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Albuminfo

heretic - underdogs of the underworld
Band:
Heretic
Album:
Underdogs of the Underworld
Genre:
Punk
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Pit
ID:
843
Views:
662

Review

Seit 20 Jahren mischen Heretic nun die Punkrock Szene auf. Nach einem Jahr Schreiben und Aufnehmen, halte ich nun endlich mit of the Underworld das 5. Album der Freaks in den Hnden.
Rotzig und schmutziger Punkrock gemischt mit Metal und Thrash, dazu ein fetter Bass, das ist Underdogs of the Underworld, und die Scheibe macht Laune und Spa anzuhren. Dazu ein sauberer und klarer Sound, mit trockenen Drums und berzeugendem Punkrock Sound. Die Songs sind nicht unbedingt jugendfrei was man bereits an den Titeln erkennen kann.
Der Opener Burn the World ist noch nicht so prall, aber schon Blitzkrieg in Black ist ein geiler Song mit berzeugendem Riffing, was man irgendwoher schon kennt. Overlords of Sleaze ist eine stampfende Mischung, der vom Riffing relativ nahe bei AC/DC liegt. Black Metal Punks ist eine gefllige Uptempo Nummer, wobei mir persnlich der gleichnamige Song von The Ugly besser gefllt. Hellbound Doomslut beginnt anfangs sehr langsam, wird dann schneller, bleibt aber nicht als Highlight hngen. hnlich geht es mir mit dem flotten Song Sexkommander.
Meine Top Nummer des Albums ist die straight forward mitgrhl Punk Hymne Godless Masters, Savage Bastard, die mit Gangshouts im Stile von Misfits oder Pennywise berzeugt.
Weiter geht es mit dem relativ schnellen straighten Song Nuclear Pussy, der auch gut gefllt. Raw Infernal Bitchfuck geht schnell und thrashig nach vorn. Mit Break downs, Grooveparts und Gangshouts basteln uns Heretic hier einen genialen Live Party Song zusammen. Der letzte und lngste Song des Albums ist This Angel Bleeds Black. Dieser ist besonders interessant, denn er besteht quasi aus zwei Teilen. Zu Beginn wie eine rockig punkige Ramones Nummer gespielt, werden zur Mitte hin immer mehr Rock Riffs eingebaut und die letzte Hlfte ist dann ein schneller Heavy Metal Song mit Gastgesang von IX und ein gelungener Abschluss der Scheibe.

Fazit: Heretic liefern mit ihrem 5. Album ein beeindruckend rotzig schmutziges Stck Punkrock mit Metaleinschlag ab. Die 10 Songs knnten dem Misfits oder Ramones Fan schmecken, wenn er auch die etwas rotzige Motrhead-Attitde mag. Fr echte crustige Bierdosenpunks und old school Sex Pistols Fans ist das hier die falsche Baustelle. Abgerundet wird die Underdogs of the Underworld durch ein 24-seitiges und aufwndig gestaltetes Booklet. Darin sind die Songtitel und Bandfotos abgedruckt, aber es wurde quasi fr jeden Song auch ein eigenes Plattencover gestaltet und gedruckt.


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