Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen

Albuminfo

masters of disguise - alpha/omega
Band:
Masters Of Disguise
Album:
Alpha/Omega
Genre:
Heavy Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
46:55
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Nabu
ID:
1132
Views:
185

Review

Die deutsche Power Metal Combo Masters Of Disguise hat am 20. Oktober 2017 ihr drittes Studioalbum „Alpha/Omega“ veröffentlicht. „Warum kommt das Review dazu dann erst jetzt?“ mag sich der Eine oder Andere, völlig zu Recht, jetzt fragen. Zwei einfache Antworten: 1: der Autor (in diesem Falle bin das ich) ist ein äußerst zerstreuter und unkonstant arbeitender Tölpel. 2: Das Album der Hessen ist derartig toll, dass man als Freund der guten Musik einfach ein Review machen MUSS – ganz egal wie spät. Also rein ins Vergnügen!

„The Rise (And Fall) Of Kingdoms“ ist mit 2:12min schon fast ein halber Song und hat auch sehr viel mehr Daseinsberechtigung als das herkömliche Intro. Der Hörer wird optimal in eine Heavy bzw. Power Metal Stimmung gebracht und ist eigentlich schon angefixt bevor der erste „echte“ Track überhaupt startet. Wenn es dann soweit ist und „Sacrifice“ loslegt stellen wir beruhigt fest, dass die geweckte Erwartung nicht enttäuscht wird. Gutes Tempo, fette Riffs, mehr als genug Stellen zum Mitsingen und ein Refrain mit Ohrwurmpotential. Apropos Gesang: wer Power Metal nur mit eher rauem Gesang mag und von Vokalisten die sich gerne auch im höheren Bereich bewegen eher abgeschreckt werden, sollten aufpassen. Sänger Alexx Stahl (famoser Name nebenbei bemerkt) hat eine tolle Stimme und reizt diese voll aus – das gefällt vermutlich nicht jedem.

Mein erstes Highlight lässt nicht lange auf sich warten: „Shadows Of Death“ fängt erstmal wie eine astreine Ballade an. Schön ruhig, geschmeidiger Gesang, kitschige Lyrik – alles da. Dieser Eindruck wird aber mit dem Einsetzen des Riffs augenblicklich weggefegt. Heavy Metal wie er im Buche steht. Ein fantastisch einfaches aber enorm effektives Riff, relativ zurückhaltende Drums und ein klassisches Solo. Eine schöne Bridge zum Auflockern und das Ganze noch mal. Das klingt jetzt vielleicht nicht besonders viel, aber muss man das Rad immer neu erfinden? Nein! Ein großartiger Song.

Diesem folgen noch weitere die im Prinzip allesamt mit den gleichen Qualitäten punkten können. Geile Rhythmen, sehr fette, oft klassisch angehauchte Riffs, makelloser Gesang und immer eine gewisse Eingängigkeit. Die Meister der Verhüllung zeigen uns wie unglaublich einfach es sein kann ein richtig starkes Album zu kreieren ohne dabei monoton oder einfallslos zu wirken. Ein Pflichtkauf für jeden Heavy und Power Metal Fan!


Anspieltipp: Sacrifice, Shadows of Death, Knutson III: Nemesis (I Am the Law)


Lest hier weitere Details zum Review oder schreibe einen Kommentar: Forum...

Tracklist

1. The Rise (And Fall) of Kingdoms
2. Sacrifice 05:13
3. Demons from the Past
4. Shadows of Death
5. Killer's Redemption
6. Sign of the Cross
7. Alpha / Omega
8. Witchhammer
9. Knutson III: Nemesis (I Am the Law)
10. The Leech







Die letzten 1 Forumbeiträge zur Band

Mehr Diskussionen gibt es im Forum