorin Petra bereits im vergangenen Mai das Intro des Metal Meetings im schönen Wien erleben durfte und davon ziemlich angetan war, möchten wir nicht versäumen, alle Fans des Schwermetals auf die Fortsetzung in diesem Jahr hinzuweisen.
Am Samstag, den 12.5.2018 treffen sich ab 14:30h erneut würdige Vertreter des Black-, Death- und Thrash Metals in der Arena zu Wien, die mit ihren zwei separaten Bühnen und einem eigenen Bar- und Außenbereich keine Wünsche offenlässt.
Man darf sich z.B. freuen auf einen raren Auftritt der österreichischen Kult-Kombi Disharmonic Orchestra, auf geballte Ladung schwedischen Black Metals von Marduk, thrashige Töne der Nifelheim Horde oder teutonischen Stahl, mitgeführt von Desaster. Ausklang mit Eiseskälte aus Norwegen - Abbath.

Final Line-Up:
Abbath (Nor)
Tiamat (Swe)
Marduk (Swe)
Obscura (D)
Nifelheim (Swe)
Gama Bomb (Ire)
Desaster (D)
Dool (NL)
Entrails (Swe)
GUTALAX (CZE)
Ragnarok Nor)
Disharmonic Orchestra (AT)
Demonical (Swe)
DISTILLATOR (NL)
Darkfall (AT)
Theotoxin (AT)


Tickets & weitere Infos: https://www.viennametalmeeting.com/tickets/

Unseren Bericht vom VMM 2017 findet ihr hier....

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REVEL IN FLESH, ATOMWINTER, PESTILENT REIGN, CI - 26.5.18/CAT/Ulm
Geschrieben am 18.04.2018, 20:09 von Tyrant2303

Am Sa., 26.05.2018 spielen COLLAPSE INSTINCT, PESTILENT REIGN, ATOMWINTER und REVEL IN FLESH im CAT in Ulm.
+ Aftershow-Party
https://de-de.facebook.com/catacombsofmetal

Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: AK: 15€ / 13€ (ermäßigt)
Adresse: Prittwitzstraße 36, 89075 Ulm
http://www.cat-ulm.de


Info:

COLLAPSE INSTINCT:
Doom Crust Black Death Metal aus Göttingen
https://www.facebook.com/CollapseInstinct/

PESTILENT REIGN (Ersatz für BITTERNESS, die leider absagen mussten):
Pestilent Reign is a Death Metal Band from south-west Germany, founded in 2013. Their style is a unique combination of technical high tempo Death Metal, slamming Hardcore Riffs and Black Metal harmonies.
The lyrics are based on the constant anger born from Injustice, human stupidity and religious bigotry.
In March 2018 Pestilent Reign has Release their first full length Album called "Pyres".
https://www.facebook.com/Pestilentreign/

ATOMWINTER:
After more than 15 years of making music in several metal bands, 4 guys from around Göttingen wanted to do something new or rather something old school.
For that reason Atomwinter was born in 2010!
The same year, the debut EP was released and made an impact like an atomic bomb.
Unmistakeably inspired by bands like Asphyx, Bolt Thrower and other straight-forward Death Metal bands, raw and doomy sounds take turns with more thrash-metal-like highspeed parts.
The band plays death metal with an admirable authenticity and prove that Old School doesn’t necessarily have to sound outworn!
This is what they were able to show with numerous live-gigs all over the country.
In 2012 they released their first full length album "Atomic Death Metal" via Black Skull records, which continued their march through the underground metal scene, completed with the highlight as "demo of the month", in German "Rock Hard" Magazine.
In the next 2 years they played lots of live shows and released the „Death Doomination" EP.
But that´s no reason to rest!
In autumn 2015 they´ll be back with the new ''IRON FLESH'' LP, including nine neckbreaking tracks about war, destruction and the abyss of humanity.
This piece of raw and filthy Death Metal will crush down headbanger´s mind like a warmachine!
https://www.facebook.com/Atomwinter

REVEL IN FLESH:
KULT OF DEATH
https://www.facebook.com/Revel-in-Flesh-304228902958414/

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CHAOS DESCENDS FESTIVAL 2018
Geschrieben am 17.04.2018, 21:07 von HPMF

Chaos Descends Festival 2018
19.07-21.07.2018

Ticket: https://www.okticket.de/tickets....N&dl=ON

B A N D S (confirmed so far):

Chaos Echœs (F)
Demilich (FIN)
Gospel of the Horns (AUS)
Hällas (SWE)
Manilla Road (US)
Nifelheim (SWE)
Occvlta (GER)
Oraculum (CHL)
Pagan Altar (UK)
Pallbearer (US)
Taphos (DK)
Tormentor (HU)
Wolvennest (BE)
Wovenhand (US)

+ many more

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BLOOD TSUNAMI - Grave Condition
Geschrieben am 17.04.2018, 19:33 von ElWiz

BLOOD TSUNAMI – Grave Condition



Eins gleich vorweg: „Blood Tsunami“ ist irgendwie einer der coolsten Bandnamen,die mir in jüngerer Zeit untergekommen sind. Doch trotzdem war mir die Band bisher nur vom Namen her geläufig. Fataler Fehler, denn oft sind es die simpelsten Sachen die Spaß machen. Hier ist es eine recht cool angesetzte Mischung aus fettem Thrash Metal mit einer ordentlichen Portion  Hardcore und einer wohldosierten Prise Punk Spirit.  Klingt recht unspekatkulär, ist aber ein von allem Schnickschnack entschlackter, ultraspaßiger Tritt in den Arsch.Die HC – Seite kommt besonders hierdurch zum Tragen,daß Fronter Peter meistens sehr nach Lou Koller ( von meinen Alltime HC – Faves SICK OF IT ALL ) klingt. Hier treffen dezent eingesetzte Gangshouts auf geil solierende Metal – Gitarren, punkige Rotzigkeit auf die Wucht des Thrashs. Mehr gibt’s da eigentlich auch nicht zu berichten, zumal das alles in der knackigen Zeit von einer ganz knappen halben Stunde passiert. Kein Gramm Fett zuviel. Dürfte Live ein ziemlich geiler Abriß sein,dieser BLOOD TSUNAMI. Sicher keine Pflichtverantaltung oder gar Anwärter auf die Platte des Jahres. Nein, das braucht's auch nicht. „Grave Condition“ ist eine amtliche „Ach Alltag, leck mich doch am Arsch – ich reiß mir erst mal ein Bier auf und feier das Leben – Platte“.
Auf daß sich Thrash Metal – Fans und SOIA – Freaks in trauter Einigkeit im Moshpit begegnen, wären das schon mal gut 7,5 Punkte. Da mir dieses Jahr bisher weder eine richtig geile Thrashscheibe,noch etwas aus dem Bereich des Hardcore untergekommen ist, erhöhe ich auf eine amtliche 8 !

Wertung: 8 / 10

Tracklist ( 9 Tracks / <30 Min ):

1. Poison Tonque
2. Allegory Of The Cave
3. The Collapse
4. Gargoyle
5. The Acid King
6. The Cruel Leading The Fool
7. In The Dungeon Of The Rats
8. For Faen I Haelvete !
9. Steel Meets Steel

Release: 27.04.2018

Label: Soulseller Records



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Review: Varathron - Patriarchs of Evil
Geschrieben am 17.04.2018, 12:25 von ALUCARD

Varathron - Patriarchs of Evil

Kennen die schreibenden Kollegen das wenn man ein Review immer wieder hinauszögert nur um die Scheibe nochmal hören zu "müssen"? Und gleichzeitig das Gefühl zu haben das reine Worte nicht dazu in der Lage sind das Gehörte umfassend und passabel zu beschreiben? Das ist die Situation in der ich mich bei "Patriarchs of Evil" befinde.

Würden Jahreslisten quartalsweise angefertigt werden, im ersten Viertel der Jahres würde keine Weg an Varathron vorbelführen. Primordial haben mit "Exile amongst the Ruins" vorgelegt, Varathron liefern mit dem neuen Album das griechische Gegenstück. Dabei haben sie den Vorteil der Herkunft, den niemand schafft es besser Dramatik und Stolz herzergreifend und gänsehautauslösend in seine Songs einfliessen zu lassen als Bands aus "Hellas".
Glaubt ihr nicht? Dann sofort "Luciferian Mystical Awakening" antesten, den absoluten Überhit und damit als Anspieltip erste Wahl. Alles was das Album ausmacht findet ihr hier gebündelt: Göttermelodien, Epik, dezente heimatliche Einflüsse, sich sofort einbrennende Verläufe und Instrumentenbeherrschung in Vollendung.

Während "Patriarchs of Evil" durchläuft beschreiten Varathron den Weg vom Fundament des klassischen Heavy Metal bis hin zum Black Metal, des öfterem fällt einem auf das der Sprung von einem Genre zum anderen gar nicht so gross ist. Sehr schön ist der Verzicht auf allzu wildes Gebretter, dadurch bekommen die harmonischen Elemente mehr Raum. Es geht zwar auch mal flotter zu, das spielt sich aber trotzdem noch im kontrollierten Rahmen ab und droht nie platt auszuufern.
Auffällig unaufällig gehen sie dabei über die komplette Laufzeit zu Werke, von faulem Zauber, pseudo-okkultem Blendwerk oder  lückenfüllendem Plastik ist hier keine Spur. Jedes Arrangement sitzt dort wo es hingehört, Themenwechsel erfolgen mit Bedacht.
Kritikpunkte entdecke ich keine, "Patriarchs of Evil" ist einfach ein rundes Werk das von der ersten bis zur letzten Sekunde stimmig ist. Varathron setzen auf die Qualität ihrer Songs und vertrauen ihrem Können. Dadurch setzt man sich vom Grossteil der üblichen Verdächtigen ab und schafft sich ein konsequent eigenständiges Denkmal. Ein kommender Klassiker.

10 von 10 Punkten



Spielzeit: 47:06 Minuten
Label: Agonia Records
Vö: 27.04.2018

1. Tenebrous
2. Into the Absurd
3. Luciferian Mystical Awakening
4. Saturnian Sect
5. Remnants of the Dark Testament
6. Hellwitch (Witches Gathering)
7. Orgasmic Nightmares of the Arch Desecrator
8. Ouroboros Dweller (The Dweller of Barathrum)

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/patriarchs-of-evil

(2 Antworten)

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Review: Commander - Fatalis (The Unbroken Circle)
Geschrieben am 17.04.2018, 10:57 von ALUCARD

Commander - Fatalis (The Unbroken Circle)

"Net mem Commander"! Drei Worte und ich denke jeder weiß um welchen Film es geht. Wie sein genialer Gegenpart Ludwig kommen auch Commander aus Bayern, namensgebend oder einflussreich war die Filmvorlage hier aber sicher nicht.
"mei Stuhl wor a wieda so schwoarz heut in da Früah, wie Bech, net so zähflüssig, mehr so hart...". Das wiederrum würde passen, zumindest der Schlussteil. Den Schxxxxx ist das Material definitiv nicht, aber eben "mehr so hart - net so zähflüssig". Und "schwoarz, wie Bech".
Die Jungs mit der Heimatbasis in München buddeln auf "Fatalis" ausgiebig im todesmetallischen Undergroundsound und garnieren ihre Songs mit Schwenks in Richtung Black- und Thrashmetal. Tonangebend ist aber traditioneller Deathmetal ohne Zusatzgewichte, um den Promozettel zu zitieren: "Man hört dem Album zu jeder Sekunde an das die Songs über Jahre gereift sind...". Dem kann ich mich nur anschließen, im Laufe der Zeit wurde jedes Gramm zuviel überschüssigen Fetts abgeschliffen und songundienlicher Ballast über Bord geworfen.
Die Bayern haben sich es in der Ecke zwischen Bolt Thrower und Asphyx gemütlich gemacht, aber auch mit jüngeren Kapellen wie Discreation oder Revel in Flesh kann man locker mithalten.
Nix is mit altem Eisen, die Jungs wirkten nie fitter und vitaler. Diese Energie kanalisierte man bei den Aufnahmen im eigenen Studio, der Patrick W. Engel Mix sorgt dafür das man die Spielfreude förmlich spürt.
Dieser Funke springt sehr schnell auf den Hörer über, spätestens beim alles zerstörenden Midtempokracher "Insidious Greed".
Deathmetaleinkaufzettel? Eine Liste wichtiger deutscher Undergroundkapellen? Nur vollständig "met em Commander"!!!

8,5 von 10 Punkten



Spielzeit: 41:33
Label: Mdd Records
Vö: 13.04.2018

1.Fatalis (The Unbroken Circle) 05:20
2.Locust Infestation 04:31
3.Chaos Awakening 03:52
4.New Slave Democracy 03:57
5.Insidious Greed 06:16
6.Invidia 03:37
7.Superbia 04:33
8.And Death Swings the Scythe 06:07
9.Shattered Existence 03:04

https://commandermetalmunich.bandcamp.com/

(2 Antworten)

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Review: Determination - Symbiosis
Geschrieben am 16.04.2018, 16:17 von ALUCARD

Determination - Symbiosis

Überambitioniert ist wohl das passende Wort für den "Symbiosis" begleitenden Pressetext. Heisst es dort doch:
"Determination fordern die Grenzen des Death Metal kompromisslos heraus. Unvereinbar erscheinende Elemente werden zu einer einzigartigen Symbiose aus rasender Brutalität, epischer Melodik und progressiver Dynamik fusioniert, welche die Zuhörer überwältigt zurücklässt." Grosse Worte, bei mir sorgen so dramatische Zeilen aber meistens eher für gemischte Gefühle als zu einem "ab in den Player" Reflex. Vor allem hat "Symbiosis" das überhaupt nicht nötig, das neue Album der Rostocker kann durch seine Präsenz auch so überzeugen.

Ganz falsch ist das natürlich nicht was man sich da an Textmaterial zusammengebaut hat. Brutalität, Melodik und Dynamik sind zweifelsfrei vorhanden und wurden sehr gut in das Deathmetalkorsett eingebunden. Eindimensionalität ist nicht das Thema der Band, immer wieder verschieben sich die einzelnen Titel in ihrer Auslegung der Genrevorgabe. Mal heftig ballernd mit US Note, dann schwedisch melodisch oder auch europäisch reinblütig. Die Titel werden davon aber nicht zerissen und auch auf ausreichend Bewegung für Kopf, Hand, Fuss und wasweissich achten die Hansestädter. Das man dabei die Lehre des klassischen Metals verstanden hat zeigt sich zum Beispiel in der Schlusshälfte von "Wareligion". Solche kleine unerwartete Einsprengsel sorgen für längerfristiges Hörvergnügen und Interesse an dem Material. Und trotz dem hinzuziehen anderer Elemente bleibt man sich vom Grundsatz her treu: Unverbauter DEATH METAL steht klar und deutlich auf der Fahne!!!

