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Albuminfo

redemptor - arthaneum
Band:
Redemptor
Album:
Arthaneum
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
44:20
Wertung:
10 / 10
Reviewdatum:
Autor:
ElWiz
ID:
1106
Views:
215

Review

Mit leichter Versptung, der Release war am 30. November 2017, folgt hier noch ein Review zum dritten Album der polnischen REDEMPTOR. Die Band hat es nmlich geschafft, mich gegen Ende eines mit groartigen Verffentlichungen gespickten Jahres aus dem Stand umzuhauen. Getreu ihrem Namen ( REDEMPTOR ist lateinisch und bedeutet u.a. Erlser ) haben mich die Jungs von der scheinbar unlsbaren Frage nach meinem Album des Jahres befreit, in dem sich ihr Meisterwerk mit jedem Hren weiter vom Rest absetzte. Stilistisch ist die Band ganz klar dem progressiven, technisch beschlagenen Death Metal zuzuordnen. Hierbei handelt es sich aber nicht um vertracktes, schwer verdauliches Material. Vielmehr hat man ein dster anmutendes, von einer seltsam melancholischen Behaglichkeit durchzogenes Atmosphrenmonster erschaffen. Das letzte Quntchen zur Vollkommenheit trgt ein klares, recht wuchtiges Soundgewand bei,das von sowas wie Sterilitt weit entfernt ist. Wenn es darum geht, die Musik zu beschreiben, werden gerne Bands wie MORBID ANGEL oder IMMOLATION angefhrt ; kann ich nachvollziehen. Die Vielschichtigkeit von Arthaneum lt aber immer mal wieder andere Bands im Hinterkopf des aufmerksamen Zuhrers auftauchen. Beim Albumcloser Departure entdecke ich beispielsweise Gitarrenlufe, die schwer von VITAL REMAINS inspiriert sind. Die offensichtlichsten Spuren haben meinen Ohren nach die spten GORGUTS hinterlassen,was speziell bei den ersten Tracks des Albums auffllt, im Laufe der Spielzeit aber immer mehr von der Eigenstnigkeit unscheinbarer gemacht wird, aber weiterhin prsent ist. Unter den elf groartigen Nummern findet sich mit Iconic sogar noch ein wahrhaftiger bersong, wobei jeder Ton auf Arthaneum pures vertontes Gold ist.
Es stimmt mich traurig,da eine Band wie REDEMPTOR bzw eine Platte wie Arthaneum untergeht, bersehen oder auch ignoriert wird. Sicher bekommt man hier keine Geballervollbedienung, aber dafr eine groartig ausgeleuchtete akustische Reise. Schn ist, das das Album auf zweierlei Wegen funktioniert: Wuchtiger und heftiger ber Lautsprecher, tiefer und abenteuerlicher ber Kopfhrer.
Ich verneige mich in Demut, wobei ich mich eigentlich in den Staub werfen sollte angesichts dieser monumentalen Tat, die REDEMPTOR mit Arthaneum vollbracht hat. Wie gesagt - trotz allem, was dieses Jahr kam - mein berlegenes Album des Jahres !


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Tracklist

01 Eminence Grise
02 Enormous Absolute
03 Cremation Of Care
04 Semantic Incoherence
05 Arthaneum
06 Illusory Fountain
07 Iconic
08 Wave
09 Tremor
10 What Is To Come
11 Departure

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