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Albuminfo

dead - a dirty mind is a joy forever
Band:
Dead
Album:
A Dirty Mind Is A Joy Forever
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
37:00
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Nabu
ID:
992
Views:
521

Review

Wer sich seit ber 25 Jahren im Business halten kann und konstant Musik verffentlicht muss ja irgendwas richtig machen - im Falle der bayrischen Band Dead ist das zweifelsfrei ihre gekonnte Mischung aus klassischem Death und Grindcore. Und da was Gutes nicht urpltzlich schlecht wird erstaunt es auch nicht, dass das aktuelle Album A Dirty Mind Is A Joy Forever ein weiteres Mal berzeugen kann.

Wobei ich ehrlich gestehen muss, dass ich mir eine lange Zeit whrend des Hrens die Frage gestellt habe, wie zum Henker man auf die absurde Idee kommt seine Band Dead zu nennen. Nicht dass es schon abertausende Bands mit demselben Namen gibt - nein, auch der eine oder andere Musiker hat ja bekanntermaen diesen Namen fr sich beansprucht. Gut, vermutlich war das damals noch etwas anders - aber egal, werde ich jemals die Gelegenheit haben mit der Band zu quatschen werde ich sie fragen. Versprochen.
Kommen wir also zum einzigen was wirklich zhlt: Musik! Die gute Qualitt des Albums ist ja in der Einfhrung schon etwas durchgeschimmert. Allerdings muss man dazu sagen, dass es nicht unbedingt fr alle geeignet ist. Warum? Die Mischung aus diversen Grind und Deathfacetten ist zwar uerst unterhaltsam - allerdings bietet sich auch etwas Angriffsflche fr Kritik. So knnte man der Band vorwerfen, dass die Songs in der Regel alle gleich aufgebaut sind: Startsegment, langsamer Part, schneller Part, Endsegment. Oder umgekehrt. Kann man beanstanden, muss man aber nicht.

Man knnte nmlich auch behaupten, dass die Mischung aus den langsamen, trgen Riffs, die mit ihren teils schrillen Noten schon fast in die Richtung des Brutal und Slamming Death Metals gehen und den schnelleren, grindlastigen Parts hchst explosiv und unterhaltsam ist. Fr diesen Standpunkt spricht unter anderem die Tatsache, dass man sich bei der hauseigenen Mischung nicht einfach nur den genretypischen Standartelementen bedient, sondern mit kleinen musikalischen Spielereien den Sound fr den Hrer doch durchweg interessant hlt. Beispiel gefllig: Risking The Beer MILF. Geile Riffs, trotz einigen Rhythmuswechseln durchgngig headbangbar (ich verlange brigens, dass dieses Wort im Duden aufgenommen wird) und richtig bse Vocals von ganz tief unten - gefllt richtig gut!

Wer sollte sich also mal mit Dead auseinandersetzten? Definitiv jeder der Spa mit geilem Death/Grind hat und die Lokalhelden gerne untersttzt. Auf!


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Tracklist

1. Good to Be Back (Intro)
2. Snakey Brown
3. Call of Beauty
4. Ass Metal
5. Butcher Baby
6. Risking the Beer MILF
7. Easy Meat
8. JSTNTHRFCKNGHNGVR
9. A Dirty Mind Is a Joy Forever
10. The Witch + Outro

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