8 von 10 Punkten


Spielzeit: 40:32
Label: Stf Records
Vö:16.03.2018

1.The Beginning
2.Wareligion
3.Vision
4.Parasite
5.The Shadow
6.Slavery
7.Pestilence
8.X-Rays
9.The End

https://www.facebook.com/determinationofficial/

(1 Antworten)

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Review: Collapse Under The Empire - TheFallen Ones
Geschrieben am 16.04.2018, 15:18 von ALUCARD

Collapse Under The Empire - The Fallen Ones

Ein Kandidat für die "früher Vogel" Kategorie wird das Review nicht mehr, erschienen ist "The Fallen Ones" schon im Oktober 2017. Aber Zeit ist ja relativ...

Auf dem Album bietet das deutsche Duo soundtrackartige Klanggebilde die ich mir gut als begleitende Musik zu Streamingserienhits wie "Dark" oder "Stranger Things" vorstellen könnte. Durch den Verzicht von Gesang und Gitarrensolos fallen gleich zwei Sachen weg mit denen ich öfters ein Problem hab und die bei vielen Alben über gut oder schlecht entscheiden. Krachfetischisten sind hier auch falsch abgebogen, "The Fallen Ones" besticht durch flächig schwebende Konstruktionen die sich immer in einem gewissen Flow befinden und den Hörer mitnehmen. Und hier leitet sich "flächig" glücklicherweise nicht von "flach" ab, das Ganze nur als Hintergrundmusik abzutun würde dem Material nicht gerecht werden. Dafür ist es zu clever arrangiert und mit feinen Wendungen versehen ohne das der Songfluss verloren geht oder die Grundstuktur zu sehr aufgebrochen wird.
Somit ist es auch weit weg von berieselnder Fahrstuhlmusik, früher hätte ich dazu wahrscheinlich "Erwachsenenmusik" gesagt. Heute fasse ich das als anspruchsvolle Instrumentalmusik zusammen die den Hörer aber nicht überfordert oder ihm den Spass an der Musik selbst nehmen will. Den man kann sich sehr gut dazu treiben lassen und dabei die zahlreichen kleinen Verästelungen erkennen die die Songs ansprechend machen und über das Übliche hinausragen was einem sonst unter dem nichtssagenden "Post" Label untergejubelt wird.

7,5 von 10 Punkten


Spielzeit: 48:11 Minuten
Label: Eigenveröffentlichung
Vö: 20.10.2017

1.Prelude
2.The Fallen Ones
3.Dark Water
4.A Place Beyond
5.Blissful
6.The Forbidden Spark
7.The Holy Mountain
8.Flowers from Exile
9.The End Falls

https://collapseundertheempire.bandcamp.com/

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Review: Autokrator - Hammer of the Heretics
Geschrieben am 13.04.2018, 00:14 von ALUCARD

Autokrator - Hammer of the Heretics

Mit der Band aus Frankreich geht es abwärts. Ganz tief runter. Dorthin wo kein Lichtstrahl mehr hinkommt. Niemals.
Ultrafinsteren Death Metal bekommt der Hörer mit  "Hammer of the Heretics" serviert. Die schwarze negative Energie bezieht das Album aus mahlenden Gitarrenriffs die einen dezenten Anflug von Melodie aufweisen, der Bass scheint dabei mit armdicken Saiten bespannt zu sein so fies grollend dringt er durch den düsteren Nebel. Als antreibender Taktgeber dient das Schlagzeug das sich dabei aber nie zu sehr in den Vordergrund schiebt sondern scheinbar nur dazu da ist die Materie voranzuschieben. Den das Geröchel von, ich nenn es jetzt mal vorsichtig Sänger, David Bailey erstickt jeden positiven Ansatz im Keim und duldet keine Wiederworte.
Störend ist nur das "Le Sang Impur" in seinen letzten zwei Minuten nur aus einem outroartigen geräuschirgendwas besteht das mit "Interlude" fortgesetzt wird. Da geht völlig der Fluss verloren und die Luft ist raus weil zusammengenommen über 5 Minuten eigentlich nicht viel passiert ausser menschlichem Geschrei und diversen Klängen.
Mit "Hammer of the Heretics" setzt man den Düsterdeath fort, die Knochenmühle arbeitet dabei zwischen mittelschnell schleppend und alles zerstörend schnell. Durch das vorangegangene hörspielartige Intermezzo braucht man allerdings wieder etwas Zeit zum reinkommen. Der Mittelteil von "Inquisitio-Denunciatio-Exceptio" ist mir zu zerrissen und passt irgendwie nicht rein, hintenraus passiert leider auch nicht mehr viel weltbewegendes das einem nochmal den Atem rauben könnte und den finalen Todesstoß setzt.

Sehr guter Einstieg mit "Against Flesh and Blood" inklusive grottentief genialer Aura. Vor allem die nach zweieinhalb Minuten einsetzende und hintergründig platzierte summende Melodie hat was. Dem schliesst sich "Le Sang Impur" problemlos an bis zum erwähnten Bruch. Später kann "Hammer of the Heretics" dort nochmals ansetzen, erreicht die eingangs aufgebaute Kraft aber nicht mehr 100%ig.
Dafür bekommt man aber ein Artwork das sich vom Deathmetalcoverstandard abhebt und auch aus der "Saw" Filmreihe stammen könnte. Deswegen kriegt die Scheibe geradeso noch die Kurve für 7 Punkte.
Bei nicht mal 35 Minuten Spielzeit sollte man das aber noch nicht Album nennen, vor allem weil rein musikalisch nur grob 75% davon Musik sind. Zieht man "Interlude" und das zweiminütige Ende von "Le Sang Impur" ab dann bleiben rund 29 Minuten. Dann doch nur 6 Pünktchen.

6 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 34:17 Minuten
Label: Krucyator Productions
Vö: 10.04.2018

1.Against Flesh and Blood 06:09
2.Le Sang Impur 09:34
3.Interlude 03:12
4.Hammer of the Heretics 08:31
5.Inquisitio-Denunciatio-Exceptio 06:39

https://autokrator.bandcamp.com/album/hammer-of-the-heretics
https://krucyator.bandcamp.com/album/hammer-of-the-heretics

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Bericht und Fotos vom Braincrusher Festival 2018 in Hirschaid
Geschrieben am 11.04.2018, 22:54 von UnDerTaker

Die Fotos vom Braincrusher Festival 2018 in Hirschhaid, welches vom 23.03. - 24.03.2018 stattfand, sind online.

Mit dabei waren die Bands: NECROPHOBIC (Swe), DEMONICAL (Swe), SCHAMMASCH, CUT UP (Swe), DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT, VANHELGD (Swe), ALTARAGE (Esp), SLAUGHTERDAY, NARVIK, TOTAL HATE, ABSENT/MINDED, SACROSCUM, NEKROVAULT und HELLBURST.


Den Bericht findet ihr hier...

Die 170 Fotos findet ihr dort...

D.N.S.Van helgdNecrophobic



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Review: Sentient Horror • The Crypts Below
Geschrieben am 10.04.2018, 17:27 von ALUCARD

Sentient Horror – The Crypts Below

Könnte sein das die Scheibe im aktuellen HM2/SweDeath Gewitter etwas untergeht. Denn die Jungs laufen nicht dem Bienenschwarmmelodienklang hinterher und huldigen nicht dem grummeligen Bratzsound. Von beidem gibt es schon genug, da müssen Sentient Horror nicht auch noch mitmachen. Sie folgen da lieber dem klassischen Pfad und bauen die melodischen Schwedentodelemente hintergründig ein. Dabei setzen sie auch auf längerfristiges Hörvergnügen indem sie die Titel in sich variieren, auf den eingetretenen "Ein Riff to the Max, Strophe- Chorus – Strophe" Wegen verhungern schliesslich schon ausreichend Kopierbands die immer noch nicht eingesehen haben das das Genre keinen weiteren Aufguss von ausgelutschten Klängen braucht.

Flott voran treiben sie die Platte trotzdem, der Deathmaniac bekommt ausreichend Futter um ordentlich gesättigt zu werden. Innovationsreich ist genauso ein unpassender Begriff wie innovationslos – genau dazwischen liegt hier der goldene Weg: ein reinrassiges Deathmetalalbum voller Herzblut und Leidenschaft, gekonnt und spannend präsentiert. Nur die Solo`s wären verzichtbar gewesen...
Einflüsse anderer Länder lassen sich nicht leugnen, das ist heutzutage aber auch schon Standard. Etwas Schweden hier, etwas Amerika dazu, England passt auch noch rein. Und wo man schon dabei ist kippt man noch eine Dose Mitteleuropa obendrauf. Das das Endergebnis trotzdem nicht unkontrolliert zusammengeschraubt klingt liegt am technischen Vermögen der Jungs, Oberthema ist: Brennen muss die Hütte. Vor allem hat man beim hören nicht das Gefühl das hier nur wild das Beste aus allen Ecken der Welt zusammenkopiert wurde, die vier Songs plus die Edge of Sanity Verbeugung zum Schluss stehen fest auf eigenen Beinen. Das zusammensetzen verschiedener Landesteile erfolgte dann auch beim finalisieren des Materials, aufgenommen und gemixt wurde "The Crypts Below" in Amerika. Das Mastering übernahm dann the one and only Dan Swanö im Unisound Studio in Schweden und das Albumartwork stammt vom uns allen gut bekannten Juanjo Castellano aus Spanien. Veröffentlicht wird die fertige Scheibe schlussendlich über das Hamburger Label Testimony Records. Das ist für mich ein überzeugendes Produkt zum Thema Globalisierung.
"Deathmetal du magst dann kaufen du musst" würde Meister Yoda sagen. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 20:52 Minuten
Label: Testimony Records
Vö: 30.03.2018

1.Enter Crypts Below 03:38
2.Bled Dry By the Night 03:47
3.Hatchet Crimes 03:32
4.Hell Marked 04:13
5.Darkday (Edge of Sanity cover) 05:34

https://testimonyrecords.bandcamp.com/album....s-below
https://www.facebook.com/sentienthorrorofficial/

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Gaerea
Geschrieben am 07.04.2018, 12:58 von Exorzist

Per Zufall auf diese geniale Band gestossen und direkt hängen geblieben. Egal ob Songs von der EP oder dem neuen Album 'Unsettling Whispers' hier läuft mir alles rein!

Bestellen ist Pflicht  :rock:

For fans of - Jupiterian, Deathspell Omega, Svartidaudi, Nigredo, Calligram, Mgla






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Review: Depravity (Australia) - Evil Upheaval
Geschrieben am 07.04.2018, 00:40 von Styx

Depravity (Australia) - Evil Upheaval

Die erste Frage die sich bei mir auftut, wenn ich dieses Album höre ist, wie schafft es eine Band mit Ihrem Debut solch
einen Brecher abzuliefern? Die Antwort ist einfach alle  Bandmitglieder schlagen sich schon seit geraumer Zeit durch den
australischen Metal Untergrund. Mit am bekanntesten dürfte hier die Band Impiety aus Signapore sein, bei der Louis Rando
seit 2011 mittrommelt.

Die Beschreibungen von Labelseite sind ja oftmals sehr übertrieben und so bin ich auch bei "so sollten Morbid Angel heute
klingen" auch schon etwas stutzig, da ich ohne Hörprobe an das Album herangegangen bin und man darf überrascht sein,
stellenweise stimmt es echt, dass die Band Morbid Angel, frühen Decapitated und auch späteren Sinister teilweise huldigt
und schön old schoolig und dennoch technisch und verspielt daher kommt. Die Songs an sich sind sehr abwechlungsreich und
düster und brutal und schnell. Hier kommt keine Langeweile auf und die Produktion rundet das gesamte Teil ab

Wer auf schönen oldschooligen Death Metal steht ist hier definitiv bedient. Als Anspieltipps empfehle ich Insanity Reality, Tormented & Vile Defloration.



Bewertung: 9,5/10

Gesamtlänge: 40:11
Label: Transcending Obscurity
VÖ: 30.04.2018

Tracklist
01. Manic Onslaught
02. Insanity Reality
03. Repugnant
04. Despondency
05. The Great Divide
06. Victimizer
07. Tormented
08. Evil Upheaval
09. Vile Defloration

Webseite der Band: https://www.facebook.com/Depravitydestroy/



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Review: Nydvind - Seas of Oblivion
Geschrieben am 06.04.2018, 13:59 von ALUCARD

Nydvind - Seas of Oblivion

Der Kalender sagt es ist schon April, hier soll es nochmal kurz zurück an den Anfang des Jahres gehen. Da veröffentlichten Nydvind ihr neues Album "Seas of Oblivion" welches Bestandteil dieser Besprechung ist.

