Albuminfo

autokrator - hammer of the heretics
Band:
Autokrator
Album:
Hammer of the Heretics
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
34:17
Wertung:
6 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1152
Views:
31

Review

Mit der Band aus Frankreich geht es abwärts. Ganz tief runter. Dorthin wo kein Lichtstrahl mehr hinkommt. Niemals.
Ultrafinsteren Death Metal bekommt der Hörer mit "Hammer of the Heretics" serviert. Die schwarze negative Energie bezieht das Album aus mahlenden Gitarrenriffs die einen dezenten Anflug von Melodie aufweisen, der Bass scheint dabei mit armdicken Saiten bespannt zu sein so fies grollend dringt er durch den düsteren Nebel. Als antreibender Taktgeber dient das Schlagzeug das sich dabei aber nie zu sehr in den Vordergrund schiebt sondern scheinbar nur dazu da ist die Materie voranzuschieben. Den das Geröchel von, ich nenn es jetzt mal vorsichtig Sänger, David Bailey erstickt jeden positiven Ansatz im Keim und duldet keine Wiederworte.
Störend ist nur das "Le Sang Impur" in seinen letzten zwei Minuten nur aus einem outroartigen geräuschirgendwas besteht das mit "Interlude" fortgesetzt wird. Da geht völlig der Fluss verloren und die Luft ist raus weil zusammengenommen über 5 Minuten eigentlich nicht viel passiert ausser menschlichem Geschrei und diversen Klängen.
Mit "Hammer of the Heretics" setzt man den Düsterdeath fort, die Knochenmühle arbeitet dabei zwischen mittelschnell schleppend und alles zerstörend schnell. Durch das vorangegangene hörspielartige Intermezzo braucht man allerdings wieder etwas Zeit zum reinkommen. Der Mittelteil von "Inquisitio-Denunciatio-Exceptio" ist mir zu zerrissen und passt irgendwie nicht rein, hintenraus passiert leider auch nicht mehr viel weltbewegendes das einem nochmal den Atem rauben könnte und den finalen Todesstoß setzt.

Sehr guter Einstieg mit "Against Flesh and Blood" inklusive grottentief genialer Aura. Vor allem die nach zweieinhalb Minuten einsetzende und hintergründig platzierte summende Melodie hat was. Dem schliesst sich "Le Sang Impur" problemlos an bis zum erwähnten Bruch. Später kann "Hammer of the Heretics" dort nochmals ansetzen, erreicht die eingangs aufgebaute Kraft aber nicht mehr 100%ig.
Dafür bekommt man aber ein Artwork das sich vom Deathmetalcoverstandard abhebt und auch aus der "Saw" Filmreihe stammen könnte. Deswegen kriegt die Scheibe geradeso noch die Kurve für 7 Punkte.
Bei nicht mal 35 Minuten Spielzeit sollte man das aber noch nicht Album nennen, vor allem weil rein musikalisch nur grob 75% davon Musik sind. Zieht man "Interlude" und das zweiminütige Ende von "Le Sang Impur" ab dann bleiben rund 29 Minuten. Dann doch nur 6 Pünktchen.


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Tracklist

1.Against Flesh and Blood 06:09
2.Le Sang Impur 09:34
3.Interlude 03:12
4.Hammer of the Heretics 08:31
5.Inquisitio-Denunciatio-Exceptio 06:39

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