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Albuminfo

mastodon - emperor of sand
Band:
Mastodon
Album:
Emperor Of Sand
Genre:
Heavy Metal
V-Datum:
Spielzeit:
51:09
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
ElWiz
ID:
962
Views:
282

Review

MASTODON gehren sicher zu den unberechenbarsten Bands der Gegenwart; aber ebenso sicher zu den genialsten und fr mich stehen sie fr den Begriff "Progressive" wie keine andere Band. Auf eingefleischte Anhnger der recht ruppig klingenden Frhwerke wirkte die Musik der vier Chaoten im Laufe der Zeit doch immer befremdlicher, was auch nachvollziehbar ist. Mit "Crack The Skye" erschuf die Band 2009 ein monumentales Meisterwerk des modernen Progressive Metal, das auf ewig seines gleichen suchen wird, doch auch danach herrschte kein kreativer Stillstand und die Band bugsierte sich in eine immer zugnglichere Richtung, was mit dem Nachfolgealbum "The Hunter" auch sehr gut gelang. Das letzte Album "Once More Round The Sun" lie MASTODON dann aber leicht stagnieren, war eigentlich "The Hunter" recht hnlich, nur eben nicht so gut und allmhlich drohte das Schiff immer mehr in Richtung Gewhnlichkeit zu abzusinken. Aber nee, 2017 sind MASTODON generalberholt zurck und verffentlichen mit "Emperor Of Sand" das Album, das man als perfektes Bindeglied zwischen dem Opus magnum und dem nachfolgenden "The Hunter" durchwinken kann. Plus Kreativittsschub, wre sonst ja nicht MASTODON ! Die beiden ersten Tracks erweisen sich noch als das, was man sich als Zuhrer unter einem neuen MASTODON - Album im Jahre 2017ad vorgestellt hatte, whrend der Opener "Sultan's Curse" ganz derbe in die "Crack The Skye" - Kerbe schlgt, fllt "Show Yourself" im Falle dieser Band in die Kategorie "usual Singalong" der letzten beiden Alben - ein Ohrwurm, das Ding. Insgesamt sehr solide und alles andere als enttuschend. Aber danach geht es los, da wird eine musikalische Wundertte nach der anderen gezndet, jeder Song lsst immer wieder aufhorchen und Neues entdecken. Heute vernehme ich zB das erstem Mal Gitarren, die mich doch sehr an ganz spte CARCASS ( ! ) zu erinnern vermgen. Auf "Emperor Of Sand" ist alles mglich. Ganz gro sind aber dann die Einflsse des 70er - Jahre Progs, der von MASTODON aber nicht wie andernorts wiedergekut wird, sondern in den typischen progressiven Stil der Band eingefgt wird und den Weg von "CTS" weiterfhrt. Vielleicht noch einen Windhauch orientalisches Flair dazu ? Gern. Bei 'nem Ritt auf dem Mammuth ist wie gesagt alles mglich ! Als bestes Beispiel lt sich hier mein Favoritensong "Clandestiny" anfhren, der mich mit jedem Durchlauf erneut zu Boden pfeffert und MASTODON heiligsprechen lt ! Genau diese Herangehensweise lsst MASTODON aus der Unmenge an sogenanntem Progressive Rock / Metal herausragen. Hier wird nicht blo rumzitiert, hier wird verarbeitet. Keine Verbeugung vor den 70ern sondern deren Weiterfhrung. Im Endeffekt bleibt es aber alles beim Alten: man muss die Band schon mgen, speziell die Stimmen sind doch Geschmacksfrage, aber ich liebe beispielsweise diesen qukigen Gesang von Bret Hinds, htte gern mehr davon sein knnen. Nichts desto trotz sind MASTODON gro ! Schlicht grer als alles andere, das gerne neu klingen wrde. Das einzige, was der Band bei einer 10/10 im Weg steht, ist sie selbst: Das Monument "Crack The Skye" steht weiter unerschtterlich auf seinem Platz im Rockolymp. Daher mu man sich halt jetzt halt einfach mal mit 9/10 begngen!

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Tracklist

01 Sultan's Curse
02 Show Yourself
03 Precious Stones
04 Steambreather
05 Roots Remain
06 Word To The Wise
07 Ancient Kingdom
08 Clandestiny
09 Andromeda
10 Scorpion Breath
11 Jaguar God

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