Paganblackmetal aus Frankreich kommt mir nicht so oft unter die Finger, bei dem was ich textlich so mitbekomme und was über die Musik transportiert wird hätte ich die Jungs sofort nach Skandinavien verortet. Aber Nydvind kommen aus der französischen Landeshauptstadt, haben ihr Herz aber scheinbar an die Nordvölker verloren.
Der Pagan- oder von mir aus auch Vikingeinfluss ist erkennbar, wird aber nie mit dem Holzhammer aufgeführt. Die Einordnung rechtfertigen eher die melodischen Gitarrenläufe, die dezent folkigen Klänge die immer wieder mal durchblinzeln und der hymnische Klargesang. Aber alles in vertretbarem Maße, die Stärken der Band liegen definitiv im erzeugen einer dunklen Stimmung durch mittelschnellen Blackmetal mit treibendem Groove. Das höhere Tempo liegt ihnen nicht so, da wird es zu beliebig und austauschbar. Auch weil der Klang zu dünn ist um den nötigen überzeugenden Druck aufzubauen, "Skywrath" zum Beispiel würde ein etwas gemäßigteres Tempo gut stehen da er klar erkennbares Potenzial hat.
Bewegen die Franzosen ihr Langboot in ruhigeren Gewässern dann steigt das Begeisterunglevel wieder, einfach weil sie sich hier besser anhören und mehr Platz haben die technischen Fähigkeiten auszuspielen. Das nutzen die Jungs um ein paar packend arrangierte Stücke aufzubauen die über die übliche Spielzeit hinausgehen und trotzdem spannungsgeladen genug sind um den Hörer an sich zu binden.
Wer mittelschnellen Black Metal bevorzugt und auch vor pagan/viking Elementen ohne Kitsch nicht zurückschreckt sollte die Band mal antesten.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 65:39 Minuten
Label: Malpermesita Records
Vö: 19.01.2018

1.Plying The Oars
2.Sailing Towards the Unknown
3.Skywrath
4.Till The Moon Drowns
5.Sea of Thalardh
6.The Dweller Of The Deep
7.Through Primeval Waters
8.Unveiling A New Earth

https://malpermesita.bandcamp.com/album/seas-of-oblivion
https://nydvind.bandcamp.com/album/seas-of-oblivion

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Review: Goregast - Covered in Skin (2018)
Geschrieben am 06.04.2018, 13:08 von ALUCARD

Goregast - Covered in Skin (2018)

Das Teil habe ich 2013 schonmal besprochen als das Ganze als 7inch erschienen ist, 2018 wird die Minischeibe nochmal als Cd aufgelegt. "Knochertrockener, massiver, extrem grooviger Death Metal in Reinkultur, ohne viel Drumherum, ohne Firlefanz, direkt und intensiv." schrieb ich einst, und daran hat sich nix geändert. Der Titelsong ist immer noch ein unfassbarer Brecher und jetzt schon ein kommender Klassiker.
Als Bonus bekommt man noch die geschmackssicher ausgewählte Coverversion des Grave Songs "Soulless" die sich nahtlos einreiht und ebenso überzeugen kann. Aber viel lieber wäre mir neues Material gewesen...
Glücklicherweise wurde am Original nichts verändert, die Tracks kommen in ihrer ursprünglichen Version. Von sinnfreien Neueinspielungen wurde abgesehen, besser als die Vorlage wäre es eh nicht gegangen. Das Coverartwork ist immer noch das perfekte Shirtmotiv und kann auch im Fda Bauchladen erstanden werden.
Einziger Kritikpunkt ist der letzte Satz im Promozettel: "Goregast is still on Hiatus, nobody knows if they will be back from Hell any Day."
Originalreview

Immer noch 10 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 14:11 Minuten
Label: Fda Records
Vö: 23.03.2018

01 - Covered in Skin
02 - Mindcreeper
03 - Soulless (Grave Cover)

GOREGAST - Covered In Skin (OFFICIAL VIDEO): https://www.youtube.com/watch?v=LdOTLZKXJU4
GOREGAST - Mindcreeper ( OFFICIAL VIDEO ): https://www.youtube.com/watch?v=hlyzGkOTuEM

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Review: Nihili Locus - Lyaeus Nebularum
Geschrieben am 04.04.2018, 01:03 von ALUCARD

Nihili Locus - Lyaeus Nebularum

Terror from Hell Records spendieren uns eine Reise zurück in die Vergangenheit. Das Material auf "Lyaeus Nebularum" stammt aus der Zeit von 1992 bis 1996, das sollte man beim Genuss im Hinterkopf haben. Selbiger stellt sich schnell ein wenn man angeschwärzten Doom bevorzugt der vor allem durch Schwere und Garstigkeit überzeugt. Freunde des durch grünes Kraut getränkten Doom werden wahrscheinlich bös zuckend das Weite suchen, den mit hippiefreundlicher Seeligkeit hat das hier nix zu tun. Die Italiener stehen weitestgehend mit einem Bocksfuss im Black Metal und versuchen erst gar nicht das zu verschleiern. Immer wieder gibt es Ausbrüche aus den bleiernen Doomströmen in Richtung Schwarzmetall der ersten Stunden. Klargesang gibt es wenn überhaupt in Form von hintergründig weiblichem Gesang, ansonsten ist abgrundtiefes Growling tonangebend.
Ihr merkt, das hier ist nichts für die filigranen feingeistigen Doomheads sondern eher für die die der dunklen Seite zugetan sind und die auch den frühenglischen Klängen frönen. Also den ersten Gehversuchen von My Dying Bride, Paradise Lost usw..
Dazu passt natürlich auch bestens das ursprüngliche Veröffentlichungsdatum rund um die Mitte der 90er. Damals einströmende Elemente wie weiblicher Gesang und Keyboards wurden auch hier verwendet, aber alles in dezentem Maße und der Stimmung äusserst dienlich.

Ich mag vor allem die Tracks vom 94er '...Advesperascit...'' Demo da sie für mich den doomigen Undergroundspirit am besten transportieren. Was auch am Klang und der Qualität liegt, dieser ist auf das nötigste reduziert und scheppert schön unbearbeitet aus den Boxen. Vor allem wenn die Italiener das Tempo anziehen entsteht eine böse schwarzmetallische Atmosphäre der man sich schwer entziehen kann. Anspieltip ist hier "Gloomy Theatre of Ruins"
Mit "Lugubri Lai" und "La Notte Eterna" bekommt man dann sogar noch einen exklusiven Einblick in das was hätte sein können wenn die Band sich 1997 nicht aufgelöst hätte.
Ein rares Undergroundjuwel wurde hier ans Licht der Öffentlichkeit befördert, wer Bock auf eine Geschichtsstunde zum Thema blackened Doom aus Italien hat der sollte hier zuschlagen. Antesten sollten das auch Leute die (immer noch) der Meinung sind das Doom nicht böse und finster klingen kann.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 69 Minuten
Label: Terror From Hell
Vö: 30.03.2018

1. Memoriam Tenere
2. Silvara
3. Memoriam Tenere (Rigor Mortis)
4. Ancient Beliefs Forgotten
5. Deathly Silence Nebulae
6. Gloomy Theatre of Ruins
7. Canto (of a Nightly Jewel)
8. Dance of the Crying Soul
9. ...Advesperascit...
10. Buio/XII Touches
11. Tectum Nemoralibus Umbris
12. Lugubri Lai
13. La Notte Eterna

Tracks 1-2-3 taken from '...Ad Nihilum Recidunt Omnia' MCD 1996
Tracks 4-5 taken from 'Sub Hyerosolyma' EP 1992
Tracks from 6 to 11 taken from '... Advesperascit...' Demo 1994
Tracks 12-13 never released before (recorded in 1997)

https://nihililocus.bandcamp.com/

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Review: Profane Order - Tightened Noose of Sanctimony
Geschrieben am 03.04.2018, 08:37 von ALUCARD

Profane Order - Tightened Noose of Sanctimony

Hier schippert was aus den kanadischen Undergroundtiefen über das Meer zu uns. Krucyator Productions haben sich dem Debütalbum und der nachfolgenden EP von Profane Order angenommen. Selbige sind zwar schon 2016 bzw. 2017 erschienen, allerdings nur in geringen Auflagen die schnell vergriffen waren.
Lohnt sich die Neuauflage? Ich denke schon, wenn man auf kratzig schleifenden Deathmetal der Marke Bestial & War steht. Vom reinen Deathmetal sind die Jungs eine ganze Spur entfernt und passen sich eher der modernen Gewohnheit an ein grosses undefinierbares Geräusch zu erzeugen. In dieser formlosen Masse verschwinden die einzelnen Instrumente inklusive Gesang, das Ganze umschliesst deinen Kopf wie eine dunkelschwarze Wolke voller Hass und Verachtung. Der Drummer bearbeitet seine Kessel wie ein Wilder, nur ist das Geömmel von seinem Drumschemmel aus im Dauerfeuer ziemlich eintönig. Erst wenn man mal ins Midtempo übergeht wird es interessant, dann zeigen sich erkennbare Riffspuren und groovige Elemente, bestes Beispiel wäre die zweite Hälfte von "Terror Worship".
Grösstenteils regiert aber flottes Marschtempo im Blindflugmodus. Das funktioniert aufgrund der Brutalität und der finsteren Aura zwei-drei Titel ganz gut, auf Dauer ist es allerdings anstrengend bis monoton. Denn die Jungs spicken ihr Material nicht mit wiedererkennbaren Momenten, die Songs rauschen ziemlich gleichförmig durch die Boxen ohne das man sich irgendwie festhalten kann. Wenn ein neuer Song anfängt hat man den davor schon wieder vergessen da sie sich halt ziemlich ähneln.
Grundrezept und Energie stimmen, nur müssen sie das noch weiter verfeinern. Mit dem bisherigen Material geht man im allgemeinen Sumpf der Beliebigkeit unter.

6,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 53:30 Minuten
Label: Krucyator Productions
Vö: 17.04.2018

Track list :
-"Tightened Noose of Sanctimony" EP
Sick Seed Eradication
Total Sacrifice
Terror Worship
Traitor's Perdition
Summoning of Black Divinity
Morbid Lust

-"Marked by Malice" Album
Rat's Nest
Ad Nauseam
Dyed in the Wool
Misanthropic Sect
Foul Abhorrence
Siege
Natural Order

Profane Order - Tightened Noose of Sanctimony & Marked by Malice

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Verkaufe Black Metal CDs
Geschrieben am 31.03.2018, 11:07 von farsot

Moinsen,

   ich habe ein wenig ausgemistet und verkaufe nun folgende Alben. Der Preis ist zzgl 1,70€ Porto. Bei Abnahme von mehreren Sachen wird man sich sicherlich einig.

   Saat, Die: Schlachten Tribut, Der (CD)
   Limited Edition 3.00 € Gebraucht/Leichte Mängel

   Les Discrets: Ariettes Oubliées... (CD) 12.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Xasthur: Xasthur (Mini-CD / EP) 3.00 € Gebraucht/Leichte Mängel

   Various Artists: ...And In The Darkness Bind Them - A Summoning Tribute (2-CD)
   Digipak 15.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Urfaust: Ritual Music & Drei Rituale (CD + Mini-CD / EP)
   Compilation, Limited Edition, Pappschuber, Special Edition, Digisleeve 30.00 €
   Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Spire: Spire (CD)
   Limited Edition 6.00 € Gebraucht/Leichte

   Stworz: Blask Wiecznego Ognia (CD) 6.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Stworz: Cóż Po Żyznych Ziemiach... (CD) 6.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Armagedda: Final War Approaching, The (CD) 10.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Various Artists: Mercyful Fate Tribute (CD)
   Tribute 3,00€ Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Karg: Scherben (Mini-CD / EP) 3.00 € Gebraucht/Leichte Mängel

   Heol Telwen: Deiz Ruz, An (CD)
   Digipak 7.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Hermóðr: Krigstid (CD)
   Limited Edition, Nummeriert 7.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Stielas Storhett: Expulse (CD) 8.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Eluveitie: Early Years, The (2-CD)
   Compilation, Limited Edition, Pappschuber, Re-Release, Remastered, Digipak 8.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Yggdrasil: Irrbloss (CD) 5.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Waylander: Light, The Dark And The Endless Knot, The (CD) 5.00 € Gebraucht/Leichte Mängel

   Various Artists: In The Name Of Satan (CD)
   Tribute 3.00 € Gebraucht/Gut erhalten

   Belphegor: Necrodaemon Terrorsathan (CD)
   Re-Release 10.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Obscura: Omnivium (CD)
   Limited Edition, Pappschuber, Digipak 12.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten mit Plektrum

   Ninnghizhidda: Mistress Of The Night (Demo-Mini-CD-R / EP) 3.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Ash Borer: Ash Borer (CD)
   Re-Release, Digisleeve 10.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Al-Namrood: Kitab Al-Awthan (CD) 5.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Grimoire: Requiem For The Light, A (CD) 25.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Alvenrad: Habitat (CD)
   Digipak 7.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Various Artists: Tribute To Judas Priest - Legends Of Metal, A (CD)
   Tribute 2.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Various Artists: Tribute To Judas Priest - Legends Of Metal Vol. II, A (CD)
   Tribute 2.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Belphegor: Pestapokalypse VI (CD)
   Digipak, Multimedia 5.00 Gebraucht/Leichte Mängel

   Belphegor: Lucifer Incestus (CD)
   Limited Edition, Digipak, Multimedia 5.00 € Gebraucht/Leichte Mängel

   Adorned Brood: Erdenkraft (CD) 3.00 € Gebraucht/Leichte Mängel

   Great Old Ones, The: Tekeli-Li (CD)
   Digipak 8.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Great Old Ones, The: Al Azif (CD) 10.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Various Artists: Tribute To Accept, A (CD)
   Tribute, Digipak 1.00 € Gebraucht/Leichte Mängel

   Sivyi Yar: Край Непуганых Птиц (Mini-CD / EP)
   Limited Edition, Nummeriert 2.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Sivyi Yar: Навстречу Сумеркам (Mini-CD / EP)
   Limited Edition, Digipak 2.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Obtest: Tūkstantmetis (CD)
   Pappschuber, Re-Release 4.00 € Gebraucht/Leichte Mängel

   Belphegor: Bondage Goat Zombie (CD) 5.00 € Gebraucht/Leichte Mängel

   Various Artists: Metal Heart (CD) 0.50 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

   Various Artists: Turulheart - A Hungarian Tribute To Bathory (CD)
   Tribute, Digipak 10.00 € Gebraucht/Sehr gut erhalten

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Review: Requiem - Global Resistance Rising
Geschrieben am 28.03.2018, 15:58 von ALUCARD

Requiem - Global Resistance Rising

Da haben die Eidgenossen doch wieder ein paar schöne Schädelspalter aufgenommen. Wer von den Youtubestreams bisher nicht überzeugt war der sollte der Scheibe trotzdem eine Chance geben. Bei mir zumindest hat es bei den Vorabsongs im Netz nicht richtig gezündet, die Promo im Cd Format kann das Dach aber bestens einreissen. Hier zeigt sich scheinbar wieder der Unterschied zwischen digitalem Onlineklang und einem richtigen Release. Oder die Tatsache das man sich einfach mehr und tiefer damit beschäftigt wenn man was "ordentliches" in der Hand hat.
In Zukunft werden die Käseproduzenten der Schweiz wahrscheinlich einfach dazu übergehen das neue Requiem Werk zu verwenden um die Löcher in den Käse zu schiessen, die knackig und direkt bollern die Tracks geschossgleich aus den Boxen. Und finden dann zielgenau und ohne Umwege des Höres Ohr dem dann gar nichts anderes übrig bleibt als dranzubleiben.
Ohne erschwerende Zusatzgewichte gibt es 10 Tracks feinsten Deathmetal die wie Alpenschokolade in den Gehörgängen zerschmelzen und genausoviele Glückshormone freisetzen wie das Kakaoprodukt. Scheinbar unaufhaltsam rattert das Material durch den Schädel und wird trotz wenig Neuem nie langweilig, gekonnt ist gekonnt. Selbst Tempoverschärfungen in Richtung Grind können den Songs nichts anhaben, wie eine Dampflok unter Volllast schiebt sich das Hörfutter einfach immer weiter.
Wenn das der Soundtrack zum Global Resistance Rising ist, dann kann es von mir aus losgehen. Ein Requiem ist es mit Sicherheit nicht. Und ein feines Seagrave Artwork gibt es noch on Top. Nur etwas kurz das Album...

