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Albuminfo

corpsessed - impetus of death
Band:
Corpsessed
Album:
Impetus of Death
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Spielzeit:
45:50
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1236
Views:
91

Review

Den besten Song gleich an den Albumanfang zu setzen birgt ein ganz grosses Risiko: die restlichen Titel mssen sich daran messen lassen. Corpsessed verfahren genau so, der sechsmintige Titelsong als Einstieg ist ein brenstarkes Teil das alles das raushaut was die Finnen auszeichnet: Intro inklusiver erster Gitarrenspur mit Gnsehautfaktor, schleppender, granitbrechender Deathmetal der im weiteren Verlauf zum wtenden Berserker mutiert. Der bergang von "Abysmal Thresholds" zu "Impetus Of Death" fllt leicht, die Jungs holen einen genau dort wieder ab wo sie uns 2014 zurckgelassen haben.

Vernderungen gab es wenige, wenn dann nur im Detail. Ich habe das Gefhl das die "Wucht" der Titel besser kanalisiert wurde, das Album ist nicht mehr ganz so eine schwarze formlose Masse. Ich finde es schwierig zu beschreiben, "Abysmal..." war im Gegensatz zum neuen Album nicht so deutlich ausformuliert. Damals sprte man schon das da noch mehr geht, das da noch Potenzial vorhanden ist. Dieses Versprechen lsen sie vier Jahre spter ein, "Impetus of Death" ist einen Schritt weiter. Was natrlich nicht bedeuten soll das sie jetzt irgendwie komplett anders klingen...

Ebenso auffllig ist die Tatsache des spielerischen Talents der Tempovariationen, vom kriechenden DeathDoom hin zu Deathmetal der schon fast grindige Zge hat ist es eigentlich schon ein weiter Weg. Corpsessed nehmen diese Hrde problemlos, auch innerhalb eines Titels. Dazu erfolgen die Geschwindigkeitswechsel noch ohne hrbare Brche im Songverlauf, ein Kunststck das auch nicht jede Band beherrscht.
Es ist auch gut das sie immer wieder mal das Tempo ndern, nur Kriechgang oder Gebretter wre echt zu wenig- dafr gibt es schon genug mittelmssige Bands die das bernehmen. Und ich muss auch sagen das die gemigteren Passagen der Band deutlich besser stehen, im schnelleren Gefilden wird es recht rasch austauschbar und sie klingen wie einigen andere Rumpeltruppen die auf Dauerfeuer setzen. Da kommt es dann immer passend wenn sie das Tempo rausnehmen um Beliebigkeit zu vermeiden, "Paroxysmal" htte ein hherer Anteil an weniger Geschwindigkeit sicher gut gestanden.
Zu sehr auseinanderziehen sollten sie die Songs allerdings auch nicht, schauen wir mal schnell ans Albumende: Dort befindet sich "Starless Event Horizon" mit fast 11 Minuten Spielzeit. Und fr diese Titellnge passiert einfach zu wenig und die selben Motive werden zu sehr ausgewalzt. Entweder etwas krzer oder mehr Abwechslung wre hier der goldenen Weg gewesen, so ist der Titel irgendwie berstreckt.

Der Rest kann aber schwerstens berzeugen, eben weil die verschiedenen Tempobereiche gut ausbalanciert sind. Und weil die Nackenbrecher und die Schleifsteinstellen einen auch nach dem zehnten Durchlauf vllig unvorbereitet treffen. Klanglich wie gesagt alles bestens und noch eine Spur differenzierter und magenmahlender als "Abysmal Thresholds".
Nur mit dem Coverartwork werde ich nicht warm, was soll das sein? Erinnert mich irgendwie an einen Troll aus dem Herr der Ringe Universum. Das Artwork vom ersten Album hat mir da deutlich mehr zugesagt.


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Tracklist

1. Impetus Of The Dead (6:20)
2. Sortilege (5:33)
3. Endless Plains Of Dust (5:15)
4. Graveborne (4:31)
5. Paroxysmal (3:26)
6. Forlorn Burial (5:50)
7. Begetter Of Doom (4:32)
8. Starless Event Horizon (10:25)

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