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Albuminfo

disbelief - the symbol of death
Band:
Disbelief
Album:
The Symbol of Death
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Spielzeit:
63:00
Wertung:
9.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
971
Views:
938

Review

Umbesetzungen im Bandgefge waren schon fters der Tod so mancher Band, in den seltensten Fllen fhrten Vernderungen im LineUp zu Verbesserungen.
Bei den 1990 gegrndeten Hessen ist aus der Grndungsformation nur noch Bandkopf Jagger brig, am zweitlngsten dabei ist Bassist Joe Trunk (seit 1995). Bei den restlichen Positionen knirschte es immer wieder im Bandgetriebe und es kam zu Umbesetzungen. Die aktuelle Formation besteht seit 2013/2014, wnschenswert wre das das eine stabile Zusammensetzung ist.

Der Albumopener "Full of Terrors" luft noch keine Minute und es steht fest: Das sind immer noch zu 100% Disbelief. Das war schon das faszinierende bei den letzten Alben, trotz stndig wechselnder Belegschaft klang das Ergebnis immer eindeutig nach Disbelief. So auch "The Symbol of Death". Ich weiss nicht wie Jagger das macht, eventuell betreibt er zusammen mit Joe Trunk ein geheimes Chemielabor in dem Disbelief DNA gezchtet wird die dann jedem neuen Bandmitglied eingeimpft wird. Das Endergebnis klingt in jedem Fall unverwechselbar nach Disbelief.

Und obwohl die Tracks den eindeutigen Disbelief Signature Sound haben und eine Einheit bilden, so klingen sie nicht alle gleich und sind deutlich unterscheidbar. Jeder Song hat seine eigene Note, erzhlt seine eigene Geschichte und hat sein eigenes Wesen, fgt sich aber problemlos dem klanglichen berbau ein. Ist der harte Panzer nach einer kurzen Warmhrphase geknackt dann offenbaren sich dem Hrer immer neue Details, Verzierungen und Verstelungen innerhalb der Songs.

Und Snger Jagger scheint die neue Besetzung auch zu motivieren, er luft zu Hchstform auf und leidet sich wieder in allerbestens bekannter Weise wie ein waidwundes Tier durch die Songs und schpft dabei vollstndig aus seinem stimmlichen Volumen.

Insgesamt steht "The Symbol of Death" "Navigator" nher als "66sick" oder "Protected Hell", entspannende Momente sind eigentlich nicht vorhanden. Die Songs drngen permanent unbequem aus den Boxen und erzeugen dadurch ein konstantes drcken in der Magengegend, hnlich dem Gefhl im Bauch bei einer Achterbahnfahrt bei dem der Krper der Meinung ist das hier irgendwas nicht stimmt. Aber wie bei der Achterbahn mchte man auch bei "The Symbol of Death" sofort wieder einsteigen und nochmal fahren weil das Ergebnis im Kopf durchweg positiv besetzt ist.

Das hier ist das Album was die Fans zum 20jhrigen Jubilum erwartet und verdient haben statt dem irgendwie unfertig wirkenden "Heal", "The Symbol of Death" wre das standesgemsse Werk gewesen um die Feierlichkeiten anzugehen.

Jeder der Disbelief mag kann das Album ungehrt kaufen und wird es wieder lieben, die Hessen sind sich hunderprozentig treu geblieben. Das ausgereifte Songwriting und die fhigen Musiker sorgen dafr das es trotzdem wie ein neues Album klingt und nicht nur wie ein schablonenhaftes runterspielen der Trademarks nach Schema F.
Die Bewegungen im Bandkarussell und der Labelwechsel haben sich in keinster Weise negativ ausgewirkt, Disbelief sind lebendiger und kraftvoller als je zuvor.


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Tracklist

1 .Full of terrors
2. The Unsuspecting One
3. The Symbol of Death
4. Embrace the Blaze
5. To Defy Control
6. Rest in Peace
7. Evil Ghosts
8. One by One
9. Nothing to Heal
10. The Circle
11. Into Glory Ride
12. Shattered
13. Anthem for the Doom

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