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 32:45
Label: Fda Records
Vö: 23.03.2018

1.For The Blind To See 04:18
2.Lockdown 03:44
3.DeEvolution 03:36
4.Vultures 01:32
5.No Quarter Given 03:38
6.Downward 01:25
7.Salvation In Vain 04:10
8.Greed Kills 02:39
9.Resistance Is Rising 03:49
10.Fire In The Hole 03:35

https://fda-records.bandcamp.com/album/global-resistance-rising

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Review: Rome in Monochrome - Away from Light
Geschrieben am 27.03.2018, 16:08 von ALUCARD

Rome in Monochrome - Away from Light

Empfehlung des Hauses für ruhige Stunden: Rome in Monochrome. Die Italiener präsentieren mit "Away from Light" ein Debütalbum das es sich in dem Dreieck Postrock, Shoegaze und Doom gemütlich eingerichtet hat.
Das bleibt in seiner Art überraschend unaufgeregt, einfache und nachvollziehbare Strukturen werden zu einem dichten Klangteppich verwoben. Und dabei legen sie noch Wert darauf das es nicht zu kompliziert und überfrachtet wird und erschaffen eine angenehme Wohlfühlatmosphäre. Doch das sollte man nicht mit kuschelig oder soft gleichsetzen, eine gewisse Schwere und Melancholie schwingt in allen Titeln mit, der Klargesang wird immer wieder mit Growls gekontert.
Dem anfangs einfach erscheinenden Klangbild sollte man etwas Zeit geben, meist entdeckt man dann im Hintergrund noch viele Details. Das sorgt für viel Beschäftigungszeit auch wenn man sich sofort in das Album reinfindet. Das hervorheben einzelner Instrumente ist nicht das Hauptaugenmerk der Italiener, die feinen Verästelungen im Klang passieren dezent im Verborgenen und wollen erforscht werden. Grosse themenverändernde Sprünge innerhalb der Titel sind nicht zu befürchten, der Song an sich bleibt in seinem Lauf erhalten und wird nur sparsam nach oben oder unten abgestuft. Das sorgt für ein sehr angenehmes Hörvergnügen und man sich in den Titeln treiben lassen und schauen wohin die Reise geht. Doch sollte man nicht vergessen das auch "Away from Light" seine dunklen Momente hat, vor allem der letzte Song "Only the Cold" ist ein ziemlich düsterer Abschluss.
Wem Anathema zu soft geworden sind der sollte reinhören, vor allem wenn man wie ich der "Alternative4" Phase und früheren Zeiten nachtrauert. Ebenso empfehlenswert für Liebhaber von frühen Katatonia, Opeth und ähnlichem wie aktuellen Code oder Alternative Carpark.

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 54:11 Minuten
Label: BadMoodMan Music
Vö: 16.03.2018

1.Ghosts Of Us 06:34
2.A Solitary King 06:29
3.Paranoia Pitch Black 07:44
4.Uterus Atlantis 04:04
5.December Remembrances 09:23
6.Until My Eyes Go Blind 03:16
7.Between The Dark And Shadows 06:45
8.Only The Cold 09:39

https://badmoodmanmusic.bandcamp.com/album/away-from-light
https://www.facebook.com/romeinmonochrome/

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Review: Prediction - No Tombs For THe Holy
Geschrieben am 26.03.2018, 19:14 von Nabu

Prediction – No Tombs For The Holy

Reviews zu sehr kurzen Tonträgern (wie Demos oder Eps) sind ja meistens etwas schwierig. Nimmt man jeden Song einzeln unter die Lupe oder versucht man eher einen Gesamteindruck zu vermitteln? Ich habe mich im Falle der österreichischen Band Prediction für zweiteres entschieden. Aus einem ganz einfachen Grund. Als ich die Platte der Jungs in den Händen hielt – und ja, mir wurde zum reviewen eine Platte (!) zugeschickt – hatte ich ein ganz klares Bild vor Augen wie die Band zu klingen hat. Die Hoffnung war wirklich groß, dass meine Erwartung erfüllt wird und es sich nicht bloß um eine weitere Scheibe handelt, die relativ schnell in der Versenkung verschwindet.

Ich lege die Platte also auf und ziemlich schnell zieht sich ein fettes Grinsen über mein komplettes Gesicht. So definiert man wohl „den Nagel auf den Kopf treffen“. Was mich nach einem kurzen, sehr düsteren und stimmigen Intro erwartet ist tiefschwarzer Speed Metal vom allerfeinsten. Am besten lässt sich ihr Sound wohl mit Toxic Holocaust (zumindest für mich) vergleichen. Richtig schnell, richtig dreckig und ohne Rücksicht auf Verluste. Schnelle, eingängige Riffs, treibende aber nicht übertrieben wirkende Drums und eine böse Stimme bilden ein einwandfreies Klangbild. Und das ist nur die erste Seite. Auch „Fire, Flesh and Horns“ überzeugt mit den selben Stärken. Der Song startet sehr gewitzt und wechselt dann in das schnelle, dreckige Riffing welches wir alle so lieben uns seit den späten 80er Jahren größtenteils vermissen.

„No Tombs For The Holy” ist ein Vorgeschmack auf etwas Großes. Ich weiß nicht wann Prediction ihr drittes Album raushauen – aber ich werde es mir auf jeden Fall holen. Ein Muss für jeden Genrefan!



Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge:
Label: Eigenproduktion

VÖ: 17. Januar 2018





Tracklist


A1: In Eternal Purgatory
A2: No Tombs For The Holy
B1: Fire, Flesh and Horns

Website der Band: Prediction bei Facebook

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Review: Apostle of Solitude - From Gold to Ash
Geschrieben am 26.03.2018, 16:09 von ALUCARD

Apostle of Solitude - From Gold to Ash

Wir brauchen mehr Katzenbilder in Booklets! Könnte man zumindest meinen wenn ich mir das Beiheft zur aktuellen Apostle of Solitude Scheibe so ansehe, Catcontent scheint den Jungs aus Indiana irgendwie wichtig zu sein.
Ja, die Doomer kommen wieder mit einem neuen Werk um die Ecke, der Vorgänger "Of Woe And Wounds" ist schon wieder vier Jahre alt. Doch in der Zeit hat sich nichts weltbewegendes am Klangkleid getan, einmal Doom-immer Doom. Daran wird auch die Herkunft der Band aus der "Home of Racing" Stadt Indianapolis in hundert Jahren nix mehr ändern.
Wenn ich mir das so anhöre dann wären Apostle of Solitude ein perfekter Begleiter bei einer Pallbearer Tour, klanglich sind sich beide gar nicht so fern. Und wer "Solitude" im Bandnamen hat klingt natürlich auch nach Candlemass und Solitude Aeturnus.
Also Kinder, ihr wisst wohin die Reise geht. Wer mit den genannten Truppen was anfangen kann sollte reinhören. Diejenigen die mit den Bands nicht warm werden finden hier sicherlich nicht ihr Album des Jahres. Aber sie können es gerne versuchen...
Etwas seltsam finde ich die Titelaufteilung: "Overlord" kommt ohne Gesang aus, ob es jetzt ein Intro ist oder schon als vollwertiger Titel ansehbar ist kann ich nicht sagen. Auf den ersten "richtigen" Track "Ruination Be Thy Name" folgt mit "Autumn Moon" direkt wieder ein Instrumentalstück das dann in "Keeping The Lighthouse" überleitet. Aber irgendwie bremst dieser Ablauf den Songfluss etwas ein, und das nicht nur weil es hier um Doom Metal geht.
Ganz überzeugen kann mich dieses Album nicht, es gibt weitaus spannendere Projekte im Genre die auch irgendwie frischer wirken. Gefühlt hat sich hier etwas Routine eingeschlichen, die Überraschungsmomente fehlen mir einfach.
Trotzdem ist es natürlich ein gutes Album, allein schon weil die kompositorische und die klangliche Qualität stimmt und über jeden Zweifel erhaben ist. Am Ende fehlen einfach die überragenden Momente, die die für Gänsehaut sorgen und das Material anbetungswürdig machen.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 43:41 Minuten
Label: Cruz Del Sur Music
Vö: 23.02.2018

1. Overlord
2. Ruination Be Thy Name
3. Autumn Moon
4. Keeping The Lighthouse
5. My Heart Is Leaving Here
6. Monochrome (discontent)
7. Grey Farewell

https://apostleofsolitude.bandcamp.com/album/from-gold-to-ash
http://www.apostleofsolitude.com/

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Review: Abjured - Absolutist
Geschrieben am 26.03.2018, 13:01 von ALUCARD

Abjured - Absolutist

Waste Town Grind, eine Beschreibung bei der der geneigte Hörer gleich weiss was ihn erwartet.
"...ABJURED machen sich bereit zum 2. Schlag direkt ins Fressbrett aller Marionetten, die wiedermal hirnlos & blind auf die Töne der blau-braunen Rattenfänger reingefallen sind. Wie alle seit dem letzten September wissen-Die Geschichte lehrt den Menschen, dass die Geschichte den Menschen nichts lehrt! So ist es an der Zeit ein deutliches musikalisches Signal zu setzen!" sagte der Pressetext mit klaren Worten. Und die Spassfraktion kann ihre Kostüme direkt im Schrank lassen...

Grindcore mit Aussage und Anspruch den man auch ohne Hochschulabschluss versteht gibts auf die Lauscher. Es dominiert deutlich das genreeigene Gehacke, aber man ist nicht linientreu in der Schublade gefangen sondern baut auch mal Deathmetal mit ein oder bremst in doomige Geschwindigkeiten ab. Das geschieht allerdings nur vereinzelt, das Durchschnittstempo folgt eher dem Motto "Vollgas auf der linken Spur" und man prügelt sich wütend durch die einzelnen Tracks.
Für mich hätte es gern etwas mehr Abwechslung sein dürfen, die Titel klingen rund um die Albummitte doch recht ähnlich. Das die Jungs aus Halle das Potenzial für mehr haben beweisen sie mit dem saustarken Rausschmeisser "Absolutist".
Ansonsten alles gut, kann man sich gepflegt geben während man das Haus einreisst.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 40:48 Minuten
Label: Defying Danger Records
Vö: 03.03.2018

1.Into the Truth - is it worth? 05:14
2.Breed to numb 02:08
3.Mindless 01:53
4.Awakening 01:39
5.I, Vigilante 03:00
6.Don't blame me 01:44
7.Your addiction 01:59
8.Exist 02:51
9.Tragedy Murderer 02:56
10.Massive Melancholy 04:55
11.Absolutist 12:06

https://abjuredgrindcore.bandcamp.com/
http://facebook.com/wastetowngrind

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The Grostesquery - The Lupine Anathema
Geschrieben am 24.03.2018, 11:00 von Styx

The Grostesquery - The Lupine Anathema

Gerade vor kurzem habe ich mir die neue J&S zu Gemüte geführt, jetzt steht mit der neuen Grotesquery schon das nächste
Album in den Startlöchern, dass Rogga Johansson mit einer weiteren Death Metal Legende aufgenommen hat. Im Falle von The Grotesquery handelt es sich um niemand anderen als Kam Lee, den man von Massacre und Mantas/Death kennt und momentan mit Akatharta, Gods Of Death und seinem Solo Projekt sich sehr aktiv zeigt.

Während man mit Album 3 wieder zurückging in der Zeit um die Herkunft von Mason Hamilton näher zu beleuchten, geht man mit
Album Nummer 4 noch weiter zurück und geht auf die Mutter des Coffin Borns ein. Anstatt das man diesesmal den "Großen Alten"
aus dem Cthulhu Mythos huldigt, setzt man dieses mal auf Werwölfe. Während man mit Album 3 etwas melodischer und eingäniger war, verfeinert man dies noch etwas auf dem vierten Album. Rogga Johansson sagt selbst, dass man sehr stark Einflüsse von "The Vision Bleak" erkennen kann. Für mich selbst handelt es sich selbst um ein sehr starkes Konzeptalbum, dass ich (genau wie die ersten 3 Teile sehr gerne höre). Das Album kommt deutlich düsterer um die Ecke wie schon sehr schön der Opener "Under The Curse Of The Full Moon" beweist. "By Feral Ways" lockert man die Atmosphäre etwas mit Melodie und Eingänigkeit
auf (dieser Song ist einer meiner Lieblingssongs auf dieser Scheibe). Mit "Wrath Of The Garvulves (By The Eyes Of Moonlight)" liefert man einen schönen schnellen Song ab, der zwischen schnellen und stampfenden Passagen wechselt. "Advent Of The Werewolves" bildet das Intro zu "The Faceless God". Dieser Song kommt etwas schleichender um die Ecke und wird mit schönen melodiösen Momenten im Mittelteil zu einem der Songs, der sich erst nach mehrmaligem Hören richtig offentbart. "As Death Dies" ist einer der schnelleren Songs auf der Platte der schön ordentlich ballert und stampft. "The Beast Of The Bayou (Night Of The Rougarou)" ist einer der langsamen Stampfer auf der Platte, der auch mit einem ordentlichen Up-Tempo-Moment am Ende aufwartet. "Dark Cry Of The Wolf" ist mein zweiter Lieblingssong auf dieser Platte und passt in das gleiche Schema wie "By Feral Ways". Mit "Ithaqua The Wind Walker" nähern wir uns schon dem Ende des Albums. Dieser Song vereint fast alle Elemente des Albums in sich und kann als guter Allrounder auf diesem Werk gesehen werden. Schön schleppend und walzend endet das Album mit "Bloodcurdling Tales" um im mittleren Teil des
Songs nochmal das Gaspedal durchzutreten.

Mit der neuen Grotesquery hat Rogga nochmals ein starkes Album in diesem Jahr abgeliefert (für mich schon das vierte Highlight) und die Trademark-Growls von Kam Lee verfeinern das Album noch um einiges mehr. Ich spreche hier ganz klar eine Kaufempfehlung aus.



Bewertung: 9/10

Gesamtlänge: 37:39
Label: Xtreem Records
VÖ: 06.04.2018

Tracklist

01. Under The Curse Of The Full Moon
02. By Feral Ways
03. Wrath Of The Garvulves (By The Eyes Of Moonlight)
04. Advent Of The Werewolves
05. The Faceless God
06. As Death Dies
07. The Beast Of The Bayou (Night Of The Rougarou)
08. Dark Cry Of The Wolf
09. Ithaqua The Wind Walker
10. Bloodcurdling Tales

Webseite der Band: https://www.facebook.com/THEGROTESQUERY



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Death Metal Supergroup aus den Niederlanden/USA Siege of Power
Geschrieben am 19.03.2018, 13:44 von UnDerTaker

siege%20of%20powerDa kommt was großes auf die Death Metalgemeinde zu...
Mit Siege of Power steht eine neue Death Metal Formation mit großen Namen der Niederländischen und US Szene in den Startlöchern.

