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Albuminfo

the stone - teatar apsurda
Band:
The Stone
Album:
Teatar Apsurda
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
48:00
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1117
Views:
525

Review

The Stone? Ganz ehrlich, von der Band habe ich vorher noch nie was gehört und hätte auch nicht vermutet das sich dahinter Black Metal verbirgt. Die Jungs aus Serbien sind schon seit 1996 aktiv, damals noch unter dem Namen "Stone to Flesh". 2001 erfolgte die Umbenennung in den noch aussageloseren Namen "The Stone". Das könnte eine Beleg dafür sein warum die Band bisher immer an mir vorbeigelaufen ist, vielleicht war der Bandname zu unauffällig.

Trotz der langen Geschichte klingen die Jungs keine Spur altbacken und können locker mit aktuellen Veröffentlichungen mithalten. Das liegt einfach an der Erfahrung der Bandbesetzung, jeder weiss was er kann und was er zu tun hat. Das hier eine fokussierte und einheitliche Truppe am Werk ist hört man in jeder Note.
Black Metal steht wie erwähnt auf der Fahne, der kommt ohne zusätzlichen Gehhilfen aus und ist trotzdem sehr fesselnd. Vor allem da man gar nicht so auf übertriebene Dramatik setzt und eher die handwerklichen Fähigkeiten betont und als geschlossene Band agiert. Dazu trägt auch der natürliche Klang bei, hier steht kein Instrument im Vordergrund - trotzdem ist jedes einzelne Element klar heraushörbar. Bei Musik aus dem östlichen europäischen Bereich ist man eher wild scheppernde Eskapaden oder eine ruppigere Gangart gewöhnt, gerne orientiert man sich an früheren Zeiten. In dieses Bild passen The Stone überhaupt nicht, musikalisch ist das deutlich mitteleuropäisch ausgerichtet, gefühlt auch in Richtung Kanada.
7 dicht arrangierte Perlen bekommt der Hörer serviert die nur auf den ersten Blick recht ähnlich klingen. Die Feinheiten offenbaren sich recht schnell, zu dem Zeitpunkt ist der Hörer schon in der mystischen Aura der Band gefangen. Vor allem passt der in Landessprache gehaltene Gesang bestens dazu, durch seine harte Aussprache erhält das Werk noch einen ganz besonderen Dreh.
Wie auch schon erwähnt kommt die Musik ohne irgendwelche Extras aus und speist seine Energie ganz klassisch aus der Besetzung Gesang, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Und da man als Band perfekt im Verbund arbeitet enstehen songwriterische Perlen die viel zu entdecken anbieten ohne überfrachtet zu sein. Man findet so bei jedem Durchlauf noch etwas was einem so vorher noch nicht aufgefallen war ohne das sich die Dynamik der einzelnen Tracks verändert.
Anspieltip: "Ja, car i bog" mit seinen hymnischen Chören.


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Tracklist

1.Gavranovo 07:36
2.Mrtvog negativ 05:53
3.Moj grob 07:09
4.Nuklearan 06:03
5.Ja, car i bog 07:17
6.Harmonija u haosu 06:02
7.Teatar apsurda 08:34

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