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Albuminfo

demonbreed - hunting heretics
Band:
Demonbreed
Album:
Hunting Heretics
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Spielzeit:
19:26
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Pit
ID:
1256
Views:
130

Review

Mit "Hunting Heretics bringen Demonbreed den Nachfolger des starken 2016er Debts "Where Gods Come To Die" als Mini-Album mit fnf Songs. Auch wenn das die Band sicher nicht mehr hren mag, nochmal der Hinweis, dass hier Member der aufgelsten Lay Down Rotten und Miseo sowie Milking The Goatmachine, Carnal Ghoul und Skinned Alive zusammen zocken. Fernando Thielmann (Demonbreed, Milking The Goatmachine, Skinned Alive), Gitarrist und jetzt zustzlich auch Schlagzeuger bei Demonbreed, hat das Album im Fat-Knob-Studio aufgenommen und produziert.
Und wie klingt nun der dritte Output der Band? hnlich wie die Vorgnger, etwas mehr nach traditionellem German Death Metal la Lay Down Rotten, weniger nach Schwedentod und HM2-Geknarze.
Demonbreed, das ist old school Death Metal mit sgenden und variablen Gitarren, bollernden Drums und tiefen Growls, gepaart mit eingngigen Melodien. Der Sound auf "Hunting Heretics klingt fr mich etwas differenzierter und weniger bombastisch als auf dem Vorgnger "Where Gods Come To Die". Die Drums sind nicht mehr so sehr im Vordergrund wie zuletzt und alle Instrumente sind gleichwertig abgemischt. Der HM2-Sound der Gitarren ist ber die drei Scheiben weniger intensiv geworden, was der Sache aber gut tut, denn langsam ist einem dieses allgegenwrtige HM2-Geschredder in Anlehnung an die glorreichen Schwedendeathzeiten zu viel des Guten. Snger Jost growlt bekannt tief und bse, (leider) scheint Fernando auf dem Album weniger zum Gesang beizutragen und ist meist nur dezent als zweite Stimme im Hintergrund zu vernehmen (oder ist es Daniel Jakobi (Demonbreed, Ex-Lay Down Rotten, Milking The Goatmachine), der auch gut die zweite Stimme geben kann?). Fernando macht, wie auch bei Milking the Goatmachine, einen tollen Job an den Drums.
Das lyrische Konzept dreht sich um die Zeit der Inquisition. Textzeilen wie Devils own mine is your tortured soul, No peace, no heaven, no God will help you now, Confess, confess, we want to hear your screams und Hail, to the burning flesh zeigen deutlich, dass es keine erfreuliche Zeit war, als die Inquisition stattfand. Snger Jost prsentiert uns auch stimmlich diese Texte und Stimmung trefflich gnadenlos und dster.
Besonders positiv hervorzuheben ist, dass die Band sich die Mhe macht, fr ihre Songs einen Anfang und einen sauberen Schluss zu schreiben. Kein einfaches Ein- oder Ausblenden von Songs wie es andere, leider auch namhafte, Bands oft tun.

Der Erffnungssong Fear The Verdict beginnt im groovigen Midtempo, dann schraubt man das Tempo noch weiter herunter und es geht dster, untermalt mit bsen Gitarrenstakkatos und Schlagzeuggroove, mit Ansagen wie What have you done? ... We show no mercy weiter. Dann geht es straight nach vorne, um mit einem langsameren Part und groartigem Gitarrenlead und We will kill, Bloodlust den Song ausklingen zu lassen.
Deadly Superstition knallt mehr straight, eingngig und weitgehend im Uptempo vorwrts. Ein flotter Death Metalkracher der alten Schule mit ordentlich Blastbeats. Mit Confessions In Fire setzt sich das Thema zunchst fort. Aber im Mittelteil wird es ruhiger und langsamer und schne, melodisch eingngige, Gitarrenriffs untermalen die bsen zweistimmigen Growls.
Suprema ist hnlich gestrickt. Geballer, dann nach Hang them high Midtempo mit feinen, teilweise zweistimmigen, Gitarrenlufen und prgnantem Gesang, dann straight forward ufta-ufta-Drumming und Geballer!
Bei Hunting Heretics kommt mir der Anfang bekannt vor (Lay Down Rotten?), langsame tiefe Drums und sgende Gitarrenriffs, mit dem Gesangsteil Hail, to the burning flesh geht es dann flott nach vorne, coole Gitarrenriffs, die nur links aus den Speakern kommen und straightes ufta-ufta-Gedrumme Klasse! Danach gehts im Wechsel mal groovig slow zur Sache, mal im beschriebenen flotten Tempo. Im Abgesang wird dann weiter dem brennenden Fleisch gehuldigt und instrumental mit Gitarren und Drums ausklingen lassen.

Das mir vorliegende Digipack ist handnummeriert und von eher schlichter Natur. Fr das in rot und schwarz gehaltene Artwork war Felix Bcker zustndig. Im Innenteil finden sich links die Songtexte auf rotem Grund abgedruckt, (die man nur mit Brille oder Lupe lesen kann), rechts die CD und darunter das aktuelle Foto der Band. Die Lyrics stammen von einem gewissen Deathcrusher, was mich etwas verwundert und ich mir unter dem Namen wenig vorstellen kann.
Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk fr sich oder andere braucht, der kann mit Demonbreeds Hunting Heretics bedenkenlos zuschlagen und sich und anderen Death Metallern eine Freude machen!



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Tracklist

1. Fear The Verdict
2. Deadly Superstition
3. Confessions In Fire
4. Suprema
5. Hunting Heretics

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