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Albuminfo

anguish - magna est vis suignah
Band:
Anguish
Album:
Magna Est Vis Suignah
Genre:
Doom Metal
V-Datum:
Spielzeit:
51:10
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
ElWiz
ID:
1112
Views:
256

Review

CANDLEMASS. GRIFTEGARD. CATHEDRAL Das sind alles Namen, die mir durch den Kopf gehen, whrend ich mir das dritte Album der schwedischen Doomster ANGUISH zu Gemte fhre. Abgesehen von diesen , ich nenne es jetzt mal einfach so, Einflssen gibt es noch einiges anderes, das man glaubt, im Sound der Band wieder zu erkennen; die Crux ist hier nur, da ich oftmals einfach nicht drauf komme, an wen mich jetzt dies und das erinnert. Ist im Endeffekt auch egal, denn all das fhrt dazu, da sich Magna Est Vis Suignah verdammt gut anfhlt. Alles ist da, was eine amtliche Doom Platte braucht. Richtig wuchtige Riffs, eine gewisse Behbigkeit,die aber immer die richtige Power mitbringt. Melodische Gitarrenlufe,die nie ins Sliche abdriften und eine genretypische Stimme. Letzteres ist im Doom Metal ja oft der Punkt, mit dem eine an sich gute Scheibe schon mal kippen kann. Im Falle ANGUISH wird aber grtenteils Zufriedenheit herrschen, denn in vielen Momenten erinnert Fronter J.Dee an eine geschmackvolle Mischung aus Lee Dorrian ( Cathedral ) und Nick Holmes ( Paradise Lost ) zu Shades Of God / Icon - Zeiten.Und die haben ja ihre Gefolgschaft gefunden. Kommt gut und fgt sich vor allem ins Gesamtbild der Musik hervorragend ein, welche wie eingangs erwhnt recht breit gefchert daherkommt. Prinzipiell stellt ANGUISH dem Unwissenden smtliche Schattierungen des Doom Metals vor. Ich nehm jetzt einfach gleich mal den Anfang von Elysian Fields Of Fire als Beispiel: Da kopulliert die Schwere eines CANDLEMASS Riffings mit der zarten Tristesse von GRIFTEGARDs groartigem Meilenstein Solemn. Sacred. Severe. und dazu erzhlt besagte Dorrian/Holmes Stimme in einer Art Geschichten, die einen Vibe erzeugen, wie man ihn aus der Funeral Doom Ecke kennt. Natrlich bedeutet das nicht,da man in Magne Est Vis Suignah ein ebenso groes Werk sehen mu, wie es die der Vorbilder sind; aber das Album zeigt eindrucksvoll, wo der Doom-Hammer hngt.Orgelsound ebenfalls inklusive ( zu genieen bei Our Daughters Banner ).
Dem geneigten Doomhead ist somit auf jeden Fall anzuraten, sich dieses Album mal etwas genauer anzuhren. Nach so drei Durchgngen konnte ich mich dann erst so richtig auf die Musik einlassen und bin jetzt echt richtig angetan. Kein Pflichtteil, aber ein verdammt gutes im wahrsten Sinne Genrealbum des Doom Metals.


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Tracklist

1. Blessed Be The Beast
2. Magna Est Vis Suignah
3. Of The Once Ravenous
4. Requiescat In Pace
5. Elysian Fields Of Fire
6. Our Daughters Banner

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