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Albuminfo

usurpress - interregnum
Band:
Usurpress
Album:
Interregnum
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Spielzeit:
39:02
Wertung:
7 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1119
Views:
466

Review

And again, Deathmetal der Grenzen sprengt von Usurpress. Und selbst mit der Einordnung als DM wird es schon eng.

Der Einstiegssong lsst die Genrebezeichnung gleich ganz weg und widmet sich proggigem 70er Rock der an Anathema und Co. erinnert. Als gediegener Auftakt aber sehr gut da man auf Schwlstigkeit verzichtet und den Hrer nicht gleich berfordert. Den Nackenschlag gibt s dann mit dem unter zwei Minuten einlaufenden "Interregnum", ein ruppig wtender Deathmetal Track an dem "Swedish Death Metal" Autor und Bassist Daniel Ekeroth sicher seine Freude hatte.

Jeder kennt zwei, drei Bands die einst hart und extrem angefangen haben, dann immer "weicher" geworden sind und das mit "wir sind erwachsener geworden" begrndet haben. Anathema, Katatonia, Opeth, sucht euch was aus. "In Books Without Pages" bedient beide Lager da es zwischer postrockiger Lssigkeit und krachendem DeathDoom pendelt. Vor allem zum Ende hin "siegt" die dunkle Seite und gewinnt berhand. Da die bergange stimmig und flssig sind kann man sich das gut anhren.
Das ist im weiteren Verlauf nicht immer so gegeben, im Mittelteil rund um "Late in the 11:th Hour", "Ships of Black Glass (I: Shards, II: Black Echo)" und "The Iron Gates Are Melting" verliert man ab und zu mal den Faden und die Stilwechsel sind nicht immer nachvollziehbar. Und auch das Songmaterial hat kleine Lngen da es nicht genug Tiefe aufweist um den Hrer bei Laune zu halten. Die Titel kann man sich schon gut anhren und problemlos durchlaufen lassen, aber ein richtiger Songfluss stellt sich nicht ein. Irgendwie baumeln die Songs unentschlossen zwischen reinem Rock, Progrock und progressivem Deathmetal herum und knnen sich nicht entscheiden. Aus jedem Lager finden sich richtig gute Elemente, nur der berbau der das alles zusammenhlt, der fehlt.
Erst mit "The Vagrant Harlot" reisst man das Ruder wieder rum und prsentiert mein Albumhighlight. Ein gothrockend dsterer Track der vllig unerwartet kommt und mich schwerstens begeistert da er schon der Tradition klassischer Dunkelrocksongs folgt und trotzdem komplett eigenstndig ist. Davon htte es vorher gerne mehr geben knnen, eigentlich wren nur 6 Punkte drin. Aber durch diesen Abschlusssong wird es eine knappe 7.


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Tracklist

1. A Place in the Pantheon
2. Interregnum
3. In Books Without Pages
4. Late in the 11:th Hour
5. Ships of Black Glass (I: Shards, II: Black Echo)
6. The Iron Gates Are Melting
7. The Vagrant Harlot

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