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Albuminfo

soulfly - ritual
Band:
Soulfly
Album:
Ritual
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
43:14
Wertung:
9.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Ron
ID:
1234
Views:
74

Review

Ach, Soufly. Eine der Bands die mich durch meine Anfnge als Metalhead begleitet hat leider habe ich die Jungs irgendwann aus den Augen verloren und ein wenig den Anschluss verpasst. Aus diesem Grund freue ich mich gleich doppelt dieses Review machen zu drfen. Zum Einen ist es eine fantastische Gelegenheit mich mal wieder mit der Band auseinanderzusetzen, zum Anderen bin ich sehr gespannt, ob Soulfly immer noch so klingt wie ich es mir vorstelle und wnsche.

Kurze Antwort: fuck yeah! Selten hat mich der Opener eines Albums so dermaen in Euphorie versetzt wie es der Song Ritual vermag. Als kurze Erklrung: mein erster Kontakt mit der Band war Primitive, danach hat sich ॐ in meinem Herzen verewigt. Dark Ages und Conquer habe ich zwar noch mitbekommen, kann mich aber an nichts davon erinnern. Das sollte jedem der Soulfly kennt ein klares Bild davon geben was ich vom aktuellen Album erwartet habe. Und leckt mich fett haben mir die Jungs meine Erwartungen um die Ohren geprgelt!

Wie bereits erwhnt, Ritual ist der wohl perfekte Opener. Sofort ist klar wo die Reise hingeht. Wir haben die typische spirituelle Atmosphre die allgegenwrtig ist, die absolut hypnotischen, rituellen Rhythmen, die charakteristische Stimme von Max Cavalera und ein riesiger Kbel an musikalischer Aggressivitt die uns ins Gesicht gekotzt wird mit Anlauf!
Wer jetzt vielleicht denkt, dass die Band ihr Pulver mit einen oder vielleicht zwei Songs verschossen hat, irrt gewaltig. Das Album kennt so gut wie keine Tiefen, geschweige denn Schwachstellen. Zugegeben, Blood On The Street ist in seiner Art speziell und gefllt bestimmt nicht jedem. Besonders der sehr native Anfang und Schluss des Songs, der im harten Gegensatz zum schnellen, thrashigen Riffing und der generell aggressiven Stimmung im Mittelteil steht, knnte einigen etwas komisch vorkommen. Aber ganz ehrlich? Das ist Soulfly. So will ich das hren. Und sptestens das Breakdown zur Mitte hin blst jegliche Zweifel weg.

Auch Gastauftritte kommen auf dem Album nicht zu kurz: so knnen wir bei der Kriegshymne Dead Behind The Eyes welches brigens musikalisch stark an Lamb Of God erinnert den Snger eben jener Band hren. Randy Blythe gibt sich die Ehre. Aber Achtung, es geht noch besser: Under Rapture, eine atmosphrisch-apokalyptische Machtdemonstration sondergleichen, begrt als Gast niemand geringeren als Ross Dolan. Genau, Bassist und Snger der amerikanischen Death Metal Legenden Immolation.

Aber nur um das Ganze nochmal klar zu machen: die Gste sind einfach nur unerwarteter Bonus den man trotz dreizehntem Monatslohn und Weihnachtsgeld noch auf seinem Konto findet. Auf Ritual zeigen uns Soulfly uerst Eindrcklich was es bedeutet seinem Stil treu zu bleiben ohne zu veralten, lange im Geschft zu sein und frisch zu bleiben, oder einfach: wie man so richtig zerfetzt. Alles. Und jeden.

Anspieltipp: Ritual, Dead Behind The Eyes, Under Rapture, Blood On The Street


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Tracklist

1. Ritual
2. Dead Behind the Eyes
3. The Summoning
4. Evil Empowered
5. Under Rapture
6. Demonized
7. Blood on the Street
8. Bite the Bullet
9. Feedback!
10. Soulfly XI

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