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Albuminfo

atomwinter - catacombs
Band:
Atomwinter
Album:
Catacombs
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Spielzeit:
39:59
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Exorzist
ID:
1118
Views:
396

Review

Die Gttinger Death Metal Maschine Atomwinter haut mit Catacombs wieder neues Futter fr die Death Maniacs raus. Wer die Band bisher schon auf dem Schirm hatte, hat wohl auch unschwer bemerkt, dass die Herren sich mit jedem Output konstant gesteigert haben und auch auf Catacombs bleibt man diesen Qualittssprngen treu.

Fr das neue Album scheint die Band sich wahrhaftig in irgendwelchen Katakomben Inspirationen zum Songwriting geholt zu haben, denn so dster und rudig ging man bislang noch nicht zu Werke. Trendfrei gibt es hier erneut die volle Kelle old school Death Metal aus altem Schrot und Korn auf die Lauscher. Knallhart, eisern und unnachgiebig ballert sich der Vierer durch die neun Songs, welche vor Energie und Intensitt nur so strotzen. Von stumpfen und primitiven Gemetzel ist man aber meilenweit entfernt, denn die Herrschaften wissen genau wie man sich bestens in dem eng gesteckten Rahmen prsentiert. Mit Gas und Bremse innerhalb der Songs wissen Atomwinter effizient umzugehen, auch doomige Nackenbrecherattacken mit einem fauligen Hauch von Autopsy werden gerne przise und zerstrerisch eingesetzt, aufkommende Langeweile wird somit direkt im Keim erstickt. Brutal bratende Gitarren, fetzende Basslufe, straightes Drumming und die alles vernichtenden rohen Vocals erzeugen eine gewaltige und drckend finstere Atmosphre. Neben der reinen Lehre des puristischen Death Metal und unumgnglichen Anleihen an Bands wie Asphyx, Autopsy oder Bolt Thrower drckt die Band den Songs ihren eigenen Stempel auf und setzt somit zu jeder Zeit eigene Akzente. Das Album groovt wie Hlle, egal ob vordergrndig oder auch mal zurckhaltend eingesetzt, die Songs haben einem sptestens nach dem dritten Anlauf voll an den Eiern. Hrt euch einfach mal Abrissbirnen wie den alles umreisenden Titelsong an oder zieht euch den genialen Song Ancient Rites rein, hier vereinen Atomwinter das komplette Repertoire, vorwrts gehender derber Death Metal mit bratzenden Gitarren, zwischendrin ein richtig geiles Soli, dazu noch eine dicke Portion Doom und Groove, old school Herz was willst du mehr! Die passende, druckvolle aber nicht auf Hochglanz polierte Produktion untersttzt den old school Charakter und das uert gelungene, deftige Artwork rundet die Sache noch perfekt ab.

Atomwinter anno 2018 klingen noch brachialer, roher, ungezgelt und bissig wie ein rudiger Straenkter auf Koks. Gerade diese frische ungehobelte und bissige Art ist so einigen groen Bands leider mittlerweile abgegangen, hier drfen sich doch einige gerne mal wieder eine Scheibe von abschneiden.

Fazit: Atomwinter nehmen den Hrer mit auf eine dstere und brachiale Zeitreise als der Death Metal noch ungehobelt und angepisst durch die Speaker drhnte. Wer auf die gute alte schnrkellose Death Metal Schule steht, klassischen Frhwerke hinterher weint, der sollte bei Atomwinter vllig steil gehen Antesten ist hier Pflicht!!!


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Tracklist

1. Intro
2. Catacombs
3. Dark Messiah
4. Sadistic Intent
5. Ancient Rites
6. Gathering of the Undead
7. Carved in Stone
8. Necromancer
9. Morbid Lies
10. Funeral of Flesh

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