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Albuminfo

bloodred hourglass - heal
Band:
BLOODRED HOURGLASS
Album:
Heal
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
46:25
Wertung:
7 / 10
Reviewdatum:
Autor:
ElWiz
ID:
1114
Views:
261

Review

Zwar gehöre ich ganz sicher nicht zur anvisierten Zielgruppe von BRHG, doch obwohl ich idR mit Bands aus dem sogenannten „Melodic Death Metal“ in den meisten Fällen nicht mehr viel anfangen kann, hat die Mucke auf „Heal“ ihre Reize. Wäre ich ein glühender Verehrer von alten IN FLAMES, DARK TRANQUILITY ( ohne Keyboards ) oder frühen SCAR SYMMETRY , so würde ich ob der hier dargebotenen Musik eventuell sogar in wahre Begeisterungsstürme verfallen. Die angeführten Bands geben die Marschrichtung eigentlich schon deutlich vor, in die es bei BRHG geht. Das wirklich reizvolle sind dabei die richtig coolen und eigentlich immer perfekt platzierten Gitarrenharmonien, die dem Großteil des Songmaterials ein eigenes Gesicht verleihen und dem geneigten Fan somit ein wirklich abwechslungsreiches Liederpotpourri bescheren, das im Elfeinhalbminüter "Requiem Of Our Last Days" gipfelt.
Somit ist das dritte Album der Finnen zum einen natürlich was für Fans des Genres, aber zum anderen auch für Leute, die angesichts der Entwicklung einer Band wie IN FLAMES öfter mal mit Tränen zu kämpfen haben. Für mich ist diese Scheibe zwischen allem „richtigen“ Death und Black Metal aber auch mal eine kleine Abwechslung, die nicht weh tut und für ein paar Songs sogar recht viel Spaß macht. Das groovende Riff von „Six Feet Savior“ oder die besagten Gitarrenmelodien wie beispielsweise im Opener „Quiet Complaint“ bocken jedenfalls amtlich ! Wie es allerdings darum bestellt wäre, das auf Albumdistanz jeden Tag zu hören...das steht auf einem anderen Blatt. Dafür , daß ähnlich gelagerte Bands aber an mir total und überall vorbeigehen, ist „Heal“ schon ein verdammt gutes Brett, das ich sicher gern mal wieder laufen lasse. Aber der Punkt ist: Biste Fan von alten IN FLAMES, SCAR SYMMETRY etc, dann wirst Du BLOODRED HOURGLASS mit ziemlich Sicherheit hart feiern ( und kannst auch nochmal ein bis zwei Pünktchen draufhauen.
Eigentlich hielt ich da 6,5 für angemessen, weil aber die Klampfen so cool bretzeln und der Abschlußtrack eben Sahne ist, runde ich auf:


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Tracklist

​1. QUIET COMPLAINT
2. THE LAST OF US
3. ARCHITECTS
4. WE FORM THE BROKEN
5. REMNANTS
6. SIX FEET SAVIOR
7. TIMES WE HAD
8. DIVINIA
9. REQUIEM OF OUR LAST DAYS





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