Die Band besteht aus:
Chris Reifert (USA - Autopsy, Ex-Death, Abscess) - Gesang
Paul Baayens (Niederlande - Asphyx, Thanatos, Hail of Bullets) - Gitarre
Theo van Eekelen (Niederlande - Minotaur Head, First Class Elite, Hail of Bullets) - Gitarre
Bob Bagchus (Soulburn, Ex-Asphyx, Minotaur Head, Infidel Reich) - Schlagzeug

Heute hat die Band die Aufnahmen für ihre erste Veröffentlichung abgeschlossen.
Man darf also gespannt sein was uns da präsentiert wird!

Website: Facebook

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Live-Interview von uns mit dem Drummer Husky/Tormentor Hüskens
Geschrieben am 18.03.2018, 17:14 von UnDerTaker

Husky 2018Ein Live-Interview von uns mit Husky/Tormentor Hüskens seines Zeichens Drummer bei Desaster, Asphyx und Sodom ist online.
Das Interview wurde in Slowenien während der Winter Days of Metal 2018 geführt und verrät einiges über die aktuelle Entwicklung bei dem Mann der Metal im Blut hat.
Checkt das Interview hier...

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Review: Ungfell - Mythen, Mären, Pestilenz
Geschrieben am 18.03.2018, 16:19 von ALUCARD

Ungfell - Mythen, Mären, Pestilenz

Ich weiss nicht wie und wo Eisenwald immer wieder auf ihre die Bands aufmerksam werden oder aufmerksam gemacht werden die sie dann unter Vertrag nehmen. Aber bitte, liebe Eisenwald Leute: Hört damit nie auf und lasst eure Quellen nie versiegen. Ansonsten blieben mir und einem anschaulichen Anteil anderer Menschen der Zugang zu so grossartige Bands wie dieser hier verwehrt: Ungfell aus der Schweiz.

Kalt und schroff wie die Berge ist das schwarzmetallische Material, doch wie bei einem Trip durchs karge Gestein eröffnen sich einem auch hier immer wieder erhabene Momente wenn die Sonne durchs Wolkenmeer bricht und das Land unter einem in ein goldenes Meer verwandelt.
Menetekel beschränkt sich nicht nur auf bitteres Geschepper sondern streut immer wieder melodische Elemente mit ein, teilweise mit folkig oder mittelalterlichem Hauch. Dazu passen bestens die altertümlichen Zwischenspiele die dem Ganzen trotz ihrer "fröhlichen" Art Ersthaftigkeit und Glaubwürdigkeit verleihen. Zusätzliche Gänsehautmomente bringt dabei noch das garstige Keifen von Menetekel hinein, in Kombination mit den folkig traditionellen Anteilen kommt mir hier rein musikalisch des öfteren mal Peste Noire in den Hinterkopf. Aber wie gesagt, nur rein musikalisch.
Es gab mal eine Zeit da lief so Musik unter dem Banner Medieval Black Metal und wurde vor allem von skandinavischen Vertretern sehr ernsthaft und überzeugend gespielt. Irgendwann verwässerte das alles immer mehr und ging in eine sehr alberne und peinliche Richtung. Hier ist der überzeugende Beweis das es auch anders geht und man sich durchaus schwarzem Klangmaterial und folkloristischem Liedgut widmen kann ohne Fremdschämmomente am laufenden Band auszulösen. Dabei dann in seiner Landessprache zu bleiben und sich auf historische Ereignisse oder Sagen zu beziehen ist da konsequent, alles andere wäre nur aufgesetzt.

Ungfell verbindet gekonnt das Beste aus dem alpenländischen Raum, unseren französischen Nachbarn und diverses was aus dem hauptsächlich französischsprachige Raum Kanada`s rund um Quebec kommt zu einer begeisternden Mischung, bewegt sich aber trotzdem in einer ganz eigenen Welt.

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 48:35 Minuten
Label: Eisenwald
Vö: 23.03.2018

1. Raubnest ufm Uetliberg
2. De Türst und s Wüetisheer
3. Oberlandmystik
4. Bluetmatt
5. Die Heidenburg
6. De Fluech vom Toggeli
7. Die Hexenbrut zu Nirgendheim
8. Guggisberglied
9. Der Ritter von Lasarraz
10. Raserei des Unholds

Menetekel: Guitars, Bass, Vocals, Lyrics, Composition,
Additional Instruments
Vâlant: Drums & Percussion.

Guestvocals on "Die Hexenbrut zu Nirgendheim“ by Kerberos.
Clean Vocals on "Guggisberglied“ by Minarsk.
Cello on "Bluetmatt“ and "Raserei des Unholds“ by Chimael.

https://ungfell.bandcamp.com/album/mythen-m-ren-pestilenz

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Review: Cianide - A Descent Into Hell
Geschrieben am 14.03.2018, 08:36 von ALUCARD

Cianide - A Descent Into Hell

Ohren auf, hier kommt eine Geschichtsstunde!
"A Descent Into Hell" ist 1994 veröffentlicht worden, und genau so klingt es auch. Da sich Dark Descent Records der Neuauflage angenommen haben kann man davon ausgehen das es sich hierbei um ein wichtiges Artefakt handelt das da gehoben wurde und nicht um eine fiese Kellerplatte die schon `94 keiner haben wollte.

Die Jungs kommen aus Chicago, US Deathmetal ist auch das deutliche Oberthema. Das Trio wechselt dabei aber immer wieder gerne mal in Richtung DeathDoom und lässt dabei die Grenzen zwischen beiden Genres verschwinden. Die über zwanzig Jahre seit dem ersten Veröffentlichungstag haben Spuren hinterlassen, computerklangverseuchten Ohren sei gesagt: So klingt richtige Musik. Das amerikanische Trio Infernale holt alles raus was in der Besetzung möglich ist und bezieht seine Energie vor allem aus dem tieftönenden Gitarrensound. Der zieht wunderbar an den Eingeweiden und macht dem gut hörbaren Bassspiel mit seiner Tonlage echt Konkurrenz. Dazu kommt das finstere Gebelle vom Sänger und das sehr natürlich klingende Schlagzeug in nicht übertriebener Geschwindigkeit. Melodiefragmente tauchen nur kurz auf, meist schleift sich das Material im Midtempo durch reine Riffgewalt durch die Gehörgänge. Wenn dann die Handbremse angezogen wird kommen noch die DeathDoom Nachweise hinzu die ebenso überzeugen können. Die sind aber nicht zu übertrieben eingestreut, der Liebhaber vom reinen Deathmetal braucht keine Angst haben das das Grundmaterial zu sehr in die Länge gezogen wird.
Würde das Album heutzutage erscheinen gab es mit Sicherheit etwas zu bemängeln, eventuell der nicht so variable Gesang oder das recht "normale" Songwriting - aber das hier ist ein Album von 1994 und mit heutigen Ohren nicht bewertbar.
Im Fazit eine sinnvolle Neuauflage für jeden Freund von klassischem Death Metal mit doomigem Einschlag. Aufgewertet wird diese Geschichtsstunde durch das `93er "Cianide Kills!" Demo und zwei unveröffentlichte Tracks so das am Ende 75 Minuten Spielzeit zusammenkommen. Die Band die sich 1988 gegründet hat ist übrigens immer noch aktiv und hat erst 2017 eine Splitscheibe mit Nekrofilth veröffentlicht.

-Wiederveröffentlichung, ohne Bewertung-



Gesamtlänge: 75 Minuten
Label: Dark Descent Records
Vö: 25.01.2018

1.Gates of Slumber 03:35
2.Eulogy 06:07
3.The Undead March 03:13
4.The Luciferian Twilight 05:46
5.Beyond the Fallen Horizon 05:59
6.Darkness 06:03
7.Death Dealer 02:03
8.Mountains in Thunder 07:48
9.Scourging at the Pillar (bonus track) 04:34
10.The Luciferian Twilight (Demo) (bonus track) 05:43
11.Beyond the Fallen Horizon (Demo) (bonus track) 05:47
12.Gates of Slumber 03:32
13.Eulogy 06:12
14.The Undead March 03:04
15.Darkness 05:42
(12-15: Cianide Kills Demo 1993)

https://darkdescentrecords.bandcamp.com/album/a-descent-into-hell

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Festivalbericht zum Winter Days of Metal 2018, Bohinj, Slowenien
Geschrieben am 10.03.2018, 18:59 von UnDerTaker

Unser Bericht und die Fotos vom  
Winter Days of Metal 2018 in Bohinj, Slowenien,
welches vom 31.01. - 04.02.2018 stattfand sind online.
Bei dem gelungenen Festival war ein Black Metal Band aus China zu Gast, auch Gaahl mit seiner Band Gaahls Wyrd überzeugten mit Black Metal. Aber auch Doom von AHAB, old school Death von ASPHYX oder Mainstream Punk'n'roll von den Amis Dropkick Murphys waren mit dabei.

Mit dabei waren die Bands: Grailknights, Gaahls Wyrd, Dropkick Murphys, Hour of Penance, Ritual Day, Infected chaos, Milking the Goatmachine, Asphyx, AHAB, Endezzma, Immorgon und Novacrow.

Den Bericht findet ihr hier...
Die 34 Fotos findet ihr hier: http://www.hell-is-open.de/images...._id=353




RITUAL DAYGAAHLS WYRDASPHYX



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Review: Dirty Connections - We are the Night
Geschrieben am 10.03.2018, 16:48 von ALUCARD

Review: Dirty Connections - We are the Night

Ganz neu ist die Mcd nicht, 2017 wurde die schon im Eigenvertrieb unter das Volk gebracht. Die damit verbundene Labelsuche war erfolgreich, die Truppe ist bei Fda Records untergekommen und veröffentlicht die Mcd nun nochmal. Was natürlich sinnvoll ist da man so einfach mehr Leute erreicht.

Das Artwork hätte man eventuell anders gestalten können, meins ist das nicht. Aber es kommt ja auf den Inhalt an, und der kann überzeugen. Knackig produzierter Heavyrock mit einer ordentlichen Spur Strassendreck. Wer mit Stone Sour oder den ruhigen Stücken von Slipknot etwas anfangen kann der dürfte sich hier wohlfühlen, vor allem stimmlich. End of Green kommen mir vom Gesang her auch mal in den Sinn, der befürchtete Kiss Querverweis aufgrund der Bandoptik bleibt glücklicherweise aus. Klangliche Parallelen wäre aber auch gemässigter Thrashmetal, bissl Metallica in ihrer mittleren Phase oder irgendwas Gutes aus der NuMetal Ecke. Klingt jetzt etwas durcheinander, passt aber gut zusammen und ist schmissig arrangiert.

Macht Bock auf mehr und kann als äusserst positives Lebenszeichen eingestuft werden, ob die Jungs das Level halten müssen sie dann mit einem Langspieler unter Beweis stellen. Eventuell könnte man bis dahin auch noch etwas an der Bandoptik die zwischen Kiss und Karneval liegt arbeiten.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 12:52 Minuten
Label: Fda Records
Vö: 23.03.2018

1. Punisher 02:49
2. We are the Night 03:43
3. Dreaming in a Casket 02:21
4. Scream for Me 4:11

https://www.facebook.com/Dirty.Connections/

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Review: Slow - V-Oceans
Geschrieben am 10.03.2018, 12:24 von ALUCARD

Review: Slow - V-Oceans

Selten war ein Bandname passender für das was einen musikalisch erwartet. Und ich falle gleich mit der Tür ins Haus: besser wird Funeral Doom in diesem Jahr eventuell nicht. Einzelkämpfer Déhà hat mit "V - Oceans" ein Meisterstück abgeliefert. Auf der Landkarte muss man dafür nicht nach Skandinavien schauen, Slow sind in Belgien beheimatet.

Vor allem ist das was für die "eigentlich mag ich keinen Funeral Doom" Fraktion. Hier zu hören ist der komplette Verzicht auf Schnarchigkeit oder peinliches in Selbstmitleid wälzen. Packend arrangiert Meister Déhà seine 5 Glanztaten so stark das zu keiner Sekunde Langeweile aufkommt, es gibt lauter Paradebeispiele für den Begriff "fliessender Songverlauf". Trotz Alleinherrschaft ging nie das Auge für Hörbarkeit und Abwechslung verloren, hier kann man sich problemlos hinsetzen und das Werk geniessen ohne das man auf die Uhr schauen oder minutenlang auf den nächsten Themenwechsel warten muss. Slow umschifft kunstvoll das Problem vieler Funeralbands die in ihrer Riffwelt gefangen sind und einfach nicht vorankommen. Das das Growling nicht so abwechslungsreich und aussergewöhnlich ist stört nicht da er das durch ausreichend Gefühl ausgleicht und zweitens den Instrumenten viel Raum zum entfalten gibt. Highlight.

9,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 55:20 Minuten
Label: Aural Music
Vö: 26.01.2018

1. Aurore
2. Ténèbres
3. Déluge
4. Néant
5. Mort

Album bei Bandcamp
Facebookseite der Band



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Review: Phantom Winter - Into Dark Science
Geschrieben am 10.03.2018, 11:43 von ALUCARD

Phantom Winter - Into Dark Science

Für mich ist "Into Dark Science" ein zwiespältiges Erlebnis. Ich mag die hypnotischen Verläufe der Titel sehr, dieses spiralförmige "immer weiter nach unten" ziehen. Doomig-Sludgig passiert das meistens, tiefschwarz gefärbt und wenig an den Hörer anschmeichelnd.
Das grösste Problem meinerseits ist das hochfrequente Geschrei das als Gegenpart zum Growler agiert. Damit polarisiert man mächtig, hier gibt es nur mögen oder nicht mögen als einzigen Weg. Ich vertrete die "nicht mögen" Fraktion, somit ist das Album für mich etwas schwierig.
Aber nicht unhörbar, dafür ist zum Beispiel "Frostcoven" viel zu grossartig, der am "einfachsten" zu hörende Titel. Genialer melodischer Unterbau, fiese Stimmung, gedoppelter Gesang, hier passt für mich alles.
Vor allem wenn die Gitarren melodisch flirrend aufgebaut sind haben mich die Jungs gefangen genommen, auch mit etwas kantiger strukturierten Verläufen kann ich mich gut anfreunden. Teilweise geht mir etwas die Hörbarkeit verloren und es tendiert etwas zu sehr in Richtung Krach. Das ist natürlich alles so beabsichtigt und im Grunde genommen kein negatives Merkmal, mir gefällt es nur nicht so. Gleiches gilt für den Gesang mit Ausnahmestellung. Müsst ihr selbst antesten.
Anspieltip: Frostcoven

6,5 von 10 Punkten




Gesamtlänge: 45:49 Minuten
Label: Golden Antenna Records
Vö: 02.03.2018

1. The Initiation Of Darkness
2. Ripping Halos From Angels
3. Frostcoven
4. The Craft And The Power Of
Black Magic Wielding
5. Into Dark Science
6. Godspeed! Voyager

Album bei Bandcamp

Facebookseite der Band

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Johansson & Speckmann - From The Mouth Of Madness
Geschrieben am 06.03.2018, 21:10 von Styx

Johansson & Speckmann - From The Mouth Of Madness

Das Jahr 2018 ist noch nicht mal so alt und schon haben wir diverse Rogga Johansson Releases in den Löchern stehen.
Wie jeder weiß kann ich ja von dem Herrn nicht genug bekommen und wenn er sich dann noch mit einer Legende wie Paul
Speckmann zusammschließt dann kann es nur besser werden.

