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Albuminfo

oubliette - the passage
Band:
Oubliette
Album:
The Passage
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Spielzeit:
39:23
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Nabu
ID:
1195
Views:
110

Review

Die amerikanische Band Oubliette verffentlicht mit The Passage bereits ihr zweites Album und bereist auch hier wieder die Pfade des melodischen Black Metals. Die Art und Weise wie die Band dies tut weckt in mir eine leichte Reue und die Frage warum mir diese Musik nicht bereits frher ber den Weg gelaufen ist.

Aber Achtung: fr Genrepuristen die ordentliches Geballer mit schrillen Riffs und kratzigem Gekreische suchen, ist dies hier so berhaupt nichts. Klar, es gibt dicke Blastbeats und fett treibende Drums, wir haben auch das ach so bekannte und beliebte repetitive und eingngige Riffing und auch infernale Vocals finden wir. Aber all diese Elemente geben sich die Hand mit sehr ruhigen Parts, schnen Melodien und cleanem, teils engelsgleichem Gesang (und ja, dieser kitschige Vergleich musste sein). Sngerin Emily Low zeigt hier ihr gesamtes Knnen und meistert sowohl hohe als auch tiefe Gesangspassagen ohne Probleme.

The Passage nimmt den Hrer an die Hand und fhrt ihn durch ein musikalisches Wechselspiel aus bekannten Elementen des (modernen) Schwarzmetalls und zndet dazwischen immer mal wieder eine Atmosphren-Bombe. Elegy dient da in meinen Augen als perfektes Beispiel. Obwohl er mit knappen fnf Minuten zu den krzeren Stcken gehrt bleibt er problemlos im Ohr. Der Song startet relativ gemchlich mit einer schnen, aber doch eher ruhigen Melodie. Es folgt eine minimalistische Passage mit seichten Drums, akustischer Gitarre und cleanem Gesang traumhaft gelungen. Tiefe Growls beenden diese, ich nenne sie mal Traumsequenz, und fhren den Song sachte wieder in hrtere Gefilde. Dabei lsst sich die Band Zeit bis die krachenden Drums den Tempowechsel herbeirufen und das eingngige, klassische Riffing zum Zug kommt. Aber auch nur kurz, um dann zum Ende hin verspielt und leichtfig auszuklingen. Natrlich nicht ohne dazwischen ordentlich rumzuballern. Klingt jetzt vielleicht etwas chaotisch das ist es aber ganz und gar nicht. Ganz im Gegenteil, die Songs an sich und auch das komplette Album rundet sich schn ab und bildet eine geschliffene Einheit.

Fr Fans von Atmospheric Black Metal auf jeden Fall eine Empfehlung!

Anspieltipp: The Curse, Elegy, The Ravens Lullaby


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Tracklist

1. A Pale Innocence
2. The Curse
3. Solitude
4. Elegy
5. Emptiness
6. The Raven's Lullaby
7. Barren
8. The Passage

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