Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen

Albuminfo

burial hordes - Θανατος αιωνιο&
Band:
Burial Hordes
Album:
Θανατος αιωνιο&
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Spielzeit:
42:59
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Nabu
ID:
1221
Views:
114

Review

Die griechische Black Metal Combo Burial Hordes fleuchen und kreuchen nun schon seit 17 Jahren im metallischen Untergrund herum. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Mit ΘΑΝΑΤΟΣ ΑΙΩΝΙΟΣ und nein ich habe keine Ahnung was das bedeuten soll, der Albumtitel wird je nach Quelle mit The Termination Thesis ergnzt steht nun der vierte Langspieler in den Regalen und drfte vor allem Freunden des klassischen aber nicht festgefahrenen, rituell angehauchten Black Metals sehr viel Freude bereiten.

Mit nur sechs Stcken werden knapp 43 Minuten bespielt wobei man sich die Unterteilung in einzelne Songs in meinen Augen fast htte sparen knnen. Das Album tritt nmlich eher als groes Ganzes auf und weniger als Sammlung einzelner Elemente, wie es normalerweise (Konzeptalben mal ausgenommen) der Fall ist. Dies ist fr die Griechen allerdings ein zweischneidiges Schwert. Zum Einen eignet sich diese Art, des fast hypnotischen Black Metals, natrlich ausgezeichnet um den Hrer in einem Fluss der Musik zu halten und diesen nicht mit unntigen Unterbrchen zu stren allerdings ist ΘΑΝΑΤΟΣ ΑΙΩΝΙΟΣ dazu nicht perfekt genug. Klingt vielleicht erstmal komisch, aber beim Hren habe ich mich doch des fteren dabei erwischt nachzusehen, ob nun schon ein neuer Song begonnen hat oder ob ein Song versehentlich auf Repeat steht.

Ganz so schlimm wie es jetzt unter Umstnden den Anschein macht ist es aber nicht. Die Musik von Burial Hordes zeichnet sich durch eine fantastische, mitreiende Rhythmik aus und den geschickten Wechsel zwischen klassischen, schnellen, kalten Riffs und langsamen, tragenden, teils minimalistischen Gitarrenlufen. Gut zu erkennen im Song Erkenntnis. Obwohl hier berwiegend mit einem schnellen Beat gearbeitet wird, finden doch einige ruhigere Takte den Weg in die Songstruktur und lockern diese damit angenehm auf. Nicht unbedingt auf das Tempo bezogen aber ein sehr einfaches Riff hat, richtig eingesetzt, eine ganz massive Wirkung.

Das vierte Album von Burial Hordes kann also jedem Schwarzmetaller (oder jedem Anderen der sich mit dieser Kunstform anfreunden kann) empfohlen werden der im Prinzip die Klassiker geil findet, aber dann doch eine Prise Abwechslung in der Musik sucht. Ein fettes Album. Nicht perfekt, aber sau stark.

Anspieltipp: Erkenntnis, Death is Omnipotent


Lest hier weitere Details zum Review oder schreibe einen Kommentar: Forum...

Tracklist

1. Human Condition (Isolation-Meaninglessness-Mortality)
2. Thrownness and Fallenness of Being
3. Lurk in the Shadows
4. Erkenntnis
5. Death Is Omnipotent
6. From Synthesis to Aposynthesis

Weitere Links







Die letzten 1 Forumbeitrge zur Band

Mehr Diskussionen gibt es im Forum