Waren die ersten beiden Alben für mich Master im schwedischen Sound Gewand, wurde der Stil mit dem letzten Album etwas
aufgelockert. Das neue Album selbst zeigt sich nochmals eine Stufe verspielter als es schon beim letzten Album der
Fall war. Sich einen zweiten Gitarristen in Form von Kjetil Lynghaug war definitiv die richtige Entscheidung. Das
ganze Album kommt etwas lockerer und rotziger aus den Boxen. Im insgesamten ist das Album eher in im langsamen Bereich
angesiedelt das mal mit einigen stampfenden Parts und manchmal düsteren Parts angereichert wurde.

Eröffnet wird das Album mit "The Demons Night" und Paul's unheilverkündenden Growl und danach geht der Song auch direkt
nach vorne los. Etwas rockiger und düsterer geht mit "Is This Just Virtual?" weiter. Bei "Remove The Creep" wird die Härte
wieder etwas angezogen und es wird im besten Swe-Death-Stil gebrettert, der Song überrascht mit seinen melodiösen Einlagen.
Mit "Condemned" erhalten wir einen schönen Stampfer der etwas thrashiger aus den Boxen kommt."Why Fear" & "Heal The Strain"
sind die beiden Songs die sich an allen Elementen des Albums bedienen. Mit "The Heathen Of The Night", "The Fallen Angel" &
"Kill And Kill" wird das Gaspedal wieder durchgetritten.

Es handelt sich hierbei um eine sehr starke Scheibe, die trotz des großen Outputs des Herrn Johanssons zu keiner Sekunde
langweilig klingt und viele versteckte Melodien beinhaltet, die erst nach mehrmaligem Hören zündet. Für Fans von Master
und Rogga Johansson ein definitiver Pflichtkauf.

Bewertung: 8,5/10



Gesamtlänge: 31:32
Label: Soulseller Records
VÖ: 30.03.2018

Tracklist
01. The Demons Night
02. Is This Just Virtual?
03. Remove The Creep
04. Condemned
05. Why Fear
06. Heal The Strain
07. The Heathen Of The Night
08. The Fallen Angel
09. Kill And Kill

Webseite der Band: https://www.facebook.com/Johansson-Speckmann-225899484206206/



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ILLUNIS - Illunis Tape [OUT SOON]
Geschrieben am 05.03.2018, 23:01 von Sol Records

Out soon on Sol Records:

ILLUNIS - Illunis Tape



The Self-titled tape of ILLUNIS, a rather secretive, withdrawn artist from Berlin creating cold and intimate, grim and subtle Black Metal far beyond clichés, façades and superficialities. This is hypnotic hallucination fuel with a murky transcendental agency, a puzzling bridge to a fascinating sombre realm of hopelessness that you're lingering around, insecure whether to approach or to escape from.
Co-released in conspiracy with Wolfsgrimm Records as pro-tape limited to 100 copies.

Listen to the advanced Track. Tape coming soon!

Illunis - Memories Unveil The Sooth

+++

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Review: Demonical - Chaos Manifesto
Geschrieben am 28.02.2018, 17:08 von ALUCARD

Demonical
Chaos Manifesto
23.03.2018
Agonia Records



Die Band die stilprägend am HM-2 SweDeath Genre mitgearbeitet hat veröffentlicht ein neues Album - es ist das erste mit Neusänger Alexander Högbom der praktischerweise auch beim wiederbelebten Vorgänger Centinex tätig ist. Doch da seine Stimmfarbe der vom ehemaligen Frontkämpfer Sverker Widgren nicht unähnlich ist fällt das gar nicht so auf.

"Dienst nach Vorschrift" wäre eine passende Überschrift für das neue Werk, Demonical gehen keine Risiken ein und verlassen sich ganz auf ihr Können. Scheinbar gibt es im Studio eine festinstallierte Soundeinstellung für die Schweden, von der ersten Sekunde an hört es sich zu 100% nach Demonical an. Damit liefert man ein überzeugendes Werk ab, überragend ist es aber nicht. Dafür gehen mir die Jungs zu sehr auf Nummer sicher und bleiben in sich selbst gefangen.
Wenn man die ganze songwriterische Qualität bündelt wie in "Towards Greater Gods", dem heimlichen Hit der Scheibe, dann hört man das durchaus noch ein bischen mehr möglich ist. Durch den Gastgesang in "Välkommen Undergång" von Pehr Skjoldhammer (Alfahanne) öffnet man sich doch etwas und macht die Sache sofort spannender da man halt aus dem klassischen Baukasten ausbricht.
Grösstenteils ist das restliche Songmaterial gut abgehangene Demonicalkost, SweDeath mit leicht melodischer Kante und dem nötigen Dampf hintendran um die Fuhre energiereich durch die Gehörgänge zu schieben. Doch auch beim tempotechnisch eher gemässigt agierenden "From Nothing" fehlt mir noch der letzte Dreh um sich endgültig im Herzen festzusetzen, normalerweise waren die eher "downtuned" durchs Gebälk walzenden Brecher ja das grosse Plus der Schweden.
Und noch was stört mich: die immer wieder eingearbeiteten Gitarrensolos. Eventuell sind mir diese bei früheren Veröffentlichungen aber auch einfach nicht so aufgefallen, hier finde ich sie unpassend und erscheinen mir auch mal unnötig.

Also: ein typisches Album mit deutlicher Demonical DNA, ohne Experimente oder Ablenkungen. Nicht herausragend in der Discografie, aber auch kein Rohrkrepierer. Mir fehlt etwas frischer Wind und Mut, die Jungs sollten aufpassen das sie nicht zu den Ac/Dc des Schwedentod werden indem sie sich selbst kopieren. Als erstes Lebenszeichen und Duftmarke mit neuem Sänger dennoch überzeugend mit Luft nach oben. Digipakvariante ist empfehlenswert, da gibt es einen Song mehr. Bei der normalen Version kommen grad so 36 Minuten Spielzeit zusammen.

1.A Void Most Obscure
2.Towards Greater Gods
3.Sung To Possess
4.Välkommen Undergång
5.Torture Parade
6.From Nothing
7.Unfold Thy Darkness
8.Death Unfaithful
9.Nightbringer (*Digipack CD exclusive)

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/chaos-manifesto

7,5 von 10 Punkten

(4 Antworten)

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ACHERONTAS
Geschrieben am 27.02.2018, 15:41 von ALUCARD

 ACHERONTAS haben einige Details zum kommenden Studioalbum "Faustian Ethos" bekanntgegeben. Das Album erscheint am 18.05.2018 in Europa via Agonia Records.

Der Nachfolger zu "Amarta अमर्त" (2017) wurde in drei verschiedenen Studios in Griechenland, England und Deutschland zwischen 2016 und 2017 aufgenommen, Mix und Mastering fand in den Pentagram Studio mit George Emmanuel (Rotting Christ, Lucifer's Child) statt.
Das Coverartwork kommt von George Zafiriadis (www.occulticons.com).

1. Τhe Fall of the First Pillar
2. Sorcery and the Apeiron
3. Aeonic Alchemy (Act i)
4. Faustian Ethos
5. The Old Tree and the Wise Man
6. The Alchemists of the Radiant Sepulchre (Act ii)
7. Decline of the West (O  Ιερεας και ο Ταφος )
8. Vita Nuova

ACHERONTAS kommentieren: "Faustian Ethos...a sacrament of Devil's Art and Magic. The Coven of Acherontas enters the indisputable paths of the unspeakable to transgress the Infallible traditions beyond the mundane perception. Originally crafted during the procreation of 'Amarta', the material of 'Faustian Ethos' was chosen to become a separate entity, following a different musical and ideological approach. Eight offerings to the great and everlasting Work, eight Keys to the deepest layers of the Abyss. Exploring multiple crossroads ,the Coven return to the Western path, two years after the Union release with Nastrond. Art, religion and philosophy blend within the spectre of straight-edged and razor-sharp Black Metal, devoid of ornamental elements, reaching the very core of irredeemable Black Magical, Devilish Art. The most intense, profound and apocryphal chapter of the musical/magickal "Ma-Ion" trilogy is taking form and, like a final element, completes the alchemy of this esoteric work. Rooted deeply into the substantial core of our tradition, it invokes the Faustian spirit once again, as the Sun sets into the ruins of modernity. The triangle shall be crowned with an oak wreath and the cycle shall be completed, yet for another one to begin".

Agonia Records Labelmanager fügt hinzu: "It’s certainly the best album recoded by Acherontas so far. It’s actually one of the best Black Metal albums I have heard in years! The spirit of 90's is alive".

Line-up:
Acherontas V. Priest - vocals, guitars
Saevus H - guitars
Hierophant - bass
Indra - guitars
T.J.F. Valley - drums



(1 Antworten)

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Black Metal: Darkened Nocturn Slaughtercult (DNS)
Geschrieben am 27.02.2018, 09:56 von UnDerTaker

dns%20mardomDie deutschen Raw Black Metaller Darkened Nocturn Slaughtercult werden ihr 7. Album "Mardom" in diesem Jahr bei War Anthem Records veröffentlichen. In kleinen Häppchen tauchen nach und nach Informationen zum Nachfolgealbum von "Necrovisions" aus dem Jahr 2013 auf. So könnt ihr rechts im Bild schon mal das Artwork von "Mardom" sehen (größer auf Youtube).
Man darf also gespannt sein, welche Infos als nächstes an das Tageslicht kommen.

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Masters Of Disguise - Alpha/Omega
Geschrieben am 25.02.2018, 23:09 von Nabu

Masters Of Disguise -Alpha/Omega

Die deutsche Power Metal Combo Masters Of Disguise hat am 20. Oktober 2017 ihr drittes Studioalbum „Alpha/Omega“ veröffentlicht. „Warum kommt das Review dazu dann erst jetzt?“ mag sich der Eine oder Andere, völlig zu Recht, jetzt fragen. Zwei einfache Antworten: 1: der Autor (in diesem Falle bin das ich) ist ein äußerst zerstreuter und unkonstant arbeitender Tölpel. 2: Das Album der Hessen ist derartig toll, dass man als Freund der guten Musik einfach ein Review machen MUSS – ganz egal wie spät. Also rein ins Vergnügen!

„The Rise (And Fall) Of Kingdoms“ ist mit 2:12min schon fast ein halber Song und hat auch sehr viel mehr Daseinsberechtigung als das herkömliche Intro. Der Hörer wird optimal in eine Heavy bzw. Power Metal Stimmung gebracht und ist eigentlich schon angefixt bevor der erste „echte“ Track überhaupt startet.  Wenn es dann soweit ist und „Sacrifice“ loslegt stellen wir beruhigt fest, dass die geweckte Erwartung nicht enttäuscht wird. Gutes Tempo, fette Riffs, mehr als genug Stellen zum Mitsingen und ein Refrain mit Ohrwurmpotential. Apropos Gesang: wer Power Metal nur mit eher rauem Gesang mag und von Vokalisten die sich gerne auch im höheren Bereich bewegen eher abgeschreckt werden, sollten aufpassen. Sänger Alexx Stahl (famoser Name nebenbei bemerkt) hat eine tolle Stimme und reizt diese voll aus – das gefällt vermutlich nicht jedem.

Mein erstes Highlight lässt nicht lange auf sich warten: „Shadows Of Death“ fängt erstmal wie eine astreine Ballade an. Schön ruhig, geschmeidiger Gesang, kitschige Lyrik – alles da. Dieser Eindruck wird aber mit dem Einsetzen des Riffs augenblicklich weggefegt. Heavy Metal wie er im Buche steht. Ein fantastisch einfaches aber enorm effektives Riff, relativ zurückhaltende Drums und ein klassisches Solo. Eine schöne Bridge zum Auflockern und das Ganze noch mal. Das klingt jetzt vielleicht nicht besonders viel, aber muss man das Rad immer neu erfinden? Nein! Ein großartiger Song.

Diesem folgen noch weitere die im Prinzip allesamt mit den gleichen Qualitäten punkten können. Geile Rhythmen, sehr fette, oft klassisch angehauchte Riffs, makelloser Gesang und immer eine gewisse Eingängigkeit. Die Meister der Verhüllung zeigen uns wie unglaublich einfach es sein kann ein richtig starkes Album zu kreieren ohne dabei monoton oder einfallslos zu wirken. Ein Pflichtkauf für jeden Heavy und Power Metal Fan!


Anspieltipp: Sacrifice, Shadows of Death, Knutson III: Nemesis (I Am the Law)


Wertung: 9,0 / 10




Gesamtlänge: 46:55
Label: Limb Music
VÖ: 20. Oktober 2017



Tracklist


1.  The Rise (And Fall) of Kingdoms
2.  Sacrifice 05:13  
3.  Demons from the Past
4.  Shadows of Death
5.  Killer's Redemption
6.  Sign of the Cross
7.  Alpha / Omega
8.  Witchhammer
9.  Knutson III: Nemesis (I Am the Law)
10. The Leech

Website der Band: Masters Of Disguise bei Facebook

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Black Blood Invocation - B.B.I. MLP & A.O.T.T.S.G. 7"EP
Geschrieben am 24.02.2018, 16:07 von ALUCARD

Black Blood Invocation
Black Blood Invocation (MLP)
Atavistic Offerings to the Sabbatic Goat (7")
Helter Skelter / Regain Records
Vö: 12.03.2018



Ich halte mich hier einfach mal an das vom Promozettel vorgegebene Veröffentlichungsdatum, im Internet gibt es dazu unterschiedliche Angaben.

