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Albuminfo

orgullo nativo - entre el campo de batalla
Band:
Orgullo Nativo
Album:
Entre el campo de batalla
Genre:
Thrash Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
44:45
Wertung:
6 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1167
Views:
57

Review

Diese Scheibe ist 2017 erstmals erschienen, damals als Tapeversion. Morbid Skull Records hat sich der Platte angenommen und veröffentlicht sie jetzt erneut als Cd.
Braucht man das? Nun, wer auf schwarzen Thrashmetal abfährt der eine deutliche südamerikanische Prägung hat dann schon.
Also bissl rumpelig, etwas verhallt und höhenlastig. Im Ergebnis aber nicht so tragisch da das Klangbild immer noch sauber ist und man die einzelnen Instrumente klar raushört. Von einer Totgeburt aus der Produktionsklinik ist man klanglich aber sehr weit entfernt. Und das ist auch gut so und passt bestens zum undergroundigen Stoff. Gleich der erste Track "Orgullo Nativo" zeigt das hier viel mehr geht als nur Thrashgerumpel, im zweiten Teil schleppt sich der Titel in eine depressive schwarzmetallische Richtung die sehr gut passt. Was mich etwas nervt sind die vielen Zwischenstücke in Form von irgendwelchen Gesprächsaufzeichnungen. Keine Ahnung ob das Filmsamples sind, über die Herkunft erfährt man nichts. Und da das alles in (vermutlich) spanisch gehalten ist verstehe ich kein Wort und hab somit auch keine Ahnung um was es geht. Von den 14 Titeln sind 6 Stück reine Sprachsamples, dazu noch ein Intro namens "Preludio al infierno" und zwei fies verwaschene Bonussongs die als "Rehearsal Hidden Bonus Tracks" verzeichnet sind und nur mit zwei zugekniffenen Augen als hörbar eingestuft werden können. Und wer jetzt mitgezählt hat kommt auf? Genau, 5 verbleibende Titel. Und die bieten auch nicht so viel Abwechslung wie die Hymne mit dem Bandnamen. Das Songmaterial rödelt etwa einfallslos durch und wird nur durch das finstere Organ von Sänger Cesar Urrego vor dem Durchschnitt bewahrt, durch ihn bekommt die Einordnung "infernalischer Gesang" eine weitere Dimension.

Fazit? Als kompaktes Brett ohne die ganzen Zwischenspiele würde das Teil sicher sehr gut funktionieren, so geht immer wieder die Energie und der Fluss verloren, dadurch das ich nichts verstehe sinkt bei mir auch die Aufmerksamkeitsspanne. Die Titel an sich sind feiner südamerikanischer Undergroundthrash mit schwarzer Färbung und einem genialen Sänger, das Albumartwork ist erste Sahne.


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Tracklist

1.Entre el campo de batalla
2.Orgullo nativo
3.Sesión
4.Salario miserable legal vigente
5.Sesión
6.Verdugo
7.Sesión
8.Euthrashnasia
9.Sesión
10.Preludio al infierno
11.Infierno
12.Ejecución
13.Libido infernal (Rehearsal Hidden Bonus Track)
14.Invasion thrasher (Rehearsal Hidden Bonus Track)

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