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Albuminfo

farmer boys - born again
Band:
Farmer Boys
Album:
Born Again
Genre:
Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
49:19
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Nabu
ID:
1242
Views:
96

Review

Das heutige Review unterscheidet sich von meinen herkmmlichen Texten auf eine ganz massive Art und Weise. Nein, mein Text ist nicht urpltzlich unterhaltsam und informativ. Er ist heute sehr viel krzer als sonst denke ich. Warum? Ganz einfach: das neue Album der Farmer Boys hat mir gezeigt, dass ich nach wie vor so berhaupt gar nichts mit progressivem Rock bzw. Metal anfangen kann. Aber warum hast du dir dann die Promo geschnappt? mag man sich jetzt vllig zu Recht fragen. Wenn man sich, wie ich, in einem dauerhaften Zustand der geistigen Umnachtung bewegt, passieren solche Dinge einfach ab und zu. Hilft nichts, ab dafr!
Nach einem, in meinen Augen, etwas zu langem aber stimmigen Intro legt die Band mit Faint Lines los und mir schoss direkt ein Gedanke in den Kopf: So wrde Alter Bridge klingen, wenn die Band gecastet und von Zakk Wylde und James Blunt betreut worden wre.. Diese Aussage kann als Beleidigung aufgefasst werden jedoch versuche ich das genaue Gegenteil auszudrcken. Die Band scheut nicht davor zurck in einzelnen Songs Elemente zu verbinden, die ich als krasse Gegenstze empfinde und bis jetzt als nicht erfolgreich kombinierbar bezeichnet htte. Richtig fette, kernige Riffs gehen flieend in harmonische, absolut radiotaugliche Melodien ber, welche durch makellose Sangesarbeit beeindrucken, nur um unvorhergesehen wieder mit einem harten Riff zum Headbangen zu verleiten oder in eine traumhnliche Atmo-Bombe abzudriften. Und genau das macht Born Again aus. Man wei nie wirklich was auf einen zukommt. Dahingehend ergibt es fr mich auch keinen Sinn auf einzelne Songs einzugehen, da Born Again eher als Gesamtkunstwerk gesehen und wahrgenommen werden sollte. Zweifelsfrei fest steht, dass die Musiker absolute Meister ihres Faches sind und hier eine Arbeit abliefern die problemlos jedes Proggie-Herz fr sich erobern wird.

Zum Schluss mchte ich anfhren, dass ich dieses Review ber einen lngeren Zeitraum geschrieben habe. Hat mich die Musik der Farmer Boys anfnglich noch genervt (ich reagiere teilweise echt allergisch auf die, in diesem Genre, so beliebten Wechsel zwischen hart und weich) bin ich mittlerweile so weit, dass ich mich dabei ertappe wie mir der Shit wirklich richtig gut gefllt. Ich will nicht voreilig sein, aber vielleicht ist es jetzt soweit: die Farmer Boys knnten meine Prog-Blockade geknackt haben.

PS: Death, Thrash und Black Metal Puristen, seid gewarnt ihr werdet hier keine Freude haben!




Anspieltipp: Fiery Skies, Isle Of The Dead, Oblivion


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Tracklist

1. Cosmos
2. Faint Lines
3. Fiery Skies
4. You and Me
5. Isle of The Dead
6. Tears of Joy
7. Mountains
8. Stars
9. Oblivion
10. In the Last Days
11. Revolt
12. Born Again

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