Die selbstbetitelte Mini Lp ist nichts neues und erschien schon bei diversen Labels in Kleinstauflagen, könnte dem ein oder anderem also eventuell schonmal über die Füsse gelaufen sein. Auch wenn das bei der Limitierung und dem tiefsten Undergroundstatus der einst beteiligten Plattenfirmen sehr unwahrscheinlich ist.
Deathmetal wird geboten, landesuntypisch nicht so glänzend und heroisch aufgearbeitet. Finster röchelnd und scheppernd dringen 3 Songs plus Intro durch die Boxen. Einzelne Instrumente sind auf Anhieb nicht vernehmbar, das Ganze kommt eher als ein grosses Geräusch. Die Mühe etwas vom Gesang zu verstehen kann man sich ebenso sparen, verhallt und abgrundtief schnorchelt sich Xexanoth durch sein Textmaterial. Der relativ dumpf gehaltene Kellerklang sorgt dafür das das Material wie eine schwarze, schwer greifbare Masse durch die Gehörgänge wabert und entzieht sich so jeder Mainstreamanbiederung. Pure filthy Death Metal.

Die "Atavistic Offerings to the Sabbatic Goat" 7"EP wartet dann mit komplett neuem Material auf, ändert an der Ausrichtung aber nichts. Auf das okkult angehauchte Intro und das doomige Riffing in "Atavistic Offerings To The Sabbatic Goat" folgt der gleiche fies scheppernde Deathmetal den man schon beim Vorgänger serviert bekam. Na gut, er klingt vielleicht etwas klarer - der Verständlichkeit des Gesangs hat das aber nicht weitergeholfen. Xexanoth speit immer noch schwarze Brocken und Nyogtha scheppert sich dazu den Teufel aus dem Leib. Das Tempo ist dabei etwas schleppender und intensiver, die Schlagzeugspuren prasseln wie Peitschenhiebe auf den Hörer ein. Ein verrauschtes Ritualoutro passt da wie die Faust auf`s Auge.
"Impious Liturgies to Baal pt II" hat mit seinem ersten Teil von der MLP nichts gemeinsam und bricht in feinster War Death Metal Machart durch die Audiowiedergabeelemente. Roh und primitiv, das sind die passenden Schlagworte für diesen Song. Erbarmungslos brettert der Track voran, am Tempo oder allgemeinen Spielweise ändert sich erst nach drei Minuten etwas und der Song klingt weniger ruppig aus als er begonnen hat.

Tracklist "Black Blood Invocation" MLP
1) Impoious Liturgies to Baal (intro)
2) Black Blood Invocation
3) Ceremonial Worship of an Ancient God
4) Baphometical Prayers
https://helterskelterproductions.bandcamp.com/album....ocation

Tracklist "Atavistic Offerings to the Sabbatic Goat" 7"EP
1) Atavistic Offerings to the Sabbatic Goat
2) Impious Liturgies to Baal pt II
https://helterskelterproductions.bandcamp.com/album....ic-goat

Line Up:
Nyogtha- guitars/bass/synths/backing vocals
Xexanoth- Vocals/Lyrics

Beide bekommen jeweils 8 von 10 Punkten

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Review: In Vain - Currents
Geschrieben am 24.02.2018, 14:59 von ALUCARD

In Vain
Currents
Indie Recordings
Vö:26.01.2018



In Vain schöpfen das Potential das das Genre Melodic Death Metal bietet voll aus und gehen sogar noch einen Schritt darüber hinaus. Auf der einen Seite gibt es treibende Hymnen wie "Seekers Of The Truth", "Blood We Shed" oder "As The Black Horde Storms". Dem entgegen stehen sanftere Stücke ala "Soul Adventurer" und "Origin" die herzerweichende Melodien auffahren. Beide Seiten vereint dann "En Forgangen Tid (Times of Yore Pt. II)" mit ergreifendem Klargesanganteil.
Die Darreichungsform erinnert mich an Amorphis`"Elegy" Album, auch wenn In Vain dann doch in einer etwas progressiveren Spur unterwegs sind. Aber das Wechselspiel von harten und weichen Passagen beherrschen sie ebenso fantastisch. Durch ein gelungenes Songwriting harmonieren beide Seiten bestens und das Album klingt immer noch wie ein zusammenhängendes Werk. Die Norwegen beweisen deutlich hörbar das Aggression und Melodik nicht wie zwei entgegengesetze Pole agieren müssen, es finden sich immer einende Bezugspunkte. Und sie schaffen es das von mir sehr verhasste Saxofon mit einzubinden ohne das es nervig wird.
Neben der fünfköpfigen Stammbesetzung ist auf dem Album noch eine illustre Schar Gäste anwesend, hier stechen vor allem Baard Kolstad (Borknagar, Leprous) und Matt Heafy (Trivium) ins Auge.

Das alles rundet noch das Costin Chioreanu Artwork und die Jens Bogren Produktion ab. Braucht ein zwei Durchläufe zum warmwerden, gibt dann aber ein immer stimmigeres Bild ab und zeigt wie vielfältig, innovativ und anspruchsvoll melodischer Death Metal klingen kann der nicht in seiner Historie steckengeblieben ist.

Albumstream @ Youtube

Normal Edition:
1. Seekers Of The Truth
2. Soul Adventurer
3. Blood We Shed
4. En Forgangen Tid (Times of Yore Pt. II)
5. Origin
6. As The Black Horde Storms
7. Standing on the Ground of Mammoths

Special Edition:
1. Seekers of the Truth
2. Soul Adventurer
3. Blood We Shed
4. And Quiet Flows the Scheldt
5. Origin
6. En Forgangen Tid (Times of Yore Pt. II)
7. Ghost Path
8. As the Black Horde Storms
9. Standing on the Ground of Mammoths

Line-up:
Johnar Håland – Guitars, synth pads, bgv
Sindre Nedland – Lead vocals and clean vocals
Alexander Bøe – Bass
Kjetil Domaas Petersen – Solo guitar
Andreas Frigstad – Vocals

https://de-de.facebook.com/InVainOfficial/

8 von 10 Punkten

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Hereza - I Become Death
Geschrieben am 23.02.2018, 16:19 von ALUCARD

Hereza
I Become Death
Godz of War Productions
Vö: 13.02.2017



Das Review kommt ein Jahr nach Veröffentlichung der Scheibe, aber die Promo ist jetzt erst eingetrudelt. Gegründet wurde die Truppe als Duo 2014 in Kroatien, mittlerweile ist sie in Stuttgart beheimatet und wurde um drei Mitglieder der Band Theropoda erweitert. "I Become Death" wurde aber noch in der Zweierbesetzung eingetrümmert.

Und die schriftlichen Vorzeichen im Promozettel waren nicht ideal, stand dort doch was von Drumcomputer. Und den mag ich eigentlich nicht, aber man sollte nie nie sagen...
Denn die Jungs haben den elektronischen Schlagzeuger bestens geteacht, ich bin mir nicht mal sicher ob mir das überhaupt aufgefallen wäre wenn ich es vorher nicht gelesen hätte. Als Nebenberuf könnten die beiden eventuell Kurse darin geben. Denn er ist nur in einer stumpfen Soundfile gefangen sondern donnert abwechslungreich durch die Songs ohne auch nur eine Sekunde negativ aufzufallen. Das liegt auch daran das er nicht zu vordergründig in das Soundbild eingebunden wurde und somit nicht alles kaputthaut.
Aber das ist ja noch nicht alles, auch der Rest weiss schwerstens zu begeistern. Sucht man klangliche Parallelen dann landet man mal bei Demonical und mal bei Six Feet Under in ihren guten Jahren, also schonmal keine schlechten Paten. Trotzdem ist das Material völligst eigenständig mit einer deutlichen persönlichen Note. Durch kurze Titellängen und den Verzicht von nervigem Ballast wie Intros oder Solos knallen die Tracks direkt durch die Gehörgängen, "Homo Homini Lupus Est" oder "Full Moon Slaughter" sind sichere Kandidaten die sofort hängenbleiben und begeistern.
Der Deathmetal der ehemaligen Kroaten bewegt sich durchweg im flotten Tempo und bindet gerne mal Verweise zum D-Beat oder Grind mit ein, wird aber nie zu ausufernd experimentell. Antesten!!!

1.I Become Death 04:15
2.Jebem Vas U Usta Ladna 02:30
3.Homo Homini Lupus Est 03:05
4.Uništi, Pali, Ruši 02:20
5.In The Name of God 01:25
6.Full Moon Slaughter 03:35
7.Neplodna Jama 01:55
8.Torn from the Death's Bed 02:16
9.Pošast 03:33
10.Tombcrawler 04:14

https://godzovwarproductions.bandcamp.com/album/i-become-death
https://de-de.facebook.com/herezametalband/

8 von 10 Punkten

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Primordial - Sammelthread zu den Iren
Geschrieben am 21.02.2018, 18:19 von UnDerTaker

 Die irischen Pagan-Metal-Götter PRIMORDIAL veröffentlichen am 30. März 2018 ihr neues Album 'Exile Amongst The Ruins' über Metal Blade Records.

Die Aufnahmen fanden gemeinsam mit Produzent Ola Ersfjord, der schon das Live-Album 'Gods To The Godless' von 2016 betreute, in den Camelot Studios in Dubin statt, die sich gleich neben dem Proberaum der Band befinden.

PRIMORDIAL haben nun die zweite Single aus dem Album veröffentlicht. Auf youtube.com/ könnt ihr euch das Video zu 'To Hell Or The Hangman' von Regisseur Costin Chioreanu anschauen.

PRIMORIDAL-Sänger A.A. Nemtheanga erklärt dazu: "1493 wurde Walter Lynch von seinem eigenen Vater gehängt - James Lynch, dem Bürgermeister von Galwayon an der irischen Westküste -, weil er einen jungen spanischen Adligen ermordet hatte, der zu Besuch bei den Lynchs gewesen war. Walter hatte sich in die junge Hausangestellte Agnes verliebt, und den Spanier eines Nachts aus Eifersucht getötet. Angeblich gingen die Leute auf die Straße, um James den Weg zum Hinrichtungsplatz zu versperren, also hängte er seinen Sohn einfach aus einem offenen Fenster des Hauses über die Straße, Walter wurde am Fensterbrett baumeln lassen. 'To Hell or the Hangman' erzählt die Geschichte aus seiner Perspektive, ein Drama von unerwiderter Liebe mit tödlichem Ende. Dramatisch genug für euch? Ein merkwürdiger, ungewöhnlicher Song für Single Nummer zwei aus dem neuen Album - düstere Romantik, also schwingt euch auf die Tanzflächen …"



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Review: Crucifyre - Post Vulcanic Black
Geschrieben am 20.02.2018, 17:37 von ALUCARD

Crucifyre
Post Vulcanic Black
Pulverised Records
Vö:09.02.2018



Wenn Personal das auch schon bei Afflicted, Under the Church oder Morbid tätig war bzw. noch ist einfach mal das macht worauf es gerade Bock hat, dann kommt soetwas wie "Post Vulcanic Black" raus. Ein bunter Strauss Melodien der überhaupt nicht das liefert was man bei dem personellen Background erwartet.
Denn es gibt doommetallisches wie das namensgebende "Post Vulcanic Black" oder "Hyper Moralist (Deemed Antichrist)", Thrashattacken im passend betitelten "Thrashing With Violence", Fields of the Nephilim Anklänge in "Mother Superior's Eyes", Maidengitarren (War Chylde), göttliche Refrains in "200 Divisions" und eine "Copenhagen In The Seventies" genannte Mercyful Fate Verbeugung.
Also ihr seht, viel los in den fast 50 Minuten Spielzeit. Der Überbau der diese vielen losen Enden zusammenhält ist die Stimme von Sänger Karl Buhre und das alles einende Element Stromgitarrenmusik. Teilweise wissen die Tracks nicht ganz wo sie hinwollen, hier und da bietet man auch nur Standardware. Was fehlt sind Momente die hängenbleiben wie eben der Refrain in "200 Divisions", so läuft die Platte abwechslungsreich durch ohne wirklich aufzufallen. Das stimmlich noch mehr drin gewesen wäre zeigt "Copenhagen In The Seventies", grösstenteils agiert Meister Karl sonst nur im selben Bereich.
Ein bischen werde ich das Gefühl nicht los das man hier versucht im Fahrwasser von Ghost mitzuschwimmen. Dazu passt die zu offensichtliche satanisch angehauchte Lyrik, der Classic Metal Bezug, der Meryful Fate Querverweis und das hinzuziehen von Willem Bleeker für den Albummix im Baggpipe Studio das sonst auch (laut Promozettel) von ABBA, Britney Spears oder Lady Gaga genutzt wird.

Tracklist:
1. Post Vulcanic Black
2. Thrashing With Violence
3. Mother Superior's Eyes
4. War Chylde
5. Hyper Moralist (Deemed Antichrist)
6. 200 Divisions
7. Död Människa?
8. Murder And Sex And Self-Destruction
9. Copenhagen In The Seventies
10. Serpentagram

https://pulverised.bandcamp.com/album/post-vulcanic-black

Line-up:
Karl Buhre – Vocals
Patrick Nilsson – Lead Guitar
Alex Linder – Lead Guitar
Christian Canales – Bass
Yasin Hillborg – Drums

http://www.facebook.com/pages/Crucifyre/164973910205853

6,5 von 10 Punkten



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Antzaat
Geschrieben am 17.02.2018, 14:40 von Exorzist

Heute im Netz drüber gestolpert, sehr feiner belgischer Black Metal irgendwo zwischen Sargeist, UADA und MGLA angesiedelt. Gefällt mir richtig gut der Stoff, von daher hier eingestellt.





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Review: Nekrovault - Obscure
Geschrieben am 17.02.2018, 13:51 von ALUCARD

Nekrovault
Obscure
Van/Aderlass
Vö:17.02.2018



Bei dieser neuen Band ackern erfahrene Mitglieder anderer Truppen aus dem deutsche Deathmetalsumpf. Wer das ist könnt ihr selbst herausfinden wenn es euch interessiert, die Musik soll im Vordergrund stehen.

