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Albuminfo

wormlight - wrath of the wilds
Band:
Wormlight
Album:
Wrath of the Wilds
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Spielzeit:
55:29
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1164
Views:
342

Review

Wow, was fr eine Steigerung seit der "Bloodfields" Ep Ende 2016! Die zwei Tracks mit dem damaligen Neusnger Tiamat Invictuz hatten das zwar schon angedeutet, das mich das neue Werk aber dermassen von den Socken hauen wrde htte ich nicht gedacht.
Gerade die Vitalitt und die Flexibilitt in der Stimme ist hier ein grosser Pluspunkt. T.I. deckt von fiesem Keifen bis zu tiefem Growling alles ab, bleibt dabei glaubhaft und berzeugend. Nicht einen Moment wirkt das irgendwie berzogen oder gepresst, der Mann muss ein sehr gutes Organ haben und wei vor allem wie er damit umzugehen hat.

Musikalisch bekommt man Melodic Black Metal der besten Art serviert, die Instrumentenfraktion hat es einfach im Gefhl ob sie Gas geben muss oder das Ganze groovend voranzuschieben hat. Problemlos pendeln sie zwischen beiden Gebieten, gerne mehrmals innerhalb der Titel ohne das es dabei zu Brchen im Songverlauf kommt. Tonangebend ist dabei neben der Stimme die gut hrbare Gitarrenarbeit die immer wieder in typisch schwedisch melodische Gefilde abdriftet.
Antestempfehlung ist dabei das achtmintige "Nightmare" bei dem man alles abdeckt was die schwarze Tonkunst so hergibt. Hrenswert ist hier die immer songdienliche Gitarre, stets prsent doch nie zu dominant. Oder der Moment wenn "Cry of thy Nameless" sich nach dem hektischen Einstieg etwas zurcknimmt und Platz fr die fast schon folkigen Elemente schafft. Und auch das Einstiegsdoppel "Wrath Of The Wilds" und "Reptilian King" kann berzeugen, in ihrer finster majesttischen Art gelingt es hier den Schweden sehr schnell den Hrer an sich zu binden und in die klangliche Welt von Wormlight einzusaugen.
Es gibt hier sehr hufig Momente bei denen ich mir denke: Wenn Cradle of Filth all das Kaspertheater weglassen wrden und Dimmu Borgir all den Pomp und das Plastik ber Bord werfen wrden - dann knnten sie so klingen. Fr die Erklimmung des Gipfels auf dem sich Gren wie Dissection oder Necrophobic aufhalten reicht es noch nicht, aber die Richtung stimmt. Und wenn sich die Band nicht von ihrem Weg abbringen lsst und sich weiterhin in hnlich grossen Schritten steigert wie die die hier von der EP zum Album zurckgelegt wurden dann knnen die Altvorderen schon mal ihre Koffer packen.


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Tracklist

1.Wrath Of The Wilds
2.Reptilian King
3.Vittramark
4.The Ghost Light's Dance
5.On Tattered Wings
6.Cry OF Thy Nameless
7.Nightmare
8.Invocation
9.Feast Of The Mountain Kin

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