"Embrace The Funeral Fire" lenkt mit doomigem Beginn in Richtung Ophis und legt damit eine falsche Fährte. Zweieinhalb Minuten später wird alles über den Haufen geworfen und mit der Nagelkeule vom Tisch gewischt - Death Metal reigns!!! Und da ist dieses Gitarrenriff das mich aufhören lässt und mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Ich habe überlegt woher ich das so ähnlich kenne und bekam eine Erleuchtung: "Sick at Heart" von Apophis. All das ist natürlich positiv zu verstehen, meine Ohren meinen sogar das es in "Obscure" nochmals verwendet wird. Ich kann mich aber auch täuschen...
Egal, weiter gehts. Finsteres Geklöppel steht grösstenteils auf dem Plan, das grabtiefe Geröchel vom Sänger steht dem Material gut. In "Obscure" taucht noch eine zweite Stimme auf die mir sehr gut gefällt, damit baut man zum Schluss noch eine unerwartete Komponente mit ein.  
Der natürlich gehaltene Klang verströmt fein modrige Atmosphäre und verstärkt das Katakombengefühl. Damit trifft man bestens den aktuellen Zeitgeist bei dem es darum geht das Deathmetal bodenständiger und basisorientierter zum Hörer dringt. Das Gesamtergebnis steht über den Befindlichkeiten des Einzelnen, Nekrovault agieren als Einheit. Und so bekommt der Hörer 4 Hörbeispiele der Sparte "ultrablackened Death Metal" aus den Tiefen des deutschen Untergrundes.
Durch den Erfahrungsschatz der einzelnen Bandmitlieder ist das Material von muffigem Demomatsch weit entfernt und bezaubert neben der gruftigen Aura mit handwerklichem Können, auch wenn man es damit nie übertreibt.

Wer sich beim Deathmetal eher auf der dunklen Seite der Macht wohlfühlt der sollte zugreifen, auch weil die verschiedenen Versionen (Mc, Cd, Vinyl) stark limitiert sind. Erstaunlich starkes erstes Lebenszeichen das sich schon jetzt mit ähnlich gelagerten Vertretern aus dem eigenen Land, Griechenland oder Skandinavien messen kann. Behaltet die Jungs im Auge.

1. Embrace The Funeral Fire
2. Engulfed by the Grave
3. Necromant
4. Obscure

https://de-de.facebook.com/Nekrovault/

8,5 von 10 Punkten

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Review: Cruda Sorte - Ewigkeiten im Schimmel
Geschrieben am 16.02.2018, 17:32 von ALUCARD

Cruda Sorte
Ewigkeiten im Schimmel
Bleeding Heart Nihilist Productions
Vö: 26.02.2018



Schon das Intro ala "rostige Tür vs. Klavier" deutet an: hier kommt nichts gewöhnliches.
Und wer sich schon die Rasierklingen bereit gelegt hat weil man, gelangweilt von sich selbst, sich nun seiner Wohlstandsdepression und seinen First-World-Problems widmen will dem werden bei den ersten Klängen von "Die letzte Ära" die der eigenen Meinung nach erleichternden Schneideinstrumente schneller aus der Hand fallen als man Konsumopfer aussprechen kann. Denn die Berliner erniedrigen den Hörer allein schon mit einer Titellänge von elf Minuten in denen es keine Entspannung oder Atempausen gibt. Purer Black Metal peinigt das Ohr unbeugsam und druckvoll. Und auch wenn man vom Gesang nicht viel versteht, das es hier nicht um Ökobaumwolle oder "Erst wenn der letzte Grashalm umgeknickt ist" Lyrik geht merkt man auch so. Die Madenlegionen wird es freuen...
Auch sonst tun Cruda Sorte nichts dafür um gefällig oder angepasst zu sein, zu viele Künstler haben leider vergessen das Black Metal nämlich genau das nicht ist. Ich kann auch keine anderen klanglichen Vertreter benennen, Cruda Sorte gehen ihren eigenen Weg und sind keine "die klingen wie..." Band. Black Metal ist der Oberbegriff, als Schublade aber dennoch zu eng. Von Hipstereinflüssen oder Postwasauchimmerelementen ist man weit entfernt, "Ewigkeiten im Schimmel" lotet eher alle Nuancen von Hässlichkeit und Negativität aus. Musikalisch wie gesagt schwarzmetallisch plus ähnlich "schmückenden" Strömungen die das abweisende Schwarz noch verstärken.
Mein Highlight ist das abschliessende "Schimäre" da es irgendwie mäjestätischer und glanzvoller wirkt als die anderen Songs, eventuell auch weil hier weniger Dreck und themengebender Schimmel durchscheint. Vielleicht aber auch weil das vorangegangene "Spinnentanz und Giftbefall" schon eine ordentliche Geduldsprobe für das normalmetallische Ohr darstellt. Orientalisch psychedelisch verdrogt wabert es durch den Raum und verstört durch den entrückt manischen Gesang.

01: Im Schimmel (Intro) - 01:31
02: Die letzte Ära - 11:08
03: Windungen - 07:34
04: Paradigma des Abfalls - 06:23
05: Spinnentanz und Giftbefall - 04:42
06: Schimäre - 05:44

Nathanael - Vocals, Guitars, Bass, Synth, Concept & Lyrics
M.Greis - Drums
Memnoch - Vocals, Guitars, Synth, Percussion, Recording
Session (live):
Gråsjäl - Vocals, Guitars

https://crudasorte.bandcamp.com/
http://www.bleedingheartnihilist.de/music/de/go/b-crudasorte/

7,5 von 10 Punkten



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GOATH - II. Opposition
Geschrieben am 15.02.2018, 21:04 von ElWiz



GOATH
II - Opposition

Absolut keine Ahnung,was mich bisher an GOATH gestört hat. Vermutlich war ich auf Grund des optischen Auftretens der Band schon etwas befangen, sowas ist einfach nicht mein Ding. Ende letzten Jahres konnte ich dann noch meine Liveerfahrung mit der Band machen, was mir aber genauso wenig gegeben hat. Somit ist das erste Album „Luciferian Goath Ritual“ komplett an mir vorbeigezogen. Statt dessen hoffte ich darauf,daß man den Ziegenkopf bald wieder an den blutigen Nagel hängt und sich wieder voll auf DEATHRONATION konzentriert. Aber nö, man hat emsig weitergewerkelt und spuckt schon  einen zweiten Albumbatzen aus. Tja, und das was „Goath II – Opposition“ auffährt, läßt mich meine Meinung mal ganz schnell revidieren, denn das Dargebotene ist echt der Hammer – da sollte ich eventuell auch dem Debüt nochmal  'ne faire Chance einräumen… Aber hier geht es jetzt erstmal um „Opposition“:
Gleich zu Beginn fällt  die brutale, sehr druckvolle Produktion auf, mit der man den überraschend variablen Black Metal ausgestattet hat. Variabel deswegen,weil man das überwiegend heftige Tempo auch mal mit gedrosselten Passagen auflockert und sich dabei in eine sehr angenehm duftende HELLHAMMER / CELTIC FROST – Nähe begibt. Besonders zu gefallen wissen auch die sehr wuchtigen Drums, die – wenn sie nicht gerade mal stur nach vorne treiben - für das Erschaffen von stimmungsvollen Momenten genutzt werden. Hört sich in meinen Ohren teilweise mantramäßig, rituell beschwörend an, was an anderen Stellen mit Chorgesängen untermauert wird. Und dann noch der Gesang. Wer da jetzt wofür verantwortlich ist,entzieht sich meiner Kenntnis, jedenfalls teilt sich das Material stimmlich zwischen den Herren Goathammer und Muerte auf. Und auch in diesem Punkt zeigt man eigentlich keine Schwäche und deckt mehrere Facetten ab, mir hat es dabei die bösartig knurrende am meisten angetan,welche glücklicherweise auch den Löwenanteil ausmacht.
„Goath II – Opposition“ ist kontrolliertes Chaos, offenbart die Ästhetik des für Viele Häßlichen, besticht als ein zertrümmerndes,bösartiges Werk voll okkulter ( im wörtlichen Sinne des Verborgenen ) musikalischer Kreativität. Für die einen  erfüllende Erfahrung, für andere sicher schon beängstigend ( aber die lesen hier idR wohl nicht mit ). Für mich persönlich diese Jahr schon die dritte Scheibe,die mich immer noch tiefer in den schwarzen Strudel zieht. Kurz: Sehr geil ! GOATH – nun ja… bockt !

Wertung: 8,5 / 10

> Release: 16.03.2018
> Label: Ván Records

> Tracklist:

1. Revenge  (2:37)
2. Born Of Fornication  (4:30)
3. Opposition  (7:14)
4. Source 0  (2:11)
5. Purity Of The Unseen  (3:48)
6. Myth Of Forgiveness  (4:39)
7. Enraged And Possessed  (5:10)
8. The All Devouring Fire  (6:02)
9. Luciferian Divine  (6:54)

(3 Antworten)

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SHROUD OF SATAN - Of Evil Descent -OUT SOON-
Geschrieben am 14.02.2018, 21:40 von Sol Records



SHROUD OF SATAN's new album "Of Evil Descent" will soon spawn devoted, hateful and pride Black Metal upon who dares to approach. Listen to a first preview song here now!
"Of Evil Descent" will be available for the first time on the 24th of February 2018 at their concert in Rostock (Germany). Watch out for the Sol Records booth.

Listen to A New Dimension



(2 Antworten)

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Flyerverteiler für das Underground Remains Festival gesucht
Geschrieben am 14.02.2018, 17:18 von ALUCARD

Ich hab die Anfrage erhalten und leite es einfach mal hier weiter, wenn was gewünscht ist einfach eine Pn schicken dann leite ich das weiter.

"Habt ihr von Hell is Open die Möglichkeit Flyer und Plakate an den Mann / die Frau zu bringen? Wir machen gerade Pakete für's Underground Remains OA fertig und suchen noch fleißige Abnehmer.
Falls ja, kannst du mir eine entsprechende Adresse zukommen lassen?
Besten Gruß"

https://www.facebook.com/UndergroundRemainsOpenAir

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Varathron
Geschrieben am 13.02.2018, 17:43 von ALUCARD

Die griechischen Black Metaller VARATHRON zeigen ihre erste Single aus dem kommenden Album "Patriarchs Of Evil" das am 27.04.2018 bei Agonia Records erscheint. Testet "Ouroboros Dweller" hier an:



Tracklist:
1. Tenebrous
2. Into the Absurd
3. Luciferian Mystical Awakening
4. Saturnian Sect
5. Remnants of the Dark Testament
6. Hellwitch (Witches Gathering)
7. Orgasmic Nightmares of the Arch Desecrator
8. Ouroboros Dweller (The Dweller of Barathrum)

Pre-orders:
https://agoniarecords.com/varathron

Line-up:
Stefan Necroabyssious - vocals
Achilleas C - guitars
Sotiris - guitars
Stratos - bass



(4 Antworten)

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UNRAVEL - Derber old school Death Metal aus Australien
Geschrieben am 13.02.2018, 15:34 von UnDerTaker

unravelDie 2014 gegründete Old school Death Metal Combo UNRAVEL aus Perth in Australien wird ihr räudiges Debütalbum "Eras Of Forfeit" am 13.04.2018 via Testimony Records veröffentlichen. Lyrisch wird man kritisch und politisch wie es im Grindcore und Hardcore Punk Genre häufig zugeht.
Aufgenommen wurde das Album von Cam Murphy bei Opaque Recording, abgemischt von Taylor Young in den The Pit Recording Studios (Nails, Xibalba, Twitching Tongues etc) und für das mastern war Brad Boatright von Audiosiege (Obituary, Poison Idea, Gehenna, High On Fire etc) zuständig. Das Artwork stammt von Dan Seagrave.
Das Album wird in verschiedenen Formaten und Editionen von dem Hamburger Label angeboten.
Den Song "Fostering The Festering Spawn" könnt ihr euch unten anhören.

Tracklist:
1. Arbitraitor
2. No Validation For Violation
3. Reign Of Wasps
4. Carcinogenesis
5. Sycophant
6. Isle Of Rot
7. Perpetual Servitude
8. Scorched
9. Fostering The Festering Spawn
10. Mortals’ Thirst
11. Vermankind



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Review: Voidhanger - Dark Days of the Soul
Geschrieben am 11.02.2018, 13:05 von ALUCARD

Voidhanger
Dark Days of the Soul
Agonia Records
Vö: 02.03.2018



Ich verrate euch ein kleines Geheimnis: Die Dresdener Deathmetaller Deathrite haben einen Aussenposten in Polen. Der hört auf den Namen Voidhanger und hat sich im selben Jahr wie die sächsische Kombo gegründet. Der Klang und die Ästhetik der Polen lassen zumindest so eine Vermutung zu...

Und so bekommt ihr das was man bei den Vorzeichen erwartet: D-Beat infizierter Deathmetal mit Querverweisen zum Hardcorepunk. Der knarzt und fiept in acht Variationen durch die Boxen und törnt dazu an seine Wohnmöbel zu zerstören. Mit ordentlich Wut im Bauch des Sängers und in den Armen und Beinen der Mitmusiker schlagen die Tracks sofort ein, der Energie kann man sich schwer entziehen. Eine besondere Note bekommt das Material noch durch die klar osteuropäische Phrasierung der fast ausschliesslich englischen Texte. Dadurch das Sänger Warcrimer die Texte mit seiner kantigen Aussprache quasi ausspuckt wirkt es nochmals böser und bitterer.

Dafür das das Songmaterial bis in die tiefsten Hirnregionen dringt hat Mgła`s M. im No Solace Studio gesorgt, wer den Klang der Landespartner kennt der weiss das hier Qualität vorliegt. Ruppig und roh bellen sich die acht Songs durchs Gemäuer und strotzen trotzdem nur so voller Energie und Wut. Feinheiten im Songwriting bewahren die recht ähnliche Grundstruktur der einzelnen Tracks vor Austauschbarkeit und sorgen für Eigenständigkeit. Dadurch klingen die Tracks zwar wie aus einem Guss, verfügen dennoch aber über eine eigene Note. Und so wandert die D-Beat/Crust/Deathmetalfuhre flüssig auch mal zum blackened Thrash oder schaut in die schwarzmetallische Schublade wie beim Einstieg von "War is Certain, Peace is Not".

Wer zum Beispiel den deutschen Vertretern rund um Wound, Deathrite oder Nocturnal Witch huldigt der MUSS hier zugreifen.
Ausser der etwas kurzen Spielzeit hab ich eigentlich nix zu meckern und lassen diesen misanthropischen schwarzen Hassbatzen noch mal durchbrettern. Und das wird nicht das letzte Mal gewesen sein...

1.Dark Days of the Soul
2.Death Wish
3.Naprzód Donikąd!
4.High on Hate
5.Man of Dark Secrets
6.The Void is Where the Heart is
7.War is Certain, Peace is Not
8.Hailing the Devil in Me

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/dark-days-of-the-soul
https://www.facebook.com/voidhangerofficial

9 von 10 Punkten

(3 Antworten)

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